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    • Folge 24

      Seit Caruso haben sich um keinen Tenor so viele Legenden gerankt, und keiner hat je auf sein Publikum eine solche Faszination ausgeübt wie Luciano Pavarotti. Natürlich haben auch andere Tenöre ihre ergebenen Fans, Tatsache bleibt jedoch, dass allein der „Meister des hohen C“ in der Lage ist, den Madison Square Garden oder ähnliche Arenen bis auf den letzten Platz zu füllen. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 10.10.2010 SF 1
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    • Folge 25

      Peter Rosen zeichnet in „Leonard Bernstein: Reflections“ ein einfühlsames Porträt des Musikers und Menschen Leonard Bernstein. Er begleitet den Künstler bei Proben und Konzerten in Tel Aviv, folgt ihm in die New Yorker Carnegie Hall, in der Bernstein 1943 sein legendäres Debüt als Dirigent gab, und besucht ihn in seiner Wohnung im Herzen New Yorks, hoch über dem Central Park, wo Leonard Bernstein offen und sehr persönlich über sein Leben und seine Arbeit spricht. Selten hat der schöpferische Geist eines Menschen das musikalische Bewusstsein einer Ära so stark beeinflusst. Leonard Bernstein (1918 bis 1990) war sowohl ein erfolgreicher Komponist und Dirigent als auch ein begnadeter Vermittler und Lehrer. Die ungezwungene Freude seiner Broadway-Hits, das spirituelle Streben in seinen Orchesterwerken, die Intensität und Lebhaftigkeit seiner Arbeit als Dirigent, machten Bernstein zu einer zentralen Figur der Musikwelt des 20. Jahrhunderts. In der Dokumentation „Leonard Bernstein: Reflections“ spricht er in unnachahmlich offener und bildhafter Sprache über seine Kindheit in Boston, seine musikalischen Lehrjahre in Harvard sowie am Curtis Institute und den Einfluss, den grosse Meister wie Fritz Reiner, Dimitri Mitropoulos und Serge Koussevitzky auf ihn hatten. Ein geistreiches Nachdenken und Philosophieren – etwa auch über die Bedeutung tonaler Musik und das Wesen des kreativen Schöpfungsprozesses. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 17.10.2010 SF 1
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    • Folge 26

      Die Dreharbeiten zu „Joe Zawinuls Erdzeit“ begannen im Mai 2006 und begleiteten ihn bei einer Vielzahl von musikalischen Projekten und Begegnungen – so auch bei der Entstehung seines letzten Studioalbums mit dem estnischen Dirigenten Kristjan Järvi und dem Absolute Ensemble. Der Film zeigt den gebürtigen Österreicher in seinem Haus in Malibu, mit Jazzgrössen wie Miles Davis, Friedrich Gulda oder Dinah Washington und während seines letzten, sensationellen Auftrittes zusammen mit Wayne Shorter. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 24.10.2010 SF 1
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    • Folge 27

      Der Börsencrash von 1929 brachte die Räder der Weltwirtschaft praktisch zum Stillstand. Die Krise führte überall zur Verarmung der Bevölkerung und in Deutschland zu Hitlers Machtergreifung. Die Geburtsstunde des Schweizer Mundart-Pop steht mit diesen Ereignissen in engem Zusammenhang. Schlager aus Deutschland konnten für den jungen Landessender Beromünster – seit 1931 auf Sendung – nach 1933 kein Thema mehr sein. Zur Bildung einer eigentlichen Mundart-Szene kam es aber erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als in Bern Studenten zur Gitarre griffen und Chansons im Stil ihrer Pariser Vorbilder zu schreiben begannen. Allen voran standen die Geschwister Schmid und später natürlich Mani Matter. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 31.10.2010 SF 1
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    • Folge 28

      Berndeutsche Texte, zur akustischen Gitarre vorgetragen, konnten auf Dauer nicht das Mass aller Dinge sein. Rein zufällig fiel Mani Matters Unfalltod im Jahre 1972 mit den ersten Versuchen zusammen, die Pop-Sounds aus England mit Mundart-Texten zu verbinden. Neben der Gruppe Span war auch der Schlagzeuger und Sänger Polo Hofer darum bemüht, Berndeutsch und Rock unter einen Hut und auf die Bühne zu bringen. Die Minstrels leiteten den Aufschwung dieser neuen Bewegung ein. Ihr Song „Grüezi wohl, Frau Stirnimaa“ brach alle Rekorde. Im Windschatten brachten sich die Gebrüder Eugster in Position und Mundart-Pop war plötzlich en vogue. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 07.11.2010 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 29

