unvollständige Episodenliste (Seite 6)

  • Ein Ende mit Schrecken. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs brachten Tod, Not, Hunger und Flucht, für viele aber auch die Erlösung von Krieg und Diktatur. – Bild: ZDF
    Ein Ende mit Schrecken. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs brachten Tod, Not, Hunger und Flucht, für viele aber auch die Erlösung von Krieg und Diktatur.
    Die Endphase des Zweiten Weltkriegs ist auf allen Seiten die verlustreichste. Über eine Million deutsche Soldaten sterben allein 1945. „ZDF-History“ erzählt die Chronik der letzten 100 Tage. Bevor im Mai der Frieden kommt, erleben Menschen auf allen Kriegsschauplätzen noch Unvorstellbares: ob auf den Schlachtfeldern oder an der „Heimatfront“, in den NS-Mordlagern oder auf Todesmärschen, im Bombenkrieg oder auf der Flucht. Ende Januar 1945 stehen alliierte Armeen im Osten wie im Westen an den Grenzen des Deutschen Reichs. Die Rote Armee erobert Landstriche in Ostpreußen und Oberschlesien, amerikanische Truppen haben in Aachen und im Elsass Stellung bezogen, britische Streitkräfte das Rur-Dreieck bei Heinsberg erreicht. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Hitlerdeutschland bedingungslos kapitulieren muss. Doch gerade in der Endphase zeigt sich das NS-Regime entschlossen, noch möglichst viele Menschen mit in den Abgrund zu reißen. Siegen oder untergehen, lautet die Parole im Zeichen eines unerbittlichen Durchhaltewahns. Kindersoldaten sterben ohne jeden militärischen Sinn, KZ-Häftlinge werden auf Todesmärsche geschickt, Flüchtlinge ertrinken in der Ostsee, Stadtbewohner verbrennen im Inferno der durch Bombenteppiche angefachten Feuerstürme. Der Urheber des seit fast sechs Jahren andauernden mörderischen Vernichtungskriegs verbarrikadiert sich im Bunker unter der Reichskanzlei, weist dem eigenen Volk die Schuld an der Katastrophe zu. Da es sich nicht habe behaupten können, habe es den Untergang verdient. Keine andere Nation in der Geschichte hat die Existenz anderer Völker auf so mörderische Weise zu zerstören versucht und dabei auch die eigene aufs Spiel gesetzt. Auf Hitlers Selbstmord folgt der Zusammenbruch. Die meisten sehen in der Kapitulation eine Niederlage und keine Befreiung. Erleichterung herrscht vor allem über das Kriegsende. Für die Verfolgten des Regimes aber endet eine Zeit des Terrors und unbeschreiblicher Qualen. Erst nach und nach offenbart sich die Dimension des von Deutschen verübten Menschheitsverbrechens. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der letzten 100 Tage des Zweiten Weltkriegs anhand zentraler Ereignisse. Luftaufnahmen zeigen Schauplätze, auf denen Spuren des Kriegs noch heute zu erkennen sind. Zum Teil neu erschlossenes Filmmaterial aus internationalen Archiven führt das Geschehen jener Tage aus unterschiedlichen Perspektiven vor Augen. Private Aufzeichnungen geben bewegende persönliche Erlebnisse wieder. Zeichnungen im Stil von Graphic Novels bebildern Momente, die kein Kameramann oder Fotograf festgehalten hat. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.02.2020 ZDF
  • Ein bewegender Moment der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Herbst 1955 kehrten die letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion zurück – die „Heimkehr der Zehntausend“. Um für Hitlers verbrecherischen Krieg zu büßen, waren die Gefangenen zu Zwangsarbeit verurteilt worden. Auch verschleppte Zivilisten, darunter Frauen und Mädchen, mussten Frondienste in den sowjetischen Lagern leisten. Im September 1955 erwirkte Bundeskanzler Konrad Adenauer ihre Freilassung – im Gegenzug für diplomatische Beziehungen, so lautete die Bedingung Moskaus. Das Schicksal der Kriegsgefangenen war bis dahin ein schmerzhafter Stachel im Bewusstsein des jungen „Wirtschaftswunderlandes“. Die Lagerhäftlinge wurden Geiseln im Schlagabtausch zwischen Ost und West. Ihre Heimholung war nicht nur eine Frage der Menschlichkeit, sondern auch eine des Prestiges. In den Augen der meisten Westdeutschen war es Adenauers größte Tat. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 02.02.2023 Phoenix
