70 Folgen (arte), Folge 1–24weiter

    • Folge 1 (25 Min.)
      Bild: arte
      Die Loire und ihre Schlösser gehören seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe. – © arte

      Das Loire-Tal, das teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, lädt ein zu einer lieblichen „Reise für Genießer“: Flussabwärts geht es vorbei an renommierten Weinbaugebieten, Höhlenwohnungen und Kaltuff-Kellern, in denen heute Champignons gezüchtet werden. Außerdem stehen Schloss-, Park- und Gartenbesichtigungen auf dem Programm. Das Reiseteam betrachtet die Gegend mit dem Blick von Sterneköchen, Kleinbauern und Feinschmeckern. Zander in Weißweinbutter, Flusskrebs in Muscadet und Fouasses (eine einst in Asche gebackene Kuchenspezialität) sind nur einige der Kostproben, die das Reiseteam für echte Genießer bereithält. Den Weinbaugebieten wird hier besondere Aufmerksamkeit zuteil. Sie bilden den Leitfaden bei der Entdeckung zahlreicher Qualitätsweine unterschiedlicher Geschmacksrichtungen. All diese großen Weine haben eines gemeinsam: Sie stehen für Schlichtheit und Freude. Und diese Freude wollen heute immer mehr Winzer teilen, indem sie Reisende in ihren Kellern willkommen heißen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 02.09.2013 arte
    • Folge 2 (25 Min.)
      Bild: arte
      Frankreich: Nantes (Folge 2) – © arte

      Nantes gehört zu den populärsten Städten Frankreichs. Die Stadt und ihre Umgebung sind die nächste Etappe auf der Reise für Genießer. Im Mittelalter war der Hafen von Nantes bereits eine wichtige Drehscheibe für den Zuckerhandel, denn hier wird nicht umsonst das so berühmte „LU“-Gebäck hergestellt. Heute bekennt sich die Stadt zu diesem Erbe und zeigt sich gleichzeitig entschlossen zukunftsorientiert. Das „Reisen für Genießer“-Team nascht die bekannten „Berlingots nantais“, diese typische Süßigkeit der Region, und vergisst auf seiner Tour natürlich nicht die Spezialitäten wie Krustentiere, Sardinen und Tauben aus dem nicht weit entfernten regionalen Naturpark Brière. Das Programm dieser Etappe beinhaltet einen „geschmackvollen“ Spaziergang zu den historischen Schätzen an der Atlantikküste, ein Schläfchen an den nahe gelegenen Kanälen der Sumpf- und Lagunenlandschaft und kindliches Entzücken beim Besuch der „machines de l’île“, einer Art Menagerie, die bis jetzt rund ein Dutzend beweglicher Tierskulpturen umfasst, darunter auch ein Elefant. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 03.09.2013 arte
    • Folge 3 (25 Min.)
      Bild: arte
      Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der Layon für den Transport von Kohle und Weinfässern kanalisiert, um eine Verbindung zur Loire herzustellen. – © arte

      Der Layon entspringt in der westfranzösischen Region Poitou-Charentes und mündet nach 90 Kilometern bei Chalonnes-sur Loire in die Loire. Das in der Region von Angers gelegene Departement Maine et Loire, häufig auch „Anjou“ genannt, ist schon seit langer Zeit für seine Weine bekannt. Die angenehmen und reichhaltigen Tropfen der Coteaux du Layon werden nur in geringen Mengen hergestellt und sind durch eine Ursprungsbezeichnung geschützt. Während des Reifeprozesses entfalten die Trauben ihr Aroma in diesem „milden Mikroklima von Anger“, das der bedeutende französische Lyriker Joachim du Bellay, der aus dieser Gegend stammte, bereits im 16. Jahrhundert so treffend beschrieben hat. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.09.2013 arte
    • Folge 4 (25 Min.)
      Bild: arte
      Das am Meer gelegene Departement Vendée ist heute beliebtes Urlaubsziel und läd zu Ausflügen mit dem Segelboot ein. – © arte

