unvollständige Folgenliste (Seite 24)

  • «Die Kronenhalle ist grösser als alle, die hier arbeiten», sagt Voiturier Elio Frapolli. Dennoch: Erst die rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen das Restaurant im Zürcher Dreieck zwischen Opernhaus, Tonhalle und Schauspielhaus zu dem, was es ist. Schon zu Zeiten der Gründerin Hulda Zumsteg hätten sich die Angestellten als «Familie» bezeichnet, schildert Stiftungsratspräsident Andreas Spillmann. Dass das heute noch genauso ist, bestätigt auch Christian Heiss, der neben seiner Aufgabe als Chef de Bar als Yogalehrer und Mental Coach tätig ist. Der dritte Teil der Serie bietet einen Blick in die zum Restaurant gehörende Bar – ebenfalls ein legendärer Ort. Die Kronenhalle-Bar sei der «demokratischste Ort Zürichs», schwärmt ein Stammgast, «hier treffen sich Milliardärserbin und brotloser Künstler.» (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 19.04.2024 SRF 1
  • Und es ist ein Lebensraum für Tiere, denen der Mensch ganz besonders viel zu verdanken hat: die wilden Verwandten der Hausziegen. Ganz wie es ihrer Natur entspricht, können sie hier frei umherspringen. Für die geborenen Kletterkünstler sind steile Felswände kein Problem. Doch anders als Hausziegen müssen sie mit ihren natürlichen Feinden selbst zurechtkommen. (Text: SRF)
  • In Tat und Wahrheit fand in vielen Fällen ein regelrechter Babyhandel statt – Kinder wurden den Müttern gestohlen, Dokumente wurden gefälscht. Die Adoptionen liefen hauptsächlich über umstrittene Vermittlungsorganisationen – auch in der Schweiz – die auf die grosse Nachfrage kinderloser Paare reagierten. Und die Schweizer Behörden haben nichts dagegen unternommen. Im März 2019 zeigte «DOK», wie in Sri Lanka während des Bürgerkriegs der 80er-Jahre ein solcher Babyhandel mit Adoptivkindern für die Schweiz entstand – die Babys von damals suchen heute noch nach ihren leiblichen Eltern. In dieser Reportage fordern die sri-lankischen Babys von damals heute als Erwachsene eine Entschuldigung von der Schweizer Regierung – und Einsicht in ihre Dossiers, die ihnen zum Teil bis heute nicht zugänglich sind. Der Film «Internationale Adoptionen – Ein Schweizer Skandal» zeigt, dass die Adoptionen auch mit vielen anderen Ländern auf fragwürdige Weise abgewickelt wurden, zum Beispiel im Libanon. Dort kam während des Bürgerkriegs ein noch perfideres Vorgehen zum Tragen: Ärzte nahmen Frauen gleich nach der Geburt ihre Babys weg und liessen sie als Kind der Adoptiveltern eintragen – somit ist es heute praktisch unmöglich, die leiblichen Eltern zu finden. Eine junge Frau, die auf diese Weise in die Schweiz kam, macht sich dennoch auf die Suche – und findet Unglaubliches heraus. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 25.09.2019 SRF 1
  • Schäbige Unterkünfte, Strassenmusik und Geheimnisse vor ihren Eltern – die beiden jungen Frauen Maya und Francesca erleben die grosse Unabhängigkeit auf Zeit. Vier Männer aus dem Bernbiet feiern einen Monat ihre Freundschaft, bevor sie gemeinsam in eine WG ziehen. Und das frisch verliebte Paar Deborah und Arthur will per Interrail zurück zur Natur. Doch das Leben abseits der Zivilisation hat seine Tücken. «Freiheit auf Schienen» führt die Protagonistinnen und Protagonisten und das Publikum nach Italien, Spanien, Österreich, Slowenien, Frankreich, Griechenland und Albanien. Es sind aber auch Reisen zu sich selbst und zu den drängendsten Fragen junger Menschen im Jahr 2019. Freiheit, Freundschaft, Fahrplanstress – wer jemals Interrail gemacht hat, erkennt sich in dieser «DOK»-Serie bestimmt wieder. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 15.11.2019 SRF 1
