unvollständige Episodenliste (Seite 24)

  • Er belog die Welt über die Mauer wie über sein Privatleben. Die französische Geliebte des SED-Chefs und ihr gemeinsames Kind blieben so geheim wie die Leiden seiner Adoptivtochter Beate. Erstmals offenbart der französische Enkel Ulbrichts im Interview, was seine Großmutter Rosa Michel über ihre Liebe zum deutschen Kommunistenführer schrieb. Wie sie die schönste Zeit ihres Lebens mit ihm verbrachte und über die bittere Trennung fast zerbrach. Zum ersten Mal bieten Auszüge aus ihren Memoiren einen neuen Blick auf die geheim gehaltene Familiengeschichte des mächtigsten Mannes der DDR. Von den zwei Seiten des Walter Ulbricht berichtet auch seine Adoptivtochter Beate Matteoli, die vor ihrer rätselhaften Ermordung im Dezember 1991 einer Journalistin ein bewegendes Tonband-Interview gab. Ulbricht sei ihr ein echter Vater gewesen, der sich – trotz mancher Härten – um sie gekümmert habe, anders als ihre Adoptivmutter Lotte Ulbricht, die sie als kalt und herrschsüchtig empfand. Erst nach Ulbrichts Tod, so Beate Matteoli, habe sie ihren Halt verloren und mit dem Trinken angefangen. Die Dokumentation der Autorin Sonja von Behrens zeigt die Karriere und das Privatleben Walter Ulbrichts aus neuer Sicht. Der DDR-Diktator war nicht nur ein gnadenloser Apparatschik und Machtmensch, er war auch Geliebter, Ehemann und Vater. Und er war durchaus lernfähig, was die Entwicklung in der DDR betraf. Nicht sein starres Festhalten am alten System führte zu seinem Sturz durch Erich Honecker, sondern Ulbrichts Wunsch nach Reformen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.03.2018 ZDF
  • Es ist noch gar nicht lange her, da waren sie aus unserem Leben nicht wegzudenken: geniale Erfindungen, die unseren Alltag einfacher, bequemer oder auch aufregender machten. Musikkassetten, Versandhauskataloge, BTX, der Toast Hawaii oder Freizeitaktivitäten wie Aerobic: Manche Dinge haben jahrzehntelang durchgehalten und wecken nostalgische Erinnerungen, andere gerieten schnell in Vergessenheit und muten heute skurril an. „Das war dann mal weg“ spürt den Geschichten hinter den verschwundenen Dingen des Alltags nach und erzählt, wie sie erfunden und verwendet wurden und was aus ihnen geworden ist. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Stammt der Toast Hawaii wirklich aus Hawaii? Und was war BTX noch mal gleich – ein Fahrrad? Bei älteren Zuschauern springt dabei sofort das Kopfkino an – und jüngere erfahren vielleicht zum ersten Mal, „wie das früher so war“: analog, ganz ohne Handy und Internet. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei. Animationen sorgen für Aha-Effekte und erklären Hightech von gestern. Ein Streifzug durch die Geschichte genialer Erfindungen, die unseren Alltag lange Zeit prägten – und heute dennoch verschwunden sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.02.2019 ZDF
  • Es war ein ungleicher Kampf: Unzureichend bewaffnete, doch zu allem entschlossene polnische Aufständische erhoben sich am 1. August 1944 in Warschau gegen die deutschen Besatzer. Die Rote Armee stand im Sommer 1944 vor den Toren Warschaus. Nach den Erfolgen der sowjetischen Offensive erschienen die Deutschen an der Ostfront entscheidend geschwächt. Nun wollten die polnischen Freiheitskämpfer ein Zeichen setzen, ihre Hauptstadt selbst befreien. Die Gestaltung der Zukunft Polens sollte nicht allein den siegreichen Sowjets überlassen bleiben. Doch da Stalins Truppen die Aufständischen im Stich ließen, geriet der Befreiungsversuch zum Desaster: Zwei Monate dauerten die Kämpfe, bei denen die Deutschen über 200 000 Menschen, darunter 20 000 Aufständische, niedermetzelten. Anschließend zerstörten sie systematisch die Hauptstadt. Die Autoren der Dokumentation präsentieren historisches Filmmaterial, das die polnischen Aufständischen einst selbst gedreht und nach der Niederlage versteckt hatten. Polnische Überlebende der Kämpfe berichten über ihre Erlebnisse, einige von ihnen zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. Historiker aus beiden Ländern umreißen, welche Auswirkungen der katastrophal gescheiterte Aufstand bis heute auf das nationale Selbstbewusstsein hat. Die Dokumentation zeigt, warum der Aufstand mehr als 70 Jahre nach Kriegsende immer noch ein nationales Trauma in Polen darstellt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 03.08.2015 ZDF