      Ewig währt bekanntlich nichts, und so trennt sich nach 75 Jahren auch in der Mundart-Szene die Spreu vom Weizen. Die Eintagsfliegen vergehen, die starken Melodien und Songs bleiben und gehen ins Volksmusikgut ein. Die englische Sprache hat einen treffenden Ausdruck dafür: Evergreen. Einige Hit-Melodien haben sich auch in den 1990er-Jahren für die Ewigkeit empfohlen. Die „W. Nuss“ zum Beispiel, oder „I schänke dr mis Härz“ von Züri West. Nicht zu vergessen ist auch „Ewigi Liebi“, gegenwärtig einer der meistgespielten Songs auf Hochzeiten – obwohl der Text offen lässt, ob eventuell doch alles nur ironisch gemeint sein könnte. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 14.11.2010 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 30

      Seine Lieder summen und singen Kinder noch zwei Generationen nach seinem Tod: Mani Matter, der Berner Troubadour, ist eine Ikone. Viele bekannte Schweizer Musiker haben seine Verse wieder aufgenommen, einzelne mit durchschlagendem Erfolg wie etwa Stephan Eicher mit „Hemmige“. Wer kennt sie nicht: den „Alpeflug“, „Dr Ferdinand isch gstorbe“ oder „Sidi Abdel Assar vo El Hama“? Seine genialen, tiefgründigen und humorvollen Texte ziehen das Publikum heute noch in ihren Bann. 1972 kam Mani Matter im Alter von nur 36 Jahren bei einem Autounfall ums Leben. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 21.11.2010 SF 1
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      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Folge 31

      Obwohl die Zukunft der Band zu dieser Zeit ernsthaft in Frage gestellt wurde – zwei langjährige Mitglieder hatten die Band verlassen, drei neue Musiker kamen dazu – eroberte das im Jahr 2001 erschienene Album „Radio zum Glück“ auf Anhieb Platz eins der Schweizer Hitparade. Dieser Neuanfang bedeutete eine grosse Herausforderung. Die Dokumentation verfolgt nicht nur den Entstehungsprozess des neuen Albums, sondern lässt die Bandmitglieder auch exklusiv aus der bewegten Vergangenheit erzählen. Ehemalige Weggefährten kommen zu Wort, und zahlreiche, teilweise unveröffentlichte Archivbilder wecken Erinnerungen an alte Zeiten. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 28.11.2010 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 32

      Mit „Imagine: John Lennon“ kam Ende der 1980er-Jahre ein Film in die Kinos, der bis heute in seiner Materialfülle und authentischen Annäherungsweise einzigartig ist. Für seine Dokumentation sichtete der US-amerikanische Filmemacher Andrew Solt eine imposante Menge privaten Filmmaterials und verknüpfte seine Auswahl mit neueren Interviews sowie mit vielen Songs von John Lennon und den Beatles zu einer eindrucksvollen Collage. Viele Filmszenen wurde den Aufnahmen entnommen, die 1971 anlässlich der Entstehung seines zweiten Soloalbums „Imagine“ im britischen Tittenhurst Park gedreht worden sind. Neben John Lennon sind hier auch George Harrison, Klaus Voormann, Nicky Hopkins sowie seine zweite Frau Yoko Ono zu sehen, die gerade in dieser Zeit einen starken Einfluss auf den eigensinnigen Künstler ausübte. Lennon kommentiert die Szenen selbst – Grundlage waren viele Interviewstunden. In zahlreichen Einschüben und Rückblenden wendet sich Andrew Solts Filmporträt immer wieder auch der Kindheit und Jugend John Lennons zu sowie natürlich auch seiner Zeit als Beatle. Neben Yoko Ono kommen auch seine erste Frau Cynthia sowie seine beiden Söhne Julian und Sean zu Wort. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 05.12.2010 SF 1
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      2. Cast
      3. Crew
      4. Sendetermine
    • Folge 33