  • Original-TV-Premiere Mi. 10.04.2019 SRF 1
  • Sie sind zwischen 16 und 72 Jahre alt. Einige sind bekannt, wie die ehemalige Miss Schweiz, Sarah Briguet. Die anderen sprechen zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Ihre Kindheit wurde zerstört, beschmutzt durch den Vater oder den Onkel. Worte dafür zu finden und auszusprechen, ist schwer – wie die Last, die sie seit Jahren bedrückt. Die Jüngsten unter ihnen, Claire und Chloe sind erst 16- und 22-jährig. Sie schaffen es, schon als Mädchen, etwas von dem Unsäglichen anzusprechen. Sie werden irgendwann von ihren Müttern gehört und unterstützt. Der Weg durch das grosse Schweigen ist aber auch für sie ein langer, beschwerlicher Weg. Zu unüberwindlich scheint die Mauer, die dieses stärkste aller Tabus umgibt. «Inzest tötet, aber wir müssen leben», sagt eine der Frauen, die sich entschlossen hat, vor der Kamera zu sprechen. Depressionen und Suizidgedanken tauchen immer wieder auf. Der einzige Schlüssel, um daraus auszubrechen, ist das Wort. Das Geheimnis preisgeben, dessen Last so schwer zu tragen ist, und innerlich zerstört. Mit dem Brechen des Tabus retten die fünf mutigen Frauen aber nicht nur ihr eigenes Leben. Sie tragen dazu bei, zu verhindern, dass der Inzest weiterhin im Stillen Leben zerstört. Die 51-jährige Sarah Briguet, die ehemalige Miss Schweiz, wurde seit ihrem siebten Lebensjahr Opfer von sexuellen Übergriffen durch ihren Vater. Obwohl sie versucht, Worte zu finden, schenkt man ihr als Mädchen kein Gehör. Als sie endlich bereit ist, ist ihr Fall knapp verjährt. Zum ersten Mal haben sich auch weitere Frauen bereiterklärt, vor der Kamera auszusagen. Für Marie und Michèle ist das Trauma des Inzests unauslöschlich. Ein ganzes Leben reicht nicht aus, es wiedergutzumachen. Und gerade deswegen hören sie nicht auf, darüber zu sprechen. In der Reportage von Laurence Gemperlé und Frank Preiswerk sprechen fünf Frauen über Inzest. Die eigenen Eltern zu denunzieren und Gerechtigkeit zu fordern, ist ein Kraftakt, der fast nicht zu bewältigen ist. Sie wagen es, den Schmerz und die innere Wut herauszulassen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 16.09.2021 SRF 1
  • Im Westen Irlands liegt die Region Connemara. Ihre Landschaft verdankt sie dem Atlantik. In diesem rauen Klima leben nur wenige Menschen und diese zeichnen sich durch ihre Zähheit aus. Während seine Hunde die Schafe von den steilen Hügeln zusammentreiben, sitzt Schäfer Joe seelenruhig in seinem Boot und dirigiert die Tiere in die richtige Richtung. Doch leider ist sein Leithund inzwischen alt und schwerhörig, und dessen Nachfolger Jack muss mit seinen drei Monaten noch viel lernen. Abalone sind eine seltene, aber begehrte Delikatesse hier. Cindy O’Brian und ihre Tochter betreiben eine Aquakultur-Farm und haben es geschafft, die anspruchsvolle Schneckenart zu züchten. Michael Gibbons muss Connemaras Küste neu vermessen. Zwei Jahrhundertstürme haben gewaltige Landmassen abgetragen und ins Meer gespült; für den Archäologen besonders spannend, denn seitdem gibt es hier wahre Schätze aus vergangenen Zeiten buchstäblich wie Sand am Meer zu entdecken. (Text: SRF)
  • Über zehn Jahre ist es her, seit der Ostschweizer Berufsfotograf Stefan Forster zum ersten Mal alleine mit über dreissig Kilogramm Gepäck auf dem Rücken durch das isländische Hochland gewandert ist. In den Wochen der Einsamkeit im isländischen Hochland, inmitten der unberührten Natur, entstand Forsters Leidenschaft zur Fotografie. Die Dokumentation zeigt auf eindrückliche Art und Weise das Leben, das Schaffen und die Begeisterung des Schweizers in Island. Stefan Forster nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine einmalige Reise, paddelt im Kayak entlang gewaltiger Gletscherfronten und lässt seine acht-motorige Drohne durch tiefe Vulkanschluchten fliegen. (Text: SRF)