  • Die Karibikfahrt des Christopher Kolumbus galt fast fünf Jahrhunderte lang als historischer Markstein für die Entdeckung Amerikas. Inzwischen haben Wissenschaftler die Leistung des Genuesers relativiert. Schon lange vor 1492 erreichten Menschen Amerika per Schiff. Anfang des 11. Jahrhunderts segelte und ruderte der Wikinger Leif Eriksson bis nach Neufundland. Doch auch er war wohl nicht der erste Entdecker der „Neuen Welt“. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.01.2011 ZDF
  • Ein angeblicher Fund aus der NS-Zeit macht weltweit Schlagzeilen. Doch was ist dran an „Hitlers Goldzug“? Der Frage gehen „ZDF-History“ und das polnische Fernsehen TVP1 nach. Die Meldung ging um den Globus: Im polnischen Walbrzych (ehemals Waldenburg) sei ein Panzerzug aus den letzten Tagen des „Dritten Reiches“ unterirdisch geortet worden, womöglich beladen mit Gold. Schon seit vielen Jahrzehnten hält sich in Niederschlesien hartnäckig die Geschichte von einem mit Schätzen beladenen „Goldzug“, der – aus Breslau kommend – im Chaos der letzten Kriegswochen in der Region Walbrzych in einem geheimen Tunnel versteckt worden sei. Ein deutscher und ein polnischer Schatzsucher wollen jedenfalls einen deutschen Panzerzug mit Hilfe modernster Geo-Radar-Technik entdeckt haben. Zu 99 Prozent sei er sicher, dass dieser Nazi-Zug existiere, sagte Ende August Piotr Zuchowski, Polens oberster Denkmalschützer, nach der Sichtung einiger Radar-Fotos. Seitdem stand das entlegene Walbrzych Kopf, reisten Journalisten aus aller Welt an, Schatzsucher durchpflügten die Hügel und Wälder. Sofort wurde spekuliert: Der Zug könnte tonnenweise Gold, Diamanten, geraubte Schätze oder ähnliches geladen haben, jedenfalls wertvolle Fracht, die die Nazis kurz vor Kriegsende dem Zugriff der herannahenden Roten Armee entziehen wollten. Das Militär und Experten der wissenschaftlich-technischen Universität Krakau wurden beauftragt, das Gelände zu prüfen, erste Ergebnisse wurden im Dezember 2015 bekanntgegeben. Was ist geblieben von den großen Erwartungen? Was ist dran am angeblichen Fund? Autor Christian Frey und der polnische Journalist Wojciech Malinowski haben die Jagd nach dem „Goldzug“ von Anfang an begleitet. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.03.2016 ZDF
  • Ein Rüstungswettlauf mit modernsten Atomwaffen, dazu der Sowjeteinmarsch in Afghanistan die Weltlage der 70er und 80er schwankte gefährlich zwischen Entspannung und Eskalation. Die rivalisierenden Militärblöcke misstrauten sich zutiefst trotz ständiger Verhandlungen. Immer neue Waffensysteme der Sowjets, die NATO-Nachrüstung, aber auch die kriegerische Rhetorik des US-Präsidenten Ronald Reagan verstärkten die Angst vor der atomaren Apokalypse. 1972 beschlossen der Warschauer Pakt und Nato, die Zahl der Interkontinentalraketen zu beschränken. Doch auf die Hoffnung folgte wieder eine Drohung: Die Amerikaner kündigten an, die berüchtigte Neutronenbombe zu bauen. Dann marschierten die Sowjets in Afghanistan ein, daraufhin boykottierten viele westliche Länder die Olympischen Spiele in Moskau. Der Amtsantritt Ronald Reagans in den USA verschärfte die Lage – er kündigte an, die USA durch Weltraumwaffen schützen zu wollen. Auf neue Raketen der Sowjets antwortete die NATO mit der Nachrüstung. Die Angst vor US-„Pershings“ trieb Hunderttausende friedensbewegte Bürger auf die Straße. Erst als der Sowjetreformer Gorbatschow die Macht übernahm, kam die Wende: Ronald Reagan, der „kalte Krieger“, der das „Reich des Bösen“ bekämpfen wollte, ergriff seine Hand. Beide beendeten 1987 die waffenstarrende Konfrontation – die Weichen für das Wendejahr 1989, für das Ende des Kalten Krieges, waren gestellt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.08.2017 ZDF
  • 45 Min.
