• Folge 208 (27 Min.)
    Dr. Daniel Wagner ist Psychologischer Psychotherapeut. – Bild: ZDF und JANN HOEFER
    Dr. Daniel Wagner ist Psychologischer Psychotherapeut.
    Angst davor zu telefonieren, einzukaufen oder Menschen anzusprechen. Mandy (29) leidet an einer sozialen Phobie. Gemeinsam mit Psychotherapeut Daniel Wagner stellt sie sich ihrer Angst. Mandy wohnt zusammen mit ihrem Freund Lars in Braunschweig. Die Angst davor, unter Menschen zu sein, schränkt sie im Alltag ein und zeigt sich bei ihr auch körperlich: Schwitzige Hände, Herzrasen, ein Kloß im Hals. Oft vermeidet sie deswegen soziale Situationen. Seit drei Jahren ist Mandy mit ihrem Freund Lars zusammen. Sie haben sich in einer Selbsthilfegruppe für Angststörungen kennengelernt. Bei Lars und in ihrem Zuhause fühlt Mandy sich sicher, ohne Angst. Das wünscht sie sich auch für ihren Alltag außerhalb der eigenen vier Wände. In mehreren Therapiesitzungen mit Psychotherapeut Daniel Wagner erlernt sie einen neuen Umgang mit der Angst. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.06.2026 ZDF
  • Folge 209 (27 Min.)
    Dauerhafte Sorgen, Gedanken kreisen, die innere Anspannung reißt kaum ab. Vivien lebt mit einer generalisierten Angststörung.
    Dauerhafte Sorgen, Gedanken kreisen, die innere Anspannung reißt kaum ab. Vivien (23) lebt mit einer generalisierten Angststörung. Wie findet sie einen Weg aus der Gedankenspirale? Viviens Ängste entstehen schleichend: steigender Leistungsdruck, Abbruch der Ausbildung, Herausforderungen in der Jugend, negative Denkmuster: Immer wieder hat sie Angst, nicht zu genügen. Mit Psychotherapeut Daniel Wagner sucht sie Strategien, besser damit umzugehen. Ihrem Lebensalltag mit WG und Hund sieht man es nicht an – Vivien kann ihre Angststörung gut verstecken. Zwei Klinikaufenthalte hat sie bereits hinter sich, aber die Ängste bleiben. Vivien versucht, weiter an sich zu arbeiten: In der Therapiesitzung mit Psychotherapeut Daniel Wagner reflektieren die beiden, was sie geprägt hat – und wie diese Erfahrungen bis heute nachwirken. Gemeinsam schauen sie auf innere Annahmen und Muster, die ihr Denken und Fühlen beeinflussen. In bestimmten Übungen soll Vivien lernen, sich selbst mit mehr Wohlwollen zu begegnen und ihre Angst anzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen. Die Geschichte von Vivien ist die zweite Folge von „37°Leben: Facing Fear“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 ZDF
  • Folge 211 (25 Min.)
    Hauptberuflich arbeitet Linnar (33) in der Geschäftsführung eins Start-ups. Regelmäßig unterrichtet er vor seinem Job Schüler als „Life Teacher“ .
    Fallen Schulstunden aus, stehen Life-Teacher bereit. Sie erzählen aus ihrem Alltag, beantworten Lebensfragen: Wie gründe ich ein Start-up? Wie lege ich Geld an? Wie funktioniert KI? Genau dies wünschte sich Ludwig (28) als er selbst noch Schüler war und gründete 2022 die gemeinnützige Organisation „Life teach us“, die heute 20.000 Freiwillige und 600 Schulen in Deutschland koordiniert – unter dem Motto: Bei Anruf Einsatz. Zu ihnen gehört auch Linnar (33), junger Vater und Gründer. Er spricht in der Reprotagereihe „37°Leben“ über seine beruflichen Anfänge bei einem Lieferservice, die Unternehmensgründung mit Freunden und wie es sich anfühlt, heute mehr als 100 Mitarbeitende zu führen. Charlotte (35) ist Juniorprofessorin für KI an der Universität Viadrina in Frankfurt/​Oder. Mit ihrem Hund Alwin, der wie eine Katze aussieht, kommt sie Schülern und Schülerinnen nah, erklärt Datensysteme und ist Vorbild für viele Mädchen, ebenfalls in die Forschung zu gehen. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 ZDF
  • Folge 210 (30 Min.)
