Saboteure im Eis – Operation Schweres Wasser

    Miniserie in 6 Teilen, Folge 1–6

    • 45 Min.

      Der deutsche Wissenschaftler und Nobelpreisträger Werner Heisenberg wird von den Nazis beschuldigt, politisch unzuverlässig zu sein. Seine Stelle an der Universität und seine wissenschaftliche Karriere stehen auf dem Spiel. Familiäre Beziehungen helfen dem jungen Physiker. Seine Mutter pflegt gute Kontakte zur Mutter von Heinrich Himmler. Und so wird Heisenberg ins Heereswaffenamt nach Berlin einberufen, um im Uranverein, dem geheimen Atomenergie Projekt der Nazis, zu arbeiten. Um eine anhaltende nukleare Kettenreaktion auszulösen, will Heisenberg mit schwerem Wasser (Deuteriumoxid) experimentieren. Diese besondere Komponente wird nur in einer abgelegenen Norwegischen Fabrik in Rjukan, der Norsk Hydro, hergestellt. Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Der Norwegische Professor und Reserveoffizier Leif Tronstad, der bereits selbst als Wissenschaftler bei Norsk Hydro gearbeitet hat, ahnt den Grund für das deutsche Interesse am schweren Wasser. Er versucht, die Norsk Hydro zu warnen, die unter dramatischen Bedingungen das schwere Wasser nach Frankreich verschickt. Ein aufwendiges Ablenkungsmanöver wird eingeleitet. Das Flugzeug, in dem sich angeblich die wertvolle Fracht befindet, wird schließlich von deutschen Kampfflugzeugen über Hamburg zur Landung gezwungen. Im April 1940 besetzt Deutschland Norwegen und befiehlt eine Verdoppelung der Produktion von schwerem Wasser. Tronstad flieht nach England und warnt die Alliierten vor dem seiner Meinung nach geplanten Bau einer deutschen Atombombe. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 02.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 04.01.2015 NRK1
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • 45 Min.

      Nachdem Leif Tronstad den Kontakt zum Kriegsministerium in England hergestellt hat, reift dort der Plan, die Hydro Fabrik in Rjukan zu zerstören. Ein kleines Team springt mit Fallschirmen über dem verschneiten, eisigen Norwegen ab. Die Männer der Vorhut sollen die Landung eines britischen Kommandos mit Segelflugzeugen vorbereiten. Knut Haukelid wird von Tronstad als Anführer der Truppe ausgewählt. Haukelid ist ein Draufgänger, der keinen Respekt gegenüber Autoritäten hat. Kurz vor der Abreise gerät Haukelid in eine selbstverschuldete Schießerei, woraufhin Claus Helberg, ein unermüdlicher Arbeiter aus Rjukan, die Mission leitet. Unterdessen reist Heisenberg nach Kopenhagen, um seinen Mentor, den dänischen Nobelpreisträger Professor Niels Bohr, zu treffen. Bohr drängt ihn, vom Bau einer Atombombe abzulassen. Heisenberg ist uneinsichtig und widmet sich wieder der Entwicklung der Atombombe. In Rjukan wird der neue Direktor Erik Henriksen mit der Sabotage der Produktion des schweren Wassers konfrontiert. Daraufhin entlässt er einen unschuldigen Mitarbeiter als Warnung an die anderen. Operation „Freshman“ startet mit 34 englischen Kommando-Soldaten, die in den norwegischen Bergen in einen Schneesturm geraten. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 02.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 04.01.2015 NRK1
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      5. Sendetermine
    • 45 Min.
      Elisabeth Heisenberg (Peri Baumeister) – Bild: Filmkameratene AS / Jiri Hanzl
      Elisabeth Heisenberg (Peri Baumeister) – Bild: Filmkameratene AS / Jiri Hanzl

      Die zwei Segelflieger der Operation „Freshman“ zerschellen in den norwegischen Bergen und die deutschen Besatzer finden heraus, dass Rjukan ihr Ziel war. Ohne Erik Henriksens Einverständnis erhöhen die Deutschen die Sicherheitsstufe in der Fabrik. Auf Seite der Alliierten mischen sich die US-Amerikaner ein und wollen Rjukan bombardieren. Leif Tronstad schätzt die Aktion als sinnlos ein und überzeugt die Alliierten, ein norwegisches Team zu schicken. Sie sollen in das Innere der Fabrik eindringen, Bomben platzieren und die Anlage sprengen. Fünf Männer werden für die „Gunnerside“ Mission ausgewählt. Knut Haukelid wird ihr Anführer. Doch zuerst sollen sie die britischen Fallschirmspringer, die sich noch immer in den Bergen versteckt halten, finden. In Deutschland arbeitet Heisenberg weiter daran, eine nukleare Kettenreaktion in Gang zu setzen. Bei einem Versuch versenkt er Uranplatten in schwerem Wasser. Als die Temperatur extrem ansteigt, kann er gerade noch entkommen, bevor das Labor explodiert. Heisenberg diskutiert vergeblich mit seinem Vorgesetzten über den, seiner Meinung nach, positiven Ausgang des Experiments. Besessen von seiner Idee hält Heisenberg eine Rede, in der er verspricht, dass eine Bombe, die nicht größer als eine Ananas ist, London zerstören wird. Zur gleichen Zeit verlässt die Mission „Gunnerside“ Schottland mit dem Ziel Norwegen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 11.01.2015 NRK1
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      5. Sendetermine
    • 45 Min.
      Saboteure im Eis – Bild: NDR/Filmkameratene AS
      Saboteure im Eis – Bild: NDR/Filmkameratene AS