    Der britische Premierminister Winston Churchill erlebte immer wieder Phasen von anhaltender Niedergeschlagenheit. Diese Zeiten nannte er „Besuch vom schwarzen Hund“. (Szene KI-generiert)
    Kaiserin Sisi, Winston Churchill, Konrad Adenauer, Marilyn Monroe und Robert Enke: Psychologe Leon Windscheid führt anhand der Prominenten durch die Geschichte der Krankheit Depression. So spricht er mit der berühmten Psychoanalytikerin Erika Freeman, die nicht nur Marilyn Monroe, sondern auch Woody Allen, Marlon Brando und viele andere Hollywood-Stars behandelte. Leon Windscheid fährt zum Kloster Maria Laach, in dem Konrad Adenauer vor den Nationalsozialisten Schutz suchte. Dort trifft er auf Prof. Hanns-Jürgen Küsters, der aus den rund 200 bislang unbekannten Briefen des ersten deutschen Bundeskanzlers zitiert, in denen auch Suizidgedanken erwähnt werden. Was war in den jeweiligen Epochen der Protagonisten über Depressionen oder entsprechende Gemütszustände bekannt, und wie gingen die Betroffenen selbst damit um? Wie sehen wir mit unserem Wissen heute auf die großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte? Schon Sisi sagte man eine schwere Melancholie nach. Die Kaiserin wog nie mehr als 50 Kilogramm bei einer Größe von 1,72 Metern. Am Ende ihres Lebens trug sie nur noch schwarze Kleidung und vermied jeden Kontakt mit der Öffentlichkeit. Diese Melancholie, die man schon damals als psychische Krankheit begriff, bekam erst im Laufe des 19. Jahrhunderts den Namen Depression. Winston Churchill erlebte immer wieder Phasen von anhaltender Niedergeschlagenheit. Diese Zeiten nannte er „Besuch vom schwarzen Hund“. Leon Windscheid trifft sich auch mit Teresa Enke, der Witwe des deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke, der 2009 durch Suizid starb. Als Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung bemüht sie sich heute um Aufklärung hinsichtlich der Krankheit Depression. Erstmals in dieser Zusammenschau erläutert die Dokumentation die Hintergründe der Leidensgeschichten in den einzelnen Biografien. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 21.10.2025 ZDF
  • Die Wende brachte für viele DDR-Häftlinge Veränderungen – so kamen auch einige gefährliche Täter frei.
    Ob Begnadigung oder Neubewertung der Straftaten: In den Wirren der Wendezeit kamen viele gewalttätige Schwerverbrecher aus DDR-Gefängnissen frei. Einige wurden schnell rückfällig. Vor der Wiedervereinigung mussten Justiz und Strafvollzug der beiden deutschen Staaten aneinander angepasst werden. Verantwortliche entschieden, wer in der DDR zu Unrecht verurteilt worden war, wer freikommen sollte. Es gab Entscheidungen mit schrecklichen Folgen. In den gerade mal elf Monaten zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung standen die Zeichen auf Freiheit. Tausende politische Gefangene kamen aus den DDR-Gefängnissen frei. Allerdings galten die Straferlasse aber teilweise auch für gefährliche Gewalttäter. Für sie öffneten sich die Tore der Haftanstalten – entweder, weil man sie begnadigte, oder, weil ihre Schuld nach den Gesetzen der Bundesrepublik abgegolten war. Einer von ihnen ist Klaus-Dieter S., ein Mann, der schon zu DDR-Zeiten eine Frau missbraucht und ermordet hatte. Er habe keinerlei Zeit gehabt, so S., sich auf die Entlassung ins wiedervereinigte Deutschland vorzubereiten – an einem Freitagnachmittag wurde ihm mitgeteilt, dass er am folgenden Montag entlassen würde. S. überfiel in den 90er-Jahren in Westdeutschland mehrere Frauen und ermordete eine weitere. Bis heute sitzt er im Maßregelvollzug in einer forensischen Psychiatrie. Ein anderer Fall ist Herbert M., der bereits in der DDR in den 50er-Jahren ein fünfjähriges Mädchen tötete, später eine junge Frau. In der Wendezeit wurde er begnadigt, kam Ende September 1990 frei und tötete nur ein gutes Jahr später wieder: In der Silvesternacht 1991/​92 sollte er auf zwei kleine Mädchen aufpassen, die vier und fünf Jahre alten Töchter einer Bekannten, und ermordete diese am Ende bestialisch. Wieso konnten gewalttätige Verbrecher entlassen werden? Antworten sucht der Film mithilfe eines forensischen Psychiaters, aber auch bei den damals verantwortlichen Politikern. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.11.2019 ZDF
  • Papst Johannes Paul I: Er starb nach nur 33 Tagen – war es Mord? „ZDF-History“ untersucht dieses und weitere Geheimnisse der Geschichte in: „Wie es wirklich war“.
    Waren die Frauen in der DDR wirklich gleichberechtigter als die im Westen? Hat die Mafia Johannes Paul I. ermordet? „ZDF-History“ über unsterbliche Mythen der Geschichte. Wer hat die erste deutsche Autobahn gebaut? War es Hitler oder etwa der junge Adenauer? Manche Legenden lassen sich erst nach Jahrzehnten klären, manche nie. Hat die Zarentochter Anastasia die russische Revolution doch überlebt? Und wer waren Helmut Kohls geheime Spender? „ZDF-History“ nimmt populäre Geheimnisse der Geschichte unter die Lupe. Ein Dauerbrenner: die „Dolchstoßlegende“. Waren tatsächlich die Linken schuld an Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg? Ebenso gängig: die Rede von der „Stunde null“ nach dem Zweiten Weltkrieg. Haben die Deutschen 1945 alle gleichermaßen vor dem Nichts gestanden und ganz neu bei „null“ angefangen? „ZDF-History“ zeigt, wie es wirklich war. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 28.08.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 29.08.2021 ZDF
  • Auf der Suche nach Land, Sklaven, Gold und Silber fielen die Wikinger von Skandinavien aus über ganz Europa her. Sie plünderten und brachten den Tod. Aber die Wikinger gründeten auch Siedlungen in Grönland, erreichten Amerika lange vor Christoph Kolumbus und brachten mächtige Herrscher hervor. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.07.2013 ZDF
  • 45 Min.
