725. Von Polarlichtern bis zum Navi – wofür wir das Magnetfeld brauchen
Folge 725 (45 Min.)
Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIOhne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Doch wie robust ist er? Und welche Folgen hätte ein starker Sonnensturm für Satelliten, Navigation und im Extremfall sogar Teile unserer Infrastruktur? Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Und wir zeigen, wie der Magnetismus dahinter unseren Alltag erst möglich macht. Magnete begegnen uns überall in unserem täglichen Leben – oft unbemerkt: in Elektromotoren, Lautsprechern, Generatoren und vielen Netzteilen.Selbst ein Toaster würde ohne Magnetismus nicht funktionieren. Besonders starke Magnete sind für moderne Technologien unverzichtbar, von Elektromotoren über Windkraftanlagen bis zu Smartphones. Im Zentrum steht Neodym: rar, begehrt und größtenteils in China gefördert. Quarks zeigt, warum das zum Problem werden könnte und welche Auswege es gibt. Außerdem: Haben auch wir Menschen einen Magnetsinn? Forschende haben Zellen entdeckt, die auf Magnetfelder reagieren. Was steckt dahinter – und was bedeutet das für uns? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 WDR 266. Zähne – Spiegel unserer Gesundheit
Folge 266 (30 Min.)Sie stehen für Gesundheit und Erfolg: strahlend weiße Zähne. Dabei sind sie weit mehr als nur eine Visitenkarte: Zähne verraten viel darüber, wie es uns körperlich und seelisch geht – und sind damit ein Schlüssel zur Prävention. Gerät die Mundflora aus dem Gleichgewicht, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Demenz. Ist sie gesund, kann sie sogar wie ein Schutzschild wirken – für den gesamten Organismus. Die Frage ist: Reicht schon eine bessere Mundhygiene, um den ganzen Körper zu schützen? Im Kampf gegen Karies gilt Fluorid seit Jahrzehnten als unverzichtbar.Dennoch kursieren in Internetforen immer wieder Warnungen vor angeblichen Gefahren. Was ist dran an diesen Behauptungen – und taugen fluoridfreie Alternativen tatsächlich für die Zahnpflege? Für viele Menschen liegt die Herausforderung aber nicht darin, die richtige Zahnpasta zu finden: Rund zehn Prozent der Deutschen leiden an echter Zahnarztphobie. Neue Therapieansätze zeigen, wie sich diese Angst bewältigen lässt – damit Vorsorge überhaupt stattfinden kann. Zähne sind aber nicht nur Spiegel der Gesundheit, sondern auch unserer inneren Verfassung. Knirschen und Pressen – der sogenannte Bruxismus – verrät, wie sehr wir unter Stress stehen. Dabei entstehen enorme Kräfte, die ein Vielfaches des Körpergewichts betragen können. Doch warum verarbeiten wir Belastungen ausgerechnet mit den Kiefern und welche Folgen hat das? Unsere Zähne sind mehr als Werkzeuge zum Kauen. Sie sind Frühwarnsystem, Stressbarometer und Schönheitsideal zugleich. „Quarks“ zeigt, wie eng Gesundheit, Psyche und Selbstbild miteinander verbunden sind. (Text: ARD) Deutsche TV-Premiere Sa. 21.03.2026 Das Erste 726. Zwischen Muskel und Mitgefühl – Männlichkeit im Wandel
Folge 726 (45 Min.)Fünf Jahre. So viel früher sterben im Durchschnitt Männer als Frauen. Sie gehen später zum Arzt, ignorieren Schmerzen länger, sprechen seltener über Gefühle. Die Forschung zeigt: Männer und Frauen verarbeiten Schmerz unterschiedlich – nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Doch entscheidender ist, wie Männer damit umgehen.Bild: WDR/Tilman Schenk/KI„Fünf Jahre – so viel früher sterben im Durchschnitt Männer als Frauen. Sie gehen später zum Arzt, ignorieren länger Schmerzen, sprechen seltener über Gefühle. „Wird schon!““, „Ist nicht so schlimm!““, „Muss doch!