bisher 735 Folgen, Folge 725⁠–⁠735

  • Folge 725 (45 Min.)
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung. – Bild: WDR/​Tilman Schenk/​KI
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Doch wie robust ist er? Und welche Folgen hätte ein starker Sonnensturm für Satelliten, Navigation und im Extremfall sogar Teile unserer Infrastruktur? Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Und wir zeigen, wie der Magnetismus dahinter unseren Alltag erst möglich macht. Magnete begegnen uns überall in unserem täglichen Leben – oft unbemerkt: in Elektromotoren, Lautsprechern, Generatoren und vielen Netzteilen. Selbst ein Toaster würde ohne Magnetismus nicht funktionieren. Besonders starke Magnete sind für moderne Technologien unverzichtbar, von Elektromotoren über Windkraftanlagen bis zu Smartphones. Im Zentrum steht Neodym: rar, begehrt und größtenteils in China gefördert. Quarks zeigt, warum das zum Problem werden könnte und welche Auswege es gibt. Außerdem: Haben auch wir Menschen einen Magnetsinn? Forschende haben Zellen entdeckt, die auf Magnetfelder reagieren. Was steckt dahinter – und was bedeutet das für uns? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 WDR
  • Folge 726 (45 Min.)
    Fünf Jahre früher sterben Männer im Durchschnitt als Frauen; Männer gehen später zum Arzt, verarbeiten Schmerz anders und zeigen oft ‚Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen.‘ Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    „Fünf Jahre – so viel früher sterben im Durchschnitt Männer als Frauen. Sie gehen später zum Arzt, ignorieren länger Schmerzen, sprechen seltener über Gefühle. „Wird schon!““, „Ist nicht so schlimm!““, „Muss doch!““ – drei Sätze, die das Leben verkürzen können. Doch woher kommt dieser riskante Umgang mit dem eigenen Körper? Die Forschung zeigt: Männer und Frauen verarbeiten Schmerz unterschiedlich – nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Doch entscheidender ist, wie Männer damit umgehen. Das ist weniger Biologie als Erziehung: Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen. Ein Verhalten, das tief verankert ist. Gleichzeitig ist etwas in Bewegung geraten. Eine Generation beginnt, Männlichkeit neu zu denken: Väter nehmen Elternzeit. Männer sprechen über Depressionen. Gespräche werden offener. Doch der Druck bleibt: Männer sollen sensibel sein, aber belastbar. Offen, aber kontrolliert. Gleichberechtigt, aber souverän. Die Sendung zeigt, was dieser Spagat bedeuten kann – und wie Männer neue Wege finden. Was macht echte Männerfreundschaft aus? Warum funktioniert sie anders als zwischen Frauen? Und was passiert, wenn Stärke nicht mehr heißt „Durchhalten um jeden Preis““, sondern „Meine Grenzen kennen““? Eine Sendung über Männer im Umbruch. Und die Frage: Wie können sie den Herausforderungen der Zeit gerecht werden – und dabei sie selbst bleiben? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 WDR
  • Folge 727 (45 Min.)
    Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    „ Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Den Wert der Hände bemerken wir meist aber erst, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Was lässt sich aufgrund der Greifkraft über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagen? Wie gelingt es mit Hilfe neuester Technik, Schlaganfallpatienten die Beweglichkeit ihre Hände wiederzugeben? „Quarks“ begibt sich heute auf die Spuren eines Wunderwerks der Natur und geht der Frage nach, wie die digitale Welt den Einsatz unserer Hände verändert: haben die oft monotonen Bewegungen am Computer einen Einfluss auf die Geschicklichkeit? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 WDR
  • Folge 728 (45 Min.)
    Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder dabei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.
    Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder da-bei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. Eckart von Hirschhausen macht den Selbstversuch und isst eine Woche lang deutlich mehr Zucker als empfohlen. Was dadurch in seinem Körper passiert, ist nicht nur für ihn, sondern selbst für die Ärzte überraschend. Stoffwechsel, Leber, Gehirn – überall hinter-lässt der massive Zuckerkonsum seine Spuren. Aber: Der Körper kann sich auch wieder erholen – und es gibt Wege zurück zu besseren Werten. In der Gesellschaft ist eine Debatte über strengere Zuckerkennzeichnung, Werbeverbote oder eine Zuckersteuer entbrannt. Forschende haben dazu klare Erkenntnisse. Doch wie viel könnten solche Maßnahmen tatsächlich bewirken? Quarks ordnet die Studienlage ein und zeigt, welche Maßnahmen den Zuckerkonsum messbar senken können – und wo ihre Grenzen liegen. Im Netz ist ständig von gefährlichen „Glukosespitzen“ die Rede. Doch was genau passiert dabei im Körper? „Quarks“ erklärt, wie Blutzuckeranstieg und Insulin zusammenhängen, wann starke Schwankungen kritisch werden und warum nicht jede Spitze automatisch krank macht. Und was ist mit Zuckerersatzstoffen? Sind sie nur eine andere Gefahr oder die Lösung des Problems? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.04.2026 WDR
  • Folge 729 (45 Min.)
    Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.
    Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter – ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge – und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck – aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.04.2026 WDR
  • Folge 730 (45 Min.)
    Es ist knusprig, duftet nach Kindheit und zu Hause: Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt wirklich? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    Es ist knusprig, duftet nach Kindheit und zuhause: Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag, gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? Quarks zeigt, was wirklich in unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel steckt und worauf es bei der Auswahl ankommt. Außerdem: welche Nähstoffe in Weizen, Roggen, Dinkel oder Hafer stecken, warum Vollkorn für unsere Gesundheit eine ganz besondere Rolle spielt und was im Körper passiert, wenn wir Brot essen. Quarks räumt mit Mythen rund um Kohlenhydrate auf und gibt Orientierung: Für wen ist welches Brot besonders sinnvoll. Und woran erkennt man eigentlich gute Qualität im Supermarkt oder in der Bäckerei? Dabei werfen wir auch einen Blick auf das Korn und den heutigen Getreideanbau: Welche Rolle spielen Klima, Böden und Anbaumethoden? Ein besonderes Highlight: Schritt für Schritt zeigt die Sendung, wie man zu Hause gutes, aromatisches Brot selbst backt – von der Wahl des richtigen Mehls über die Teigführung bis hin zur perfekten Kruste. Warum Geduld beim Teig entscheidend ist, was Sauerteig so bekömmlich macht und wie auch Backneulinge ein überzeugendes Ergebnis erzielen können. Eine Sendung über Genuss, Gesundheit und Verantwortung und über ein Lebensmittel, das weit mehr ist als nur ein Sattmacher. Es moderiert: Thomas Ranft (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 WDR
  • Folge 731 (45 Min.)
    Salz. Ein paar Körner auf dem Frühstücksei, eine Prise im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger, als man denkt: für unseren Körper, in unserem Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    Salz – eine Prise auf dem Frühstücksei oder im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger als man denkt: für unseren Körper, im Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. Die Forschung entdeckt immer wieder neue Facetten dieses scheinbar einfachen Minerals. Aktuelle Studien zeigen, dass Salz das Immunsystem beeinflusst – und damit möglicherweise mitbestimmt, wie Abwehrzellen auf Krankheitserreger reagieren. Doch Salz braucht nicht nur unser Körper. Es hilft auch bei der Aufbereitung von Trinkwasser, hält im Winter Straßen befahrbar und ist für die Industrie ein unverzichtbarer Rohstoff. Meist unbemerkt – aber überall im Einsatz. Um diesen enormen Bedarf zu decken, wird Salz weltweit in gewaltigen Mengen abgebaut. Dabei entstehen beeindruckende Landschaften aus weißen Halden und weitläufigen Verdunstungsbecken – doch der Abbau hat seinen Preis. Versalzte Flüsse und belastete Böden können ganze Regionen dauerhaft verändern. Wie also lässt sich Salz gewinnen, ohne Natur und Landschaft nachhaltig zu schädigen? So selbstverständlich, so alltäglich – und doch ein Paradox: Ohne Salz kein Leben. Aber wie viel Salz verträgt unsere Umwelt? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 07.05.2026 WDR
  • Folge 732 (45 Min.)
    Thema: Erholung in kurzer Zeit; Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    „ Endlich Urlaub – Koffer packen, raus aus dem Alltag, abschalten. Doch wie gelingt Erholung wirklich, vor allem wenn die Zeit knapp ist? Die Forschung hat sechs Erholungs-Schlüssel gefunden, mit denen eine Auszeit immer gelingt. Was dahintersteckt und wie viel Erholung bereits ein einziges Wochenende bringen kann – „Quarks“ macht den Versuch. Doch bevor die Erholung beginnt, steht für viele erst mal die Angst: Rund jeder dritte Deutsche hat ein mulmiges Gefühl beim Fliegen. Manche kämpfen mit echten Panikattacken. Was passiert dabei im Kopf, und welche Strategien helfen wirklich? Außerdem: Warum werden so viele Menschen ausgerechnet im Urlaub krank, wenn der Körper zur Ruhe kommt? Hinter dem Phänomen steckt ein Name: Leisure-Sickness. Was man dagegen tun kann und wie man auf Reisen gesund bleibt. Und Tourismus hat nicht nur negative Folgen. Es gibt Orte, die durch Reisende aufgeblüht sind: Naturschutzprojekte, die sich darüber finanzieren, Dörfer, die vor dem Aussterben standen, Kulturgüter, die ohne Besucher längst verfallen wären. So kann Tourismus nicht nur zerstören, sondern auch bewahren. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 21.05.2026 WDR
  • Folge 733 (45 Min.)
    Erdbeeren gehören zum Sommer wie Grillen, Garten und Schwimmbadpommes. Viele erinnern sich noch an diesen intensiven Duft und Geschmack aus der Kindheit. Doch warum schmecken Erdbeeren heute oft nach nichts und sind manchmal fest wie Gurken? Unsere Lieblingsfrucht muss sich neuen Herausforderungen stellen: lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: oft weniger Aroma. Denn ausgerechnet die Gene, die für den typischen Erdbeerduft sorgen, vererben sich nur schwer weiter. – Die Sendung moderiert Florence Randrianarisoa.