    „Wenn sie rosten, ab in den Osten“. Im letzten Jahr der DDR ist alles möglich: Der Hunger nach Autos aus dem Westen ist so groß, dass selbst Schrottwagen Rekordpreise erzielen. Einen TÜV gibt’s in der DDR nicht.
    Als 1989 die Mauer fällt, ist nichts mehr so wie vorher. Das Jahr bis zur Wiedervereinigung ist wild, verrückt und chaotisch. Keiner weiß, was die Zukunft bringt, alles scheint möglich. Nach 40 Jahren sozialistischer Diktatur bricht plötzlich die staatliche Kontrolle weg. Viele DDR-Bürger fühlen sich befreit, viele aber auch verunsichert und allein gelassen. Im ganzen Land herrscht eine Stimmung zwischen Aufbruch und Die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Ostberlin geht um die Welt. Aber die Bürger der DDR räumen auch anderswo auf. Parteichefs, Bürgermeister, Schuldirektoren werden aus ihren Ämtern gefegt. Die Volkspolizei ist höchstens noch geduldet, längst nicht mehr respektiert. In Ostberlin tanzen Tausende in verlassenen Kellern am Todesstreifen, ehemaligen Bunkern und Industrieruinen. Techno wird das große Freiheitserlebnis, vereint Ossis und Wessis in Trance. Auch Wohnungsbesetzungen sind ein Phänomen dieser Zeit. Allein in Berlin entstehen im Sommer 1990 über 100 solcher „Hausprojekte“. Freiheit, endlich auch beim Thema Sex: Überall in der noch-DDR schießen Sexshops aus dem Boden. Mit Dildos, Pornofilmen und Dessous erzielen die neuen Erotikläden Rekordverkäufe. Der Kaufrausch nach bunten Waren aus dem Westen macht auch vor Gebrauchtwagen nicht Halt. Schrottautos aus dem Westen werden zu völlig überhöhten Preisen im Osten verhökert. „Wenn sie rosten, ab in den Osten!“, heißt es unter Autohändlern. Zeitzeugen aus Ost und West, darunter die Schauspielerin Christiane Paul und Jimmy Hartwig, damals erster Fußball-Trainer aus dem Westen in der DDR, berichten über die „Wilden Zeiten“ im Jahr nach dem Mauerfall. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.03.2025 ZDF
  • 45 Min.
    Prinz Charles und Diana: der Prinz und die Prinzessin von Wales, während ihrer Italienreise 1985.
    Die Welt hat eine neue Ikone: Diana, Prinzessin von Wales. Seit ihrer Hochzeit mit Thronfolger Charles ist sie der Star des britischen Königshauses. Doch ihre Beliebtheit wird zur Gefahr. Hinter der Fassade des royalen Traumpaares leben Charles und Diana eine Lüge. Die Ehe wird zur Seifenoper. Queen Elizabeth II. versucht lange, das Image ihrer Familie zu retten. Doch Diana ist schwer kontrollierbar – und sie kennt die Macht der Medien. Mitte der 80er-Jahre gilt die Prinzessin als die bekannteste Frau der Welt – größer als jeder Hollywoodstar. Wo auch immer die Ehefrau des britischen Thronfolgers auftaucht, jubeln ihr die Massen begeistert zu, wird sie von Fotografen und Journalisten umlagert. Der öffentliche Druck hinterlässt Spuren: Diana erkrankt an Bulimie, magert zusehends ab. Auch ihre Ehe leidet unter der enormen Popularität. Prinz Charles steht im Schatten seiner berühmten Frau. Nach wie vor fühlt er sich zu seiner alten Liebe Camilla Parker-Bowles hingezogen, mit der er seit vielen Jahren eine heimliche Beziehung führt. Lange versuchen Charles und Diana, die Fassade einer glücklichen Ehe aufrechtzuerhalten. Doch die Anzeichen der Krise sind Anfang der 90er nicht mehr zu übersehen. Wird das Scheitern ihrer Ehe zur Gefahr für die britische Monarchie? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 13.01.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 14.01.2024 ZDF
  • Charles III. – Englands neuer König. In seinen jungen Jahren verbirgt er ein Geheimnis, das die Dynastie der Windsors in eine schwere Krise stürzen kann. Wählt er Liebe oder Pflicht? Als junger Prinz verliebt sich Charles in Camilla Shand. Doch sie ist nicht adlig, älter als er. Damit entspricht sie keineswegs den royalen Anforderungen an die künftige Frau des Kronprinzen. Als sie einen anderen heiratet, scheint die Affäre beendet. Als ältester Sohn von Queen Elizabeth II. und Thronfolger liegt von Anfang an eine große Verantwortung auf Charles’ Schultern. Er versucht, seiner Rolle gerecht zu werden und die hohen Erwartungen seiner Eltern zu erfüllen. Sein Vater, Prinz Philip, will ihn zu einem „ganzen Kerl“ erziehen, schickt ihn auf das Internat Gordonstoun in Schottland, das auch er einst besucht hat. Doch Charles ist schüchtern und wird von seinen Mitschülern gemobbt. Prinz Philip ist enttäuscht von seinem Sohn, der so ganz anders ist als er selbst. Die Queen wünscht sich eine standesgemäße Frau für Charles – und einen Erben. Je älter der Kronprinz wird, desto größer der Druck. Charles gilt als der begehrteste Junggeselle der Welt. Viele Frauen umschwärmen ihn und machen sich Hoffnungen, „die Richtige“ zu sein. Doch der Prinz kann seine große Liebe Camilla nicht vergessen. In ihr hat er eine Seelenverwandte gefunden, kann sich so geben, wie er ist. Auch als Camilla bereits mit Andrew Parker Bowles verheiratet ist, setzen die beiden ihre heimliche Affäre fort. Die Queen und Prinz Philip sehen nur eine Chance, die Sache zu beenden: Sie müssen eine Frau für ihren Sohn finden. Im Sommer 1980 kommt es zu einem arrangierten Treffen zwischen dem Kronprinzen und einer 19-Jährigen, die das Haus Windsor für immer verändern wird. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 03.12.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 04.12.2022 ZDF