      Die Vendée liegt zwischen dem Atlantik, dem Sumpfgebiet „Marais Poitevin“ und der grünen Landschaft „Bocage“ und zeigt auf dieser Reise für sehr anspruchsvolle Genießer all ihren Charme. Vier Sterneköche zeigen dem Reiseteam ihr Talent, und eine Bäuerin und Gastwirtin aus dem Landesinneren erzählt, was sie an ihrer Region so mag und warum sie so gerne Kohl anbaut. Dieser Ausflug ist voller Geschichten, überlieferten Traditionen und schönen Entdeckungen, darunter die Weine aus der Vendée, die lange als „Nischenprodukte“ galten. Das Team von „Reisen für Genießer“ begibt sich außerdem zu den Salinen des Gemeindeverbandes „Île de Noirmoutier“. Von dort kommen die für ihren salzigen Geschmack berühmten Frühkartoffeln. Gute Reise und guten Appetit! (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 05.09.2013 arte
    • Folge 5 (26 Min.)
      Bild: arte
      Blick vom Seineufer auf den Eiffelturm – © arte

      Nicht jeder weiß, dass sich die „französische Küche“ bis Mitte des 18. Jahrhunderts auf Herbergskost beschränkte, die allzu oft aus verdorbenem Fleisch, schwer verdaulichen Speisen und Katzenragout bestand. Dieser Zustand änderte sich erst, als in Paris das „Restaurant“ erfunden wurde. Das Team von „Reisen für Genießer“ ist der Geschichte der Gastronomie im Herzen von Paris nachgegangen. Auf der Reiseroute liegen die Markthallen im Viertel von Les Halles, in dem die allerersten Geschäfte eröffnet wurden, das Palais Royal mit seinen revolutionären Ideen und ein Abstecher zum Restaurant Grand Véfour. Natürlich darf das Restaurant Lapérouse nicht fehlen, in dessen zahlreichen Séparées seit jeher politische und private Gespräche und Techtelmechtel stattfinden, wie Insider berichten. Außerdem öffnet der vielfach ausgezeichnete Küchenchef Guy Savoy den reisenden Genießern seine Türen, und zwar in einem ganz besonderen, gastronomischen Ambiente. Kulturelle Stippvisiten gelten dem Atelier von Picasso, dem ältesten Café von Paris, Le Procope, den Bouquinisten mit ihren Kiosken entlang der Seine und nicht zuletzt zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 06.09.2013 arte
    • Folge 6 (25 Min.)
      Bild: arte
      Ziegelbedeckte Giebelhäuser aus dem 13. bis 16. Jahrhundert prägen das Bild des Dorfes Saint-Cirq-Lapopie, das zu einem der schönsten Frankreichs gewählt wurde. – © arte

      „Reisen für Genießer“ macht einen Abstecher ins Land der Trüffel: Das im Südwesten Frankreichs gelegene Departement Lot hat einen ganz besonderen Charme und vereint ländliche Schlichtheit, schöne, geschützte Landschaften, geschichtliches Erbe und ausgezeichnete Gastronomie. Von der „Stadt der Kunst und Geschichte“ Cahors aus führt die wöchentliche Reise für Genießer in die Welt der Trüffel, der Weine und des Rocamadour, dieser kleinen Käsesorte, die in Frankreich sehr bekannt ist und mit dem Gütesiegel „Appellation d’origines contrôlées“ ausgezeichnet ist. Auf dieser Entdeckungsreise werden auch die schönsten Dörfer Frankreichs Saint-Cirq-Lapopie und Rocamadour besucht. In einem dieser Orte begegnet das Team Monsieur Castané, dem Inhaber einer Mühle zur Gewinnung von Walnussöl: ein Mann mit Charakter und Tradition. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 09.09.2013 arte
    • Folge 7 (25 Min.)

      Samstagmorgen in den Straßen von Richerenches: Dieses kleine Dorf stammt noch aus der Enklave der Päpste und gehört eigentlich zum Departement Vaucluse, ist jedoch in dem Departement der Drôme eingeschlossen. Um die Kofferräume einiger Autos herum herrscht reges Treiben: In einem seltsamen Kästchen wird der sogenannte „schwarze“ Diamant bewundert, der Perigord-Trüffel „Tuber melanosporum“. Hier ist der Trüffel König. Ihm zu Ehren wird an allen Samstagen von November bis März sogar ein ganzer Markt veranstaltet – einer der größten der Welt. Hier werden Trüffel gehandelt, verkauft und erstanden – fast heimlich, denn sie sind sehr teuer. In diesem Jahr liegt der Kilopreis bei 1.000 Euro. Jedes Jahr singt man am dritten Sonntag im Januar auf der Messe in Richerenches provenzalische Lobeshymnen auf den Heiligen Antonius, den Schutzpatron der Trüffelzüchter. Unter dem wohlwollenden Blick der Zunft des schwarzen Diamanten werden die Trüffel im Klingelbeutel der Kollekte gesammelt und auf dem Rathausplatz der Stadt versteigert. Am Ende dieses besonderen Tages gibt es ein üppiges Festmahl zu Ehren der Trüffel, auf dem selbstverständlich Trüffel-Omelett serviert wird. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 10.09.2013 arte
    • Folge 8 (25 Min.)

