Too Young To Die

    zurückStaffel 2, Folge 1–3weiter

    • Staffel 2, Folge 1 (52 Min.)
      Bild: arte
      Natalie Wood – © arte

      Natalie Wood war ein Kinderstar, bevor das Zeitalter der Castingshows anbrach. Aber ihr gelang die Wandlung zur ernsthaften Schauspielerin, die mit Preisen ausgezeichnet wird und Nominierungen für den Oscar, die begehrteste Filmtrophäe überhaupt, erhält. Und sie nimmt eine Prophezeiung einer Kartenlegerin mit auf ihren Lebensweg, die ihren Tod in einem „dunklen, tiefen Gewässer“ vorhersagt. Und tatsächlich, was an Bord der „Splendour“ am Thanksgiving-Wochenende des Jahres 1981 wirklich passiert ist, gibt bis heute Anlass zu wilden Spekulationen. Nur eines ist sicher: In der Nacht stürzte Natalie Wood vor der kalifornischen Küste in der Nähe von Santa Catalina Island ins Meer und ertrank. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 22.02.2014 arte
    • Staffel 2, Folge 2 (52 Min.)
      Bild: ZDF / © Broadview TV
      Wladimir Wyssozki – © ZDF / © Broadview TV

      Seine Trauerfeier im Sommer 1980 wurde zur größten Menschenansammlung in der Sowjetunion seit Stalins Begräbnis – kaum vorstellbar bei einem Mann, der in Lederjacke und im einzigen Privat-Mercedes Moskaus rauchend durch die Nacht raste. Auch heute noch können fast alle Menschen in Russland seine Lieder mitsingen – Wladimir Wyssozki ist ein Volksheld der wilden und besonderen Art. Er war ein Star hinter dem eisernen Vorhang, in einer anderen Popkultur als der des Westens. Was auch immer über den russischen Liedermacher und Schauspieler überliefert ist, es spricht ehrfurchtsvoll von Größe und Einzigartigkeit. Nahezu jede Beschreibung, jede Erinnerung, jede Anekdote stellt ihn als geradezu übermenschlich dar. Er konnte reisen, eine französische Schauspielerin heiraten und kehrte doch immer wieder zurück in die Sowjetunion. Er selbst sagte: „Wenn alles verboten ist, kann man sich alles erlauben.“ So war der Sozialismus eben auch: eine Anhäufung sonderbarer Privilegien. Am Ende war alles zu viel: zu viel Liebe, zu viel Leben, zu viel Alkohol. Aber in seinen Liedern und in den Erinnerungen seiner zahlreichen Fans lebt Wladimir Wyssozki weiter. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche im heutigen Russland, nach der Parallelwelt, in der ein Künstler wie Wyssozki in der Sowjetunion existieren konnte. Kollegen vom Taganka-Theater erinnern sich an die Zusammenarbeit mit ihm, sein Sohn Nikita berichtet von einem häufig abwesenden, aber liebevollen Vater. Rapper Basta erklärt, warum Wyssozkis Musik noch heute eine solche Bedeutung für Russlands Bevölkerung hat. Und auf der Straße kann jeder eines seiner Lieder anstimmen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 15.03.2014 arte
    • Staffel 2, Folge 3 (52 Min.)
      Bild: arte
      Schauspieler River Phoenix wird mit dem Abenteuerepos "Indiana Jones" zum Star. Nach seinem Tod 1993 wird er "der neue James Dean" genannt. – © arte

      Er war das Idol einer ganzen Generation. Kleine Mädchen verliebten sich Mitte der 1980er Jahre in River Phoenix, den Hauptdarsteller des Jugenddramas „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“. In dem Abenteuerepos „Indiana Jones“ begeistert er an der Seite von Harrison Ford ein Massenpublikum. Sein Ausnahmetalent als Schauspieler beweist er auch in den Filmdramen „Die Flucht ins Ungewisse“ („Running on Empty“, USA 1987) unter der Regie von Sidney Lumet und „Das Ende der Unschuld“ („My Own Private Idaho“, USA 1991, Regie: Gus Van Sant). Aber eigentlich sah River Phoenix sich als Musiker. Seine vegane Lebensweise und sein Kampf für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft machten ihn zum Vorbild vieler Jugendlicher. River Phoenix war ein Star auf dem Weg zum Superstar, als er auf einem Bürgersteig am Sunset Boulevard starb. „Der neue James Dean“ – so wurde er unmittelbar nach Bekanntwerden seines plötzlichen Todes am 31. Oktober 1993 genannt. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 09.08.2014 arte

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