““ – drei Sätze, die das Leben verkürzen können. Doch woher kommt dieser riskante Umgang mit dem eigenen Körper? Die Forschung zeigt: Männer und Frauen verarbeiten Schmerz unterschiedlich – nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Doch entscheidender ist, wie Männer damit umgehen. Das ist weniger Biologie als Erziehung: Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen. Ein Verhalten, das tief verankert ist. Gleichzeitig ist etwas in Bewegung geraten.Eine Generation beginnt, Männlichkeit neu zu denken: Väter nehmen Elternzeit. Männer sprechen über Depressionen. Gespräche werden offener. Doch der Druck bleibt: Männer sollen sensibel sein, aber belastbar. Offen, aber kontrolliert. Gleichberechtigt, aber souverän. Die Sendung zeigt, was dieser Spagat bedeuten kann – und wie Männer neue Wege finden. Was macht echte Männerfreundschaft aus? Warum funktioniert sie anders als zwischen Frauen? Und was passiert, wenn Stärke nicht mehr heißt „Durchhalten um jeden Preis““, sondern „Meine Grenzen kennen““? Eine Sendung über Männer im Umbruch. Und die Frage: Wie können sie den Herausforderungen der Zeit gerecht werden – und dabei sie selbst bleiben? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 WDR 267. Richtig streiten – wie wir besser mit Konflikten umgehen
Folge 267 (30 Min.)Wo man hinschaut – überall Streit: in der Familie, mit Freunden, auf der Arbeit, in der Politik! Von der ausgedrückten Zahnpastatube über laute Musik im Nachbarhaus bis zu Windrädern, Fleischkonsum oder Gendern. Selbst bei scheinbar harmlosen Anlässen kochen die Emotionen hoch. Versöhnung – Fehlanzeige! Was sind die Ursachen? Warum können wir nicht gelassen bleiben? Und ist Streiten überhaupt schlimm? Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikte gehören schließlich zu unserem Leben dazu. Streit kann uns sogar weiterbringen – wenn wir es richtig angehen. Kompromisse sind dabei nicht immer die beste Lösung. Denn unter der Oberfläche schlummern oft ganz andere Themen, die auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen sind.Und im Umgang mit Streit ticken wir sehr unterschiedlich: Manche reagieren mit Rückzug, andere mit Wut und Aggression. Aber wir können dazulernen – das lohnt sich. Oft ist ein Konflikt sogar ein Signal dafür, dass die andere Person uns sehr wichtig ist. Streiten Frauen anders als Männer? Warum gibt es gerade unter Geschwistern oft so tiefsitzende Konflikte? Wann hilft Humor? Und wann ist ein Streit sinnlos? „Quarks“ zeigt in dieser Ausgabe, was Streitigkeiten auslöst, warum sie so schnell emotional werden und wie sich Konflikte besser lösen lassen. Womöglich haben die anderen ja sogar recht! (Text: ARD) Deutsche TV-Premiere Sa. 28.03.2026 Das Erste 268. Warum Muskeln gesund machen
Folge 268 (30 Min.)Wie halten uns starke Muskeln jung – und warum schützt Muskelkraft unsere Gesundheit im Alter? Selbst die WHO rät: zwei Einheiten Krafttraining pro Woche, auch für Senioren. „Quarks“ zeigt einfache Wege, Muskeln zu stärken – mit Übungen, die überall funktionieren. Schon kleine Übungen zeigen Wirkung, in jedem Alter. Ralph Caspers erklärt, warum gezieltes Muskeltraining das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und sogar das Krebsrisiko mindern kann. Dabei geht es auch um Proteine, Kreatin und die Frage, wie Muskeln und Emotionen zusammenhängen. „Quarks“ erklärt außerdem, was wirklich gegen Muskelkater hilft, warum Muskeln wie eine körpereigene Apotheke wirken und weshalb Frauen besonders von Krafttraining profitieren. (Text: ARD)Deutsche TV-Premiere Sa. 04.04.2026 Das Erste 727. Wunderwerk Hände – warum sie sogar schlau machen
Folge 727 (45 Min.)Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Die Sendung moderiert Thomas Ranft.Bild: WDR/Tilman Schenk/ImageBROKER/newspixx vario images/KI„ Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen.Den Wert der Hände bemerken wir meist aber erst, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Was lässt sich aufgrund der Greifkraft über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagen? Wie gelingt es mit Hilfe neuester Technik, Schlaganfallpatienten die Beweglichkeit ihre Hände wiederzugeben? „Quarks“ begibt sich heute auf die Spuren eines Wunderwerks der Natur und geht der Frage nach, wie die digitale Welt den Einsatz unserer Hände verändert: haben die oft monotonen Bewegungen am Computer einen Einfluss auf die Geschicklichkeit? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 WDR 269. Identity Check – können wir unsere Persönlichkeit verändern?