      Eine weitere Station auf den „Reisen für Genießer“ ist der Süden der Ardèche in der Region Rhône-Alpes. Hier liegt das französische Zentrum der Edelkastanienproduktion. Das Team interessiert sich für die Bedeutung des Brotbaums, mit dessen Früchten die Einwohner der Ardèche alle möglichen Speisen anreichern. Hier wird das Volksfest „Castagnades de Joyeuse“ zu Ehren der Kastanie gefeiert. Am Ende dieser Tour steht die Besichtigung des mittelalterlichen Dorfes Vinezac. Hier wird eine Tradition des Weinbaus verfolgt, die auf die Römer zurückgeht. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.09.2013 arte
    • Folge 9 (25 Min.)
      Bild: ARTE France
      Die rosarote Stadt Albi erhebt sich über den Fluß Tarn und gilt als kleine Schwester der Stadt Toulouse. – © ARTE France

      Heute entführt das Team seine reiselustigen Genießer nach Albi, der Stadt, die sich stolz über dem Fluss Tarn erhebt und die Besucher mit historischem Charme anlockt. Albi ist die Heimatstadt vieler Künstler (unter anderem Henri de Toulouse-Lautrec) und Anziehungspunkt vieler Liebhaber der lokalen Gastronomie. An der „Assiette de mon village“ (ein altüberliefertes Rezept, das der Koch leicht abgewandelt für längere Zeit auf die Speisekarte setzt) kann definitiv keiner vorbeigehen. Nicht weit entfernt von Albi, im Ort „Cordes sur Ciel“, stellt Yves Thuriès in seinem angesehenen Hotel-Restaurant „Grand Ecuyer“ ein neues Konzept vor: die „Trilogie dans l’assiette“, die drei Gänge in einem Teller vereint. Hinter dem Hügel befindet sich die „kleine Toscana“ mit ihren leider viel zu unbekannten Weinen, die nach dem Anbaugebiet „Gaillac“ benannt werden. Diese sehr alte Bezeichnung wird hier vor allem von Didier Pestre, einem der bekanntesten Sommeliers Frankreichs, geschätzt. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 12.09.2013 arte
    • Folge 10 (25 Min.)
      Bild: arte
      In der Provence werden 15 Prozent der französischen AOC-Weine, also Weine mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung, hergestellt. – © arte

      Das Departement Var ist eine inspirierende Gegend und wird daher von Schriftstellern sehr verehrt. Das berühmteste Landeskind ist Marcel Pagnol, der – wie er selbst schrieb – „unter dem von Ziegen gekrönten Garlaban, zur Zeit der letzten Ziegenhirten“ geboren wurde. „Reisen für Genießer“ unternimmt heute eine Entdeckungstour nach Le Castellet, dem Lieblingsort aller Touristen. Der kleine, feudale Ort ist bekannt für seine engen Gassen, die typisch provenzalischen Häuser und selbstverständlich die berühmten Erzeugnisse aus der Provence: Kräuter der Garrigue, Poivronade, Tapenade und Oliven. In der nahen Umgebung von Le Castellet geht die Reise weiter nach Bandol, vorbei an seinem Hafen, seinem Fischmarkt mit den sehr bekannten Meeresspezialitäten bis zu einem anderen Landeskind: Paul Ricard. An der Küste von Bandol, auf der Insel „Ile de Bendor“, liegt das Museum für Weine und Spirituosen, das von Paul Ricard 1958 gegründet wurde. Hier wird auch die bekannte Bezeichnung „AOC Bandol“ erläutert. In diesem Teil des Var und der Provence gibt es die besten und teuersten Roséweine der ganzen Welt. Zum Abschluss der Reise wird eine Rast bei Dédé eingelegt, und zwar in seiner Bar „La Souquo“. Verköstigt wird hier Roséwein oder Pastis bei einer Partie „Manille“, dem Lieblingskartenspiel von Pagnol. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 13.09.2013 arte
    • Folge 11 (25 Min.)

