• Folge 1452 (60 Min.)
    Sodbrennen: wann Medikamente sinnvoll sind – und wann eine OP helfen kann Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen, Völlegefühl: Für viele gehört Reflux zum Alltag und wird oft zu lange unterschätzt. Wenn Magensäure immer wieder in die Speiseröhre steigt, kann sie dort schmerzhafte Entzündungen und langfristige Schäden verursachen. Was hilft wirklich: Ernährungsumstellung, Hausmittel oder Medikamente? Besonders häufig werden Säurehemmer verschrieben, doch eine langfristige Einnahme ist nicht immer sinnvoll. Andere Mittel sind schonender und können kurzfristig gut Abhilfe schaffen. Und manchmal kommt auch eine Operation infrage. Wie bei Franziska. Sie nimmt jahrelang Säurehemmer wie Pantoprazol ohne dauerhaft beschwerdefrei zu sein. Erst bei einer erneuten Magenspiegelung zeigt sich die eigentliche Ursache: Ein Zwerchfellbruch verhindert, dass der Übergang zwischen Magen und Speiseröhre richtig schließt. Eine Operation kann den Bruch beheben und gibt Franziska die Aussicht, ohne dauerhafte Säurehemmer zu leben. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 20.10.2026 NDR
  • Folge 1453 (60 Min.)
    Zähneknirschen: was tun gegen Bruxismus? Mit den Zähnen aufeinander beißen, pressen und knirschen, viele Menschen machen dies gelegentlich im Schlaf, manche sind jedoch dauerhaft davon betroffen: Fachleute sprechen dann von schlafbezogenem Bruxismus. Dabei kommt es zu einer meist unbewussten, wiederkehrenden Aktivität der Kaumuskulatur, die sich durch Zähneknirschen oder ein kräftiges Zusammenpressen der Zähne äußern kann. Mögliche Folgen sind Zahn-, Kopf-, Gesichts- oder Kieferschmerzen, eine Überlastung der Kiefergelenke sowie Zahnverschleiß und Zahnschäden. In ausgeprägten Fällen können zudem Einschränkungen der Kieferbeweglichkeit oder Kieferblockaden auftreten. Bruxismus kann außerdem die Schlafqualität beeinträchtigen, wobei die Betroffenen das nächtliche Knirschen häufig selbst nicht bemerken. Die Ursachen sind meist multifaktoriell und können u.a. genetische Faktoren, Stress, Angst, psychische Belastungen, bestimmte Medikamente oder den Konsum stimulierender Substanzen umfassen. Eine zahnärztliche Untersuchung hilft dabei, den Bruxismus zu erkennen, mögliche Zahnschäden zu beurteilen und andere Ursachen für die Beschwerden auszuschließen. Je nach Ausprägung können eine individuell angepasste Aufbissschiene, physiotherapeutische oder logopädische Maßnahmen, Entspannungsverfahren und eine verhaltenstherapeutische Behandlung sinnvoll sein. Eine Knirschschiene beseitigt die zugrunde liegende Ursache nicht unbedingt, kann jedoch die Zähne schützen und die Kaumuskulatur entlasten. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 27.10.2026 NDR
  • Folge 1454 (60 Min.)