  • Sie erfüllen Superlative unter den gekrönten Häuptern, haben ihre Zeit geprägt und Geschichte geschrieben: Elizabeth I., Victoria und Elizabeth II. – Englands große Königinnen. Was sind die Unterschiede, was die Gemeinsamkeiten der drei großen Queens? Woher kamen sie, wie gelangten sie auf den Thron? Was war ihre größte Stunde, was die größte Niederlage? In welche Skandale waren sie verwickelt und welches sind ihre Geheimnisse? „ZDF-History“ zeichnet die spannenden Lebenswege der drei außergewöhnlichen Frauen nach, die nicht nur in Englands Geschichte ihre Spuren hinterlassen haben. Dabei war keine der großen Königinnen anfangs für den Thron vorgesehen. Als sie schließlich doch die Krone trugen, zweifelten viele daran, dass eine Frau das Königreich regieren kann. Doch Elizabeth I., Victoria und Elizabeth II. erwiesen sich als starke und erfolgreiche Herrscherinnen: Elizabeth I. legte den Grundstein für das Britische Empire. Unter ihrer Herrschaft blühte das Land wirtschaftlich und kulturell auf, verfasste William Shakespeare seine wichtigsten Werke und umsegelte Francis Drake die Welt. Victoria herrschte als Frau auf dem englischen Thron über ein Reich, das rund ein Viertel der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung umfasste. In ihrer Regierungszeit, auch das „Viktorianische Zeitalter“ genannt, erreichte Großbritannien den Höhepunkt seiner Ausdehnung. Queen Elizabeth II. verfügt heute zwar längst nicht mehr über so viel Macht wie ihre Vorgängerinnen, dennoch ist sie Staatsoberhaupt in 16 „Commonwealth-Staaten“ und wird überall auf der Welt geachtet und geschätzt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.06.2017 ZDF
  • „ZDF-History“ erzählt die Geschichte von Englands Krone von William dem Eroberer bis Prinz William. Kriege, Glaubenskämpfe und Intrigen hat sie überlebt und steht heute besser da denn je. Richard Löwenherz, Heinrich VIII. und die Georgs aus Hannover – sie alle haben Britannien geprägt. Nach Elizabeth I. und Victoria sind ganze Zeitalter benannt. Und Elizabeth II. schickt sich an, ein neue Rekordmarke zu setzen: Seit über 60 Jahren regiert sie schon. Die Dokumentation spannt den Bogen von den Angelsachsen bis hin zu George, dem Urenkel der Queen. Wie hat sich das Königshaus über die Jahrhunderte gewandelt? Welche politischen Veränderungen haben die Monarchie geprägt? Wie groß ist der Einfluss der Windsors, und vor welchen Herausforderungen steht die englische Krone heute? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 08.01.2017 ZDF
  • Es ist die längste und geheimnisvollste Geiselnahme der deutschen Geschichte: Im Frühjahr 2003 verschwinden in der algerischen Wüste 32 Touristen, wochenlang ohne jede Spur. Vier ehemalige Geiseln berichten von ihrer dramatischen Zeit in den Händen der Entführer, einer islamistischen Terrorgruppe. Erst nach 177 Tagen kommen sie frei. Eine Mitgefangene jedoch hat die Tortur nicht überlebt. Erstmals äußert sich der damalige Leiter des deutschen Krisenstabs, der ehemalige Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Jürgen Chrobog, ausführlich zur Geiselnahme. Zunächst dauert es einige Wochen, bis überhaupt klar wird, dass eine große Gruppe von Menschen entführt worden ist. Das Auswärtige Amt erhält weder ein Bekennerschreiben, noch wird ein Lösegeld gefordert. Die Geiseln selbst schweben in völliger Ungewissheit. „Ich verstand gar nicht, was da los war. Was genau die im Sinn hatten“, berichtet Silja Stäheli. Sie war 19 Jahre alt, als sie in die Fänge der Entführer geriet. „Wir hatten uns am Abend einen Schlafplatz gesucht, und im Morgengrauen wurden wir geweckt. Von Männern mit Kalaschnikows. In dem Moment hatte ich natürlich Angst, ich dachte nur: Hilfe! Vielleicht werde ich vergewaltigt?“ Doch die Terroristen sind gegenüber den Geiseln nicht gewalttätig, obwohl es sich um die GSPC handelt, eine Gruppe von Rebellen, die für einen islamischen Gottesstaat in Algerien kämpft. Über Monate versucht der Krisenstab, voranzukommen. Doch von den Touristen fehlt jede Spur. Sie werden in dem unüberschaubaren Gebirge Algeriens versteckt gehalten. In Deutschland entwickelt sich aus der Entführung ein riesiges Medienereignis. Schließlich wird eine Gruppe Geiseln befreit, die andere aber auf abenteuerliche Weise über 2000 Kilometer nach Mali verschleppt. Dort gelingt nach schwierigen Verhandlungen auch ihre Befreiung. Über die Höhe des gezahlten Lösegelds bewahrt die deutsche Regierung bis heute Stillschweigen. Die Dokumentation rekonstruiert die dramatischen Monate mit privaten Fotos der Geiseln, Tagebuchaufzeichnungen, die während der Geiselnahme entstanden, und erstmalig mit Filmmaterial der Entführer selbst. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 23.07.2017 ZDF