      In Nîmes, gelegen in der Region Languedoc-Roussillon, treffen sehr unterschiedliche Kulturen aufeinander: Hierher hat es Menschen aus den Cevennen und aus der Seenlandschaft der Camargue gezogen, aus der vom Mistral zerzausten, heißen Garrigue-Heide und aus dem Flusstal der Rhône. Wer sich mit Nîmes beschäftigt, macht zugleich Bekanntschaft mit der reichen historischen Vergangenheit der Stadt, die sich in antiken Bauwerken wie dem Amphitheater, der Maison Carrée und vielen anderen Hinterlassenschaften der gallisch-römischen Epoche manifestiert, die bis heute der ganze Stolz der Bewohner von Nîmes sind. Doch Nîmes ist auch für sein gastronomisches Erbe berühmt. Die regionale Küche bietet eine Vielzahl raffinierter, delikater und farbenfroher Speisen, die ihr unvergleichliches Aroma im Einklang mit den Traditionen der südfranzösischen Küche verströmen. Zum Beispiel die Brandade de morue, das für die Region so typische Stockfischpüree, das vermutlich einst auch die Geschmacksknospen von Alphonse Daudet, einem der berühmten Söhne der Stadt, verwöhnte. In und um das „französische Rom“ finden sich unzählige Feinschmeckeradressen. So genießt man im Lisitia gegenüber dem Amphitheater einen auf der Haut knusprig gebratenen Barsch mit Steckrübenconfit oder ein geschmortes Kalbsbries auf Kartoffeltalern. Natürlich darf auch der Nachtisch nicht fehlen. Wie wäre es mit in Salzbutter karamellisierter Babybanane an Mangosorbet mit Schokoladenblinis? (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 16.09.2013 arte
    • Folge 12 (25 Min.)

      Willkommen in Savoyen. Hier liegt Aix-les-Bains, das zweitgrößte Thermalbad Frankreichs. Die „Königin der Thermalbäder“ oder „das Thermalbad der Königinnen“, wie man das am Ufer des Lac du Bourget gelegene Aix Ende des 19. Jahrhunderts nannte, ist heute eine lebendige Stadt, die schon der Dichter Alphonse de Lamartine besang. Ursprünglich wurde das Thermalwasser für religiöse Zwecke verwendet: Die Allobroger, ein gallischer Volksstamm, der auf dem Gebiet des heutigen Dauphiné und Savoyen siedelte, errichteten ihre Hütten rund um die heißen Quellen und bauten Schwimmbecken aus Ziegelsteinen. Dort beteten sie zu dem keltischen Heilgott Borvo. Doch erst die Römer machten aus Aix einen wirklichen Thermalort. Am Fuße der Berge gelegen, bietet Aix-les-Bains jedoch nicht nur heiße Quellen, sondern auch eine handfeste kulinarische Tradition, die nicht zuletzt aus den Fischen des Sees wunderbare Köstlichkeiten zu zaubern vermag. Natürlich darf auch der berühmte Savoie-Kuchen nicht fehlen, dessen streng gehütetes Originalrezept in dieser Folge verraten wird. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 17.09.2013 arte
    • Folge 13 (25 Min.)

      Heute geht es nach Nancy, dem Verwaltungssitz des Departements Meurthe-et-Moselle und der ehemaligen Hauptstadt des Herzogtums Lothringen. Der vom Thron vertriebene polnische König Stanislaus Leszczynski, Schwiegervater Ludwigs XV., erhielt 1737 das Herzogtum Lothringen zugesprochen und führte es als aufgeklärter Herrscher zur Blüte. Der Einfluss des Monarchen auf die Gastronomie in Nancy ist erstaunlich:, stehen doch sowohl die Königinpastete als auch die Madeleine und sogar der berühmte Baba au rhum mit ihm in Zusammenhang: Letzterer soll eine Abwandlung des Gugenhupfs sein, den der ehemalige polnische König für zu trocken befand und in ungarischem Tokajer tränken ließ. Erst später wurde der ungarische Wein von Pariser Gastronomen durch preiswerteren Rum ersetzt. Doch es gibt noch andere Spezialitäten in Nancy, die eine lange Geschichte haben. Neben Kostproben der legendären Bergamotte-Bonbons und der nicht minder berühmten Mirabellenkonfitüre wird in dieser Folge auch die Geschichte der Ecole de Nancy erzählt, einer für den Jugendstil wegweisenden künstlerischen Strömung. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.09.2013 arte
    • Folge 14 (25 Min.)
      Bild: ARTE France
      Typische, bunt kolorierte Häuserzeile in Troyes – © ARTE France

