2023 (Folge 1311⁠–⁠1335)

  • Folge 1311 (45 Min.)
    (1): Das Bangkok des skurrilen Pink Man Pink Man trägt einen Anzug und Schuhe in kreischendem Rosa und schiebt einen ebenfalls rosafarbenen Einkaufswagen durch Bangkok. Pink Man wird von einem Schauspieler verkörpert, und hinter seinen Happenings steckt der thailändische Fotokünstler und Aktivist Manit Sriwanichpoom, dessen Werke in Japan, Europa und Australien ausgestellt werden. Mit einer gekonnten Mischung aus Humor, Ironie und Provokation fängt der 1961 in Bangkok geborene Künstler seit 40 Jahren die Verwandlung seiner Heimatstadt ein. Mit Pink Man will er aufzeigen, was in der thailändischen Gesellschaft alles schiefläuft. (2): Aita, der Kampfgesang der Marokkanerinnen Es ist der Schrei eines ganzen Volkes und vor allem der Frauen, getragen von den Sängerinnen, den Cheikhates. Starke und laute Frauen, die aufstehen, standhalten, anklagen. Die Aita-Dichtung machte die Cheikhates zu Feministinnen der ersten Stunde. Sie singen von den einfachen Leuten, von Intimem und von der Politik. Deshalb wurden sie lange verunglimpft und mussten einige legendäre Gefechte austragen. Die Cheika führt das Leben einer Künstlerin, aus ihrem Gesang schöpft sie Mut und Kampfgeist. (3): In Ungarn: Suzys Paprikahuhn In Budapest geht Suzy gemeinsam mit ihrer Mutter auf den Markt. Dort finden sie alle Zutaten für ihr klassisches Paprikahühnchen. Zu Hause dünsten sie zunächst Zwiebeln mit Paprikapulver an und geben dann das Hühnerfleisch, frische Paprika und Tomaten hinzu. Als Beilage gibt es selbst gemachte Nudeln nach traditionellem Rezept. (4): In den USA: Trinken um jeden Preis Die ersten Einwohner von Bangor im US-Bundestaat Maine brachten aus der irischen Heimat ihre eigenen Traditionen in die USA. Dazu gehörten auch die Pubs. Als Maine in den 1850er Jahren dem Alkohol den Kampf ansagte, organisierte sich ein feuchtfröhlicher Widerstand … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 03.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 10.10.2023 arte
  • Folge 1312 (45 Min.)
    (1): Eine Stadt mit zwei Gesichtern: Juan Marsés Barcelona Zwei junge Liebende aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, Blicke voller Verlangen und Leidenschaft, nackte Körper … Was heute banal erscheint, sorgte in Francos erzkatholischem Spanien für einen Skandal. Meisterhaft erzählt Juan Marsé in seinem Roman „Letzte Tage mit Teresa“ von der Liebe zwischen dem Motorraddieb Manolo Reyes und der katalanischen Bürgerstochter Teresa Serrat. In einer prüden, düsteren Zeit vermittelte das Buch den Spaniern einen Hauch Unbeschwertheit und Sinnlichkeit und machte Barcelona zum Schauplatz einer neuen Offenheit. (2): Hongkong: Heiß geliebtes Neonlicht Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann in Hongkong der Siegeszug des Neonlichts. Die Stadt, damals noch britische Kolonie, wurde berühmt für ihr Lichtermeer aus Leuchtreklamen, die sich durch eine spezielle Mischung aus chinesischer Kalligrafie und westlicher Werbetaktik auszeichneten. Die Neonröhren haben die bewegte Geschichte Hongkongs begleitet und beleuchtet, doch heute werden sie immer mehr von LED-Panels verdrängt. Liebhaber der alten Leuchtreklamen kämpfen nun dafür, dass in Hongkong nicht das Neonlicht ausgeht. (3): Auf Martinique: Audes Flusskrebse mit Tomatensoße und Brot In Le Carbet kauft Aude lebende Flusskrebse, säubert sie und mariniert sie mit Zitrone und Gewürzen. Dann zerbröselt sie eingeweichtes Brot, das als Beilage dienen soll. Die Flusskrebse werden mitsamt der Marinade sowie Tomaten und Zwiebeln gekocht. Die Soße mit den Krebsen wird auf das vorbereitete Brot gegeben und serviert. Lecker! (4): In Litauen: Kurs auf die Freiheit Die litauische Hafenstadt Klaipeda liegt an einem strategischen Punkt an der Ostsee. Als mitten im Kalten Krieg ein Schiff den Hafen in Richtung USA verließ, ahnte die Besatzung nicht, dass eines ihrer Mitglieder Gegenstand eines internationalen Konflikts werden würde … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 11.10.2023 arte
  • Folge 1313 (45 Min.)
    (1): Vilnius vertreibt seine Geister Das Gewirr aus Gässchen in der Altstadt von Vilnius scheint sich ins Unendliche zu erstrecken. Als hätten die Tragödien des 20. Jahrhunderts – die Besetzung Litauens durch die Nazis, dann durch die Sowjets – nicht nur die Einwohner, sondern auch die Substanz dieser Stadt ausgelöscht. Ende der 1970er Jahre machte der litauische Schriftsteller Ricardas Gavelis die Hauptstadt zum Schauplatz seines Romans „Vilnius Poker“. Er erzählt von den Wahnvorstellungen und Irrungen eines ehemaligen Gulag-Häftlings, der in dieser heimgesuchten Stadt von geheimnisvollen Gestalten gejagt wird. (2): In Brasilien: Capoeira – Tanz als Kampfkunst Seit uralten Zeiten bestimmt der Berimbau den Rhythmus der Capoeira. Der Musikbogen afrikanischen Ursprungs gibt den Takt vor für die wiegenden Schritte, Tritte und Sprünge der beiden gegnerischen Tänzer. Capoeira ist zugleich Spiel, Musik, Kampf und Tanz – ein spektakuläres Schauspiel von katzenhafter Anmut. Doch in Brasilien bedeutet der emblematische Kampftanz noch viel mehr, denn die mitreißende Musik und fröhliche Ausgelassenheit haben bittere Wurzeln. (3): Auf Kuba: Lamm in Rotwein von Daimariz Auf einem Bauernhof in Viñales kauft Daimariz ein ganzes Zicklein. Zu Hause legt sie es in eine Marinade aus trockenem Wein und Apfelsinen und reibt es mit einer Knoblauchpaste ein. Dann wird das Zicklein in Schweinefett gebraten und mit Rotwein abgelöscht. Serviert wird das Fleisch mit Zwiebeln. (4): Im Elsass: Widerständler überleben im Versteck Jahrhundertelang war das Elsass ein Zankapfel zwischen Deutschland und Frankreich. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Region einmal mehr von den Deutschen besetzt, die Elsässer mussten für Hitler in den Krieg ziehen. Doch ein junger Mann war zu allem bereit, um diesem Schicksal zu entgehen … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 12.10.2023 arte
  • Folge 1314 (44 Min.)