  • Aber begehrliche Nachbarn müssen in Schach gehalten werden, und sieben immer hungrige Fuchskinder in nur 90 Tagen grosszuziehen erfordert vollen Einsatz der Eltern. Dabei wäre ein Fehltritt auf der Vogeljagd tödlich. Nur im senkrechten Fels sind die Dreizehenmöwen für Füchse unerreichbar, dort bauen sie ihre Nester und ziehen ihre Jungen über dem Abgrund gross. Am Kiesstrand auf der anderen Seite der Halbinsel hat ein junges Fuchspaar sechs Welpen bekommen, aber hier gibt es keine Seevögel als Beute, nur spärliche Nahrung am Meeresufer. Erst als das schwächste Junge verhungert ist und eine Fliegeninvasion eine neue Futterquelle bietet, haben die jungen Strandfüchse eine Chance, den Sommer zu überleben. Mit den gerade flüggen Dreizehenmöwen, die erschöpft in den Fuchsrevieren notlanden, beginnt endlich eine bessere Zeit auch für die Verlierer vom Strand. Werden alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? Zwei Jahre lang nahm der Filmemacher Tobias Mennle am Familienleben der Polarfüchse teil. Mutter Seefuchs schenkte ihm ihr Vertrauen, und so fand er sich mitten im Gewusel der Jungfüchse und filmte aus nächster Nähe die schönsten und dramatischsten Momente. (Text: SRF)
    • Alternativtitel: Israel und die Ultraorthodoxen
    In den Strassen von Jerusalem erkennt man sie an ihren langen Gewändern und den grossen schwarzen Hüten. Die Männer arbeiten nicht, sondern studieren die Thora. Es sind ihre Frauen, die für ein Einkommen sorgen – und natürlich der Staat. Die ultraorthodoxen Juden befolgen die Gesetze der Thora auf den Buchstaben genau. Es ist eine radikale, sehr verschlossene Gemeinschaft, jedoch mit wachsendem Einfluss auf die israelische Gesellschaft. Von den 8 Millionen Einwohnern Israels ist eine Million ultraorthodox, Tendenz steigend. Um Jerusalem herum werden ganze neue Quartiere gebaut – nur für Ultraorthodoxe. Sie gewinnen auch in der Regierung immer mehr an Gewicht, übernehmen wichtige Positionen, denn sie sind die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe in Israel. Die Dokumentarfilmerin Bethsabée Zarka zeichnet ein besorgniserregendes Bild dieser Parallelwelt, die eine ernsthafte Gefahr für die demokratischen Werte im Staat Israel darstellt. Es gibt auch Ultraorthodoxe – vor allem junge – die sich abwenden. Sie halten ein Leben mit solch strikten Regeln nicht mehr aus. Aviva zum Beispiel, hat sich von ihrem streng religiösen Mann getrennt – mit dem Resultat, dass sie ihre sechs Kinder seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat. Oder der junge Jehuda, der sich nur mit Unterstützung in seinem neuen, weltlichen Leben zurecht findet. Einfache Dinge wie zum Beispiel das Thema Kleidung sind für ihn eine Herausforderung. Der Einfluss der Ultraorthodoxen nimmt weiter zu. Früher, so sagt ein Ladenbesitzer im Film, habe zwischen Säkularen und Ultraorthodoxen ein ungeschriebenes Gesetz gegolten: „Wir lassen sie in Ruhe, sie lassen uns in Ruhe“. Heute jedoch wollen die Ultraorthodoxen dem Rest der israelischen Bevölkerung ihre Weltanschauung überstülpen. Konflikte sind vorprogrammiert. (Text: SRF)
  • SRF DOK Ist Geld Männersache? – Warum Frauen ärmer sind Auch in Industrieländern sind Frauen weiterhin strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt, die ihre ökonomische Sicherheit gefährden.