  • 45 Min.
    Revolution oder Tradition? Wohin bewegt sich die neue Generation der Windsors? Wie sieht die Zukunft der Monarchie in Großbritannien aus? 70 Jahre lang stand sie für Stabilität und Kontinuität: Queen Elizabeth II. Nach ihrem Tod besteigt Sohn Charles den Thron. Doch wie lange wird er die Krone tragen? Gelingt es ihm, die Herausforderungen zu meistern und die zerstrittene Familie Windsor zu vereinen? Im Dezember 2022, nur wenige Monate vor den Krönungsfeierlichkeiten für Charles III., sorgt eine Doku-Serie in Netflix für Aufregung: In „Harry und Meghan“ erzählen der jüngste Sohn des Königs und seine Frau ihre Version der Ereignisse – von den Anfängen ihrer Beziehung bis hin zum sogenannten Megxit, ihrem Rückzug aus dem royalen Leben. 94 Millionen Euro sollen Harry und Meghan angeblich für die Dokumentation von Netflix erhalten haben. Einen Monat später legt Harry nach: In seinem Enthüllungsbuch „The Spare“, zu Deutsch „Reserve“, berichtet er über Kokain-Konsum, Sex-Affären sowie innerfamiliäre Auseinandersetzungen und trägt damit einmal mehr zur Entfremdung von der Royal Family bei. Insbesondere zwischen den Brüdern William und Harry, die nach dem Tod ihrer Mutter Diana ein besonders enges Verhältnis hatten, scheint das Tischtuch endgültig zerschnitten. Wird es King Charles III. gelingen, die tiefen Gräben in seiner Familie zu überwinden? Ist er mit über 70 Jahren den Herausforderungen gewachsen, welche die Krone mit sich bringt? Wird Prinz William vielleicht früher als geplant den Thron besteigen? Und werden Tradition und Moderne im britischen Königshaus miteinander vereinbar sein? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 30.03.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 31.03.2024 ZDF
  • Elizabeth II. ist erst 27 alt, als sie 1953 zur Königin gekrönt wird. Schnell muss sie lernen, sich zu behaupten, denn schon bald gefährden Skandale die Monarchie. Die junge Königin Elizabeth II. ist hin- und hergerissen zwischen Tradition und Moderne. Setzt sie auf Veränderung, wie ihr Mann Philip fordert, oder hört sie auf ihre Mutter, die den alten Regeln folgen will? „ZDF-History“ blickt zurück auf die ersten Jahre der Queen. Ihre Thronbesteigung kommt unerwartet – und viel zu früh. Elizabeth ist gerade einmal 25 Jahre alt, als ihr Vater, König George VI., stirbt. Mit seinem Tod wird sie zur Queen. Elizabeths unbeschwerte Jahre als junge Ehefrau und Mutter an der Seite ihres Mannes Philip, der als Offizier der Royal Navy seinen Dienst tut, sind jäh beendet. Elizabeth ist, wie ihr Vater, eher zurückhaltend, große Reden liegen ihr nicht. Dennoch wird ihre Führungsstärke ohne Schonfrist direkt auf eine harte Probe gestellt: In einem Machtspiel um den Namen des Königshauses stellt sich die junge Königin gegen ihren Ehemann und behält ihren Mädchennamen: Windsor. Philip darf seinen Kindern somit nicht den eigenen Familiennamen, Mountbatten, vererben. Eine herbe Demütigung für den Prinzgemahl – die erste von vielen, die noch folgen werden. Auch Elizabeths jüngere Schwester Margaret stellt die Regentschaft der frisch gekrönten Queen vor eine schwere Prüfung: Die rebellische Prinzessin hat eine Affäre mit einem geschiedenen Mann. Ein absolutes No-Go zu dieser Zeit. Elizabeth II. muss eine schwere Entscheidung treffen, die die Beziehung zu ihrer geliebten Schwester zeitlebens belasten wird. Doch dann gerät die junge Queen selbst in die Schlagzeilen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 04.06.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.06.2022 ZDF
