Ausstrahlung zurückgezogen

  • 27 Min.
    Moritz hat eine kranke Schwester. Er kümmert sich liebevoll um Luca. Der ältere Bruder versucht dabei, ein möglichst normales Leben zwischen Fürsorge und Freiheitsdrang zu führen. Luca hat nach und nach alle Fähigkeiten verlernt, erst das Sprechen, dann das Laufen, dann das Schlucken. Inzwischen ist sie 28 Jahre, Moritz 30 Jahre alt. „37°Leben“ hat Moritz, Luca und ihre Familie über einen Zeitraum von insgesamt 16 Jahren begleitet. Der Film beobachtet Moritz’ Entwicklung von einem 14-jährigen Teenager am Anfang der Pubertät zu einem 19-jährigen jungen Erwachsenen und blickt nun – elf Jahre später – noch einmal in das Leben der Familie: Moritz wird gerade mit seinem Medizinstudium fertig, und Luca wohnt inzwischen in einer Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige. Luca ist zu Beginn des Drehzeitraums elf Jahre alt und hat Mukopolysaccharidose Typ III, eine seltene, genetisch bedingte Stoffwechselkrankheit, die nach und nach Lucas Gehirnzellen zerstört. Die Krankheit ist nicht behandel- oder heilbar, sie verläuft in Schüben. „Früher konnte sie laufen, sprechen, singen und hatte Spaß am Leben. Heute sitzt sie nur im Rollstuhl und stiert vor sich hin. Es tut mir leid, dass sie so viel verpasst“, bedauert Moritz. Lucas unheilbare Krankheit – für die Familie eine große Herausforderung, die den Alltag dominiert. Moritz hat noch einen Bruder, Lennart, beide sind gesund und sehr sportlich. „37°Leben“ lernt Moritz mit 14 kennen, er lebt in einem Spannungsfeld. Er weiß, dass Luca früher sterben wird, und muss sich mit ihrem möglichen Tod auseinandersetzen. Einerseits kümmert er sich fürsorglich um seine Schwester, verbringt viel Zeit mit ihr, ist ein großer Bruder, wie ihn sich viele wünschen: liebevoll, einfühlsam und cool. Andererseits muss er selbst erwachsen werden, den eigenen Weg gehen, eine positive Perspektive entwickeln, die Pubertät durchleben, die Schule meistern, eine Freundin finden. Die Dokumentation zeigt das besondere Schicksal von Moritz und seiner Familie, die so bewusst, intensiv und glücklich wie möglich in der Gegenwart leben möchte und sich innerlich auf Lucas Tod vorbereiten muss. Er begleitet den Alltag, geprägt durch die Fürsorge für Luca, die Ferientage im Hospiz, die innigen Momente beim Vorlesen, aber auch die fröhlichen Stunden auf dem Fußballplatz und mit den Freunden. Wie wird Moritz mit der fortschreitenden Krankheit und der Auseinandersetzung mit dem möglichen frühen Tod seiner Schwester fertig? Wie beeinflusst das Leben mit Luca seinen Alltag und seine Entwicklung? Wie findet Moritz seinen eigenen „positiven“ Weg in die Zukunft? Die „37°Leben“-Dokumentation ist die Weiterführung einer Dokumentation über Moritz aus dem Jahr 2008 für die ZDFtivi-Sendereihe „stark!“ sowie einem „37°“-Film aus dem Jahr 2012, die beide zahlreiche Auszeichnungen erhielten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 12.05.2024
    • Alternativtitel: Der Ort der Auferstehung - ein Ort für mich?
    30 Min.
    Jerusalem ist der Ort, um den die Bibel kreist, die Stätte der Kreuzigung und der Auferstehung. Aber auch der Ort des Alten Testaments und der Thora der Juden in der Jerusalem „Zion“ heißt. Hannah (26), Theologin und Archäologin, beschreibt Jerusalem als „Ort permanenter Gleichzeitigkeit, so schön, dass es kaum auszuhalten ist“. Josef, junger Jude aus Stuttgart, hilft als Freiwilliger in einem israelischen Hospital. Er sucht in Jerusalem seine Identität. Hannah (26) studiert in Tübingen Theologie und biblische Archäologie. Sie verbringt ihr Studienjahr in Jerusalem. Das Fernsehteam begleitet sie zur Grabeskirche, den Ort, an dem die Frauen am Ostersonntag das Grab leer fanden, wie die Bibel erzählt. Sie reist nach Emmaus Nicopolis, den Ort, der viele Christen zum Osterspaziergang motiviert, bei dem nach dem Lukasevangelium der auferstandene Jesus zwei Jüngern begegnete. Und die Reportage zeigt sie bei Grabungen in Galiläa, in den Dörfern, in denen der Wanderprediger Jesus sein Leben lang wirkte. Hannah hat keinen klassischen Bildungsweg hinter sich. Nach dem Hauptschulabschluss erkämpfte sie sich ihr Abitur. Josef (19) ist ein Jude aus Stuttgart. Er verbringt ein Freiwilligenjahr in Jerusalem. Im Alynhospital betreut er Menschen mit Atemproblemen, Muskelschwund und teilweiser Lähmung. Besonders eng arbeitet er mit Mohammed, einem Patienten im Rollstuhl. Josef lebt nur wenige Kilometer von Yad Vashem entfernt, er ist oft bei Familienangehörigen, erlebt mit ihnen in der Altstadt Jerusalems das pulsierende Leben des Shuk, bevor der Sabbat beginnt. Josef wollte Israel nicht nur besuchen, sondern wirklich erleben. Erfahrungen mit Antisemitismus in Deutschland haben sein Bedürfnis verstärkt, sich mit seiner jüdischen Identität und Israel auseinanderzusetzen. Eine Reihe enger Freundinnen und Freunden von Hannah und Josef eröffnet weitere Horizonte: wie Daniel, ein evangelischer Christ und Freund von Josef. Oder Rebecca, eine deutsche Jüdin, die sich in Israel freier fühlt als in Berlin. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 05.04.2026
  • Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat die Bedeutung der Bundeswehr hervorgehoben. Dass ihre Soldaten für die Landesverteidigung ihr Leben riskieren, ist auch in der Bevölkerung angekommen. ZDF-Redakteurin Katrin Lindner begleitet Soldatinnen und Soldaten. Hat sich ihre Einstellung zur Arbeit verändert? Wie geht es ihren Familien? Ein Einblick in eine Berufswahl, die mehr Ernst und Mut erfordert als je in der Geschichte der Bundesrepublik. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 21.05.2023

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