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    • Hans Süper

      Folge 575 (60 Min.)

      Er ist im März dieses Jahres 75 Jahre alt geworden und längst eine lebende Legende: Hans Süper, der mit dem „Colonia Duett“ und später dem „Süper Duett“ zweieinhalb Jahrzehnte lang nicht nur die Karnevalisten in Köln begeisterte. Markenzeichen des jecken Komikers und Musikers, der sich 2001 weitgehend von der Bühne verabschiedete, waren die „Flitsch“ – eine Mandoline – und zwei kleine Worte: „Du Ei!“. Das reichte meist schon vollkommen aus, um die Zuschauer in den Sitzungssälen und daheim an ihren Fernsehgeräten in Hochstimmung zu versetzen. Bei „Zimmer frei!“ erinnert sich Hans Süper an seine Kindheit in den Trümmern des zerbombten Kölns: „Ich habe Kopfstände auf den Balkonen verlassener Häuser gemacht und unten standen die staunenden Leute.“ Beeindruckende Auftritte waren wohl auch seine „Schausprünge“ im Köln-Müngersdorfer Schwimmbad: Mit einem Fahrrad sei er vom 10-Meter-Turm ins Wasser gehüpft. Erste Auftritte und Erfolge im Karneval feierte er schließlich 1950 zusammen mit seinem Bruder Charly als Duo „Die zwei Schnürreme“. Doch bereits nach zwei Jahren war Schluss mit lustig: „Wir wollten nicht mehr und gingen uns allmählich auf die Nerven, wie das unter Brüdern in der Pubertät so ist.“ Hans Süper sagte dem Karneval Ade, zog fortan mit seiner Mandoline durch die Tanzlokale der Region und schlug sich mit diversen Jobs durch. Erst nach über 20 Jahren kehrte er zusammen mit seinem Partner Hans Zimmermann auf die jecke Bühne zurück, die großen Erfolge des „Colonia Duetts“ konnte er ab 1991 mit dem „Süper Duett“ nahtlos fortsetzen. Natürlich kommen am Sonntag auch zahlreiche prominente Bewunderer von Hans Süper zu Wort. Auf ein wahres „Süper Trio“ stieß Außenreporterin Sabine Heinrich in einer Kölner Kneipe: den Krätzchensänger Ludwig Sebus, den Kölsch-Rocker Peter Brings und „BAP“-Chef Wolfgang Niedecken. Letzterer erklärt Hans Süpers Beliebtheit so: „Er ist ungeheuer liebenswert und absolut authentisch. Und er ist keiner, der sich irgendwie ranschmeißt.“ Aber was wäre eine Sendung mit Hans Süper ohne Live-Musik? Steht zunächst ein Karnevalslieder-Ratespiel auf dem Programm, kommt später gleich zweimal die legendäre „Flitsch“ zu Ehren: Zusammen mit Götz Alsmann spielt Hans Süper zunächst den Jazz-Klassiker „Over the rainbow“, für eine eher karnevalistische Note sorgt dann das Lied „Die Walberberger Feuerwehr“, bei dem der Kölner Sänger Gerd Köster die beiden musikalisch unterstützt. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 12.02.2012 WDR
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      Sendetermine

       Sa 04.04.2015
      02:25–03:25
      02:25–NDR
       So 23.02.2014
      02:10–03:10
      02:10–rbb
       Sa 22.02.2014
      02:15–03:15
      02:15–NDR
       Mo 17.02.2014
      05:25–06:20
      05:25–WDR
       So 16.02.2014
      22:15–23:10
      22:15–WDR
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