  • 1963 besiegelten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer das Ende der „Erbfeindschaft“ zwischen ihren Nationen – der Beginn einer „Erbfreundschaft“? Bis heute? Was ist Mythos, was Wahrheit im historischen Wechselspiel der Gemeinsamkeiten und Gegensätze von Deutschen und Franzosen? Was hat sich durch den Élysée-Vertrag verändert? Zuletzt prägten wieder Misstöne das Bild vom deutsch-französischen „Paar“. Wenn heute von Spannungen zwischen Paris und Berlin die Rede ist, erweist sich das – zumindest aus historischer Sicht – als Klagen auf hohem Niveau. Der Standard gegenseitiger Abstimmung war über Jahrzehnte so hoch, dass jede Abweichung, und sei es die Absage eines Treffens, aufmerken lässt. Aber es gibt sie, die Differenzen, gerade auch im Umgang mit den Herausforderungen an das Europa der Gegenwart – angesichts des Ukrainekrieges. Ob Fragen des Umgangs mit Putin, das Verhältnis zu China, die finanzielle Bewältigung explodierender Energiekosten oder Atomkraft als Ersatzlösung. Die Suche nach deutsch-französischen Gemeinsamkeiten fiel schon leichter. Mit Unterschrift und Umarmung bekräftigten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle 1963, was bereits im Gange war: der Aufbruch in eine neue Ära deutsch-französischer Beziehungen, nunmehr beglaubigt durch den Freundschaftsvertrag. Doch begannen die Beziehungen damals nicht bei null. Denn was die deutsch-französische Geschichte durch die Jahrhunderte bestimmte, waren keineswegs nur historische Abgründe, entsetzliche Kriege und ewige Rivalitäten. Es gab stets ein Wechselspiel – von Abgrenzung und Zuwendung, Abneigung und Faszination. Wenngleich nationalistische Agitation allzu oft dazu beigetragen hatte, die Bandbreite kultureller und politischer Wechselwirkungen auf einen einzigen Begriff zu reduzieren, die sogenannte Erbfeindschaft. Die Beziehung zwischen Deutschen und Franzosen spiegelt europäische Geschichte in ihren guten und schlechten Tagen. Wesentlich wird der europäische Einigungsprozess dadurch bestimmt, wie einig sich die beiden Nachbarn sind. So soll der Film Einblicke in eine vielschichtige und lehrreiche Vergangenheit vermitteln. Dabei zeigt sich: Nur miteinander und nicht gegeneinander sind nationale, europäische und globale Herausforderungen für beide Partner zu lösen, gerade auch in Zeiten der Krise. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.02.2023 ZDF
  • 45 Min.
    Terra X History erzählt die Erfolgsgeschichte von DDR-Erfindungen und Produkten, die die Wende überlebt haben – wie die Sportgeräteforschung, von der bis heute vor allem Wintersportler profitieren.
    Eine Backmischung aus Halle, das Sandmännchen aus dem DDR-Fernsehen und die Weltraumtechnik aus Jena: Wie haben sie Mangelwirtschaft und Niedergang des Arbeiter- und Bauernstaates überlebt? „Terra X History“ erzählt die Erfolgsgeschichte von DDR-Erfindungen und Produkten, die es bis heute gibt und die den Sprung in die Marktwirtschaft geschafft haben. Gibt es so etwas wie eine „Erfolgsakte Ost“? War man in der DDR besonders erfinderisch? Trübe Trabantenstädte, marode Technik, blutleere Wirtschaft – so blicken heute viele zurück auf die DDR. Eine sozialistische Utopie, die trotz hehrer Ziele immer hinter den eigenen Ansprüchen zurückblieb. Und doch liest man auch von Sternstunden, großen Würfen, die der DDR trotz aller Krisen gelungen sind. Einige von ihnen überdauerten sogar die Wende. So fliegt die NASA heute mit Weltraumtechnik aus Jena zum Mars. Wintersportler wie die Olympionikin Julia Taubitz verdanken ihren Erfolg auch dem FES – dem „Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten“, das in der DDR gegründet wurde. In Flughäfen, Supermärkten, Brauereien und Molkereien steckt weltweit Kühlgerätetechnik „made in GDR“, und das Sandmännchen Ost konnte über seinen westdeutschen Konkurrenten triumphieren. Die Erfolgsgeschichten aus der DDR sind erstaunlich – oft waren Mangel und jede Menge Improvisation der Antrieb für kluge Erfindungen. Denn Not macht bekanntlich erfinderisch. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 30.09.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 01.10.2023 ZDF
  • 45 Min.
