• Staffel 2, Folge 1 (43 Min.)
    Die karibische Hauptstraße im Nordosten Kolumbiens führt entlang der Küste vorbei an Regenwäldern, am Fuß des höchsten Küstengebirges der Welt und weiter in die trockenen Regionen der Guajira. Wind, Sand und Meer setzen der Straße zu. Jedes Jahr im Februar herrscht Ausnahmezustand an der wichtigen Verkehrsader, denn es ist Karneval. Dann gehören die Straßen den Clowns, Musik- und Tanzgruppen. Die afrikanischen Rhythmen, indigenen Instrumente und europäischen Einflüsse vermischen sich zu einem bunten, lauten Fest, das die einzigartige Vergangenheit der Gegend spürbar macht. Die bezaubernde Gegend ist auch die Heimat von vier indigenen Völkern. Die Straße ist ihnen ein Dorn im Auge, denn sie bedroht die Natur. Immer wieder demonstrieren die Arhuacos aus dem Küstengebirge gegen den weiteren Ausbau und andere Infrastrukturprojekte. Die Straße und die nahegelegene Kohlemine sind jetzt schon ein massiver Eingriff in die Natur. Das spürt auch Raphael: Wegen anhaltendem Wassermangel liefert er mit einem jahrzehntealten LKW das Trinkwasser über holprige Straßen an die Bevölkerung aus. Trotzdem hat die Gegend noch eine große Biodiversität und sogar Jaguare bewohnen das Gebirge. Ihr Lebensraum wurde durch den Bau der Straße allerdings stark eingeschränkt. Catalina und die Gemeinschaft der Kogi arbeiten daran Wildbrücken und Tunnels zu bauen, um die Jaguare wieder ans Meer zu locken. Im äußersten Nordosten Kolumbiens liegt die Guajira-Wüste, umgeben vom Meer der Karibik. Das Gebiet ist Dokaris Heimat und Arbeitsumfeld. Mit dem LKW ihrer Schwestern transportiert sie Salz in die entlegensten Ecken. Der Weg über unmarkierte, holprige Sandpisten ist ein echtes Abenteuer und auch der alte LKW macht nicht immer, was er soll. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 2 (43 Min.)
    Zwischen Mai und September herrscht Regenzeit in Guinea – und Straßen und Pisten sind nur schwer zu bereisen. Die Menschen vor Ort haben aber keine Wahl: Sie ziehen auch in dieser Zeit von Markt zu Markt. Die einen, um ihre Waren zu verkaufen, die anderen, um Obst, Gemüse und das, was sie für den Alltag brauchen, zu besorgen. Da es so gut wie keine zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmittel in Guinea gibt, sind die Menschen auf Taxis angewiesen. Die Gäste sitzen eng an eng, und auf dem Dach stapeln sich Kanister, Säcke, Körbe und die, die keinen Platz mehr im Inneren gefunden haben. Eine der zentralen Routen im Westen Guineas führt von Kindia nach Sambailo im Norden, an die Grenze zum Senegal. Es geht auf schlammigen Pisten und über Flüsse zu mehreren Wochenmärkten bis zum Badiar Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Er bildet die grüne Grenze zum Nachbarland Senegal, wo sich der Park fortsetzt. Mit ihrem Motorrad-Taxi fährt Sintiya Konaté Kundinnen und Kunden in und außerhalb von Kindia. Sintiya ist die einzige Frau in diesem Job. Seit fünf Jahren behauptet sie sich gegen die männliche Konkurrenz. Wenn sie am Abend nach Hause kommt, dann tut ihr der ganze Körper weh. Moustapha Saw ist 28 und fährt seit acht Jahren Taxi. Er kennt die Gefahren auf Guineas Wegen. Seine Passagiere muss er nicht nur sicher ans Ziel bringen, sondern auch zeitig, was eine Herausforderung für ihn ist. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 3 (43 Min.)
    Wo früher nur Bergziegen zu Hause waren, verläuft heute eine der riskantesten Straßen der Welt: Der Karakorum Highway im Norden Pakistans. Er erreicht Höhen von fast 4.700 Metern. Steinschläge, Erdrutsche und Felsstürze lauern überall. Sost ist der letzte Ort auf pakistanischer Seite vor der Grenze zu China. Die Siedlung ist ein zentraler Handelspunkt zwischen beiden Ländern – hier werden Waren umgeladen und verzollt. Pakistanische Lastwagen mit ihren bunten Bemalungen treten die Fahrt ins Tiefland an. Ali Akbar und Umar Laib bringen ihren Truck für die kommende Tour auf Vordermann. Der Motor muss rund laufen und die Fahrerkabine sauber sein. Der Lastwagen ist ihr zweites Zuhause. Östlich der Passu Cones Berge beginnt die Shimshal-Road, eine der gefährlichsten Straßen der Welt. Der Weg schlängelt sich an den hoch aufragenden Felswänden des Shimshal-Flusses entlang, durch einen gigantischen Canyon. Vor dem Baubeginn im Oktober 2003 war ein Durchkommen mit Autos und Motorrädern nicht möglich. Mansoor Karim ist Taxifahrer. Er fährt die Bewohner seines Dorfes aus den Bergen runter in die Stadt. Es geht durch enge Schluchten, vorbei an steilen Abgründen und über marode Holzbrücken. Die 21-jährige Studentin Tabassum Laseed spielt in der Mountain Girls League von Gilgit-Baltistan Fußball – ein ungewöhnliches Hobby im konservativen Pakistan. Tabassum liebt den Sport, aber auch das traditionelle Leben. Mit ihrem kleinen Bruder muss sie über eine waghalsige Hängebrücke, um das Vieh der Familie zu versorgen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 03.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 4 (43 Min.)