      Da das Team „Gunnerside“ Schwierigkeit bei der Lokalisierung ihres Landeplatzes hat, drängt der Pilot darauf umzukehren. Aber Knut Haukelid besteht darauf zu wissen, wo genau sie sich befinden. Die Männer springen daher mit ihren Fallschirmen über der norwegischen Schneelandschaft ab. Weit entfernt von ihrem eigentlichen Landeplatz, machen sie sich auf die Suche nach den britischen Fallschirmspringern, die sich in den Bergen versteckt halten. Nach anstrengenden Tagen der Suche durch die vereiste Landschaft treffen sie endlich aufeinander. Werner Heisenberg ist wieder beim Militär und wird zum Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts in Berlin ernannt, wo ihm sämtliche Unterstützung versprochen wird. Das Team ?Gunnerside“ nähert sich der Fabrik und muss noch einmal alle Pläne ändern: Statt sich wie geplant sich den Weg zur Anlage über eine Brücke frei zu schießen, beschließen die Männer, unterhalb der Brücke durch eine Schlucht zu klettern. Der Weg durch die Schlucht gilt als unbegehbar und wird daher nicht durch die Deutschen bewacht. Es gelingt ihnen, die Produktionsanlage zur Herstellung von schwerem Wasser zu sprengen, das Gebäude wird stark beschädigt. Claus Helberg bleibt zurück, um die Fabrik weiterhin zu beobachten. Die Deutschen starten eine große Suchaktion, um die Saboteure zu finden, und befehlen den sofortigen Neuaufbau der Produktionsanlage. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 18.01.2015 NRK1
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      5. Sendetermine
    • 45 Min.

      Claus Helberg wird von den Deutschen gefangen genommen. Ihm gelingt jedoch schwer verletzt die Flucht nach England. In Deutschland wird Werner Heisenberg angewiesen, seine Arbeit ohne das schwere Wasser fortzusetzen. Heisenberg erklärt, ohne schweres Wasser sei der Bau einer Atombombe unmöglich. Erik Henriksen weigert sich, der Forderung der Deutschen nach dem Wiederaufbau und einer erhöhten Produktion des schweren Wassers nachzukommen und wird daraufhin sofort verhaftet. Als die Amerikaner von dem Wiederaufbau der Fabrik durch die Deutschen erfahren, beschließen sie, gegen Tronstads Rat, die Fabrik zu bombardieren. 150 B-52 Kampfflugzeuge werden losgeschickt. Bei dem Einsatz werden jedoch vor allem viele Zivilisten getötet, die rekonstruierte Schwerwasser-Produktionsanlage bleibt weitestgehend unbeschädigt. Doch die Deutschen reagieren. Nach dem massiven Angriff verlagern sie die gesamte Produktion nach Deutschland. Die Alliierten beschließen am schwächsten Punkt der Route zuzuschlagen: die unvermeidliche Fährüberfahrt über den See neben der Fabrik. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 25.01.2015 NRK1
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    • 45 Min.

      Die Alliierten befehlen Knut Haukelid und zwei zurückgebliebenen Mitgliedern von „Gunnerside“, die Fähre mit der Schwerwasser-Produktionsanlage auf halber Strecke auf dem See in Rjukan zu versenken. Wissend, dass das schwere Wasser unterwegs ist, sagt Werner Heisenberg, es seien nur noch zusätzlich 500 Liter für die Fertigstellung der Atombombe notwendig. Er betrinkt sich mit seinem Vorgesetzten Kurt Diebner, der ihm geheime Dokumente über Auswirkungen von Radioaktivität zeigt. Heisenberg ist vollkommen schockiert. In der Nacht vor dem Auslaufen gelingt es, Sprengsätze unter Deck der Fähre zu bringen. Sie versinkt mit der wertvollen Fracht an einer der tiefsten Stellen des Sees. Zivile Passagiere, die Crew und deutsche Soldaten sterben im eiskalten Wasser. Trotz der hohen Verluste an Zivilisten, definieren die Alliierten die Operation als Erfolg. Für sie ist damit die Akte „Schweres Wasser“ geschlossen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.01.2018 Das Erste
      Original-Erstausstrahlung: So 01.02.2015 NRK1
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      5. Sendetermine

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