    Vorhofflimmern: Katheter-Therapie kann die Herzrhythmusstörung stoppen Herzrasen, unregelmäßiger Puls, Schwindel: Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland, etwa 1,8 Millionen Menschen sind betroffen. Am Beginn kommt das Herzrasen oft als vorübergehende Attacke. Dann helfen meist Medikamente, doch wenn die belastenden Phasen zunehmen, kann das die Herzleistung deutlich einschränken: Luftnot und Schwäche verhindern körperliche Belastung, Ängste und Unruhe erhöhen den Leidensdruck. Um das Vorhofflimmern zu stoppen, bieten immer mehr Kliniken eine neue Behandlungsmöglichkeit an: die sogenannte Pulsed-Field-Ablation. Bei diesem innovativen Katheter-Eingriff werden statt Hitze oder Kälte schonende elektrische Impulse verwendet, um die fehlerhaft arbeitenden Zellen im Herzen zu behandeln. Die Erfolgsraten sind höher als bei den bisherigen Verfahren. Je früher eine Ablation durchgeführt wird, desto besser sind die Chancen, den natürlichen Herzrhythmus dauerhaft wiederherzustellen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den Eingriff, welche Risiken gibt es? Und was tun, wenn das Flimmern sogar chronisch geworden ist? Hier kann ein weiterer Eingriff helfen, bei dem die fehlerhaften Stellen zusätzlich kameragesteuert von der Außenseite des Herzens über dünne Stäbe behandelt werden, um die Störsignale zu unterbinden, damit das Herz wieder gleichmäßig im Takt schlägt. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.11.2026 NDR
  • Folge 1455 (60 Min.)
    Wenn der Herbstinfekt auf die Lunge schlägt Husten, Fieber und Abgeschlagenheit werden im Herbst oft als harmlose Erkältung abgetan, doch aus einem verschleppten Infekt kann sich eine Lungenentzündung entwickeln. Besonders gefährlich wird es, wenn auch das Rippenfell betroffen ist. Stechende Schmerzen beim Atmen und zunehmende Atemnot können auf eine Rippenfellentzündung hinweisen. In „Visite“ erklären Expertinnen und Experten, wer ein besonders hohes Risiko hat, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und wann ärztliche Hilfe nötig ist. Außerdem erfahren Zuschauerinnen und Zuschauer, welche Therapien helfen und was man bei einem Infekt selbst tun kann, um Komplikationen vorzubeugen. (Text: MDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 10.11.2026 NDR
  • Folge 1456 (60 Min.)
    Starke Füße, weniger Schmerzen: Was bringen Einlagen und Fußtraining? Im Fitnessstudio geht es um Bauch, Beine und Po, kaum jemand denkt daran, Zehen und Fußgewölbe zu trainieren. Dabei hat etwa jeder sechste Mensch einen Plattfuß, mit der Zeit verlieren die Füße bei vielen spürbar an Kraft und Stabilität. Häufige Folge: Fehlstellungen, Verformungen und Schmerzen beim Gehen. Falsches Schuhwerk macht es oft noch schlimmer. Orthopädische Einlagen können kurzfristig Entlastung bringen. Doch wie nachhaltig ist das? Wäre gezieltes Muskeltraining für die Füße nicht sinnvoller? Aktuell trenden Übungsvideos auf Social Media: Sie versprechen nicht nur Kraft und Beweglichkeit für die Füße, sondern auch weniger Schmerzen in Knien und Rücken. Und: Gesunde Füße sollen sogar für ein längeres Leben sorgen. „Visite“ informiert, wann gezieltes Fußtraining tatsächlich medizinische Vorteile bringt und wann dennoch eine Einlage sinnvoll ist. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.11.2026 NDR
  • Folge 1457 (60 Min.)
    Divertikulitis: wenn Ausstülpungen im Darm Probleme machen Divertikel sind kleine Ausstülpungen der Darmwand, die vor allem im höheren Alter häufig vorkommen und meist keine Beschwerden verursachen. Entzünden sie sich jedoch, kann eine Divertikulitis entstehen, typisch sind Schmerzen im linken Unterbauch, oft begleitet von Fieber oder Veränderungen des Stuhlgangs. Wie gefährlich die Erkrankung ist und welche Behandlung nötig wird, hängt stark vom individuellen Verlauf ab: Viele unkomplizierte Fälle heilen gut aus, bei Komplikationen kann hingegen eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich sein. Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen, von Antibiotika über Operationen bis zu Ernährungsempfehlungen zur Rückfallprophylaxe. Was wann sinnvoll ist, zeigt der „Visite“ Schwerpunkt. Zu diesem Thema können Fragen gestellt werden im Internet: www.ndr.de/​visite (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Di. 24.11.2026 NDR

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