Folge 269 (30 Min.)Unsere Persönlichkeit prägt jeden Moment unseres Lebens. Aber wie entsteht sie eigentlich? Die Forschung zeigt: Einen großen Anteil haben unsere Gene. Aber auch die Umwelt spielt eine wichtige Rolle. Können wir unsere Persönlichkeit gezielt beeinflussen? „Quarks“ zeigt, was uns Persönlichkeitstests dabei bringen, ob andere Menschen uns manchmal sogar besser einschätzen als wir selbst und was sich hinter den berühmten „Big Five“ verbirgt. (Text: ARD)Deutsche TV-Premiere Sa. 11.04.2026 Das Erste 728. Zucker – was er mit uns macht und wie wir besser damit klarkommen
Folge 728 (45 Min.)Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder dabei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIDass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder da-bei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. Eckart von Hirschhausen macht den Selbstversuch und isst eine Woche lang deutlich mehr Zucker als empfohlen. Was dadurch in seinem Körper passiert, ist nicht nur für ihn, sondern selbst für die Ärzte überraschend. Stoffwechsel, Leber, Gehirn – überall hinter-lässt der massive Zuckerkonsum seine Spuren. Aber: Der Körper kann sich auch wieder erholen – und es gibt Wege zurück zu besseren Werten. In der Gesellschaft ist eine Debatte über strengere Zuckerkennzeichnung, Werbeverbote oder eine Zuckersteuer entbrannt.Forschende haben dazu klare Erkenntnisse. Doch wie viel könnten solche Maßnahmen tatsächlich bewirken? Quarks ordnet die Studienlage ein und zeigt, welche Maßnahmen den Zuckerkonsum messbar senken können – und wo ihre Grenzen liegen. Im Netz ist ständig von gefährlichen „Glukosespitzen“ die Rede. Doch was genau passiert dabei im Körper? „Quarks“ erklärt, wie Blutzuckeranstieg und Insulin zusammenhängen, wann starke Schwankungen kritisch werden und warum nicht jede Spitze automatisch krank macht. Und was ist mit Zuckerersatzstoffen? Sind sie nur eine andere Gefahr oder die Lösung des Problems? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 16.04.2026 WDR 270. Bad News – wie realistisch ist unser Blick auf die Welt
Folge 270 (30 Min.)Es gibt sie noch, die guten Nachrichten – und zwar deutlich mehr als wir denken: Extreme Armut geht weltweit zurück, Kinder sterben deutlich seltener an vermeidbaren Krankheiten, immer Menschen können lesen. Erfolgsgeschichten, die eigentlich optimistisch stimmen könnten. Trotzdem haben viele von uns das Gefühl, dass die Welt immer schlimmer wird. Ein kurzer Blick auf die Schlagzeilen reicht – Klimakrise, Kriege, soziale Ungleichheit – und schon ist sie wieder da, diese Mischung aus Beklemmung und Überforderung. Warum fühlt sich das oft so überwältigend an, dass alle positiven Entwicklungen dahinter verschwinden? Die Wissenschaft hat eine überraschend klare Antwort: Unser Gehirn ist auf Gefahr eingestellt: Negative Emotionen wie Angst oder Wut verarbeitet es schneller und intensiver als positive Gefühle – ein evolutionäres Erbe, das uns einst das Überleben sicherte.Heute sorgt dieser „Negativ-Instinkt“ dafür, dass wir Bedrohliches stärker wahrnehmen, uns intensiver daran erinnern und die Welt dadurch oft verzerrt sehen. Und die Medien verstärken diesen Effekt noch. Gefühle wie Zukunftsangst, Resignation oder Ohnmacht können die Folge sein. Wie kommen wir aus diesem Teufelskreis wieder raus? Ein Ansatz: bewusst einen anderen Blickwinkel einnehmen. Oft sind es überraschend einfache Fragen, die uns dabei helfen. Und auch positive Fakten können unser Lebensgefühl verändern. „Quarks“ testet, wie gut das funktioniert und ob wir unseren „Negativ-Filter“ austricksen können. (Text: ARD) Deutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 Das Erste 729. Grünes Glück ohne Stress – so werden Balkon und Garten zum Paradies für Arten
Folge 729 (45 Min.)Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIHecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter – ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge – und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck – aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur. (Text: WDR)Deutsche TV-Premiere Do. 23.04.2026 WDR