    Als Donald Trump im Juli 2018 die Queen auf Windsor Castle besuchte, verstieß er gleich mehrfach gegen die Hofetikette: er ließ die Monarchin warten und lief vor ihr die Königliche Garde ab.
    Ein Royal zu sein, ist nicht leicht: Ein falsches Outfit, ein unbedachtes Wort, ein unpassendes Hobby – und schon schlagen die Wellen hoch. „Terra X History“ schaut auf die höfische Etikette. Wer „zu Königs“ gehört, ist oft einem strengen Protokoll unterworfen – das ist seit vielen Jahrhunderten so. Welche Regelbrüche werden geduldet, welche geächtet? „Terra X History“ erklärt, was damals und heute an den Höfen Europas erlaubt ist und was verpönt. Für Adlige gelten meist andere Maßstäbe als für Normalsterbliche, und das schon bei den banalsten Dingen: Rocklänge, Absatzhöhe, Kopfbedeckung – alles streng geregelt. Aber auch in ernsten Angelegenheiten gibt es mitunter Vorschriften für die Royals: In Spanien zum Beispiel muss Leonor, die 19-jährige Kronprinzessin, für drei Jahre Militärdienst leisten, anstatt sich – wie andere Gleichaltrige – ihren Berufsweg selbst auszusuchen. Und ihr Großvater, König Juan Carlos, dankte ab, nachdem sein Hobby, die Elefantenjagd, bei seinen Untertanen für zu viel Empörung gesorgt hatte. „Terra X History“ begibt sich auf die Suche nach den geschriebenen und ungeschriebenen Regeln der europäischen Königshäuser: die Do’s and Don’ts der Royals. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 04.01.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.01.2025 ZDF
  • Seit Jahrtausenden sind Menschen auf der Suche nach dem wertvollen Metall: Gold. Nicht selten bestimmte der begehrte Rohstoff den Lauf der Geschichte. Schon den Ägyptern war Gold so wichtig, dass sie es in die Ewigkeit mitnehmen wollten. Für das edle Metall wurden Kriege geführt und ganze Kontinente erobert. Noch heute nehmen Menschen unendliche Mühen auf sich, um Gold in allen Teilen der Welt zu finden. Mit aufwändigen Rekonstruktionen zeigt „ZDF-History“ die Geschichte des Goldes über die Jahrtausende bis heute. Historiker, Goldsucher und vom Edelmetall Faszinierte wie der US-Milliardär und Präsidentschaftsbewerber Donald Trump geben Einblick in die Geschichte eines Metalls, dessen Anziehungskraft auf den Menschen ungebrochen bleibt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.07.2016 ZDF
  • 45 Min.
    Minen gehören zu den tückischsten Waffen, denn sie bleiben auch nach dem Krieg noch gefährlich. Umso wichtiger ist der Job des Minenräumers.
    Es gibt extreme Jobs, manche sind sogar lebensgefährlich: Minenräumer, Gladiatoren und Bergleute brauchen starke Nerven und sind oft nur einen falschen Schritt vom Tod entfernt. Was ist die Geschichte dieser gefährlichen Berufe, und wie fordern sie den Menschen? Das will MrWissen2go Geschichte Mirko Drotschmann erforschen und zugleich hautnah erleben. Dafür lässt er sich von Profis zum Minenräumer, Gladiator und Bergmann ausbilden. Die „Terra X History“-Sendung kombiniert persönliches Erleben und dokumentarische Wissensteile zu einem Stück lebendiger Geschichte. Mirko Drotschmann taucht in die Welt der antiken Gladiatoren ein, indem er mit ihren Waffen zu kämpfen lernt. Er übt die Räumung moderner Minen und erfährt dabei die Geschichte dieser heimtückischen Waffe. Und er trainiert im Trainingsbergwerk den Ernstfall nach einem Grubenunglück, wie es sie in der langen Geschichte des Bergbaus in Deutschland immer wieder gab. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.08.2026 ZDF
  • Es war die größte Geldfälschungsaktion der Geschichte: Unter strenger Geheimhaltung ließ das NS-Regime zwischen 1942 und 1945 jüdische Zwangsarbeiter britische Pfundnoten fälschen. Ein Dilemma für die unfreiwilligen Fälscher: Einerseits garantierte ihnen ihre Arbeit kurzfristig das Überleben. Andererseits halfen sie dabei, genau jenes Regime am Leben zu erhalten, das die Ermordung aller Juden betrieb. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.01.2013 ZDF
  • Hat Bundespräsident Lübke wirklich KZs geplant? Wurden RAF-Terroristen im Gefängnis ermordet? „ZDF-History“ untersucht die großen Falschmeldungen der Geschichte. Auch den „Fall Lisa“. Die angebliche Entführung eines russischen Mädchens in Deutschland löste eine diplomatische Krise aus. Die „Protokolle der Weisen von Zion“, die seit über 100 Jahren eine „jüdische Weltverschwörung“ unterstellen, sind Fake News. Oder der sogenannte „Hufeisen-Plan“, der die angebliche Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serbien beschrieb und sogar einen NATO-Militäreinsatz rechtfertigte. Auch der Brexit gelang nur, weil viele Briten die Story von der übermächtigen und überteuerten EU gerne geglaubt haben. Alles nur politische Täuschung – bewusste Falschmeldungen, dazu gedacht, die Menschen hinters Licht zu führen? „ZDF-History“ untersucht, was wirklich wahr und was Fake ist. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 10.12.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 11.12.2022 ZDF
  • In ihren Briefen nach Hause schildern deutsche Soldaten ihre unmittelbaren Eindrücke vom Krieg. Heute sind sie eine wertvolle Quelle für Historiker.
