Schätze der Welt

    zurückSpezialfolgenweiter

    • Das Weltkulturerbe im Südwesten – Kloster Maulbronn, Völklinger Hütte, Insel Reichenau – die großen Schätze

      90 Min.
      Kloster Maulbronn. – Bild: phoenix/SWR/Roland Breitschuh
      Kloster Maulbronn. – Bild: phoenix/SWR/Roland Breitschuh

      Was haben die ägyptischen Pyramiden mit dem Kloster Maulbronn gemeinsam? Was die Ruinen von Machu Picchu mit der Völklinger Hütte? Was hat die Freiheitstatue in New York mit der Insel Reichenau am Bodensee gemein? Sie alle sind Denkmäler, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden. Acht solcher UNESCO Welterbestätten befinden sich im Sendegebiet des SWR Fernsehens: Das mittlere Rheintal, Trier, der Limes, die Völklinger Hütte, der Dom zu Speyer, das Kloster Maulbronn, die Insel Reichenau und die historischen Pfahlbauten rund um die Alpen. Alle diese Stätten sind nicht nur geschichtlich und kulturell bedeutend, um sie herum haben sich auch viele andere Geschichten abgespielt – auch diese werden in 90 Minuten Entdeckungsreise zu den Welterbestätten des Südwestens erzählt. Das mittlere Rheintal zwischen Bingen und Koblenz zählt zu den anziehendsten Zielen für Touristen und es gehört als herausragende Kulturlandschaft seit 2002 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Schroffe Felsen, Schlösser, Burgen und Ruinen überragen kleine Orte am Ufer und scheinen mit der Landschaft verwachsen zu sein. Die Stadt Trier wurde vor 2.000 Jahren von Kaiser Augustus gegründet. Sie gilt als Deutschlands älteste Stadt und ist seit 1986 Weltkulturerbe der UNESCO. Im Norden des riesigen Römischen Reiches gelegen, entwickelte sie sich zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum. Ein Jahrhundert lang war sie größte Stadt nördlich der Alpen. Viele großartige Bauten entstanden in dieser Blütezeit: Die Porta Nigra, das Stadttor, ist das besterhaltene antike Denkmal Deutschlands. Fast 550 Kilometer zieht sich der Obergermanisch-Raetische Limes – die Grenze Roms zu den Barbaren – quer durch Deutschland. Zunächst nur ein Postenweg, wurde der Limes ab Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus zu einer imposanten Grenzanlage mit Palisaden, Gräben, Wällen und Wachtürmen ausgebaut, in Raetien später noch durch eine Mauer verstärkt. Zum kulturellen Erbe gehören auch Denkmäler des Industriezeitalters. 1873 gegründet, war die Völklinger Hütte über 100 Jahre lang Deutschlands größte Produktionsstätte für Eisenverhüttung.4.000 Arbeiter produzierten hier einst Eisen und Stahl. Ein riesiges Werk voller Lärm, Feuer und beißender Gase. Eine industrielle Erfolgsgeschichte des Saarlandes. Der Dom zu Speyer ist die größte heute noch erhaltene romanische Kirche. Die einzigartige Bedeutung des Kaiserdoms wurde 1981 dadurch gewürdigt, dass die UNESCO ihn in die Liste der schützenswerten Weltkulturdenkmäler aufnahm. In dem bis dahin unbedeutenden Städtchen Speyer sollte im elften Jahrhundert der größte Dom der Christenheit entstehen, eine Kathedrale von unvorstellbaren Ausmaßen und Grabkirche für die neue Kaiserdynastie der Salier. Ab 1147 entstand die Klosteranlage Maulbronn, eines von fast 300 Zisterzienserklöstern in Europa. Heute gilt das Kloster Maulbronn als die besterhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Wer den Namen Reichenau hört, assoziiert damit Gemüse, vielleicht auch Segeln oder Baden. Doch die vom Klima so begünstigte Insel hat mehr zu bieten als Salatköpfe, Gurken und Bootsanleger. Deshalb hat die UNESCO die Reichenau im November 2000 zum Weltkulturerbe ernannt. Die Pfahlbauten des Alpenraumes sind das erste archäologische Welterbe unter Wasser. Ein Erbe so außergewöhnlich reich an prähistorischen Funden, dass es sogar mit „Weltwundern“ wie den ägyptischen Pyramiden verglichen wurde. Doch es geht nicht nur um idyllische Bauten. In den Schichten der Seeböden und Moore haben selbst rasch verwesende Stoffe wie Textilien und Essensreste die Jahrtausende überdauert. Es ist kein „leichtes“ Erbe, denn es kann unter Wasser nicht besichtigt werden, sondern nur in den Labors der Archäologen und in Museen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 11.04.2015 SWR Fernsehen
      von Goggo Gensch und Ildico Wille
      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine

    Reviews und Kommentare zu dieser Folge

      Crew

      Sendetermine

       Di 02.07.2019
      03:45–05:15
      03:45–Phoenix
       So 30.06.2019
      09:45–11:15
      09:45–Phoenix
       Sa 29.06.2019
      15:45–17:15
      15:45–Phoenix
       Fr 19.04.2019
      06:45–08:15
      06:45–SWR Fernsehen
       Di 25.12.2018
      02:15–03:45
      02:15–Phoenix
       Mo 24.12.2018
      14:10–15:40
      14:10–Phoenix
       Do 01.11.2018
      07:30–09:00
      07:30–Phoenix
       Do 01.11.2018
      00:45–02:15
      00:45–Phoenix
       Mi 31.10.2018
      20:15–21:45
      20:15–Phoenix
       So 09.07.2017
      20:15–21:45
      20:15–SWR Fernsehen
       So 23.04.2017
      13:00–14:30
      13:00–SWR Fernsehen
       Mo 02.01.2017
      12:45–14:15
      12:45–SWR Fernsehen
       So 04.12.2016
      06:00–07:30
      06:00–3sat
       So 23.10.2016
      13:45–15:15
      13:45–SWR Fernsehen
       Do 25.08.2016
      20:15–21:45
      20:15–SWR Fernsehen
       Fr 25.03.2016
      10:00–11:30
      10:00–SWR Fernsehen
       Do 07.01.2016
      20:15–21:45
      20:15–SWR Fernsehen
       So 03.01.2016
      09:45–11:15
      09:45–SWR Fernsehen
       Sa 26.12.2015
      07:20–08:50
      07:20–SWR Fernsehen
       Mo 27.07.2015
      04:30–06:00
      04:30–SWR Fernsehen
       So 26.07.2015
      20:15–21:45
      20:15–SWR Fernsehen
       Fr 05.06.2015
      04:10–05:40
      04:10–SWR Fernsehen
       Do 04.06.2015
      15:40–17:10
      15:40–SWR Fernsehen
       Mo 25.05.2015
      07:40–09:10
      07:40–WDR
       Sa 11.04.2015
      20:15–21:45
      20:15–SWR Fernsehen NEU

      Erinnerungs-Service per E-Mail

      Wir informieren Sie kostenlos, wenn Schätze der Welt im Fernsehen läuft.

      Transparenzhinweis

      * Für so gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.

      Auch interessant …