bisher 731 Folgen, Folge 725–731
725. Von Polarlichtern bis zum Navi – wofür wir das Magnetfeld brauchen
Folge 725 (45 Min.)
Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIOhne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Doch wie robust ist er? Und welche Folgen hätte ein starker Sonnensturm für Satelliten, Navigation und im Extremfall sogar Teile unserer Infrastruktur? Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Und wir zeigen, wie der Magnetismus dahinter unseren Alltag erst möglich macht. Magnete begegnen uns überall in unserem täglichen Leben – oft unbemerkt: in Elektromotoren, Lautsprechern, Generatoren und vielen Netzteilen.Selbst ein Toaster würde ohne Magnetismus nicht funktionieren. Besonders starke Magnete sind für moderne Technologien unverzichtbar, von Elektromotoren über Windkraftanlagen bis zu Smartphones. Im Zentrum steht Neodym: rar, begehrt und größtenteils in China gefördert. Quarks zeigt, warum das zum Problem werden könnte und welche Auswege es gibt. Außerdem: Haben auch wir Menschen einen Magnetsinn? Forschende haben Zellen entdeckt, die auf Magnetfelder reagieren. Was steckt dahinter – und was bedeutet das für uns? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 WDR 726. Zwischen Muskel und Mitgefühl – Männlichkeit im Wandel
Folge 726 (45 Min.)Fünf Jahre früher sterben Männer im Durchschnitt als Frauen; Männer gehen später zum Arzt, verarbeiten Schmerz anders und zeigen oft ‚Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen.‘ Thomas Ranft moderiert die Sendung.Bild: WDR/Tilman Schenk/KI„Fünf Jahre – so viel früher sterben im Durchschnitt Männer als Frauen. Sie gehen später zum Arzt, ignorieren länger Schmerzen, sprechen seltener über Gefühle. „Wird schon!““, „Ist nicht so schlimm!““, „Muss doch!““ – drei Sätze, die das Leben verkürzen können. Doch woher kommt dieser riskante Umgang mit dem eigenen Körper? Die Forschung zeigt: Männer und Frauen verarbeiten Schmerz unterschiedlich – nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Doch entscheidender ist, wie Männer damit umgehen. Das ist weniger Biologie als Erziehung: Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen. Ein Verhalten, das tief verankert ist. Gleichzeitig ist etwas in Bewegung geraten.Eine Generation beginnt, Männlichkeit neu zu denken: Väter nehmen Elternzeit. Männer sprechen über Depressionen. Gespräche werden offener. Doch der Druck bleibt: Männer sollen sensibel sein, aber belastbar. Offen, aber kontrolliert. Gleichberechtigt, aber souverän. Die Sendung zeigt, was dieser Spagat bedeuten kann – und wie Männer neue Wege finden. Was macht echte Männerfreundschaft aus? Warum funktioniert sie anders als zwischen Frauen? Und was passiert, wenn Stärke nicht mehr heißt „Durchhalten um jeden Preis““, sondern „Meine Grenzen kennen““? Eine Sendung über Männer im Umbruch. Und die Frage: Wie können sie den Herausforderungen der Zeit gerecht werden – und dabei sie selbst bleiben? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 WDR 727. Wunderwerk Hände – warum sie sogar schlau machen
Folge 727 (45 Min.)Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Die Sendung moderiert Thomas Ranft.Bild: WDR/Tilman Schenk/ImageBROKER/newspixx vario images/KI„ Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen.Den Wert der Hände bemerken wir meist aber erst, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Was lässt sich aufgrund der Greifkraft über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagen? Wie gelingt es mit Hilfe neuester Technik, Schlaganfallpatienten die Beweglichkeit ihre Hände wiederzugeben? „Quarks“ begibt sich heute auf die Spuren eines Wunderwerks der Natur und geht der Frage nach, wie die digitale Welt den Einsatz unserer Hände verändert: haben die oft monotonen Bewegungen am Computer einen Einfluss auf die Geschicklichkeit? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 WDR 728. Zucker – was er mit uns macht und wie wir besser damit klarkommen
Folge 728 (45 Min.)Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder dabei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIDass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder da-bei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. Eckart von Hirschhausen macht den Selbstversuch und isst eine Woche lang deutlich mehr Zucker als empfohlen. Was dadurch in seinem Körper passiert, ist nicht nur für ihn, sondern selbst für die Ärzte überraschend. Stoffwechsel, Leber, Gehirn – überall hinter-lässt der massive Zuckerkonsum seine Spuren. Aber: Der Körper kann sich auch wieder erholen – und es gibt Wege zurück zu besseren Werten. In der Gesellschaft ist eine Debatte über strengere Zuckerkennzeichnung, Werbeverbote oder eine Zuckersteuer entbrannt.Forschende haben dazu klare Erkenntnisse. Doch wie viel könnten solche Maßnahmen tatsächlich bewirken? Quarks ordnet die Studienlage ein und zeigt, welche Maßnahmen den Zuckerkonsum messbar senken können – und wo ihre Grenzen liegen. Im Netz ist ständig von gefährlichen „Glukosespitzen“ die Rede. Doch was genau passiert dabei im Körper? „Quarks“ erklärt, wie Blutzuckeranstieg und Insulin zusammenhängen, wann starke Schwankungen kritisch werden und warum nicht jede Spitze automatisch krank macht. Und was ist mit Zuckerersatzstoffen? Sind sie nur eine andere Gefahr oder die Lösung des Problems? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 16.04.2026 WDR 729. Grünes Glück ohne Stress – so werden Balkon und Garten zum Paradies für Arten
Folge 729 (45 Min.)Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.Bild: WDR/Tilman Schenk/KIHecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter – ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge – und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck – aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur. (Text: WDR)Deutsche TV-Premiere Do. 23.04.2026 WDR 730. Vom Korn zur Kruste: Wie gut ist unser täglich Brot?