    „Fall Barbarossa“ – unter diesem Tarnnamen plante Hitler den „Vernichtungskrieg“ gegen die Sowjetunion, der im Juni 1941 begann. Wie erlebten ihn die Menschen auf beiden Seiten der Front? In Briefen und Tagebüchern erzählen Deutsche und Sowjetbürger, was sie in den ersten sieben Monaten dieses grausamen Krieges sahen und fühlten – ein Leutnant aus Bremen, eine Bibliothekarin aus Kiew, ein tiefgläubiger Sanitäter aus Gerblingerode. In den persönlichen Schilderungen geht es um Grenzerfahrungen, auch weil dieser Krieg sich von anderen grundsätzlich unterschied. In einer Ansprache vor Generälen im Frühjahr 1941 hatte Hitler erklärt, es handele sich um den „Kampf zweier Weltanschauungen gegeneinander“, die Wehrmacht müsse „vom Standpunkt des soldatischen Kameradentums abrücken, der Kommunist ist vorher kein Kamerad und nachher kein Kamerad. Es handelt sich um einen Vernichtungskrieg.“ Die Phasen dieses Krieges wurden auf beiden Seiten sehr unterschiedlich erlebt. Aus den Briefen der Deutschen spricht in den ersten Wochen Siegeszuversicht, das Erlebnis sei „gewaltig“, mit „Siebenmeilenstiefeln“ gehe es „dem Frieden entgegen“ – ein Grundvertrauen in die eigene Kraft, das mit der sowjetischen Gegenoffensive Ende 1941 erschüttert wurde. Auf der sowjetischen Seite wechselt die Verzweiflung über permanente Niederlagen, Hunger und Tod allmählich wieder in Zuversicht in die eigene Kraft, in die Hoffnung, dass die Opfer nicht vergeblich waren. „Das schreckliche Jahr 1941 ist vorbei“, schreibt die Kiewerin Irina Horoschunowa im Januar 1942 in ihr Tagebuch: „Wird uns das neue Jahr das Ende vom schrecklichen Massaker bringen?“ Die Zitate aus Briefen und Tagebüchern werden illustriert durch deutsches und sowjetisches Filmmaterial, das zum Teil von Soldaten privat aufgenommen wurde und so die inoffizielle Seite des Krieges zeigt. Historiker und eine Psychologin deuten die Aussagen der Augenzeugen und ordnen sie in ihren historischen Kontext ein. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 20.06.2021 ZDF
  • Es war ein dramatisches Duell, von dem die Welt nichts erfuhr. Erst jetzt sind die Aufzeichnungen von Avner Less ausgewertet worden: das Tagebuch des Mannes, der Adolf Eichmann 275 Stunden lang verhörte. Zusammen mit den Tonbandaufnahmen des Verhörs zeichnen sie ein spannendes Psychogramm des NS-Verbrechers. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.05.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Johannes B. Kerner, Moderator und Journalist, erinnert sich in „ZDF-History“ an die großen deutschen Showmaster – von Hans-Joachim Kuhlenkampff bis Frank Elstner und berichtet persönlich über legendäre Fernsehmomente.