    (1): In Gabun: Romain Gary und die Wurzeln des Himmels Der majestätische, mächtige und zugleich gefährdete Waldelefant ist eine Hauptfigur im Roman „Die Wurzeln des Himmels“, für den der französische Schriftsteller Romain Gary 1956 den Prix Goncourt erhielt. Er erzählt vom ehemaligen Widerstandskämpfer Morel, der sich im Französisch-Äquatorialafrika der 1950er Jahre dem Schutz der Elefanten verschreibt. Der Roman ist ein Plädoyer für den Umweltschutz und gegen jede Form von Autoritarismus und handelt zugleich von einer Begegnung: der des Autors Gary mit Gabun. (2): Prachtvolle Stickerei im Bigoudenland Das Bigoudenland sucht man in den Geschichtsbüchern vergebens. Dabei werden in dem kleinen Kulturgebiet im Süden des bretonischen Departements Finistère seit mehr als 200 Jahren prachtvolle Stickereien mit hohem Wiedererkennungswert entwickelt. Sie zieren die güldenen Hemdbrüste der lokalen Trachten und die berühmten weißen Spitzhauben der einheimischen Frauen. Mangels schriftlicher Aufzeichnungen mussten die Historiker Samt und Seide befragen, um dieses Kunsthandwerk zu verstehen, das beinahe ausgestorben wäre. (3): In Taiwan: Qius Klebreis mit Schweinefleisch und Pilzen In Hsinchu bereitet Qiu ein traditionelles Reisgericht der Hakka-Volksgruppe zu. Als erstes brät sie Pilze an und fügt dann Garnelen, Ingwer, Tintenfisch und Schweinefleisch hinzu. Schließlich gibt sie eingeweichten Reis direkt in die Mischung. Das Ganze kommt dann in den Ofen, wo der Reis schön klebrig wird. (4): In Arizona: Eine Frisur schreibt Geschichte Auf den basaltischen Hochebenen des Grand Canyon in Arizona lebten einst die Hopi, eines der ältesten indigenen Völker Nordamerikas. Seit den wilden Zwanzigerjahren lebt zumindest ein Aspekt ihrer jahrhundertealten Kultur weiter: in einer Frisur mit bewegter Geschichte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Fr. 13.10.2023 arte
  • Folge 1315 (45 Min.)
    (1): Pedro Juan Gutiérrez: Schmutziges Havanna Pedro Juan Gutiérrez schreibt über das echte Kuba. Seine Romane handeln nicht von Havanna als aufgehübschte Touristenattraktion, sondern von der Stadt, die er liebt: schmutzig, ungeschminkt, real. In ungeschönten Worten erzählt er vom harten Alltag der kubanischen Gesellschaft nach dem Zerfall der UdSSR in den 90er Jahren, von einer ausgebluteten Insel, auf der Religion, Alkohol und Sex die letzten Rettungsanker sind, und vom unbändigen Überlebenswillen der Kubaner. (2): Mont-Saint-Michel: Konkurrenzkampf auf hoher See Die Bisquine ist ein Schiff aus einer anderen Zeit, dessen Anblick bis heute für viele Menschen in der Bucht des Mont-Saint-Michel hochemotional bleibt. Über ein Jahrhundert lang wurde an Bord der großen Fischerboote ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen der bretonischen Stadt Cancale und ihrem normannischen Gegenüber namens Granville ausgetragen. Die Bisquines waren die stärksten Verbündeten der Fischer im Kampf gegen Strömung und Gezeiten, aber auch ein Symbol für die Streitigkeiten um den berühmten Mont-Saint-Michel, den beide Regionen seit Jahrhunderten für sich einfordern. (3): Oman: Arafahs Kuchen mit Safran und Milch In der Hauptstadt Maskat bereitet Arafah einen traditionellen omanischen Kuchen zu. Zuerst mischt sie Zucker und Eier, dann gibt sie Milch, Öl und ein wenig Safran hinzu. Damit ein Teig daraus wird, fehlen noch Mehl und Hefe. Nachdem der Kuchen fertig gebacken und abgekühlt ist, tränkt Arafah ihn in Milch und bedeckt ihn mit Schlagsahne. (4): New Mexico: Ein vergessener Archäologe Die Geisterstadt Folsom inmitten der vulkanischen Landschaft New Mexicos zeugt vom Goldenen Zeitalter des Wilden Westens. Mitte des 19. Jahrhunderts machte ein Cowboy hier eine wichtige archäologische Entdeckung, die aufgrund seiner Hautfarbe jedoch weitgehend unbeachtet blieb … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 09.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 16.10.2023 arte
  • Folge 1316 (45 Min.)
    (1): Bernard Binlin Dadié: Die Stimme der ivorischen Unabhängigkeit Im Tumult des beginnenden 20. Jahrhunderts erblickte ein Pionier der ivorischen Literatur das Licht der Welt: Bernard Binlin Dadié. Seine Jugend verbrachte er in einem Land, das noch unter französischer Kolonialverwaltung stand. Daraus erwuchs ein lebenslanges humanistisches Engagement: für die Unabhängigkeit der Elfenbeinküste und ganz Afrikas. Sein erster Roman, „Climbié“, handelt von einem jungen Dorfbewohner und trägt autobiografische Züge. Mit seinen Werken wurde Bernard Dadié zur Stimme eines Volkes auf dem Weg zur Selbstbestimmung. (2): Marokko: Ein diskreter Tropfen Wer in Marokko in der Öffentlichkeit Alkohol trinkt, muss mit Strafen rechnen. Um so erstaunlicher mag es anmuten, dass der Weinbau in dem nordafrikanischen Land auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblickt: von den Römern über die Ankunft des Islam in der Region bis hin zu den französischen Kolonialherren im 20. Jahrhundert. Die lange Geschichte des marokkanischen Weins hat die des Königreichs bis heute begleitet. (3): Frankreich: Camilles legendäres Paris-Brest In der Gemeinde Le Vésinet unweit der französischen Hauptstadt serviert Camille eine Süßspeise namens Paris-Brest. Zuerst macht sie einen Brandteig, formt ihn zu einem Ring und schiebt ihn in den Ofen. Dann bereitet sie eine Nougat-Buttercreme und eine Mascarponecreme zu, mit denen der fertige Brandteig gefüllt wird. Köstlich! (4): Hongkong: Die Höllenschiffe Heute ist Hongkong eine moderne Metropole, die mit ihren Wolkenkratzern als Symbol des asiatischen Wirtschaftswunders gilt. Im Zweiten Weltkrieg, als das Gebiet noch eine britische Kolonie war, gingen die japanischen Invasoren hier besonders grausam mit ihren Kriegsgefangenen um … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 10.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 17.10.2023 arte
  • Folge 1317 (45 Min.)