  • Die Abdankung Edwards VIII. ändert die Thronfolge dramatisch: Sein Bruder George, scheu, zurückhaltend und kränkelnd, muss König werden. Und Georg VI. hat ein großes Handicap: Er stottert. Der Rücktritt seines Bruders hat die britische Monarchie in eine tiefe Krise gestürzt. George VI. sucht das Vertrauen seiner Untertanen, während Hitlerdeutschland an der europäischen Ordnung rüttelt, ein neuer Weltkrieg droht. Ist er den großen Anforderungen gewachsen? George VI., ein junger König, der schüchtern ist und stottert. Nicht die besten Voraussetzungen, um vor einem verunsicherten Volk Stärke zu demonstrieren. Vor allem nicht, wenn der zurückgetretene Bruder Edward sich unterdessen mit Hitler und anderen Nazi-Größen in Deutschland trifft. Im September 1939 folgt die größte Herausforderung in Georges Leben: Der Zweite Weltkrieg bricht aus, Großbritannien und Deutschland befinden sich im Krieg. Auch der Buckingham-Palast wird mehrfach bombardiert. George VI. und seine Frau Elizabeth bleiben trotzdem in London. Sie wollen ihr Volk nicht im Stich lassen und „Ruhe bewahren“. Ihre älteste Tochter Elizabeth nimmt sich diese Fähigkeit zu Herzen. Auch sie wird einmal das Land regieren. Und dieser Tag kommt schneller, als ihr lieb ist. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 05.02.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 06.02.2022 ZDF
  • 43 Min.
    Die Liebe seines Lebens heiraten oder über ein Weltreich herrschen – Britanniens junger neuer König hat die Wahl. London 1936. Nach dem Tod König Georges V. folgt ihm sein Sohn Edward auf den britischen Thron. Doch er hadert mit seinem Schicksal. Er liebt eine geschiedene Frau. Als König ist ihm eine Hochzeit mit ihr verboten. Pflicht oder Liebe: Wie wird Edward entscheiden? Edward, der designierte Thronfolger des britischen Königs Georges V., wird 1894 geboren. Er wird erzogen, ein Empire zu übernehmen, das sich bei seiner Geburt von Kanada bis Australien erstreckt und in dem ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Albert wächst er unter dem strengen Regime seines Vaters, König George V., auf. Im Ersten Weltkrieg geht Edward an die Front, um sich von seinem royalen Zuhause loszusagen. Auch später will er alles anders machen. Er pfeift auf die königliche Etikette, legt viel Wert auf sein Äußeres und liebt rauschende Feste. Der äußerst beliebte Kronprinz steht für eine neue Generation. Nur sein Vater, George V., kann wenig mit diesem modernen Lebensstil anfangen. Als sein Sohn auch noch eine Affäre mit einer geschiedenen und bürgerlichen Frau beginnt, ist er erschüttert. Edward ist es verboten, diese Frau zu heiraten. Als George V. 1936 stirbt, tritt sein Sohn das Erbe an und wird als König Edward VIII. gekrönt. Aber er steht vor einer schweren Entscheidung. Pflicht oder Liebe: Wird Edward für die Krone endgültig auf die Liebe seines Lebens verzichten? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.10.2021 ZDF
  • Revolution oder Tradition? Wohin bewegt sich die neue Generation der Windsors? Wie sieht die Zukunft der Monarchie in Großbritannien aus? 70 Jahre lang stand sie für Stabilität und Kontinuität: Queen Elizabeth II. Nach ihrem Tod besteigt Sohn Charles den Thron. Doch wie lange wird er die Krone tragen? Gelingt es ihm, die Herausforderungen zu meistern und die zerstrittene Familie Windsor zu vereinen? Im Dezember 2022, nur wenige Monate vor den Krönungsfeierlichkeiten für Charles III., sorgt eine Doku-Serie in Netflix für Aufregung: In „Harry und Meghan“ erzählen der jüngste Sohn des Königs und seine Frau ihre Version der Ereignisse – von den Anfängen ihrer Beziehung bis hin zum sogenannten Megxit, ihrem Rückzug aus dem royalen Leben. 94 Millionen Euro sollen Harry und Meghan angeblich für die Dokumentation von Netflix erhalten haben. Einen Monat später legt Harry nach: In seinem Enthüllungsbuch „The Spare“, zu Deutsch „Reserve“, berichtet er über Kokain-Konsum, Sex-Affären sowie innerfamiliäre Auseinandersetzungen und trägt damit einmal mehr zur Entfremdung von der Royal Family bei. Insbesondere zwischen den Brüdern William und Harry, die nach dem Tod ihrer Mutter Diana ein besonders enges Verhältnis hatten, scheint das Tischtuch endgültig zerschnitten. Wird es King Charles III. gelingen, die tiefen Gräben in seiner Familie zu überwinden? Ist er mit über 70 Jahren den Herausforderungen gewachsen, welche die Krone mit sich bringt? Wird Prinz William vielleicht früher als geplant den Thron besteigen? Und werden Tradition und Moderne im britischen Königshaus miteinander vereinbar sein? (Text: Phoenix)
  • Der britische Premier Winston Churchill gilt als begnadeter Exzentriker. Er brillierte als Staatsmann, Redner und Schriftsteller und polarisierte zugleich durch sein ungestümes Wesen. Die Dokumentation zeigt Churchills Leben, politisch und privat. Film- und Tondokumente, die aufwändig koloriert oder digital aufbereitet wurden, eröffnen überraschende Perspektiven auf eine widersprüchliche und faszinierende Persönlichkeit. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 22.07.2015 ZDFinfo
  • 45 Min.
    Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine steht die Bundeswehr im Fokus des Interesses. Zuvor prägten auch Distanz oder Gleichgültigkeit das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Armee. Bis 1989 galt Westdeutschland als Frontstaat des Kalten Krieges. Die Bundeswehr war akzeptiert, trotz friedensbewegter Bürger, die gegen Militär und Rüstung protestierten. Nach der Wiedervereinigung erschien die Landesverteidigung kaum noch notwendig. Das sah bei der Gründung der Bundeswehr 1955 noch anders aus. Zehn Jahre nach der totalen Niederlage des Deutschen Reiches war die Aufstellung einer neuen westdeutschen Armee erklärtes Ziel der Bonner Politik, lieferte aber auch Stoff für erhitzte Diskussionen. „Nie wieder!“, hatten die Gegner der Wiederbewaffnung gefordert. Doch für den westdeutschen Staat unter der Führung Konrad Adenauers war die Bundeswehr und deren Eingliederung in die NATO auch ein Schlüssel zur Wiedererlangung der Souveränität. Die Bedrohung durch die Sowjetunion führte zu steigender Akzeptanz der Bundeswehr und der NATO. Kritik wurde lauter, als eine junge Generation in den 80er-Jahren in Westdeutschland gegen die „Nachrüstung“ protestierte. Mit der deutschen Wiedervereinigung und dem Ende des Kalten Krieges änderte sich auch die internationale Sicherheitsarchitektur. Man wähnte sich von „Freunden umzingelt“, sodass Bündnis- und Landesverteidigung in den Hintergrund traten. Durch aufbrechende Konflikte im zerfallenden Jugoslawien oder infolge der Terroranschläge des 11. September wurden die Deutschen als Bündnispartner neu gefordert. Während die Legitimität nationaler Streitkräfte kaum bestritten wurde, blieb die Haltung zur Armee in Politik und Gesellschaft oft ambivalent. Mit der sogenannten Zeitenwende des Jahres 2022 ändert nun eine Koalition den Kurs, deren Angehörige zum Teil von pazifistischen Denktraditionen geprägt wurden. Die Bundeswehr soll viel Geld bekommen, um Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte wettzumachen. Die Dokumentation „Wir Deutschen und die Bundeswehr“ erzählt mit Blick auf die Zeitspanne von 1955 bis 2022 vom wechselvollen Verhältnis zwischen Politik, Gesellschaft und den Streitkräften im Wandel der Jahrzehnte. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 03.03.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.03.2023 ZDF
  • Die Deutschen lieben es, auf Reisen zu gehen – von Sylt bis Sydney sind sie unterwegs. Aber woran liegt das? Woher rührt das Fernweh? Und wie hat das Reisen die Deutschen verändert? Seit die Bilder laufen lernten, ist sie im Urlaub immer dabei: die Filmkamera. „Wir sind dann mal weg“ erzählt anhand bisher unveröffentlichter Privatfilme, wie sich „die schönste Zeit des Jahres“ verändert hat: Aus Urlaubsgeschichten wird Urlaubsgeschichte. Schon im 19. Jahrhundert wird das Reisen zum Wirtschaftsfaktor. 1841 schickt der britische Reiseunternehmer Thomas Cook 570 Engländer erstmals per Pauschalreise im Zug von Leicester nach Loughborough. Deutsche Reisepioniere wie Carl Stangen eifern Cook nach und machen aus dem Tourismus ein großes Geschäft. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr Deutsche in den Genuss von Urlaubstagen kommen, wird das Verreisen zur festen Größe im Jahreslauf. Der Begriff „Urlaub“ hat seinen Ursprung im mittelhochdeutschen Wort „urloup“. Es bezeichnet die Erlaubnis durch einen Höherstehenden, sich entfernen zu dürfen. In der Nazizeit bietet die Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF) Gruppenferien für alle sozialen Schichten. 