      Heute geht es unter anderem nach Troyes, das für seine Andouillette -eine Wurst aus Innereien, hauptsächlich aus dem Darm und Magen vom Schwein, teilweise aber auch von anderen Tieren – berühmt ist. Dann kommt einer der großen französischen Küchenchefs zu Wort: Sternekoch Gérard Boyer, der sich mittlerweile im „aktiven Ruhestand“ befindet, stellt die Feinschmeckerlokale seiner Stadt vor. Die Reise endet schließlich in Riceys, einem Dorf, dass sich gleich dreier AOC (Appellation d’origine controlée) rühmen darf: Es darf die Schutzsiegel für seinen Champagner, für den Wein Coteaux Champenois und für den begehrten Rosé des Riceys verwenden. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.09.2013 arte
    • Folge 15 (25 Min.)
      Bild: arte
      Die bezaubernden Dörfer der Picardie inspirierten schon Jules Verne, La Fontaine, Rousseau und Alexandre Dumas. – © arte

      Die kulinarische Rundreise führt heute in eine der größten Regionen Frankreichs – die Picardie. Die abwechslungsreichen Landschaften dieses Landstrichs im Norden inspirierten schon Jules Verne, La Fontaine, Rousseau und Alexandre Dumas. Die an Kathedralen reiche Region hat jedoch nicht nur architektonische, sondern auch gastronomische Höhepunkte zu bieten. Die örtlichen Gourmettempel vereinen nicht weniger als acht Michelin-Sterne auf sich und verarbeiten Produkte der Region wie Maroilles-Käse, weiße Soissons-Bohnen, Champagner, Makronen aus Amiens, den Seespargel Salicorne … und andere Spezialitäten, die in dieser Folge vorgestellt werden. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.09.2013 arte
    • Folge 16 (25 Min.)

      Zwar ist Jerez in Andalusien nicht ganz so berühmt wie seine Nachbarstädte Sevilla und Cádiz, doch neben malerischen Plätzen und Bauwerken findet sich dort ein ganz besonderer Schatz: der Sherry. Die Reise führt durch riesige Bodegas und zu den Besitzern ausgedehnter Weingüter in Südspanien, wo auch die Reiterspiele mit den berühmten andalusischen Pferden zum Kulturerbe zählen. Natürlich gibt es auch immer wieder gastronomische Zwischenstopps, um Tortilla und andere regionale Spezialitäten kennenzulernen und im Land des Flamencos alles über die Kunst der Tapas zu erfahren. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 23.09.2013 arte
    • Folge 17 (25 Min.)
      Bild: arte
      An der Küste von Jávea – © arte

      Alicante ist die südlichste Provinzhauptstadt der autonomen Valencianischen Gemeinschaft. Dank des mediterranen Klimas profitieren die mehr als 300.000 Einwohner von traumhaften Temperaturen und schier endlosen Sonnenstunden. Dies ist vielleicht auch der Grund, warum die gleichnamige Provinz zu den dynamischsten in Europa zählt. Die Stadt mit ihrer reichen Geschichte öffnet sich zum Meer mit einer großartigen Promenade, einem wichtigen Hafen und zahlreichen Stränden. Die modernen Stadtviertel stehen im Kontrast zu den traditionellen Orten in den Bergregionen von La Marina und Acoiá. Die Küche gehört zu den schmackhaftesten im ganzen Land. Nicht umsonst wurde der Konditormeister Paco Torreblanca mit der Herstellung der Hochzeitstorte für den Prinzen und die Prinzessin von Asturien beauftragt. Palmenhaine voll süßer Datteln, Orangen- und Zitronengärten und selbstverständlich der eine oder andere gute Tropfen verführen die Sinne. Und heißt es nicht, dass die Paella in Alicante die beste in ganz Spanien ist? (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 24.09.2013 arte
    • Folge 18 (25 Min.)
      Bild: arte
      Eine beliebte Sehenswürdigkeit der Provinz Valladolid: die Burg Peñafiel aus dem 11. Jahrhundert auf einem Bergrücken gelegen – © arte