    (1): Mona Ozouf: Ein französisches Leben Die Schriftstellerin und Historikerin Mona Ozouf ist eine bedeutende Intellektuelle und Expertin der Französischen Revolution. In ihrem Buch „Composition française“ blickt sie auf ihre Kindheit in der Bretagne der 30er Jahre zurück. Die junge Mona war hin- und hergerissen zwischen der bretonischen Kultur ihres Elternhauses, dem republikanischen Universalismus der Schule und den katholischen Prinzipien der Kirche. Sie fand ihren Weg und verstand es, das Beste aus diesen widersprüchlichen Lehren zu ziehen. (2): Kambodscha: Bokator, eine jahrtausendealte Kampfkunst Das Khmer-Boxen gehört zu den beliebtesten Sportarten in Kambodscha. Jedes Wochenende fliegen bis spät in die Nacht die Fäuste, Ellbogen, Füße und Knie – bis zum K.O. Der harte und zugleich elegante Nationalsport geht auf eine jahrtausendealte Kampfkunst namens Bokator zurück, was so viel bedeutet wie „stampfender Löwe“. Der Legende nach soll ein Krieger einen Löwen mit bloßen Händen getötet haben. Die Khmer nutzen die sagenumwobene und symbolträchtige Kriegskunst als Kraftquell für Körper und Geist. (3): Südafrika: Renettes gegrillter Fisch mit Aprikosenkonfitüre Auf dem Fischmarkt in Kapstadt kauft Renette eine Makrelenart namens Snoek, die nur viermal im Jahr gefischt wird. Zu Hause kommt der Fisch auf den Grill, was in Südafrika eine sehr beliebte Zubereitungsart ist. Den fertigen Snoek bedeckt Renette mit einer Soße aus Knoblauch, Butter, Limetten und Aprikosenkonfitüre und serviert ihn mit geschmorten Süßkartoffeln und einem Glas Rosé. (4): Kolumbien: Der Streik der Frauen Betsabé Espinal zählt zu den bekanntesten Gesichtern der kolumbianischen Frauenrechtsbewegung. Die Arbeiterin schuftete vor einem Jahrhundert in einer Stofffabrik in Bello bei Medellín. Wiederholter Missbrauch durch die Vorarbeiter brachte sie dazu, einen Streik zu organisieren, mit dessen Erfolg niemand gerechnet hätte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 11.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 18.10.2023 arte
  • Folge 1318 (45 Min.)
    (1): Alice Munro: Eine Frau aus Ontario Zahlreich sind die Heldinnen in Alice Munros Kurzgeschichten, die darauf hoffen, eines Tages dem ländlichen Ontario zu entfliehen, wo die Zeit seit dem 19. Jahrhundert stillzustehen scheint. Mit scharfer und zugleich einfühlsamer Feder verleiht die Schriftstellerin, die selbst aus der kanadischen Provinz stammt, all diesen Vergessenen eine Stimme und wächst dabei über sich selbst hinaus. Für ihr Werk erhielt Munro 2013 den Literaturnobelpreis und den Titel „Königin der zeitgenössischen Kurzgeschichte“. (2): Gabun: Vorsicht! Gorilla In Gabun heißt es: Der Wald gibt alles und nimmt es auch wieder. Mehr als 80 Prozent des Landes sind von Wäldern bedeckt, die zu den besterhaltenen des Kongo-Beckens gehören. Im dichten, undurchdringlichen Laub leben unzählige Tiere. Eines von ihnen ist besonders beeindruckend: der Gorilla! Wie ein flüchtiger Schatten streift er durchs Unterholz. Furchterregend sieht er aus, dabei verhält sich der Koloss gegenüber den anderen Waldbewohnern friedlich, wenn man ihn nur in Ruhe lässt. (3): Vietnam: Nguyens Entensuppe Auf dem Markt in Hanoi kauft Nguyen eine Ente für ihre Suppe. Zu Hause gibt sie zunächst das Geflügel zusammen mit Zwiebeln, Ingwer und gegrillten Schalotten in einen Kochtopf. Dann bereitet sie die weiteren Zutaten vor: Fischsoße, Fadennudeln, Bambussprossen und frische Kräuter. Wenn die Ente gekocht ist, wird alles zusammengefügt – und fertig ist die Suppe! (4): Tasmanien: Ende einer Lebenslüge Die Insel Tasmanien vor dem australischen Festland ist für ihre unberührten Landschaften und wilden Tiere bekannt. In den 70er Jahren kehrte ein ehemaliger Hollywoodstar an diesen exotischen Geburtsort zurück, um ein dunkles Geheimnis zu lüften … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 19.10.2023 arte
  • Folge 1319 (45 Min.)
    (1): Eugène Ebodé: Weltenwanderer aus Kamerun Eugène Ebodés Wurzeln sind zahlreich und sichtbar; aus ihnen erwächst sein Werk. Der ehemalige Fußballer hat sich zu einer der bedeutendsten Stimmen der kamerunischen Literatur entwickelt. Der Schriftsteller ist auf der ganzen Welt zu Hause, und doch führt ihn sein Weg immer wieder in sein Heimatland zurück – im wahren Leben wie auch in seinen Romanen. Ob er in „La Transmission“ die Schulden seines toten Vaters begleicht oder in „Habiller le ciel“ seine verstorbene Mutter würdigt: Ebodé ist stets auf der Suche nach innerem Frieden und Harmonie. (2): Chile: Die Geschichte des Andenweins Wenn im März in Chile der Südsommer zu Ende geht, beginnt am Fuße der Anden die Weinlese. Chilenischer Wein ist unverkennbar und hat sich innerhalb weniger Jahre zum Stolz der Nation entwickelt. Weinberge bedecken knapp ein Drittel des Landes, und der Rebensaft hat im Eiltempo seinen internationalen Siegeszug angetreten. Der Wein erzählt aber auch die Geschichte einer vom Ultraliberalismus der Pinochet-Diktatur gezeichneten Gesellschaft, die zweierlei ist: gespalten, aber auch kämpferisch. (3): Taiwan: Alans gebratene Reisnudeln In Taipeh kocht Alan gebratene Reisnudeln mit Moschuskürbis. Zuerst bereitet er alle Zutaten vor und ordnet sie nach ihrer Garzeit. Dann macht er seinen Wok warm und gibt nacheinander den gewürfelten Kürbis, Ingwer, Schweinefleisch, Pilze, Sojasoße und schließlich die Reisnudeln hinzu. Ganz zum Schluss garniert er das Gericht mit Frühlingszwiebeln. (4): Louisiana: Eine Dynastie starker Frauen Im Nordwesten des US-Bundesstaates Louisiana schlängeln sich die Arme des Cane River durch ehemalige Baumwoll- und Tabakplantagen. Im 18. Jahrhundert übernahm eine befreite Sklavin die Melrose-Plantage und begründete eine Dynastie starker, unabhängiger Frauen … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 13.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Fr. 20.10.2023 arte
  • Folge 1320 (45 Min.)