1933 bis 1939 werden 43 Millionen Reisen verkauft – von Tagesausflügen bis Kreuzfahrten. Nach dem Krieg reisen die Westdeutschen zunächst mit Vorliebe zu nahe gelegenen Zielen, in den Schwarzwald und nach Österreich. Im Boom des Wirtschaftswunders geht es dann mit dem Auto nach Italien. Der wachsende Wohlstand erlaubt es, immer fernere Gestade zu erkunden. Auch in der DDR wird gereist, statistisch gesehen sogar mehr als im Westen Deutschlands. Ein Netz von Ferienheimen der Gewerkschaft sorgt für genügend freie Plätze, bevorzugt an der Ostsee. Doch das ist vielen DDR-Bürgern auf Dauer zu wenig, es locken Strände im sozialistischen Ausland. Auch der Wunsch nach mehr Reisefreiheit bringt das SED-Regime am Ende in Bedrängnis. 1989 fällt die Mauer, und offene Grenzen machen es künftig auch Ostdeutschen möglich, Traumziele in Übersee ins Auge zu fassen, wenn es die Urlaubskasse hergibt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.06.2018 ZDF
  • Tilo Koch war ein Punk. Ende der Achtziger kam er zu den Grenztruppen der DDR. Dort verwandelte er sich in einen überzeugten Verteidiger des DDR-Systems. Dann kam der November 1989. Koch und seine Kameraden waren im Wendeherbst 1989 bereit, gegen den „Mob“, wie sie es von ihren Vorgesetzten eingepeitscht bekamen, vorzugehen. Dass er und seine Kameraden nicht geschossen haben, ist vielleicht das wahre Wunder von Berlin. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.01.2008 ZDF
  • 45 Min.
    Ob Q, Z oder X: Einst harmlose Zeichen werden zu Propagandawaffen, stehen oft für Hass und Gewalt. „Terra X History“ folgt den Spuren von fünf Symbolen der Macht.
    X, Z oder der Hitlergruß: Einst harmlose Symbole werden zu Propagandawaffen, stehen nun für Hass und Gewalt. „Terra X History“ folgt den Spuren von fünf Symbolen der Macht. Hakenkreuz, Hitlergruß und Judenstern sind bleibende Zeichen maßloser Verbrechen. Ihren Schrecken haben sie nie verloren. Auch heute nutzen Ideologien und Kriegstreiber Symbole wie X oder Z für ihre Zwecke. Dabei haben sie oft eher harmlose Ursprünge. Bei einer Ausgrabung entdeckt ein Archäologe 1871 ein Kreuz mit abgewinkelten Armen. Er ahnt nicht, dass es in Hitlers Reich einst als Hakenkreuz zum Sinnbild werden wird – für Hass, Ausgrenzung und den Holocaust. Dabei ist es in Wahrheit ein Zeichen für Glück. Auch den erhobenen rechten Arm oder den stigmatisierenden Stern funktionieren die Nationalsozialisten zu Zeichen des Bösen um. Ideologen setzen immer noch Symbole ein: So taucht zu Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf Panzern und Fahrzeugen ein rätselhaftes Z auf. Schnell ranken sich Mythen um seine Bedeutung – so wird ein Buchstabe zum wirkmächtigen Propagandainstrument. Auch das Q steht inzwischen für ein abstruses Weltbild und finstere Verschwörungserzählungen. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von fünf Zeichen der Geschichte: Hakenkreuz, Hitlergruß, Judenstern, das Q und das Z, unter denen gehetzt und getötet wird, damals wie heute. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.11.2025 ZDF
  • Im ersten Leben Schauspielerin, im zweiten Fürstin: 1956 heiratet die Diva den Fürsten und sagt der Glamourwelt von Hollywood ade, aber auch im Fürstentum wurde sie nicht glücklich. In Hollywood machte die ebenso ehrgeizige wie lebenslustige Tochter deutsch-irischer Einwanderer Karriere. Doch hier hat sie sich nie so richtig wohl gefühlt. Als Gracia Patricia von Monaco lebt sie später in der Miniaturmonarchie am Mittelmeer. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.12.2012 ZDF
  • In der Nacht auf den 5. Juli 2001 nimmt sich Hannelore Kohl das Leben. Die Frau, die stets bescheiden, aber felsenfest an der Seite ihres Mannes gestanden hatte. Die Nachricht erschüttert Deutschland. Hannelore Kohl hatte ihre Rolle als „First Lady“ tadellos erfüllt. Noch in ihrem letzten Interview bringt sie ihre lebenslange Überzeugung auf den Punkt: „Aufgeben ist das Letzte, was man sich erlauben darf.“ (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.05.2014 ZDF

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