    Ihre Sendungen sind Straßenfeger und sorgen für Gesprächsstoff. Ihretwegen versammeln sich ganze Familien vor der Glotze: Deutschlands große Showmaster – unvergessene Fernsehlegenden. Ob „Wetten, dass..?“, „Dalli Dalli“, „Ein Kessel Buntes“, „Einer wird gewinnen“ oder „Am laufenden Band“: „ZDF-History“ zeigt kleine und große Show-Momente aus der Geschichte der Fernsehunterhaltung in Ost und West – von den Anfängen in den 50er-Jahren bis heute. Die Ausschnitte von damals bergen viele kollektive Erinnerungen an Deutschlands große Showmaster wie Peter Frankenfeld, Hans-Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal, Wim Thoelke, Helga Hahnemann, Rudi Carrell oder Thomas Gottschalk. Im Mittelpunkt stehen die Persönlichkeiten, Spielverläufe, Pannen, Lacher und Aufreger. Während man sich im Westen zunächst an amerikanischen Vorbildern orientiert, versucht man sich im Osten mit einer Mischung aus Show und Politik. Die Unterhaltungssendung „Da lacht der Bär“ ist anfangs noch gesamtdeutsch angelegt, auch West-Künstler dürfen auftreten. Im bundesdeutschen Fernsehen etabliert Peter Frankenfeld mit „1:0“ seine erste Spielshow – der Urknall der (west-)deutschen Unterhaltungssendungen. Das groß karierte Jackett wird sein Markenzeichen – er selbst zur Legende. Mit Hans-Joachim Kulenkampffs „Einer wird gewinnen“ beginnt die Epoche der großen Samstagabendshows im deutschen Fernsehen. Ihm folgen Rudi Carrells „Am laufenden Band“ und „Wetten, dass..?“ mit Frank Elstner, später mit Thomas Gottschalk. In der DDR wird ab 1972 „Ein Kessel Buntes“ zur beliebtesten Fernsehshow, in der auch internationale Stars wie ABBA auftreten. In der Dokumentation kommen Größen aus der Showbranche zu Wort, darunter Frank Elstner, Carmen Nebel und Johannes B. Kerner, die sehr persönlich über Wetten und Spiele, denkwürdige Auftritte und unvergessene Fernsehmomente berichten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 11.10.2022 ZDFinfo
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 11.09.2022
  • Am 13. August 2016 feiert Fidel Castro seinen 90. Geburtstag. Fast 50 Jahre regierte der einstige Revolutionär Kuba – bis ihn seine Gesundheit 2008 zum Rücktritt zwang. Auch wenn heute sein Bruder Kuba regiert, bleibt Castro die charismatische Figur im Hintergrund. Seit 1959, als er die Macht übernahm, hat der frühere sozialistische Diktator unzählige Krisen, Attentatsversuche und selbst das Ende des Kalten Krieges überlebt. Die Dokumentation des Autors Tom Jennings zeigt den Aufstieg und Lebensweg des ewigen Revolutionärs mit einer Fülle von historischen Bild- und Tonaufnahmen, die zum Teil nie gezeigt wurden oder seit Jahrzehnten vergessen waren. Für die intensive Recherche in zahlreichen Archiven wurde die Dokumentation 2015 für den renommierten „Emmy Award for Outstanding Research“ nominiert. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.08.2016 ZDF
  • Sie haben kein öffentliches Amt, doch stehen mit an der Spitze ihres Landes: die First Ladies. Wie mächtig sind die Frauen der US-Präsidenten? Laura Bush, Nancy Reagan und Hillary Clinton: drei First Ladies, die vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen stehen – 9/​11, Kalter Krieg und ein Amtsenthebungsverfahren. Wie haben sie ihre Aufgabe gemeistert und die Rolle der Präsidentengattin verändert? Amerikas Präsidenten und ihre Ehefrauen: Er gilt als mächtigster Mann der Welt. Doch man munkelt, dass manchmal „sie“ im Weißen Haus den Ton angibt. In dieser Dokumentation stehen nicht die Männer an der Macht im Mittelpunkt, sondern die Frauen an ihrer Seite. Seit mehr als zwei Jahrhunderten prägen auch sie die Geschicke der Weltmacht. Manche als „Mutter der Nation“, andere als graue Eminenz der US-Regierung. Mit teilweise neu entdecktem Archivmaterial erzählt „ZDF-History“ von Skandalen, gebrochenen Herzen, Tragödien und Triumphen im Zentrum der Macht. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 07.07.2019 ZDF
  • Kein Staatschef in Europa hat sich so lange an der Macht gehalten wie Francisco Franco. Wer war dieser undurchsichtige Alleinherrscher, der Spanien 36 Jahre mit eiserner Faust regierte? Nach einem blutigen Bürgerkrieg 1939 an die Herrschaft gelangt, hat der General alle anderen autoritären Regime in Europa überdauert. Erst nach seinem Tod 1975 wurde Spanien demokratisch. Doch bis heute ist das Land von den Spuren seiner Herrschaft gezeichnet. Seit dem brutalen Bruderkrieg zwischen Verfechtern der Republik und reaktionären Militärs unter Francos Führung von 1936 bis 1939 ist Spanien ein zerrissenes Land geblieben. Dauerbrandherde in Katalonien und im Baskenland zeugen bis heute davon. Der „Caudillo“, wie Franco von seinen Anhängern genannt wurde, kam einst mit massiver Schützenhilfe der Diktatoren Hitler und Mussolini an die Macht. Und doch verstand er es, sein Land aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten und seine Macht in der Zeit des Kalten Krieges zu bewahren. Vier Jahrzehnte lang erstickte Franco alle oppositionellen Regungen und umwarb sein Volk zugleich mit den Früchten des Wirtschaftsaufschwungs und des Tourismus. Seit den 60er Jahren entwickelte Spanien sich zum Ferienparadies größtenteils deutscher Urlauber. Spanische „Gastarbeiter“ wiederum trugen zum westdeutschen Wirtschaftsaufschwung bei, während einstige deutsche Nazis in Spanien Unterschlupf und Auskommen fanden. Wie konnte sich ein rückwärtsgewandter Militärführer so lange im Amt halten – während das übrige Westeuropa nach Demokratie und Fortschritt strebte? Wer war dieser äußerlich eher unscheinbare „Caudillo“ (Oberhaupt), der weniger mit Charisma als mit Machtinstinkt regierte? Auf welche Weise hat er sein Land bleibend geprägt? Mithilfe von Zeitzeugen und Historikern, bebildert durch eine Fülle teils unbekannter Archivaufnahmen, ergründet die Sendung das Geheimnis des einst dienstältesten Diktators in Europa. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.07.2018 ZDF
  • Am 6. September 2015 wäre Franz Josef Strauß 100 Jahre alt geworden. Anlass, eines der spektakulärsten Kapitel seines politischen Lebens zu betrachten: den Milliardenkredit für die DDR. Bis heute ist die Geschichte dieses Kredits und seiner Hintergründe nebulös. Hat er den Bankrott des zweiten deutschen Staates hinausgezögert, wie immer wieder behauptet wird? Neu entdeckte Dokumente und Analysen von Wirtschaftshistorikern sprechen dagegen. Die Gespräche, die Franz Josef Strauß mit Alexander Schalck-Golodkowski, dem kürzlich verstorbenen Devisenbeschaffer der DDR, hinter verschlossenen Türen geführt hat, hat Schalck damals für die DDR-Führung in geheimen Aufzeichnungen dokumentiert. Öffentlich darüber gesprochen hat er nie. Seine Unterlagen werden jetzt erstmals umfassend veröffentlicht, wichtige Inhalte vorab für „ZDF-History“ verfilmt: Spielszenen, die Originalzitate wiedergeben, lassen die Geheimgespräche zwischen Strauß und Schalck für die Zuschauer lebendig werden. Für die Rolle des Franz Josef Strauß konnte der Kabarettist Thomas Freitag gewonnen werden. Welche Motive hatte der CSU-Vorsitzende wirklich? Die Autoren Florian Hartung und Heike Nelsen-Minkenberg entschlüsseln anhand der Protokolle Strauß’ Beweggründe und binden sie ein in die politische Biografie des bayerischen Ministerpräsidenten, der Zeit seines politischen Lebens Kanzler werden wollte. Der Mainzer Historiker Andreas Rödder, der den Film als Fachberater begleitet hat, sagt im Interview, der Milliardendeal habe Strauß „die Möglichkeit gegeben, die Regierungspolitik zu machen, die er eigentlich machen wollte. Hier war er der Macher.“ (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.09.2015 ZDF
  • Sie agieren im Schatten des Terrors, feilen im Geheimen an ihrer Karriere und stehen ihren Männern in nichts nach: die Frauen der Diktatoren. Die Doku gibt Einblick in ihre Handlungsmotive. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 05.06.2016 ZDF
  • Von den Frauen der Verschwörer ist selten die Rede, wenn es um den Widerstand gegen Hitler und das Attentat vom 20. Juli 1944 geht. Doch auch sie gerieten in die Rache-Maschinerie der Nazis. Als der Staatsstreich der Männer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg gescheitert war, rächte sich das Regime nicht nur an den beteiligten Offizieren, sondern auch an ihren Familien. Ihre Ehefrauen wurden in „Sippenhaft“ genommen, die Kinder in Heime gesteckt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 31.10.2011 ZDFinfo
  • 45 Min.
    Er war eine Musiklegende, einer der größten Rockstars des 20. Jahrhunderts: Freddie Mercury, Frontmann der Kultband „Queen“. „Terra X History“ erzählt seine Geschichte. Auf der Bühne eine Sensation, im Privatleben zurückhaltend und verschwiegen. Selbst guten Freunden verriet er nur wenig über seine Kindheit und Jugend. In München fand er eine zweite Familie, die ihn liebte, wie er wirklich war – fernab des Rampenlichts. Mit seiner Band „Queen“ schrieb der Brite Musikgeschichte. Songs wie „Bohemian Rhapsody“ oder „We are the Champions“ werden auch heute noch, fast 50 Jahre nach ihrem Erscheinen, millionenfach gehört. Über Freddie Mercury selbst ist erstaunlich wenig bekannt. Anhand von zehn ikonischen Bildern seines Lebens erzählt diese Biografie eine der erstaunlichsten Musikerkarrieren aller Zeiten: Vom schüchternen Einwandererkind aus Sansibar zum exaltierten Megastar. Wie aus Farrokh Bulsara Freddie Mercury wurde. Wie er mit seiner Homosexualität umging. Warum er in München eine Ersatzfamilie fand. Der Film berichtet von ausschweifenden Partys und dem großen Schweigen rund um seine Krankheit. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 28.12.2024 ZDFmediathek
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 29.12.2024
  • 45 Min.