    (1): In Spanien: Ricarco Bofill sprengt den Rahmen La Muralla Roja, die „rote Wand“, ist ein Architekturtraum aus labyrinthisch verschlungenen Treppen und Innenhöfen. Das außergewöhnliche Bauwerk an der spanischen Mittelmeerküste zwischen Valencia und Alicante lässt niemanden gleichgültig und erinnert daran, dass Ricardo Bofill ein Avantgardekünstler war, bevor er zum Vorreiter des postmodernen sozialen Wohnungsbaus in Frankreich wurde. Der katalanische Architekt brach trotz der Zwänge der ausgehenden Franco-Diktatur mit allen Codes und leitete in Spanien eine kulturelle Erneuerung ein. (2): Auf Sri Lanka: Saphire leuchten ewig Sri Lanka birgt zahlreiche Schätze – kein Wunder, dass es früher auf Sanskrit Ratna Dweepa – also „Insel der Edelsteine“ – genannt wurde. Die Insel, die von oben wie ein grünes Blättermeer aussieht, verfügt über einen weltweit einzigartigen mineralogischen Reichtum: Die vor Jahrmillionen entstandenen Edelsteine, vor allem Saphire, üben von alters her eine besondere Faszination auf die Menschen aus und spielen eine wichtige Rolle für die Wirtschaft und Kultur des Landes. (3): In den USA: Catalinas Kuttelsuppe In El Paso bereitet Catalina eine wärmende Suppe zu. Zunächst reinigt sie Kutteln und Rinderfüße und lässt sie lange kochen. Dann gibt sie Mais und selbst gemachte Chilisoße hinzu. Zusätzlich röstet sie noch einige Chilischoten an – für alle, die es besonders scharf mögen. (4): Auf Korsika: Verteidigung ist der beste Angriff Bevor Korsika zum Touristenort wurde, war die Insel das Ziel zahlreicher Invasoren aus ganz Europa. Im 18. Jahrhundert, kurz nach der Französischen Revolution, widerstand dort ein Verteidigungsturm auf wunderbare Weise den Angriffen der englischen Armee – und weckte deren Neugierde … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 23.10.2023 arte
  • Folge 1321 (45 Min.)
    (1): In Indien: Le Corbusier baut eine Stadt In der Punjab-Ebene in Nordindien, unweit der schneebedeckten Gipfel des Himalaja, verwirklichte Charles-Edouard Jeanneret – besser bekannt als Le Corbusier – in den 1950er Jahren den Traum vieler Architekten: Er baute im Alleingang eine Stadt für 500.000 Menschen. Die einfache Lebensweise der zukünftigen Bewohner und die Schönheit der umgebenden Natur ließen den Verfechter des Modernismus nicht unberührt und brachten einige seiner Gewissheiten ins Wanken. (2): In Spanien: Mit dem Seat in die Freiheit Viele Spanier fühlen sich mit Seat tief verbunden – vor allem mit dem legendären Modell Seat 600. Der Autohersteller wurde in den 1950er Jahren – lange nach den Schrecken des Bürgerkriegs – als Herzensprojekt des spanischen Diktators Francisco Franco gegründet, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. Um dieses Wunder zu ermöglichen, wurde dafür südlich von Barcelona eine Fabrikstadt aus dem Boden gestampft. Mitten in der Diktatur schenkte Seat den Arbeitern, den ersten Autofahrern und ihren Kindern ein Stück Freiheit, das für viele überlebenswichtig war. (3): In Frankreich: Raphaëls Croque Monsieur In Paris wagt sich Raphaël an ein Rezept, das in keiner französischen Brasserie fehlen darf: Croque Monsieur. Zunächst bereitet er eine Béchamelsoße zu, der er etwas Käse hinzufügt. Dann schichtet er die Zutaten übereinander: Brot, eine Schicht Béchamelsoße, Käse, Schinken, noch mehr Käse und Senf. Jetzt muss das Sandwich noch eine Runde in den Ofen und … fertig! (4): In Kambodscha: André Malraux, der Tempelplünderer Die Tempelanlage Angkor Wat im Nordwesten Kambodschas fasziniert die Menschen im Westen seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anfang des 20. Jahrhunderts empfanden ein junger Franzose und seine Frau angesichts dieser Kunstschätze weniger Neu- als Geldgier … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 24.10.2023 arte
  • Folge 1322 (45 Min.)
    (1): Das ungeschminkte Rom der Fahrraddiebe „Fahrraddiebe“ ist ein Filmdrama, das nicht vom Rom der Mächtigen, sondern vom Leben der Armen in der Ewigen Stadt erzählt. Der 1946 gedrehte Film handelt von der verzweifelten Suche eines arbeitslosen Arbeiters und seines kleinen Jungen nach einem scheinbar ganz gewöhnlichen Gegenstand, an dem jedoch das Überleben der Familie hängt: ein Fahrrad. Der oscarprämierte Film, ein Klassiker des italienischen Neorealismus, offenbart auf feinfühlige und berührende Weise den chaotischen Zustand der italienischen Gesellschaft und Politik nach dem Zweiten Weltkrieg. (2): Hongkong: Das Erbe der Hakka Inmitten der Hochhausschluchten von Hongkong haben Traditionen überlebt, die sich von der Modernität der Metropole abheben. Hier hält sich der Geist der Hakka – einer Volksgruppe, deren Kultur einst durch Fortschrittsstreben und Migrationsbewegungen bedroht war und die sich nun zusehends auf ihre Wurzeln besinnt. Die Hakka zählten zu den Ersten, die das Archipel besiedelten, auf dem sich heute Hongkong befindet. Sie leben seither friedlich und im Einklang mit der Natur. In der Rückbesinnung auf ihre uralte Kultur finden denjenigen, die sich zu ihr bekennen, die Stärke, sich den großen Umwälzungen in der Geschichte Hongkongs zu stellen. (3): Auf Kuba: Schwein mit Honig und Guave von Juan Carlos In Viñales besucht Juan Carlos seinen Freund, einen Imker, von dem er seinen Honig bezieht. Wieder daheim brät er Schweinefleisch an, fügt Knoblauch und Zwiebeln hinzu und bereitet aus Fleischsaft, Honig und Guavenschnaps eine Soße zu. Typisch kubanisch! (4): In Louisiana: Verbrecher oder Nationalheld? Die abgelegene Barataria Bay im Süden Louisianas war schon immer ein Anziehungspunkt für Desperados und Gesetzlose. Anfang des 19. Jahrhunderts strandete hier der Pirat Jean Lafitte – und gab dem Schicksal der USA einen neuen Lauf … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 18.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 25.10.2023 arte
  • Folge 1323 (45 Min.)
    (1): Marie Darrieussecqs fantastisches Baskenland Für Marie Darrieussecq ist das Baskenland nicht nur der Ort ihrer Kindheit, sondern ein Land voll Zauber und Magie, das unter ihrer Feder zu einem Fantasiereich erblüht. Personifizierte Natur, Faszination für den Ozean, vom Landleben erstickte Leidenschaft – die Geschichte und die Geografie ihrer Heimatregion haben die Schriftstellerin und ihre Obsessionen tief geprägt. Als Schauplatz vieler ihrer Romane hat sie sogar eigens eine baskische Stadt erfunden: Clèves. (2): Kakao: Das schwarze Gold von Bahia Die sogenannte Kakaoküste in Brasilien erstreckt sich südlich von Salvador da Bahia über mehr als 200 Kilometer. Ihren Namen verdankt die Region einer süßen Bohne mit bitterer Geschichte: Anfang des 19. Jahrhunderts begannen hier die ersten Pioniere mit dem Kakaoanbau. Ihre Geschichte ist kompliziert und wird heute auf Initiative lokaler Schokoladenhersteller fortgeschrieben, die fest entschlossen sind, ihr Erbe zurückzuerobern und den Ruf der brasilianischen Schokolade in alle Welt zu tragen. (3): Taiwan: Sheng-yous gedämpfte Brötchen mit Schweinefleisch In Taipeh bereitet Sheng-you einen typisch taiwanischen Imbiss zu. Zunächst stellt er aus Kohl, Chilischoten, Knoblauch, Zwiebeln und Shiitake-Pilzen die Füllung her. Dann brät er Schweinegrieben an und gart Bao-Brötchen im Dampf, damit jeder sie anschließend nach eigenem Geschmack befüllen kann. (4): In Kanada: Fünf Töchter zum Preis von einer Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es der Stadt North Bay in Ontario trotz Abgeschiedenheit und eisiger Kälte, mit einer einzigartigen Attraktion Millionen von Besuchern anzulocken: den Dionne-Fünflingen. Den fünf Schwestern sollte ein schweres Schicksal bevorstehen … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 19.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 26.10.2023 arte
  • Folge 1324 (45 Min.)
