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    • Folge 1059

      Anarchie auf der Straße – Radfahrer fordern Gleichberechtigung im Straßenverkehr

      Seit dem 1. April müssen Fahrradfahrer, die Verkehrsregeln missachten tiefer in die Tasche greifen. Der Grund: „Der Verrohung dieser Kampf-Radler endlich Einhalt zu gebieten“, sagt Bundesverkehrsminister Ramsauer. Doch was sagen die Fahrradfahrer dazu? Die müssen sich nämlich täglich mit zugeparkten, kaputten Fahrradwegen, unmöglich getakteten Ampeln und pöbeInden, rücksichtslosen Autofahrern rumschlagen. Dr. Bernhard Stoevesandt ist passionierter Radfahrer und weiß, was täglich auf deutschen Straßen los ist. Der selbst ernannte Kampfradler kämpft für Gleichberechtigung im Straßenverkehr und ruft auf seiner Internetseite zum zivilen Ungehorsam auf. Gemeinsam mit Karin Müller, Verkehrspolitische Sprecherin der Grünen und Wolfgang Albers, Polizeipräsident in Köln diskutiert der Fahrradaktivist über den Kampf auf deutschen Straßen.

      Volkskrankheit Rückenschmerzen: Wem hilft eine Bandscheiben-OP wirklich?

      Bis zu 80 Prozent der Deutschen leiden einmal im Leben unter starken Rückenschmerzen und rund vier Millionen erleiden jährlich einen Bandscheibenvorfall. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Wirbelsäulenoperationen mehr als verdoppelt. Und das, obwohl die meisten Menschen Angst vor einer Bandscheiben-OP haben. Reiner Striemer leidet seit Jahren an starken Rückenschmerzen. Die Ursache: Bandscheibenvorfall und eine Verengung des Wirbelkanals. Jahr für Jahr nahmen die Schmerzen zu, bis der gelernte Kraftfahrer fast nicht mehr laufen konnte. Auch bei Thomas Osterkorn, Herausgeber unter anderem der Zeitschrift stern, sind die Rückenschmerzen am Ende so schlimm, dass er immer schlechter laufen kann. Nun haben sich beide Männer operieren lassen – mit großem Erfolg. Live bei stern TV erzählt Thomas Osterkorn wie es ihm nach seiner OP geht und Wirbelsäulenchirurg Prof. Dr. Henry Halm erklärt, wem eine Bandscheiben-OP helfen kann.

      NSU-Prozess: Stefan A. spricht über seine Cousine Beate Zschäpe

      Als Kinder haben sie zusammen gespielt, als Jugendliche verbrachten sie gemeinsam viel Zeit in einer Jugendeinrichtung in Jena. Später feierten sie zusammen rechte Partys. Beate Zschäpe, die einzige Überlebende der NSU, des Nationalsozialistischen Untergrunds und ihr Cousin Stefan A. Auch Zschäpes Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt kannte er gut. „Die waren schon ein bisserl extremer“, sagt Stefan A. über die beiden Männer. Doch, dass seine Cousine an zehn Morden beteiligt gewesen sein soll, kann er bis heute nicht glauben. Auch Zschäpes Sozialarbeiter Thomas Grund sagt: „So wie ich Beate kennengelernt habe, passt das überhaupt nicht ins Bild“. Insiderin und Nazi-Aussteigerin Franka S. ist jedoch überzeugt: „Dass die Frau Zschäpe das Hirn dieser Organisation war“. Aber wer ist Beate Zschäpe wirklich? – Mittwochabend bei stern TV.

      Hartz IV-Maßnahmen: Zocken Bildungsträger den Staat ab?

      In den vergangenen 10 Jahren haben Bund und Kommunen für Umschulungen und Weiterbildungen rund 39 Millionen Euro ausgegeben. Private Fortbildungsinstitute, die Qualifizierungsmaßnahmen für Hartz IV-Empfänger anbieten, profitieren scheinbar am meisten und verschlingen jährlich Millionen Euro von Steuergeldern. „So wird der Staat abgezockt“, behauptet Filmemacherin und Autorin Dr. Rita Knobel-Ulrich in ihrem neuen Buch „Reich durch Hartz IV – Wie Abzocker und Profiteure den Staat plündern“. Doch sind die so genannten Hartz IV-Maßnahmen tatsächlich sinnlos und überteuert? Oder führen die von der Agentur für Arbeit und Jobcenter finanzierten Bewerbungs-, Telefon-, Strick- und Theaterkurse Langzeitarbeitslose tatsächlich zurück in den Job? stern TV hat einige Bildungsträger besucht und mit Dozenten und Teilnehmern gesprochen. Im Studio diskutieren Dr. Knobel-Ulrich und Thomas Lenz, Geschäftsführer im Jobcenter Wuppertal mit Steffen Hallaschka über Sinn und Unsinn der Hartz IV-Maßnahmen.

      Ende gut alles gut? – Kampf mit der Privaten Krankenversicherung

      Private Krankenversicherungen genießen den Ruf, die beste medizinische Versorgung zu garantieren. Das dachte auch Beate Hammersen, bis ihr im Juli 2011 ein Bein oberhalb des Knies amputiert werden muss. Der Arzt verschreibt der alleinerziehenden Mutter ein so genanntes C-Leg, ein prozessorgestütztes Knie. Eine dem heutigen Stand der Technik angemessene Prothese. Kosten: 25.000 Euro. Doch ihre Versicherung will die Kosten nicht erstatten. Eine Prothese mit hydraulischem Knie reiche völlig, so das Argument der Privaten Krankenversicherung. Denn die ist mit 12.000 Euro deutlich günstiger. Im Oktober vergangenen Jahres berichtete die 47-Jährige bei stern TV über ihren Kampf um Kostenerstattung. Jetzt hat die Versicherung ihren Fall erneut geprüft. Das Ergebnis: Mittwochabend bei stern TV. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 08.05.2013 RTL
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      Sendetermine

       Mi 08.05.2013
      22:15–00:00
      22:15–RTL NEU

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