    Frauen bleiben die Leidtragenden einer systematischen Benachteiligung, die sie in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit einschränkt – auch im 21. Jahrhundert und auch in den Industriestaaten. Schon als Kinder bekommen Mädchen oft weniger Taschengeld als Jungen, und obwohl sie im Jugendalter meist besser in der Schule sind, streben sie weniger gut bezahlte Berufe an. Und dann kommen die Kinder. Die Babypause ist ein starker Einschnitt in der Karriere – und damit auch in die Finanzen. Während in einigen Ländern wie zum Beispiel Frankreich die meisten Mütter die Doppelbelastung Beruf und Haushalt stemmen können, ist in Deutschland und der Schweiz das Bild der Rabenmutter noch weit verbreitet. Zudem verrichten gerade viele Mütter unbezahlte Haushalts- und Kinderbetreuungsarbeiten – sogenannte Care-Arbeit. In den Vereinigten Staaten entspricht die unvergütete Hausarbeit von Frauen 43 Prozent des BIP, in Frankreich 33 Prozent. Damit wird deutlich: Muttersein geht einher mit der beruflichen Glasdecke; Führungsposten oder echte finanzielle Unabhängigkeit bleiben für die meisten Frauen unerreichbar. Selbst in Island, das seit des Frauenstreiks 1975 als Pionierstaat für Emanzipation gilt, bestehen Ungerechtigkeiten weiter fort. Die Isländerinnen sind das beste Beispiel dafür, wie lang und steinig der Weg zur echten Gleichberechtigung sein kann. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 01.03.2026 SRF 1
  • Man nennt sie «Mammoni», Muttersöhnchen, Nesthocker. Italien hat viele davon. Doch dahinter verbirgt sich ein ernsthaftes Problem. Denn Italien ist und bleibt ein krisenanfälliges Land. Ein Land, das sich scheinbar endlos in der eigenen Politik verliert. In wenigen Tagen wird wieder einmal gewählt. Vor allem junge Italienerinnen und Italiener sind es leid, sich in ihrem Land abgehängt zu fühlen. Ihr Wunsch ist nicht anmassend: Sie möchten eine gute Arbeitsstelle, eine eigene Wohnung und vielleicht mal eine Familie gründen. Die Auswanderung hat den Stand der 60er- und 70er-Jahre erreicht. Je südlicher, umso grösser der Wunsch: weg von hier. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 28.02.2018 SRF 1
  • Es ist eine der spektakulärsten Küsten am Mittelmeer. Fast senkrecht ragt das Gebirgsmassiv in Ligurien aus dem Wasser. An den Steilhängen von Cinque Terre kleben einsam kleine Dörfer mit bunten Häuserfassaden. Nur wenige Buchten weiter lassen sich im trubeligen Portofino die Schönen und Reichen am Yachthafen blicken. An der italienischen Riviera, die von der französischen Küste bis zur Toskana reicht, tauchen wir ein in das Dolce Vita und den Alltag der Einheimischen, die berühmt sind für ihren Einfallsreichtum. Und für legendäre Feste. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 17.10.2021 SRF 1
  • Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Auch Dani soll die Tradition seiner Vorfahren kennenlernen. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren. Der Trommeltänzer Anda Kuitse gibt sie an die Dorfjugend weiter, damit nicht in Vergessenheit gerät, wie einst ein Mann einen Fuchs zur Frau nahm oder wie die Sonne und der Mond an den Himmel kamen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 01.06.2020 SRF 1