    (1): Das junge, wilde Mexiko von Alfonso Cuarón Laute Musik, grölendes Gelächter und jede Menge Sex – der Film „Y tu mamá también – Lust for Life“ von Alfonso Cuarón zeigte 2001 ein völlig hemmungsloses Mexiko. Das international erfolgreiche Roadmovie erzählte von den mal freundschaftlichen, mal amourösen Entdeckungen zweier mexikanischer Teenager und ihrer älteren spanischen Freundin. Mit dem Film, der von Mexiko-Stadt an die Strände des Pazifiks führt, hat der Regisseur ein ebenso unterhaltsames wie bewegendes Werk geschaffen. (2): Die heiligen Wege des Baskenlandes Jahr für Jahr begeben sich Hunderttausende Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg von Frankreich nach Spanien bildet das Baskenland die vielleicht schönste Etappe der Reise – aber auch die anstrengendste: 25 Kilometer Serpentinen führen durch die baskischen Pyrenäen. Entlang dieses heiligen Wegs, den Menschen seit Jahrtausenden gehen, finden sich uralte archäologische Zeugnisse, die von der Urreligion der Basken erzählen, und Städte mit unverfälschter Atmosphäre, die an die Anfangs- und Blütezeit dieser Pilgerreise erinnern. (3): In Indien: Jatans Auberginenkaviar In Jaipur bereitet Jatan ein typisches vegetarisches Gericht aus der Provinz Rajasthan zu. Zunächst flämmt sie die Aubergine auf dem Feuer ihres Gasherdes, um die Schale leichter zu entfernen. Anschließend brät sie Kreuzkümmel- und Senfsamen, Zwiebeln, Chili mit dem Fleisch der Aubergine an und serviert das Ganze mit selbst gemachten Fladenbroten. (4): In Maine: Ich will ’nen Holzfäller als Mann Maine, der letzte US-Bundesstaat vor der kanadischen Grenze, zieht vor allem Besucher an, die sich für seine schier endlosen Wälder begeistern. Hier pflegt man das Andenken der Holzfäller, die das Land erschlossen haben – besonders von Paul Bunyan, einem außergewöhnlichen Helden … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 20.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Fr. 27.10.2023 arte
  • Folge 1325 (45 Min.)
    (1): Niederlande: Irvin D. Yalom und das Spinoza-Problem Spinozas Erbe in den Niederlanden ist eher spirituell als materiell. Man weiß nur wenig über sein Leben, und auch das Spinoza-Haus in Rijnsburg verrät nicht viel, seit die Nazis unter Alfred Rosenberg die Bibliothek des Philosophen plünderten. Ein Nazi-Ideologe und ein jüdischer Vordenker der Aufklärung – ein Gegensatz, der größer nicht sein könnte und der den amerikanischen Psychoanalytiker und Schriftsteller Irvin D. Yalom fasziniert. Er widmet ihm sein Opus magnum „Das Spinoza-Problem“. (2): Brasilien: Der schwarze Rhythmus des Samba Seit Jahrhunderten begleitet der unbeschwerte Rhythmus des Samba de Roda das Leben der Einwohner von Bahia. Der Tanz, bei dem sich die Teilnehmer im Kreis („roda“) aufstellen, gilt als Mutter aller Samba-Formen. Die Musik enthält afrikanische, indianische und portugiesische Einflüsse und wurde zum Symbol der brasilianischen Identität. Der Samba de Roda steht für ausgelassene Freude und karnevalesken Übermut – dabei sind seine Wurzeln tragisch. (3): Spanien: Tonis Sardinen-Tomaten-Sandwich In Horta de Sant Joan bereitet Toni ein traditionelles Rezept der katalanischen Bauern zu: ein Sandwich aus knusprigem Brot, gegrillten Sardinen, Tomaten und geschmortem Knoblauch – ein idealer Imbiss für unterwegs, der im Schatten der Olivenbäume gleich noch besser schmeckt! (4): Korsika: Wer schnappt sich André Spada? Der korsische Maquis war lange Zeit das Versteck von Gaunern und Ganoven aller Art. Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Legende vom korsischen Banditen immer blühendere Formen annahm, wurde einer von ihnen zum ganz großen Star. Doch das sollte gravierende Risiken und Nebenwirkungen haben … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 23.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 30.10.2023 arte
  • Folge 1326 (45 Min.)
    (1): Baskenland: Marie Garay, die heimatverbundene Malerin Im französischen Baskenland sind Frauen die Hüterinnen jahrhundertealter Traditionen. Zu ihnen zählte auch die Malerin Marie Garay, Ende des 19. Jahrhunderts die einzige Vertreterin der realistischen und naturalistischen Ecole bayonnaise. Wie eine Ethnologin dokumentierte sie das Leben ihrer Zeitgenossen. Wer Marie Garays Werk kennt, kennt das Baskenland. Sie war die erste Malerin der Region, ihrer einzigen und einzigartigen Inspirationsquelle. (2): Kuba: Rumba, die Sprache des Volks Im Gässchen Callejón de Hamel im historischen Stadtkern von Havanna vermischt sich der Duft des Rums mit dem Rhythmus des Rumba. Tanzpaare umgarnen sich, wiegen sich im Takt, berühren und lösen sich wieder voneinander. Der Rumba – was im Spanisch der Karibik „Fest“ bedeutet – wurde auf Kuba geboren. Der Tanz steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes, aber er ist noch viel mehr als das: eine echte Religion! Der Rumba ist Ausdruck reinster körperlicher Lebensfreude und erzählt eindrucksvoll vom Überlebenskampf des kubanischen Volkes. (3): Indien: Ratans Spinat mit Panir-Käse In Jaipur bereitet Ratan ein indisches Gericht zu, das als sehr gesund gilt. Sie kocht und mixt Spinat, dann brät sie Zwiebeln, Piment, gemahlenen Koriander, Kurkuma und Tomaten an und gibt den Spinat sowie Panir hinzu, einen indischen Frischkäse aus Kuhmilch. Dazu reicht sie traditionelles Fladenbrot. (4): Griechenland: Ein Läufer rettet die Ehre Auf den Hügeln Athens, wo antike Monumente an eine glorreiche Vergangenheit erinnern, tummeln sich täglich Millionen Einwohner und Touristen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert, als die Stadt wieder an die Olympischen Spiele anknüpfte, wartete eine legendäre Disziplin mit besonderen Überraschungen auf … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 24.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 31.10.2023 arte
  • Folge 1327 (45 Min.)