      Der Film „Sounds and Silence“ von Peter Guyer und Norbert Wiedmer ist eine musikalische Reise durch die Welt der Töne, Klänge und Geräusche. Im Mittelpunkt dieser Reise steht Manfred Eicher, der bedeutende Entdecker und Vermittler zeitgenössischer Musik und Gründer des Musiklabels ECM, ein sinnliches, eindringliches und meditatives Roadmovie, über den leidenschaftlichen Weg eines Musikbesessenen, und ein Film, dem Aussergewöhnliches gelingt: die Magie der Musik einzufangen. In „Sounds and Silence“ begegnet das Publikum den unterschiedlichsten Musikern, Komponisten und Orten, die mit dem legendären Musikproduzenten wie auch untereinander in enger Beziehung stehen. Dabei trifft es auf spannende Geschichten, Landschaften und Städte, hat teil an Auseinandersetzungen und Umarmungen, Beschaulichkeit, Hektik, Arbeit, Selbstzweifel, Freude und Passion. Eine Spurensuche an Konzerten, in Aufnahmestudios, in Hinterzimmern, an Wegrändern und in Begegnungen mit inspirierenden Musikern wie Arvo Pärt, Eleni Karaindrou, Dino Saluzzi, Anouar Brahem, Gianluigi Trovesi, Marilyn Mazur, Nik Bärtsch, Kim Kashkashian, Jan Garbarek und vielen anderen. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 12.12.2010 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 34

      Musiker, Bandleader, Komponist, Produzent, Lehrer, Aktivist: Der Jazz-Bassist Charlie Haden versucht seit über 60 Jahren konstant, Grenzen zu überschreiten. Er beschränkt sich dabei nicht auf einzelne musikalische Genres, sondern spielt alles von Jazz über Country, Pop und Klassik bis hin zu den zeitgenössischen E-Komponisten. Haden wird bewundert als einer der besten Jazz-Bassisten der Gegenwart. Sein «lyrisches» Spiel und seine integrative Stärke wurde besonders im Ornette Coleman Quartett bekannt – jener Band, die dem Jazz Ende der 1950er-Jahre praktisch eigenhändig ein neues Gesicht gab. Haden definierte von Beginn weg die Rolle des Bassisten nicht als diejenige des Begleiters, sondern als eigene Stimme. Hört man Haden von seiner Arbeit erzählen, merkt man sofort, dass hier einer an die Macht der Musik glaubt. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 19.12.2010 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 35

      Der neben seinem grossen Antipoden Wilhelm Furtwängler vielleicht grösste Dirigent der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde 1867 in Parma geboren. Arturo Toscanini war nicht nur ein aussergewöhnlicher Musiker, der an der Mailänder Scala, der New Yorker Metropolitan Opera und auf diversen europäischen Festspielen wirkte, sondern auch auf vielen anderen Gebieten begabt. So verfügte er über ein geradezu enzyklopädisches Wissen und war berühmt für sein fotografisches Gedächtnis. Als einer der Ersten öffnete er sich den neuen Technologien Radio und Fernsehen. 1938 emigrierte er – abgestossen vom italienischen Faschismus – in die USA und fungierte so zudem als wichtiges Symbol des Antitotalitarismus. Am 4. April 1954 verliess ihn seine Sehkraft. Er sollte nie wieder öffentlich auftreten. Toscanini zog sich in sein Haus in Riverdale, New York, zurück, wo er zahlreiche Besucher empfing. Sein Sohn Walter zeichnete heimlich viele der Gespräche auf, die der Meastro mit seinen Besuchern und seiner Familie führte. Der Film „Toscanini über sich selbst“ basiert auf diesen bisher unveröffentlichten Aufnahmen aus seinen letzten drei Lebensjahren, in denen die Stimme des grossen italienischen Dirigenten aus seinem eigenen Leben erzählt und gleichzeitig als Zeitzeuge einen Eindruck der historischen Ereignisse seiner Epoche gibt. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 02.01.2011 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 36