    Erdbeeren gehören zum Sommer wie Grillen, Garten und Schwimmbad-Pommes. Viele erinnern sich noch an diesen intensiven Duft und Geschmack aus der Kindheit. Doch warum schmecken Erdbeeren heute oft nach nichts und sind manchmal fest wie Gurken? Die Lieblingsfrucht muss sich neuen Herausforderungen stellen: lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: oft weniger Aroma. Denn ausgerechnet die Gene, die für den typischen Erdbeerduft sorgen, vererben sich nur schwer weiter. Kann die Erdbeere wieder so schmecken wie früher und gleichzeitig robust, nachhaltig und bezahlbar sein? Genau daran arbeiten Forschende und Züchter in Deutschland: an der neuen „Super-Erdbeere“. Dabei schauen sie auf alte Sorten wie „Mieze Schindler“, die zwar empfindlich sind, aber voller Geschmack. Gleichzeitig verändert sich der Anbau radikal: Statt klassischer Felder prägen immer häufiger Folientunnel die Landschaft. Verlieren wir damit ein Stück Sommergefühl? Und was ist eigentlich besser: Freiland oder Tunnel? Quarks begleitet die Suche nach der Erdbeere der Zukunft und zeigt, wie Wissenschaft daran arbeitet, dass die Erdbeere von morgen endlich wieder so schmeckt wie früher. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 28.05.2026 WDR
  • Folge 734 (45 Min.)
    Kaum im Wald – und schon spüren wir, dass sich etwas in uns verändert. Forschende haben Menschen auf zwei Wege geschickt: einen durch den Wald, einen durch die Stadt. Die Sendung zeigt, warum unsere Wälder so wertvoll sind und wie wir sie mit neuen Strategien fit für die Zukunft machen. Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    Kaum im Wald – und schon spüren wir, dass sich etwas in uns verändert. Was passiert da? Forschende haben Menschen auf zwei Wege geschickt: einen durch den Wald, einen durch die Stadt. Die Ergebnisse überraschen. Der Wald beeinflusst, wie unser Gehirn arbeitet. Messbar. Nachweisbar. Klar ist aber auch: der Wald ist längst mehr als nur ein Ort der Ruhe. Er soll Freizeitoase sein und Rohstofflieferant, Klimaretter und Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten – alles gleichzeitig. Mitten in diesen Widerspruch dringen neue Technologien: Windräder überragen die Baumkronen, Drohnen säen Bäume aus der Luft, Künstliche Intelligenz wertet aus, welche Bäume am besten wachsen. Der Wald wird zum Versuchsfeld der Zukunft. Und zum Vorbild: Forschende stellen die grundlegende Frage: Was macht dieses einzigartige Ökosystem so erfolgreich – und was können wir daraus lernen? Die Antworten inspirieren bereits neue Materialien, neue Architektur, neue Ideen für unsere Städte. Die Sendung zeigt, warum unsere Wälder so wertvoll sind und wie wir sie mit neuen Strategien fit für die Zukunft machen. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 WDR
  • Folge 735 (45 Min.)
    Quarks testet, wie Autofahrer mit einem Spritspartraining ihren Verbrauch senken können; Moderation: Thomas Ranft.
    Staus, Baustellen, steigende Spritpreise, unpünktliche Züge – für viele Menschen wird Mobilität im Alltag zur Belastung. Doch was lässt sich konkret ändern? Ein Teil der Lösung liegt näher, als viele denken: beim eigenen Fahrverhalten. Quarks testet, wie Autofahrer mit einem Spritspartraining ihren Verbrauch senken können – und damit bares Geld sparen. Wie groß ist der Effekt wirklich? Und lohnt sich das auch beim Umstieg aufs E-Auto? Doch individuelles Verhalten ist nur ein Baustein. Gerade in der Reisezeit führen Baustellen und Staus immer wieder zu Stress und Zeitverlust. Forschende untersuchen, wie solche Engpässe entstehen – und wie sich Verkehr besser steuern lässt. Neue Baustellenkonzepte könnten künftig sogar dafür sorgen, dass der Verkehr auf der Autobahn über eine mobile Brücke fließt, während darunter gebaut wird. Ein Blick in die Zukunft der Infrastruktur zeigt eines der größten Projekte Europas: die Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark. Der 17,6 Kilometer lange Absenktunnel soll eine neue Verbindung für Autos und Züge schaffen und Wege verkürzen. Wie gelingt es, die riesigen Tunnelelemente präzise unter der Meeresoberfläche zu verlegen? Und vor allem: Welche Ideen und Konzepte helfen dabei, Mobilität zu sichern – und gleichzeitig den Verkehr zu reduzieren? Quarks zeigt, wo die größten Herausforderungen liegen, welche Lösungen bereits funktionieren – und was sich heute schon verändern lässt – damit wir auch morgen sicher, bezahlbar und möglichst klimaverträglich unterwegs sind. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 18.06.2026 WDR

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