    (1): Thailand: Emmanuelles erotisches Bangkok Im Sommer 1974 schwappte eine Welle der Lust über Frankreich: Mit „Emmanuelle“ kam der erste nicht als Porno eingestufte Erotikfilm in die französischen Kinos und zog Millionen Zuschauer an. Er basiert auf dem Roman von Emmanuelle Arsan, einer französischen Schriftstellerin thailändischer Herkunft, und handelt von den freizügigen Abenteuern einer jungen Diplomatengattin in Thailand. Heute wirkt der Streifen ziemlich verstaubt und frauenfeindlich, doch er hat auch sein Gutes: „Emmanuelle“ setzt Bangkok als aufregendste und offenste Metropole der Welt in Szene und hat damit die Identität und in gewisser Hinsicht auch das Schicksal der Stadt verändert. (2): Ibiza: Willkommen auf der Partyinsel Ibiza – der Name steht für Feiern, Tanzen, Spaß. Ibiza gilt als Partymaus unter den Baleareninseln, und das nicht seit gestern. Doch erst im 20. Jahrhundert und im Zuge der Hippiebewegung verwandelte sie sich in den gigantischen Freilichtclub, der sie heute ist. Paradoxerweise wurde Ibiza unter der Franco-Diktatur zur Insel der Freiheit, auf der Sonnenanbeter und Erholungssüchtige aus aller Welt ihre Sorgen hinter sich lassen und einfach nur abtanzen konnten. Innerhalb weniger Jahrzehnte verwandelte sich das Eiland in einen Tempel des Hedonismus. (3): Frankreich: Mauds Zwiebelkuchen Im elsässischen Plobsheim unweit der deutschen Grenze kauft Maud die Zutaten für ihren Zwiebelkuchen. Den Teig macht sie selbst: aus Mehl, Butter und Wasser. Er wird kurz vorgebacken und dann mit in Butter angeschwitzten Zwiebeln und einer Mischung aus Eiern und Sahne bedeckt. Dann kommt der Zwiebelkuchen noch einmal in den Ofen. Ein leckeres und erschwingliches Gericht! (4): Sydney: Ein vergessener Held In der Bucht von Sydney, gleich neben der berühmten Oper, stehen mehrere Statuen von Matthew Flinders, einem der Gründerväter der australischen Nation. Als Flinders im 19. Jahrhundert begann, den Inselkontinent zu erkunden, stand ihm ein Mann zur Seite, dessen Denkmal man jedoch vergebens sucht … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 25.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 01.11.2023 arte
  • Folge 1328 (44 Min.)
    (1): Tahiti: Ein Tourist namens Romain Gary Romain Garys Tahiti ist zu schrill und zu schön, um wahr zu sein. Der französische Schriftsteller und Diplomat war Konsul in Los Angeles, als er 1958 zum ersten Mal nach Polynesien reiste und dort dem Massentourismus begegnete. Seine Vorliebe für Absurdes und Ironie fand hier einen neuen Nährboden. Im Roman „La Tête coupable“ zeigt er anhand der Mauscheleien und Missgeschicke seines Helden Dschingis Cohn das unaufhaltsame Verschwinden der tahitischen Identität auf und erzählt damit zugleich von sich und seinen existenziellen Fragen. (2): Indien: Majuli, die Insel der tanzenden Mönche Der Bundesstaat Assam im Nordosten Indiens liegt zwischen dem Himalaja und Bangladesch und wird von den mächtigen Armen des Brahmaputra durchzogen. Hier liegt eine der größten Flussinseln der Welt: Majuli mit ihren zahlreichen hinduistischen Klöstern. Die Mönche und anderen Inselbewohner pflegen ihr religiöses Brauchtum seit dem 16. Jahrhundert: einen humanistischen, egalitären Hinduismus, den die Mönche durch Meditation und Tanz leben. (3): Vietnam: Tungs frittierte Frühlingsrollen In Hanoi bereitet Tung ein allseits beliebtes Rezept zu: Frühlingsrollen! Zuerst reibt er Kohlrabi, Zwiebeln und Karotten. Dann gibt er schwarze Pilze in einen Mixer und vermischt anschließend alle Zutaten mit Schnittlauch, Eiern, Sojasprossen und Fadennudeln. Die Füllung wird eingerollt, frittiert und sofort serviert. (4): Gabun: Auf der Suche nach dem sanften Riesen Die Wälder Gabuns sind ein Refugium der Artenvielfalt für Afrika und für die Welt. Fremden blieben sie jahrhundertelang ein Geheimnis. Im 19. Jahrhundert machte sich ein französischer Abenteurer auf die Suche nach einem Tier, an dessen Existenz viele nicht glaubten … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 26.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 02.11.2023 arte
  • Folge 1329 (45 Min.)
    (1): Korsika: Der Geist von Leonor Fini Ihr Gespür für die perfekte Pose und Inszenierung machte diese Künstlerin selbst zum Kunstwerk: einzigartig, surrealistisch, unklassifizierbar. Leonor Fini war Malerin, Fotografin, Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater und Oper und schuf ein ebenso umfangreiches wie narzisstisches Werk. Fini wurde in Buenos Aires geboren, wuchs in Italien auf und verbrachte ab den 1950er Jahren ihre Sommer in einem abgelegenen Winkel Korsikas: im Dörfchen Nonza, in Gesellschaft ihrer Liebhaber und einer Handvoll Freunde. Dort wurde ein kleines, verfallenes Kloster, das dem Meer trotzte, zur perfekten Kulisse ihrer künstlerischen Hybris. (2): Kolumbien: Joropo, Musik der Cowboys Wer den Joropo hören will, muss in den Osten Kolumbiens reisen. Hier, zwischen Andenkette und Venezuela, leben die Llaneros – die kolumbianischen Viehhirten – im Rhythmus dieser getanzten Musik, die zum Symbol einer ganzen Region geworden ist. Im 15. Jahrhundert, nach Ankunft der christlichen Missionare, lernten die Einheimischen, nicht nur mit Pferden und Kühen, sondern auch mit der Harfe und der viersaitigen Cuatro-Gitarre umzugehen. Von den poetischen Wortgefechten der Llaneros bis zu den heutigen Tanzwettbewerben: Mit dem Joropo hat die kolumbianische Bevölkerung ihr ganz eigenes Ausdrucksmittel gefunden. (3): Finnland: Saris Lachssuppe mit Sahne In Rovaniemi kauft Sari die Zutaten für ein Gericht aus Lappland. Dazu braucht sie Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, Lachs, Sahne und Dill. Zu Hause bereitet sie aus der Fischkarkasse zunächst eine Fischbrühe zu und gibt dann das Gemüse hinein. Zum Schluss kommen Lachs, Sahne und Dill hinzu. Lecker! (4): Vermont: Der Schneeflocke auf der Spur Die Wälder und verschneiten Berge im Bundesstaat Vermont im Nordosten der USA begeistern Naturfreunde. Ende des 19. Jahrhunderts interessierte sich ein Mann jedoch nicht für die unendlichen Weiten, sondern für ein unendlich kleines Wunder der Natur … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Fr. 03.11.2023 arte
  • Folge 1330 (45 Min.)