      Bereits in den frühen 1980er-Jahren begann der Maestro Konzertmusik zu visualisieren. Er nahm dabei die Partitur als Vorlage für eine filmische Dramaturgie, die in rascher Schnittfolge nicht nur das gesamte Orchester, sondern auch die einzelnen Instrumentalisten und allen voran den Dirigenten ins Bild setzte. Die Zusammenarbeit mit den Filmgesellschaften und Regisseuren gestaltete sich oft schwierig, worauf Karajan kurzerhand seine eigene Firma gründete und selber Regie zu führen begann – mit einer eindrücklichen Bilanz: In den letzten sieben Jahren seines Lebens realisierte er 45 Opern- und Konzert-Videoproduktionen. Der Perfektionist Karajan hatte nicht nur an das Filmteam, sondern vor allem an die Musiker höchste Erwartungen: Passagen mussten oft Dutzende Male wiederholt werden, bis sie Gnade fanden. Das ging so weit, dass Karajan auch auf die Playback-Technik nicht verzichtete, um für die Kamera eine perfekte Aufführung zu liefern. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 09.01.2011 SF 1
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    • Folge 37

      Nach seiner Ausbildung an der Wiener Musikakademie wird er 1952 Cellist bei den Wiener Symphonikern. Ein Jahr später gründet er mit seiner Frau Alice den Concentus Musicus Wien, um seiner intensiven Arbeit und Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis und Originalinstrumenten ein Forum zu geben. Parallel entwickelte sich Harnoncourt zu einem erfolgreichen Operndirigenten. Nach seinem Debüt am Theater an der Wien mit Monteverdis „Il ritorno d?Ulisse in patria“ 1971 erarbeitete er gemeinsam mit Jean-Pierre Ponnelle am Opernhaus Zürich den legendären Monteverdi-Zyklus. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 16.01.2011 SF 1
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    • Folge 38

      Der österreichische Komponist und Dirigent Robert Stolz (1880 bis 1975) galt als letzter Meister der Wiener Operette und avancierte in den 1930er-Jahren zum Star. Die Nazis versuchten ihn wiederholt – und vergeblich – für ihre Zwecke zu vereinnahmen, beschlagnahmten schliesslich seine Besitztümer und bürgerten ihn 1941 aus. Im US-Exil gelangte Stolz als Komponist von Filmmusik zu weltweitem Ruhm: mit „Spring Parade“ (1941) und „It Happened Tomorrow“ (1944) wurde er zwei Mal für den Oscar nominiert. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 06.02.2011 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 39

      Während der Rock 1955 in den USA geboren wird, ringt der Jazz in der Schweiz noch immer um seine kulturelle Anerkennung. Und erst mit den Beatles hält der Rock ‚n‘ Roll in den 1960er-Jahren zunächst in einer gemilderten Form Einzug. In der ersten Folge von „Back Around The Clock“ erzählen Polo Hofer und Toni Vescoli von den Pionierjahren der Schweizer Rockmusik. Neben wegweisenden Bands wie Les Sauterelles, den Sevens, Nightbirds oder Hellfire sind auch die legendären Archivaufnahmen von den Skandalauftritten der Rolling Stones im Jahr 1967 und von Jimi Hendrix 1968 zu sehen. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 27.02.2011 SF 1
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    • Folge 40

      In den 1970er-Jahren ist Montreux das Mekka der Rockfans. Die zweite Folge von „Back Around The Clock“ erzählt vom Casinobrand in Montreux während eines Frank-Zappa-Konzerts und wie dabei der Deep-Purple-Hit „Smoke On The Water“ entstand. Die Schweizer Musiker Chris von Rohr, Schifer Schafer und Düde Dürst schildern, wie die Schweizer Szene damals funktionierte und was sie am Leben hielt. Die Schweizer Bands der Stunde sind Tea, Island, Rumpelstilz, Toad, Krokus, Krokodil – und Betty Legler. Es ist die Zeit der Hippiekommunen im Bauernhaus, der ersten Popsendungen am Schweizer Fernsehen, so der Auftritt David Bowies in der Sendung „Hits à Gogo“ zu Beginn seiner Karriere. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 06.03.2011 SF 1
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    • Folge 41