    Ein Plattenmillionär dank Seemannsimage und Fernweh-Songs: Freddy Quinn. Aus seiner Biografie hat der Schlagerstar stets ein Geheimnis gemacht. „Terra X History“ geht auf Spurensuche: was ist Wahrheit, was Mythos?
    Er ist ein Schlagerstar, der die Seele vieler Deutscher berührt. Keiner hat Wellen, Weite und Fernweh so oft besungen wie er: Freddy Quinn. Doch wer steckt hinter seinem Seemannsimage? Aus seiner Biografie hat er stets ein Geheimnis gemacht, schuf im Laufe seiner langen Karriere seine eigene Legende. „Terra X History“ geht auf Spurensuche: Wer ist Freddy Quinn wirklich, was ist Wahrheit, was Mythos? Der Film erzählt von seinen Anfängen in Niederösterreich und Wien bei der Mutter und dem verhassten Stiefvater, von Jahren mit dem Vater in den USA, Zirkusabenteuern und fernen Reisen nach Marokko und Algerien bis zum erfolgreichen Schlager-Star in der jungen Bundesrepublik. Sein Song „Heimweh“ erscheint 1956 und macht ihn zum Platten-Millionär. Das Lied bedient damals die Sehnsucht vieler Deutscher nach einer Welt, die es nicht mehr gibt. Freddy Quinns Songs tönen bald aus allen Jukeboxen, bis 1966 hat er sechs Nummer-eins-Hits und verdient ein Vermögen. Im Kino laufen etliche Filme mit dem Schlagersänger in der Hauptrolle – mit viel Musik und wenig Handlung. Erst mit der Beatwelle wendet sich das Blatt für Freddy Quinn. Auch die deutsche Jugend hört jetzt lieber die Stones oder die Beatles, begehrt auf gegen die Elterngeneration. Freddy Quinn versucht mit einem politischen Song dagegenzuhalten: In „Wir“ singt er gegen die „Gammler“ und „Langhaarigen“ – und landet damit krachend daneben. Das Fernsehen der 1970er- und 80er-Jahre bietet ihm weiter eine große Bühne, er moderiert eigene Shows, spielt auch Theater und singt scheinbar unverdrossen seine Fernwehschnulzen. Dabei leidet er zunehmend unter seinem Seemannsimage. Am wohlsten fühlt er sich in der Manege, tritt immer wieder als Artist und Clown auf, dreht Zirkusfilme und moderiert Zirkusshows. Sein Privatleben hält er streng geheim: Gerüchten zufolge heiratet er seine Managerin Lili Blessmann. Seine zweite Ehe schließt er mit 91 Jahren. Über fünf Jahrzehnte steht er auf der Bühne, als Sänger, Entertainer, Artist – und lässt sich dabei nie in die Karten schauen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.05.2025 ZDF
  • Migration fordert Europa heraus. In Deutschland geht es um die Zukunft Hunderttausender Flüchtlinge. „ZDF-History“ fragt nach den Bedingungen gelungener Integration. Ergänzend zur „Terra X“-Dokumentarreihe „Die Reise der Menschheit“, die sich mit globalen Erfahrungen von Migration und Emigration beschäftigt, blickt „ZDF-History“ auf den deutschen Raum, zeigt Beispiele aus den Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg – bis heute. Die Dokumentation thematisiert die Integration deutscher Flüchtlinge in der Nachkriegszeit, die Lage der einstigen „Gastarbeiter“ und ihrer Familien in Deutschland, die Einbürgerung der sogenannten „Boatpeople“ aus Vietnam Ende der 70er Jahre und die Herausforderungen durch die Flüchtlinge unserer Tage. Experten erklären, inwieweit ethnische, ökonomische, religiöse, soziale und politische Aspekte eine Rolle spielen, wenn es um die Bereitschaft einer Gesellschaft geht, die Aufnahme von Migranten und Integration zu ermöglichen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.05.2018 ZDF
  • Guido Knopp
    Systematisch wurden deutsche Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg abgehört. Die Alliierten hofften, auf diese Weise kriegswichtige Geheimnisse zu erfahren. Doch die gefangenen Wehrmachtssoldaten gaben im vertrauten Kameradenkreis weit mehr preis als nur militärische Details. Sie plauderten über die Lust am Töten und die Angst vor dem Tod, über Frauen und Verbrechen, über Sinn und Unsinn des Krieges. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.06.2011 ZDF

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