    (1): In Rom: Franz Liszt auf dem Weg zur Unsterblichkeit Franz Liszt war einer der erfolgreichsten Musiker seiner Zeit. Der romantische Dandy, virtuose Pianist und Erfinder des modernen Rezitals löste im 19. Jahrhundert eine regelrechte „Lisztomanie“ aus. In Rom, wo er in den renommiertesten Häusern spielte, wurde er endgültig zur Legende. Für den ruhelosen Komponisten entwickelte sich die italienische Hauptstadt zum Zufluchtsort, an dem er seinen Gefühlen freien Lauf lassen und sich in seinem späteren Leben vor dem mondänen Leben und seinen Unannehmlichkeiten in Sicherheit bringen konnte. (2): In Pirenópolis: Brasilien lässt die Maske fallen Die Kleinstadt Pirenópolis im brasilianischen Bundesstaat Goiás wird jedes Jahr zum Mittelpunkt für das „Fest des Göttlichen“. Einen Monat lang wird in Stadt und Umland der Heilige Geist geehrt und zum Abschluss mit Maskenparaden, Reitturnieren und Umzügen überschwänglich gefeiert. Hier offenbart sich ein anderes Brasilien als das des allseits bekannten Karnevals. Das Fest beruht auf den Traditionen der portugiesischen Kolonialherren und deren Aneignung durch die Afrobrasilianer und später dann durch die Frauen. In diesem ländlichen und bunten Treiben fernab aller Klischees erkennen sich die Brasilianer wieder. (3): In den USA: Davids mariniertes Grillfleisch In El Paso bereitet David ein Gericht zu, das sich hervorragend für große Familienfeiern eignet. Zunächst legt er Fleisch in einer Marinade aus Bier, Sojasoße, Oregano und Rosmarin ein. Das marinierte Fleisch kommt dann auf einen großen Keramikgrill und wird mit hausgemachter Guacamole gereicht. (4): In Griechenland: Musik ab! Griechenland begeistert durch seine Geschichte, seine sonnigen Strände und seine Musik. Anfang des 20. Jahrhunderts komponierten nostalgische Auswanderer ein traditionelles Musikstück, das sich im Lauf der Jahre und Coverversionen zum globalen Hit entwickelte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 30.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 06.11.2023 arte
  • Folge 1331 (45 Min.)
    (1): In Mexiko: Danzón oder die Selbstfindung der Frau Danzón ist ein beliebter Paartanz in Mexiko und der Titel des zweiten Spielfilms von María Novaro. In ihrem Kultstreifen, der 1991 in die Kinos kam, erzählt die mexikanische Regisseurin von Julia, einer begeisterten Tänzerin, die sich als Telefonistin über Wasser hält. Als ihr Tanzpartner Carmelo eines Abends nicht wie verabredet erscheint, macht sich Julia auf die Suche nach ihm – und nach ihrer eigenen, weiblichen Identität. Ihre Odyssee führt sie durch ganz Mexiko, von der Hauptstadt bis nach Veracruz, und bricht mit den strengen Traditionen ihrer Heimat. (2): In den Niederlanden: Blühender Wohlstand In den Niederlanden ist die Tulpe ein Star. Sie eint das Volk, bringt Farbe in die Landschaft und ist die Heldin des Nationalepos. Jedes Jahr wird ihr deshalb ein eigener Tag sowie ein achtwöchiges Festival gewidmet. Die Geschichte der ursprünglich nicht einheimischen Blume ist untrennbar mit der des Landes verbunden und handelt von Faszination, Spekulation und manchmal auch vom nackten Überleben. Heute produzieren die Niederlande 95 Prozent der weltweit verkauften Tulpen. (3): In Südafrika: Janis gefüllte Tomaten In Tulbagh kocht Jani ein Gericht, das die französischen Kolonialherren nach Afrika brachten: gefüllte Tomaten. Für die Füllung vermischt Jani Rinderhack, Kräuter, Zwiebeln, in Milch eingeweichtes Weißbrot und ein Ei. Die gefüllten Tomaten bestreut er mit Parmesan und gibt sie in den Ofen. Ein köstlicher Klassiker! (4): In New York: Eine revolutionäre Erfindung aus Soho Der schicke New Yorker Stadtteil Soho ist seiner Vergangenheit als Textilviertel treu geblieben. Hier wollte man immer schon hoch hinaus. Im 19. Jahrhundert tauchte in den Werkstätten Sohos eine Erfindung auf, die das Erscheinungsbild der Stadt für immer verändern sollte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 31.10.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 07.11.2023 arte
  • Folge 1332 (45 Min.)
    (1): In Bayonne: Roland Barthes und die Stadt der Zeichen Bayonne ist zutiefst widersprüchlich: einerseits die auf sich selbst konzentrierte Hauptstadt des französischen Baskenlandes, andererseits eine weltoffene Hafenstadt. Für Roland Barthes war sie nicht nur ein Ruhepol in Kindheit und Alter, sondern auch eine echte Inspirationsquelle. Zwischen den schicken Villen der Paulmy-Allee, dem Händlerviertel Petit Bayonne und den Uferpromenaden entlang des Adour erschloss sich dem jungen Barthes eine Welt der Zeichen und Codes, mit Hilfe derer er später die Semiologie zu neuem Leben erweckte. (2): Im Punjab: Die Heimat des Sikhismus Die Region Punjab ist das Eingangstor zu Nordwest-Indien und die Heimat des Sikhismus, einer einzigartigen monotheistischen Religion. Im 15. Jahrhundert, als die Provinz von afghanisch-muslimischen Sultanen, aber auch vom Hinduismus beherrscht wurde, lehnten sich einige spirituelle Meister gegen diese doppelte Bevormundung sowie gegen das Kastensystem und die Ungerechtigkeit auf. Ihr Ruf nach Freiheit, Frieden und Toleranz breitete sich in der Region aus und hielt dank der erstaunlichen Kriegerkultur der Sikh bis heute allen Angriffen stand. (3): In Finnland: Joels Rentierfilet mit dreierlei Knollensellerie In Ounasvaara bereitet Joel eine Spezialität auf dem Holzfeuer zu: Rentierfilet, das durch das offene Feuer einen leicht geräucherten Geschmack erhält. Dazu gibt es Knollensellerie in dreierlei Ausführung: in Salzkruste, als Püree und auf dem Holzfeuer gegrillt. Ein traditionelles Gericht mit modernem Touch. (4): In Nigeria: Die Frau, die König sein wollte Im Südosten Nigerias liegt Igboland, die Heimat des Igbo-Volkes. Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Kohlevorkommen in der Region die Begehrlichkeit der britischen Kolonialmacht weckten, nutzte eine Frau mit einzigartigem Schicksal die Lage, um die Macht zu ergreifen … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 01.11.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 08.11.2023 arte
  • Folge 1333 (45 Min.)