  • Mario Haberfeld hat schon als Junge bei einem Besuch des Ngorongoro-Kraters in Tansania seine Liebe zu den wilden Tieren entdeckt. Doch erst nach mehr als zwanzig Jahren bei Formel 1 und anderen Kategorien von Autorennen widmet er sich nun seiner grossen Leidenschaft: dem Schutz der drittgrössten Katze der Welt, dem Jaguar. Mithilfe eines Forscherteams und von Fährtenlesern hat er auf dem Refugio Ecologico Caiman im Südpantanal einige Jaguare besendern können. Drei Jahre lang ist sein Team diesen Tieren immer auf der Spur – Schritt für Schritt gewöhnen die Forscher die Katzen an ihre Safari-Autos. Ihr Ziel: Touristen sollen die Tiere auf einer Jaguar-Safari beobachten können. Dadurch erhofft sich der begeisterte Naturschützer mehr Schutz für die grossen Katzen. Denn auch heute noch werden sie nicht gerade geschätzt von den einheimischen Cowboys. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 15.10.2017 SRF 1
  • Das Leben auf Kihnu in Estland wurde Jahrhunderte lang geprägt durch Abgeschiedenheit und die Abwesenheit der Ehemänner. Diese sind Seeleute oder Fischer und mehr auf dem Wasser als an Land. Die Frauen sind zuständig für Haushalt, Ernte, familiäre Angelegenheiten. Kihnu hat einen eigenen Dialekt, die «Kihnu-Sprache». Mare ist 41 Jahre alt, Mutter von vier Kindern und auf Kihnu gross geworden. Sie hat ein paar Gästezimmer und versucht damit den Balanceakt zwischen Traditionen und gleichzeitiger Öffnung für den Tourismus. Ihr Ehemann Olavi arbeitet auf einem Frachtschiff. Tochter Anni spielt Akkordeon und Geige. Sie wird mit rotem Rock und Kopftuch gross und lernt die hiesigen Volkstänze in der Schule. Anni will auch in Zukunft auf Kihnu leben und möchte deswegen einen Jungen von der Insel heiraten. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 08.03.2020 SRF 1
  • In den Familienbetrieben geht es um Themen wie Nachfolge, Umstellung der Produktion, um Innovation und Tradition. Die vierteilige Reihe begleitet die Winzerinnen und Winzer im Tessin, in der Westschweiz und im Bündnerland über die vier Jahreszeiten hinweg vom Rebschnitt im Winter bis zur Weinlese im Herbst. 2018 war ein einschneidendes Jahr für die Weinbauern, nach dem Frost von 2017. Engagierte Frauen und Männer und ihr Alltag mit den Naturgewalten in einer Zeit des tiefgreifenden Wandels im Schweizer Weinbau. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 12.06.2019 SRF 1
  • Original-TV-Premiere Mi. 26.06.2019 SRF 1
  • Original-TV-Premiere Mi. 19.06.2019 SRF 1
  • Original-TV-Premiere Mi. 05.06.2019 SRF 1
  • Seit 2010 bis heute begleitet der Filmemacher Lara Gut und entdeckte dabei eine Welt, die weniger aufregend ist als jene, die er sich aus dem Fernsehen vorgestellt hatte: Lara Guts Alltag zeichnet sich aus durch viel Arbeit, ständige Wiederholung und einer Handvoll Menschen in ihrer Nähe. Die Arbeit der jungen Sportlerin zielt jeweils auf ein rund 90 Sekunden dauerndes, atemberaubendes Schauspiel. Anderthalb Minuten, während denen ein Körper ohne Stossstangen und schützender Karosserie den Berg hinuntersaust. Der Film soll zeigen, was vor und nach jenen 90 Sekunden kommt und vordergründig viel weniger spektakulär, bei genauer Betrachtung jedoch genau so faszinierend ist. Von der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in St. Moritz, welche die endgültige Krönung der Meisterin hätte sein sollen, zur Notwendigkeit, sich nach einer