Stockholm Requiem

    Kommentare 1–1 von 1

    • quetzalcoatl (geb. 1953) am 15.05.2019 21:22

       Hier, wie auch in mehreren anderen 'nordischen'
      Produktionen, erstickt der umgreifende 'Einheitsbrei' die oftmals guten
      Zentralideen. Ständig eine dunkle (nicht düstere) Szene, permant Regen-
      oder Schneeschauer; dazu die nervenden Unter- oder Überzeichnungen der
      Charaktere auf Seiten der Ermittler: unprofessionell, aber arrogant und
      herablassend gegen alle und jeden; unterwürfig gegenüber ihren noch
      überheblicheren, karrieresüchtigen Vorgesetzten; zusammengenommen kommen
      alle in und mit ihrem Privatleben nicht klar und wollen dies durch
      Draufgängertum im Berufsleben (über)kompensieren. Frauenrollen werden begrenzt auf naive Heulsusen oder affektive Feministinnen.

      Was entschädigen kann, sind die oftmals grandiosen Panoramaaufnahmen der Natur und der Städte.

      Produktionen aus Island, Norwegen und Finnland heben sich für mich
      deutlich von denen aus Dänemark, Schweden und den Koproduktionen
      hinsichtlich der Charakterisierungen und  Dramaturgie positiv ab.
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