    (1): Auf Sri Lanka: Georges Keyt, Maler der Freiheit und Sinnlichkeit Als Sri Lanka im 20. Jahrhundert unabhängig wurde, kehrte es nach jahrhundertelanger Kolonialherrschaft zu seinem ursprünglichen Namen zurück und knüpfte wieder an seine jahrtausendealte Geschichte an. Dieser Umbruch beeinflusste den Maler Georges Keyt. Dieser Pionier der modernen Kunst in Asien war zugleich der erste namhafte Maler Sri Lankas und dieser neuen Epoche der Inselnation. Sein Werk schlägt eine Brücke zwischen der vergessenen religiösen Kunst der Vorfahren und den künstlerischen Revolutionen seiner Zeit und vermittelt das Bild eines sinnlichen, betörenden und endlich befreiten Sri Lankas. (2): Im Departement Lozère: Wiege der Speläologie Man wähnt sich in einer Steppenlandschaft und ist doch in Südfrankreich: Die trockene Kalkhochebene Causse Méjean liegt tausend Meter über dem Meer, vergeblich sucht man nach einem Wasserlauf, See oder Teich. Das Leben der Bevölkerung war jahrhundertelang vom Wassermangel geprägt. Erst im 19. Jahrhundert gab die Landschaft ihr Geheimnis preis: ein komplexes unterirdisches Labyrinth aus Flüssen, Sammelbecken, Galerien und Grotten, die den Causse Méjean zur Wiege der modernen Höhlenforschung werden ließ. (3): In Spanien: Dolos’ Tortilla mit weißen Bohnen In Falset bereitet Dolos ein traditionelles Rezept der Region Priorat zu. Sie macht zunächst ein Omelett mit weißen Bohnen und Spinat. Dann kocht sie eine Soße aus Haselnüssen, Mandeln, Petersilie, Knoblauch und Tomaten. Schließlich zerschneidet sie das Omelett und taucht es in die Soße, damit es deren einzigartigen Geschmack annimmt. (4): In Gabun: Der erste Arzt ohne Grenzen Wie ein Baum mit tausend Ästen erstreckt sich der Ogooué mit seinen unzähligen Armen bis in die hintersten Winkel von Gabun. An den Ufern des mächtigen Flusses entstand Anfang des 20. Jahrhunderts ein protestantisches Missionshaus, das von einem ungewöhnlichen Mann geführt wurde: einem Elsässer mit vielen Talenten … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 02.11.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 09.11.2023 arte
  • Folge 1334 (45 Min.)
    (1): In der Bretagne: Louis Guilloux und das schwarze Blut der Revolte Als Louis Guilloux 1899 in der bretonischen Gemeinde Saint-Brieuc das Licht der Welt erblickte, ließ kaum etwas darauf schließen, dass er einmal Schriftsteller werden würde. Der Sohn eines Schusters stammte aus einfachen Verhältnissen, die er jedoch zu beschreiben verstand wie kein anderer. Unermüdlich wies er in seinem Werk auf die Ungerechtigkeiten und die Unterdrückung hin, welche die Schwachen durch die Stärkeren erleiden müssen. Auch nach dem Erfolg seines Romans „Schwarzes Blut“, für den er beinahe den Prix Goncourt gewonnen hätte, blieb Guilloux der Bretagne treu. Er war tief in seiner Heimat verwurzelt und wurde an dem Ort, der ihm am vertrautesten war, zum Chronisten seiner Zeit: in der Bucht von Saint-Brieuc. (2): In Äthiopien: Heiliger Honig Äthiopien ist der größte Honigproduzent Afrikas. Das gelbe Gold wird hier pur oder als Honigwein konsumiert; der Tej ist nach dem Kaffee das zweite Nationalgetränk. Honig ist in Äthiopien mehr als nur ein Nahrungsmittel: Er ist fast schon heilig und eng mit der christlich-orthodoxen Identität im Norden des Landes verbunden. In den Tälern rund um die Kleinstadt Lalibela dürfen die Bienen sogar in den imposanten Felskirchen wohnen und produzieren dort einen Honig, dem Wunderkräfte zugesprochen werden. (3): In Tschechien: Jiris Pilzsuppe In Hartmanice, mitten in einer der schönsten Gegenden Südböhmens, kocht Jiri ein beliebtes Gericht aus einfachen Zutaten: eine Suppe mit Kartoffeln, Pilzen, Sahne, Branntweinessig und Dill. Eine schnelle und köstliche Mahlzeit! (4): In Thailand: Königlicher Sterngucker In Bangkok zieren die Porträts der thailändischen Könige die Straßen der Stadt. In den 1850er Jahren entwickelte Rama IV., einer der bemerkenswertesten Vertreter seiner Dynastie, eine glühende Leidenschaft für die Astronomie … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 03.11.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Fr. 10.11.2023 arte
  • Folge 1335 (45 Min.)
    (1): Bretagne: Alain le Quernec bebildert die Revolte Das Finistère ist der westlichste Punkt Frankreichs und eine stolze, rebellische Region, die an ihrer Identität festhält. In den 1970er und 80er Jahren wurden hier mit großer Vehemenz gesellschaftliche, politische und umweltpolitische Kämpfe ausgefochten. Bebildert wurden sie unter anderem von Alain Le Quernec. Drei Jahrzehnte lang stellte der Plakatkünstler seine Feder und sein Gespür für Provokation in den Dienst jener, die protestierten, kämpften und eine kulturelle Revolution einläuteten. (2): Kolumbien: Auf der Suche nach Eldorado Das Schicksal Kolumbiens wurde seit jeher von einem Edelmetall geprägt: Der goldhaltige Sand der Flüsse und die Goldadern in den fruchtbaren Tälern nährten den religiösen Glauben der indigenen Völker und wurden im 16. Jahrhundert zum Heiligen Gral der Eroberer. Im Laufe der Jahre drangen die Kolonialherren bis in die entlegensten Winkel der Anden vor, wie besessen von einem Ziel: Eldorado, dem sagenhaften Goldland, das sie hier, in den Nebelschwaden der Canyons, zu entdecken hofften … (3): Tschechien: Michaelas Kuchendreierlei In Havlovice sucht Michaela frische Eier für ihre süßen Kuchen. Zu Hause bereitet sie den Teig vor und richtet drei verschiedene Beläge an: eine Schicht Mohncreme, eine aus Frischkäse und eine mit Pflaumen. Eine wichtige Zutat darf nicht fehlen: feuriger Rum! (4): England: Heimatsafari in Wiltshire Die Grafschaft Wiltshire im Südwesten Englands mit ihren Schlössern und pittoresken Schafherden scheint einem romantischen Roman entsprungen zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg drohte einem hiesigen Aristokraten der Verlust seines Familiensitzes, doch er fand einen cleveren und gewagten Ausweg aus dem Ruin. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 06.11.2023 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 13.11.2023 arte

zurückweiter

Erhalte Neuigkeiten zu Stadt Land Kunst direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Stadt Land Kunst und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

Erinnerungs-Service per E-Mail

TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Stadt Land Kunst online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

Auch interessant…

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App