Folge 730 (45 Min.)Es ist knusprig, duftet nach Kindheit und zu Hause: Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt wirklich? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.Bild: WDR/Tilman Schenk/mauritius images/Rosenfeld/KIEs ist knusprig, duftet nach Kindheit und zuhause: Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag, gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? Quarks zeigt, was wirklich in unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel steckt und worauf es bei der Auswahl ankommt. Außerdem: welche Nähstoffe in Weizen, Roggen, Dinkel oder Hafer stecken, warum Vollkorn für unsere Gesundheit eine ganz besondere Rolle spielt und was im Körper passiert, wenn wir Brot essen.Quarks räumt mit Mythen rund um Kohlenhydrate auf und gibt Orientierung: Für wen ist welches Brot besonders sinnvoll. Und woran erkennt man eigentlich gute Qualität im Supermarkt oder in der Bäckerei? Dabei werfen wir auch einen Blick auf das Korn und den heutigen Getreideanbau: Welche Rolle spielen Klima, Böden und Anbaumethoden? Ein besonderes Highlight: Schritt für Schritt zeigt die Sendung, wie man zu Hause gutes, aromatisches Brot selbst backt – von der Wahl des richtigen Mehls über die Teigführung bis hin zur perfekten Kruste. Warum Geduld beim Teig entscheidend ist, was Sauerteig so bekömmlich macht und wie auch Backneulinge ein überzeugendes Ergebnis erzielen können. Eine Sendung über Genuss, Gesundheit und Verantwortung und über ein Lebensmittel, das weit mehr ist als nur ein Sattmacher. Es moderiert: Thomas Ranft (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 WDR 731. Das Salz-Paradox – warum wir ohne nicht leben können
Folge 731 (45 Min.)Salz. Ein paar Körner auf dem Frühstücksei, eine Prise im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger, als man denkt: für unseren Körper, in unserem Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.Bild: WDR/Tilman Schenk/picture alliance/FoodCollection/Zoonar/mauritius imagesSalz – eine Prise auf dem Frühstücksei oder im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger als man denkt: für unseren Körper, im Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. Die Forschung entdeckt immer wieder neue Facetten dieses scheinbar einfachen Minerals. Aktuelle Studien zeigen, dass Salz das Immunsystem beeinflusst – und damit möglicherweise mitbestimmt, wie Abwehrzellen auf Krankheitserreger reagieren. Doch Salz braucht nicht nur unser Körper.Es hilft auch bei der Aufbereitung von Trinkwasser, hält im Winter Straßen befahrbar und ist für die Industrie ein unverzichtbarer Rohstoff. Meist unbemerkt – aber überall im Einsatz. Um diesen enormen Bedarf zu decken, wird Salz weltweit in gewaltigen Mengen abgebaut. Dabei entstehen beeindruckende Landschaften aus weißen Halden und weitläufigen Verdunstungsbecken – doch der Abbau hat seinen Preis. Versalzte Flüsse und belastete Böden können ganze Regionen dauerhaft verändern. Wie also lässt sich Salz gewinnen, ohne Natur und Landschaft nachhaltig zu schädigen? So selbstverständlich, so alltäglich – und doch ein Paradox: Ohne Salz kein Leben. Aber wie viel Salz verträgt unsere Umwelt? (Text: hr-fernsehen) Deutsche TV-Premiere Do. 07.05.2026 WDR
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