      Valladolid, Regierungssitz der autonomen Region Kastilien und León, liegt etwa 215 Kilometer nordöstlich von Madrid und war schon zweimal in seiner Geschichte Hauptstadt des Landes: im 14. Jahrhundert unter Karl I. und drei Jahrhunderte später nach der Thronbesteigung Philipps III. Christoph Kolumbus starb hier im Jahr 1506. Die Reise führt in eine der fruchtbarsten Gegenden Europas entlang der Weinstraße, an der die vier kontrollierten Herkunftsbezeichnungen der Region, El Ribera del Duero, El Rueda, El Toro und El Bierzo beheimatet sind. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 25.09.2013 arte
    • Folge 19 (25 Min.)
      Bild: ARTE France
      Das Guggenheim-Museum in Bilbao – © ARTE France

      Es ist kaum zu glauben, dass die heutige moderne Metropole Bilbao bereits 700 Jahre alt ist. Das kleine Fischerdorf, dem der Lehnsherr von Bilbao im Jahr 1300 die Stadtrechte verlieh und das im 19. Jahrhundert zum bedeutenden Industriestandort aufstieg, ist heute eine Stadt im Aufbruch. Auf den ersten Blick verblüfft Bilbao vor allem durch seine Architektur. Die größten Baumeister der Gegenwart scheinen hier ihre Spuren hinterlassen zu haben. Vom Flughafen und der Zubizuri-Brücke nach Entwürfen von Santiago Calatrava über Norman Fosters neue Metro bis hin zu Frank Gehrys unglaublich originellem Guggenheim-Museum glänzt die Stadt mit Paradebeispielen moderner Architektur. Die gastronomischen Höhepunkte basieren auf der traditionellen baskischen Küche und natürlich auf den Pintxos, den berühmten Tapas von Bilbao. Daneben bietet die Stadt, ganz wie die Architektur, absolut avantgardistische Gaumenkitzel für besonders neugierige Gourmets – ein kulinarischer Spagat! Meisterkoch Daniel García steht an der Spitze der neuen baskischen Küche. Er gestattet einen Blick in seine heiligen Hallen und stellt den Markt von Ribera am Ufer des Flusses Nervión mit seinen unzähligen Produkten vor. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 26.09.2013 arte
    • Folge 20 (25 Min.)
      Bild: arte
      Lissabon lässt sich am besten mit der Tram erkunden: Besucher der Stadt sollten unbedingt einmal mit der ?Electrico? fahren. – © arte

      Die jahrhundertealte Seefahrertradition Portugals hat den Reichtum des Landes begründet. Architektonisch findet sie ihren Widerhall im Manuelinischen Stil, ganz besonders im Lissaboner Stadtteil Belém. Die Liebe der Portugiesen zu Gewürzen, Pfeffer, Zimt und Kaffee zeugt noch immer von der glorreichen Vergangenheit. Ein besonderer Meilenstein in der kulinarischen Geschichte des Landes war die Ankunft des „Chai“ aus Indien im Hafen von Lissabon. Diese wurden schon bald in ganz Europa zum Exportschlager – unter der Bezeichnung „Tee“, da die Kisten mit dem Buchstaben „T“ für „Transport“ versehen waren. Das moderne Lissabon hat eine Vielzahl angesagter Restaurants und Cafés zu bieten. Zahlreich sind die Orte, an denen die Erinnerung an den großen Lissaboner Schriftsteller Fernando Pessoa gepflegt wird. Ein etwas anderes kulturelles Highlight sind die ohrenbetäubenden Feierlichkeiten zu Ehren des Heiligen Antonius in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.09.2013 arte
    • Folge 21 (25 Min.)
      Bild: arte
      Wegen ihrer Blumenpracht wird diese Region an der italienischen Nordwestküste Riviera dei Fiori, "Blumenriviera" genannt. Die Provinz Imperia ist eine von vier Provinzen der Region Ligurien und fällt zum Meer hin steil ab. – © arte