Verletzung plötzlich Schritt für Schritt wieder aufbauen zu müssen. Lara Gut will die beste Skifahrerin der Welt sein, die Nummer 1: eine 25-jährige Frau, die sich für einen radikalen Verzicht auf das «normale» Leben entschieden hat, die vieles entbehrt, jedoch auch ganz Ungewöhnliches erlebt. Lara Gut ist sehr viel mehr als das, was die Medien zu zeigen vermögen, denn jede «Packung» oder «Etikettierung» bedeutet immer auch eine Verminderung, eine Vereinfachung. Lara ist eine junge Frau, die auf etwas hinarbeitet, woran sie glaubt und was sie Stück um Stück aufbaut, auch wenn es unerreichbar erscheint. Lara ist auch eine junge Frau mit einem öffentlichen Leben. Sie wird von allen gefeiert und bejubelt und ist doch schrecklich alleine. Das zeigte sich besonders in den schwierigen Momenten nach ihrer schweren Verletzung. (Text: SRF)
  • Der französische Filmemacher François Cardona spürt den wichtigsten Exponenten dieser Machtzirkel nach. Da ist etwa der reiche evangelikale Prediger Silas Malafaia, Freund und Sprachrohr Bolsonaros, der mit seinem Medienimperium und seinen Predigten einer der einflussreichsten Brasilianer ist. Malafaia wird nicht müde, Bolsonaros zweiten Vornamen Messias zu zitieren und den neuen Präsidenten als Erlöser zu preisen. Brasilien ist eigentlich ein katholisches Land, aber im Laufe der vergangenen Jahrzehnte sind die Anhänger der Evangelikalen auf fast einen Drittel der Bevölkerung gestiegen. Auch Bolsonaro selbst war einst Katholik, liess sich dann aber medienwirksam im Fluss Jordan zum Evangelikalen taufen. Obwohl er nicht müde wird, Jesus und Gott zu zitieren, scheut er sich nicht, mit den Militärs zu liebäugeln und ihnen wichtige Posten zu überlassen. Er ernannte einen General zum Vizepräsidenten, der noch vor Kurzem öffentlich über einen Militärputsch nachgedacht hat. Und dass Bolsonaro die Militärdiktatur verherrlicht und deren Verbrechen verharmlost, macht vielen im Land Angst, nicht zuletzt den Landlosen, die jetzt fürchten müssen, von den Grossgrundbesitzern weiter an den Rand gedrängt zu werden. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 02.10.2019 SRF 1
  • In seiner Blütezeit unterhielt Jelmoli über 100 Filialen in der ganzen Schweiz und war durch den Versandhandel bis in die hintersten Winkel des Landes bekannt: Der Jelmoli-Katalog war, nach dem Telefonbuch, noch in den 80er Jahren der zweitgrösste Druckauftrag der Schweiz. «DOK» zeichnet die turbulente Geschichte des Jelmoli mit unveröffentlichten Fotos und Filmen aus dem Firmenarchiv nach und erweckt sie mit biographischen Erzählungen zum Leben: Von der Gru¨nderfamilie u¨ber die Familien der Hauptaktiona¨re bis hin zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jahrzehntelang und mit Herzblut im Jelmoli gearbeitet haben und sich noch heute als «Jelmolianer» bezeichnen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 09.02.2025 SRF 1
  • Im Jemen tobt ein Krieg, über den der Westen kaum etwas erfährt. Grosse Teile des Landes liegen in Schutt und Asche, die humanitäre Situation wird von Experten als zunehmend katastrophal bezeichnet. Westliche Journalisten schaffen es kaum, aus dem Land zu berichten. Eine Reportage von Pascal Weber. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 10.10.2018 SRF 1

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