      Die dritte Folge von „Back Around The Clock“ ist den Ereignissen und Trends der 1980er-Jahre gewidmet. Nach den Jugendunruhen von 1980 herrscht überall Goldgräber-Stimmung: Die Schweizer Musikszene wächst und gewinnt an Vielfalt. Der lauteste Bote des neuen Jahrzehnts ist der Punk. Er braucht lediglich drei Akkorde, um alles Vergangene in Frage zu stellen. |Schweizer Musiker und Bands sorgen erstmals im grösseren Stil für internationales Aufsehen, unter ihnen Krokus, Andreas Vollenweider, Stephan Eicher und Yello. Auch Double, Kleenex oder The Young Gods machen sich im Ausland einen Namen. Im heimischen Markt sind es vor allem die neuen Verbreitungskanäle, die den Schweizer Musikern Hand bieten: Erste Videoclips flimmern über die Fernsehschirme, und die neuen Lokalradios und die dritten Radioprogramme der SRG SSR bringen das hiesige Musikschaffen direkt unter das Publikum. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 13.03.2011 SF 1
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    • Folge 42

      Die vierte Folge von „Back Around The Clock“ beobachtet eine Explosion von neuen Entwicklungen: Die ersten musikalischen Schlagzeilen der 1990er-Jahre liefern die Streetparade und die grossen Raves. DJs verdrängen die Livebands; gleichzeitig wird der Popzirkus grösser und grösser. Das Rock-Publikum pilgert in die Fussballstadien, um gigantische Inszenierungen von internationalen Stars zu feiern, während Konzerte von lokalen Bands zusehends schlechter besucht werden. Zudem stellen das Internet und die digitale Verbreitung von Musik erstmals die Rolle der ganzen Plattenindustrie in Frage. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 20.03.2011 SF 1
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    • Folge 43

      Die Dokumentation wirft ein Licht auf die politischen Ereignisse des letzten Jahrhunderts und auf das Leben eines Stars, den viele so gut zu kennen glauben. Stimmen von Augenzeugen, Freunden, Kollegen und Verwandten wie Marlenes Tochter Maria Riva, Volker Schlöndorff, Burt Bacharach, Hildegard Knef, Beate Klarsfeld und Veteranen beider Kriegsseiten lassen ein Bild von beispielloser Intimität über die Dietrich und ihr politisches Engagement während des Zweiten Weltkrieges und der Zeit danach entstehen. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 10.04.2011 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 44

      André Previn führt die Zuschauerinnen und Zuschauer durch Stationen seiner Lebensgeschichte und macht sie mit Menschen bekannt, die ihm wichtig waren und sind: Mit seiner Exfrau Mia Farrow, der Sopranistin Renée Fleming, dem Dramatiker und Drehbuchautor Tom Stoppard, dem Jazzmusiker David Finck, seinen Söhnen Fletcher und Lukas, einem Rockmusiker und der weltbekannten Geigerin Anne-Sophie Mutter, mit der er ebenfalls (2002 bis 2006) verheiratet war. Für sie kehrte er nach 60 Jahren nach Europa zurück und komponierte das Violinkonzert „Anne-Sophie“, das 2005 mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Die Dokumentation zeigt unter anderem auch Ausschnitte aus diesem und anderen Werken von André Previn. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: Fr 22.04.2011 SF 1
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    • Folge 45

      Joseph Haydns Passionsmusik „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ war ursprünglich eine Auftragskomposition der Domherren von Cádiz und wurde 1786 in der dortigen unterirdischen Kirche Santa Cueva erstmals aufgeführt. Das Werk begründete Haydns Ruhm sowohl in Europa und als auch darüber hinaus – der Komponist selbst hielt es gar für das gelungenste musikalische Werk, das er je geschrieben hat. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: Fr 22.04.2011 SF 1
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      2. Sendetermine
    • Folge 46

      Die Band Beat Bag Bohemia entstand 2006 bei Lucas Nigglis Aufenthalt als „Artist in Residence“ in Südafrika. Sie blieb keine Eintagsfliege des kulturellen Austauschprogramms. Vielmehr entwickelte sich das Projekt zu einer aktiven Tournee-Band, die Einflüsse unterschiedlichster Stilrichtungen, von zeitgenössischer Musik über Rock, Metal und Jazz bis hin zu traditionellen Rhythmen organisch miteinander verbindet. Das Quartett erzählt Geschichten auf Trommeln – Geschichten, welche die Menschen sowohl in den Townships Südafrikas wie auch im Hohen Norden begeistern. (Text: SRF)

      Original-Erstausstrahlung: So 01.05.2011 SF 1
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