    Leif (34) performt als Stripper, Elia (20) steht Modell beim Aktzeichnen. Was reizt sie, auf diese ungewöhnliche Art mit ihrem Körper Geld zu verdienen und wo ziehen sie die Grenzen? Leif strippt in Clubs oder privat. Für ihn gibt es eine klare Grenze: der Intimbereich ist Tabuzone. Früher fand Elia sich hässlich, auch heute ist er nicht immer zufrieden, wenn er in den Spiegel schaut. Trotzdem arbeitet er als Aktmodell und Schauspieler. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach Pläne. Leif ist durch Zufall in seinen heutigen Traumjob gestolpert. Im Klub bei einer Party sprach ihn der Geschäftsführer an, ob er nicht mal für ihn tanzen wolle. Nur Oberkörperfrei, nichts mehr. Mittlerweile ist da am Ende von Leifs Shows nichts mehr außer einem Tuch vor seinem Unterleib. Als Stripper absolviert er an vollen Tagen bis zu neun Shows pro Nacht, düst von Klub zu Privathaushalt, zu Eventschiff. Nächte unter Zeitdruck und dabei immer vor Augen, alle Aufträge gut zu schaffen und eine professionelle Show abzuliefern. Eine Show mit Regeln: Anfassen ja, aber nicht im Intimbereich. Elia macht sich im Gegensatz dazu komplett nackt – neben seinem Studium als Schauspieler arbeitet er als Aktmodell. Obwohl er immer wieder mit sich und seinem Körper struggelt. Beim Blick in den Spiegel ist er oftmals nicht zufrieden mit seinem Äußeren. Das erste Mal war eine Feuertaufe, mit Panik stieg er nackt auf das Podest, um sich zeichnen zu lassen. Doch das macht Elia aus: Er stellt sich seinen Ängsten, möchte sich immer wieder challengen und Neues ausprobieren. Jetzt macht er ein Casting bei einer Motion-Capturing-Firma. Anhand seiner Körperdaten werden später Computerspielcharaktere erstellt. Wie wird er das Casting meistern? (Text: 3sat)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 28.05.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 29.06.2026 3sat
  • Folge 212 (30 Min.)
    Er ist 24 Jahre und erhält täglich Morddrohungen. Marcant geht auf Nazi-Demos. „Verpiss Dich!“, rufen einige dem großen jungen Mann zu, der freundlich, aber bestimmt Fragen stellt. „Warum bist Du stolz auf die weiße Rasse?“, fragt er einen Mann mit „White Race“-Schal. „Wo warst Du beim Holocaust-Gedenktag?“ „Linker Drecksjude, Missgeburt, Schwuchtel“ – Marcant wird beschimpft. Aber auch ausgezeichnet: mit der Theodor-Heuss-Medaille 2026. Mit seinen Videos auf TikTok und YouTube erreicht Marcant Millionen Menschen. „Mit Nazis redet man nicht, das mag vor zehn Jahren gestimmt haben“, sagt er. „Heute reden die Nazis in Parlamenten, ihre Reden im Internet erreichen hunderttausende Follower.“ Er will ein Gegengewicht sein. Rund 500 Menschen haben ihm inzwischen geschrieben, dass sie auch wegen seiner Videos mit der Naziszene gebrochen haben und ausgestiegen sind. „Es gibt wenige Todeslisten, auf denen ich nicht stehe“, sagt er. Der Reporter Max Neidlinger hat Marcant für „37°Leben“ bei seiner Arbeit begleitet. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 ZDF
  • Folge 213 (30 Min.)
    Es braucht Mut und Tatkraft, um als junge Familie ein eigenes Haus zu bauen. Zwei Paare und eine alleinerziehende Mutter zeigen, wie es geht – mit viel Eigenleistung und kleinem Budget. Mit vollem Einsatz sanieren Sabrina und Micky ein Einfamilienhaus aus den 1960ern. Louise und Johannes gestalten ein Wohnprojekt in einer ehemaligen Schule. Lisa ackert für das große Glück im Tiny House. Sie erleben ein Jahr voller Herausforderungen. „37°Leben“ erzählt über einen Zeitraum von 14 Monaten seriell drei Geschichten und drei Wege zum eigenen Zuhause. Bis zum Einzug stehen Familie und Beziehung, Finanzierung und Zeitplan immer wieder auf dem Prüfstand. Sabrina (33) und Micky (36), Eltern mit Tochter Emma (5), haben in der Eifel ein leerstehendes Haus aus den 1960er Jahren gekauft. Die beiden wollen in 85 Prozent Eigenleistung mit Hilfe der ganzen Familie, vor allem Vater und Onkel, das Haus umbauen. Auch befreundete Handwerker packen mit an. Ein befreundeter Architekt hat die Pläne für die Sanierung erstellt. Micky ist gelernter Dachdecker und handwerklich geschickt – er entkernt und reißt erst das Alte ein, bevor Neues entstehen kann. Böse Überraschungen drohen dabei an jedem Tag auf der Baustelle. Johannes (31) und Louise (31) haben von vielen Wohnformen geträumt. Aufs Land zu ziehen, konnten sich die beiden Großstädter aus Berlin lange nicht vorstellen. Nun leben sie in Zehdenick mitten in Brandenburg und gestalten ein Wohnprojekt für sich und andere. Das Konzept entstand gemeinsam mit ihren engsten Freunden. Zu viert haben sie die leerstehende Schule entdeckt und bauen nun mit der Unterstützung einer Genossenschaft das Gebäude um. Entstehen sollen 19 bezahlbare Wohnungen. Ein Co-Working-Space existiert bereits und ein kulturelles Zentrum für die Bewohner der Stadt ist im Aufbau. Spannend wird es, weil endlich – nach zwei Jahren Wartezeit – die Bauarbeiten beginnen. Lisa (31) aus Hemer im Sauerland muss zunächst das Grundstück urbar machen, um dann ein Tiny-House darauf stellen zu können. Auch sie ist handwerklich geschickt, will mit Hilfe von Freunden das 80 qm Holzhaus in Eigenleistung aufbauen. Der Zeitplan für sich und ihre Tochter Luna (8) ist eng getaktet. Sie wartet auf die bestellten Bauteile des Tiny Houses vor Einbruch des Winters, aber da geht schon bei der Anlieferung etwas schief! (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 ZDF

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