    Steile Hänge, enge Serpentinen und große Höhenunterschiede prägen das Straßennetz Madeiras. Die portugiesische Insel verlangt Mensch und Maschine viel ab – und macht jede Fahrt ins Inselinnere zu einer besonderen Herausforderung. Das besondere Terrain Madeiras hat die Menschen erfinderisch gemacht, ungewöhnliche Transportwege sind so entstanden. Aus diesen Zeiten stammen die Straßenschlitten, mit denen Menschen und Güter in Windeseile nach unten befördert werden konnten: Die Fahrer nennen sich Carreiros, spezialisiert darauf, die hölzernen Gefährten ohne Lenkung und Bremsen den Berg hinabzusteuern. Abseits der ausgebauten Straßen lockt das Abenteuer: Offroad-Spezialist Edgar Silva liebt die entlegenen Ecken der Insel. Je wilder und gefährlicher die Wege durchs Gebirge werden, umso mehr steigt sein Fahrspaß – und das Geschäft. Der gebürtige Madeirer bringt Besucher an Orte, an die sie mit dem Mietwagen nicht mehr kommen – und wo seine Geländekenntnis und Fahrpraxis gefragt sind. Madeiras zerklüftetes Terrain beschert auch dem Abschleppunternehmer Duarte Ribeiro ein Auskommen. Die steilen und engen Wege sorgen dafür, dass ihm die Arbeit so schnell nicht ausgeht. Heute soll er einen englischen Oldtimer überführen, von denen es einige auf der Insel mit dem milden Klima gibt. Da die alten Sportwagen ein Vermögen wert sind, muss er mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 03.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 5 (43 Min.)
    Vom Schwarzen Meer bis in das anatolische Hochland: Der „Highway D915“ überquert den 1.000 Kilometer langen Pontischen Gebirgszug, der von Istanbul bis an die Grenze zu Georgien reicht. Im Herbst bereiten sich die Menschen für den Winter vor, sechs Monate im Jahr ist die Straße gesperrt. An den Derebasi Kurven, dem gefährlichsten Teil des Highways, müssen die Fahrerinnen und Fahrer 29 Haarnadelkurven bezwingen und am Ende das Eiserne Tor passieren, eine Felspassage in senkrechten Steilwänden, Hunderte von Metern über dem Tal. Auch risikobereite Besucher zieht der Highway an, so zum Beispiel die junge Motorradfahrerin Merve, die ihr Fahrkönnen auf die Probe stellt und anschließend noch eine Pilgerfahrt der besonderen Art an der weiter südlich gelegenen „Stone Road“ gelingt. Ahmet und Burhan nutzen die Straße seit vielen Jahren für die Schafszucht und Landwirtschaft, sie haben eine emotionale Beziehung zu diesen Bergen. Selma baut auf der Nordseite des Gebirges Tee an, den sie selbst mit ihrem Transporter zur Verladung fährt. Im Gebirge kreuzen sich fast alle Wege am Imbiss der Straße: „Turgut’s Place“. Wenige Kilometer weiter ist die abgelegene Gegend ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und besondere Pflanzen, die Fotograf Murat seit Jahren dokumentiert. Als Aktivist setzt er sich dafür ein, dass die Straße nicht weiter ausgebaut wird. So unvollkommen, gefährlich und unbequem die Straße sein mag, sie ist genau deshalb heute von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen beliebt und geschätzt. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 arte
  • Staffel 2, Folge 6 (43 Min.)
    Wer das Abenteuer sucht, ist im Süden von Chile genau richtig. Auf der Carretera Austral geht es über 1.200 Kilometer durch Fjordlandschaften, Regenwälder und Bergwelten. Es ist eine Fahrt ins Unbekannte, fast bis ans Ende der Welt. Wer sich auf diesen Weg macht, wird mit fantastischen Landschaften belohnt. Mit dem Bau der Carretera Austral wurde in den 1970er Jahren begonnen, weil der Süden Chiles bis dahin nur mit dem Schiff oder über das Nachbarland Argentinien zu erreichen war. Diktator Augusto Pinochet ließ die Strecke von der Armee erschließen. Berge, Eisfelder und dichte Bewaldung machten den Bau zu Chiles aufwändigstem Großprojekt des 20. Jahrhunderts. Heute sind auf der meist nicht asphaltierten Strecke Laster unterwegs, die die kleinen Orte im Süden mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Und Abenteurer – mit Allradfahrzeugen, Wohnmobilen oder auch per Fahrrad. Für sie ist die Schotterstrecke eine besondere Herausforderung: Sonne, Staub und dicht überholende LKW machen die Carretera zu einer Tour de Force. Die Gegend ist außerdem ein Naturparadies: In großen Nationalparks arbeiten Ranger wie Erwin Gonzales um den Erhalt einheimischer Tiere zu sichern. Heute muss er sich allerdings um die Bergung eines Autowracks kümmern – zwei Touristinnen sind im Park von der Straße abgekommen. Abschleppmeister Ivan Ramirez lebt von der Gefährlichkeit der Straße: Täglich muss er auf der Carretera Austral verunglückte Fahrzeuge bergen, und ist selbst schon in manch schwieriger Situation gewesen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 arte

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