      Die „Blumenriviera“ – ein Name, der Träume weckt! Seit dem 19. Jahrhundert wurden große Hotels entlang der Mittelmeerküste im Nordwesten Italiens gebaut, und seither zieht der weltberühmte Ort San Remo zahlreiche Touristen an. Auch für ihr jährlich ausgetragenes Musikfestival und die Blumen- und Pflanzenzucht ist die Stadt bekannt. In der Umgebung von Genua ist „Reisen für Genießer“ in den Dörfern Cervo und Diano Marina unterwegs. Hier begegnet das Team dem Botaniker Libero Guglielmi und dem Speiseölproduzenten Alfredo Luigi Anfosso. Selbstverständlich werden auch köstliche lokale Delikatessen probiert. . (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 30.09.2013 arte
    • Folge 22 (25 Min.)
      Bild: arte
      Neben seinem griechisch-römischen Herzen hat Neapel auch einen mittelalterlichen Teil und von Spaniern erbaute Viertel zu bieten. – © arte

      „Neapel sehen und sterben“ schwärmte einst Goethe. Man sagt, die Schönheit der süditalienischen Metropole sei durch nichts zu überbieten. Aber sicher trägt auch die historische Bedeutung Neapels zu seiner Anziehungskraft bei. Die Hauptstadt der Region Kampanien steht für die 3 „P“: Pasta, Pomodori und Pizza, die übrigens hier erfunden wurde. Auch das Zentrum der Herstellung des Büffelmozarellas liegt in Kampanien. Aus der Gegend um Neapel stammt ebenfalls der „Limoncello“, ein beliebter Zitronenlikör. Und auf dem fruchtbaren Boden an den Hängen des Vesuvs wird Wein angebaut. Man verbindet mit der Region natürlich auch den wunderschönen Golf von Neapel und die vorgelagerte Insel Capri. „Reisen für Genießer“ beweist, dass Neapel eine äußerst lebendige Stadt ist, die einen sprühenden Charme besitzt. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 01.10.2013 arte
    • Folge 23 (25 Min.)

      Die Stadt Bergamo liegt in Norditalien im Herzen der Lombardei, unweit von Mailand am Fuße der Alpen. Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz verfügt über ein reiches historisches und architektonisches Erbe und erlebte über 400 Jahre lang unter der Herrschaft der Republik Venedig eine Zeit des Friedens und des Wohlstands. Sie ist aber auch die Heimat von Harlekin, Colombina und Pulcinella, den berühmten Figuren der Commedia dell’arte. Im Flair des italienischen „Dolce Vita“ munden die hiesigen kulinarischen Köstlichkeiten besonders gut. Besonders bekannt ist Bergamo für seine Polenta; eine Spezialität ist die „Polenta e Osèi“, ein traditionelles Hauptgericht, das die Inspiration für ein süßes Gebäck gab, dekoriert mit Vögeln aus Marzipan. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.10.2013 arte
    • Folge 24 (25 Min.)

      „Wenn ich nicht König von Frankreich wäre, wollte ich Bürger von Venedig sein!“, soll Heinrich III. gesagt haben. Venedig, die Stadt der Verliebten, ist der Inbegriff der Romantik. „La Serenissima“, wie die Lagunenstadt auch genannt wird, ist berühmt für ihre Paläste, ihre Plätze und für den Karneval, der jedes Jahr zahlreiche Menschen aus aller Welt anzieht. Die Venezianer kümmern sich schon Monate vorher um ihre ausgefallene Kostümierung. Die Stadt ist auch für ihre Gastronomie bekannt und hält für Liebhaber der italienischen Küche so manche Gaumenfreude bereit. Es gibt 850 Restaurants in Venedig, allen voran das „Cipriani“, in dem Guiseppe Cipriani einst das Carpaccio erfand. Die sechs Stadtviertel sind ein Labyrinth aus Gassen, Kanälen und Brücken. Bereits im 15. Jahrhundert beschrieb der französische Historiker Philippe de Commynes den Canale Grande voll Bewunderung als „die schönste Straße der Welt“. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 03.10.2013 arte

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn Reisen für Genießer im Fernsehen läuft.