bisher 749 Folgen, Folge 725⁠–⁠749

  • Folge 725 (45 Min.)
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung. – Bild: WDR/​Tilman Schenk/​KI
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind, welche Folgen ein starker Sonnensturm hätte und wie der Magnetismus unseren Alltag beeinflusst. Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    Ohne das schützende Erdmagnetfeld wäre die Welt, wie wir sie kennen, kaum möglich. Polarlichter zeigen die faszinierende Seite dieses unsichtbaren Schutzes vor der Sonne. Doch wie robust ist er? Und welche Folgen hätte ein starker Sonnensturm für Satelliten, Navigation und im Extremfall sogar Teile unserer Infrastruktur? Wir zeigen, wie gut wir darauf vorbereitet sind. Und wir zeigen, wie der Magnetismus dahinter unseren Alltag erst möglich macht. Magnete begegnen uns überall in unserem täglichen Leben – oft unbemerkt: in Elektromotoren, Lautsprechern, Generatoren und vielen Netzteilen. Selbst ein Toaster würde ohne Magnetismus nicht funktionieren. Besonders starke Magnete sind für moderne Technologien unverzichtbar, von Elektromotoren über Windkraftanlagen bis zu Smartphones. Im Zentrum steht Neodym: rar, begehrt und größtenteils in China gefördert. Quarks zeigt, warum das zum Problem werden könnte und welche Auswege es gibt. Außerdem: Haben auch wir Menschen einen Magnetsinn? Forschende haben Zellen entdeckt, die auf Magnetfelder reagieren. Was steckt dahinter – und was bedeutet das für uns? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 WDR
  • Folge 726 (45 Min.)
    Fünf Jahre. So viel früher sterben im Durchschnitt Männer als Frauen. Sie gehen später zum Arzt, ignorieren Schmerzen länger, sprechen seltener über Gefühle. „Wird schon!“, „Ist nicht so schlimm!“, „Muss doch!“ – drei Sätze, die das Leben verkürzen können. Doch woher kommt dieser riskante Umgang mit dem eigenen Körper? Die Forschung zeigt: Männer und Frauen verarbeiten Schmerz unterschiedlich – nicht nur psychologisch, sondern auch physiologisch. Doch entscheidender ist, wie Männer damit umgehen. Das ist weniger Biologie als Erziehung: Durchhalten. Nicht klagen. Weitermachen. Ein Verhalten, das tief verankert ist. Gleichzeitig ist etwas in Bewegung geraten. Eine Generation beginnt Männlichkeit neu zu denken: Väter nehmen Elternzeit. Männer sprechen über Depressionen. Gespräche werden offener. Doch der Druck bleibt: Männer sollen sensibel sein, aber belastbar. Offen, aber kontrolliert. Gleichberechtigt, aber souverän. Die Sendung zeigt, was dieser Spagat bedeutet – und wie Männer neue Wege finden. Was macht echte Männerfreundschaft aus? Warum funktioniert sie anders als zwischen Frauen? Und was passiert, wenn Stärke nicht mehr heißt „Durchhalten um jeden Preis“, sondern „Meine Grenzen kennen“? Eine Sendung über Männer im Umbruch. Und die Frage: Wie können sie den Herausforderungen der Zeit gerecht werden – und dabei sie selbst bleiben? Das wöchentliche Wissenschaftsmagazin „Quarks“ beleuchtet 45 Minuten lang ein wissenschaftliches Thema aus verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Ihr besonderes Augenmerk legen die Macher darauf, Wissenschaft unkompliziert zu vermitteln. Deshalb suchen sie immer den spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleibt „Quarks“ immer aktuell, zeigt Haltung bei Themen wie Tschernobyl, Impfen oder Bio-Nahrung und hilft dem Zuschauer auch schwierige Themen einzuordnen. Das Team recherchiert jeden Inhalt für die Sendung gründlich und neu. Bei „Quarks“ soll Wissenschaft unterhalten. Deshalb fährt die Sendung alles auf, was das Fernsehen zu bieten hat: spannende Experimente, abenteuerliche Selbstversuche, überzeugende Grafiken und faszinierende Computeranimationen. Dabei ist jede Sendung ein Unikat! „Quarks“ nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Entdeckungsreise und hilft ihm die Geheimnisse der Welt zu enträtseln. Manchmal wird ein Thema auch zur Mission, wenn zum Beispiel die Moderatoren den Zuschauer auf eine Expedition „Unter Tage“ mit nehmen und man mit ihnen die Kumpel einer Kohlenzeche kennen lernt. (Text: ARD alpha)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 WDR
  • Folge 727 (45 Min.)
    Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    (Wiederholung von Donnerstag) Hände: mit ihnen greifen wir nicht nur nach Dingen, sie sind auch entscheidend dafür, wie wir die Welt „begreifen“. Wer seine Hände vielseitig nutzt, der tut auch etwas für die Fitness im Kopf. Die Hirnforschung zeigt: Eine gut trainierte Feinmotorik hängt eng mit sprachlichen Fähigkeiten und mathematischem Verständnis zusammen. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliche Intelligenz – all das wird durch die Hände beeinflusst. Zusätzlich sind sie ein zentrales Kommunikationsmittel: über Gesten teilen wir uns mit, über Berührungen festigen wir unsere sozialen Bindungen. Den Wert der Hände bemerken wir meist aber erst, wenn sie nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Was lässt sich aufgrund der Greifkraft über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagen? Wie gelingt es mit Hilfe neuester Technik, Schlaganfallpatienten die Beweglichkeit ihre Hände wiederzugeben? „Quarks“ begibt sich heute auf die Spuren eines Wunderwerks der Natur und geht der Frage nach, wie die digitale Welt den Einsatz unserer Hände verändert: haben die oft monotonen Bewegungen am Computer einen Einfluss auf die Geschicklichkeit? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 WDR
  • Folge 728 (45 Min.)
    Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder dabei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.
    Dass Zucker nicht gesund ist, weiß jeder. Dennoch ertappen wir uns immer wieder da-bei, dass wir mehr davon essen, als wir eigentlich möchten. Quarks zeigt, woran das liegt – und was wirklich dagegen hilft. Eckart von Hirschhausen macht den Selbstversuch und isst eine Woche lang deutlich mehr Zucker als empfohlen. Was dadurch in seinem Körper passiert, ist nicht nur für ihn, sondern selbst für die Ärzte überraschend. Stoffwechsel, Leber, Gehirn – überall hinter-lässt der massive Zuckerkonsum seine Spuren. Aber: Der Körper kann sich auch wieder erholen – und es gibt Wege zurück zu besseren Werten. In der Gesellschaft ist eine Debatte über strengere Zuckerkennzeichnung, Werbeverbote oder eine Zuckersteuer entbrannt. Forschende haben dazu klare Erkenntnisse. Doch wie viel könnten solche Maßnahmen tatsächlich bewirken? Quarks ordnet die Studienlage ein und zeigt, welche Maßnahmen den Zuckerkonsum messbar senken können – und wo ihre Grenzen liegen. Im Netz ist ständig von gefährlichen „Glukosespitzen“ die Rede. Doch was genau passiert dabei im Körper? „Quarks“ erklärt, wie Blutzuckeranstieg und Insulin zusammenhängen, wann starke Schwankungen kritisch werden und warum nicht jede Spitze automatisch krank macht. Und was ist mit Zuckerersatzstoffen? Sind sie nur eine andere Gefahr oder die Lösung des Problems? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.04.2026 WDR
  • Folge 729 (45 Min.)
    Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. – Die Sendung moderiert Ralph Caspers.
    Hecke ist nicht gleich Hecke: Während Kirschlorbeer zwar ordentlich aussieht, aber fast keiner Art Nahrung bietet, versorgen heimische Sträucher wie Weißdorn, Kornelkirsche oder Hasel Hunderte Insekten- und Vogelarten. Quarks zeigt, wie Gärten zugleich schön, funktional und artenreich sein können – ohne zusätzlichen Aufwand. Außerdem erklären wir, wie wichtig das Leben unter unseren Füßen ist: Regenwürmer lockern den Boden, verbessern die Wasserspeicherung und schützen vor Erosion. Diese unscheinbaren Helfer machen Gärten stabiler und pflegeleichter – ein Vorteil, den viele unterschätzen. Ralph Caspers nimmt uns mit in die Welt der kleinen Helfer und großen Zusammenhänge – und zeigt, wie aus jedem Balkon oder Garten ein widerstandsfähiger Lebensraum wird. Ohne teure Umbauten, ohne komplizierte Pflege und ohne Perfektionsdruck – aber mit spürbarem Nutzen für Mensch und Natur. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.04.2026 WDR
  • Folge 730 (45 Min.)
    Es ist knusprig, duftet nach Kindheit und zu Hause: Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt wirklich? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    „Quarks“ zeigt, was wirklich in unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel steckt, und worauf es bei der Auswahl ankommt. Für wen ist welches Brot besonders sinnvoll. Und woran erkennt man eigentlich gute Qualität im Supermarkt oder in der Bäckerei? Brot gehört für viele selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig stehen Back-Erzeugnisse in der Kritik: Sie sollen dick machen, Kohlenhydrate gelten als ungesund, und Weizen kommt für manche überhaupt nicht in Frage. Was stimmt wirklich? Und wie gehen diejenigen damit um, die nach dem Brotessen über Beschwerden klagen? „Quarks“ zeigt, was wirklich in unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel steckt, und worauf es bei der Auswahl ankommt. Außerdem: welche Nähstoffe in Weizen, Roggen, Dinkel oder Hafer stecken, warum Vollkorn für unsere Gesundheit eine ganz besondere Rolle spielt, und was im Körper passiert, wenn wir Brot essen. „Quarks“ räumt mit Mythen rund um Kohlenhydrate auf und gibt Orientierung: Für wen ist welches Brot besonders sinnvoll. Und woran erkennt man gute Qualität im Supermarkt oder in der Bäckerei? Weitere Themen: das Korn und der Getreideanbau: Welche Rolle spielen Klima, Böden und Anbaumethoden? Ein besonderes Highlight: Schritt für Schritt wird gezeigt, wie man zu Hause gutes, aromatisches Brot selbst backt – von der Wahl des richtigen Mehls über die Teigführung bis hin zur perfekten Kruste. Warum Geduld beim Teig entscheidend ist, was Sauerteig so bekömmlich macht, und wie auch Backneulinge ein überzeugendes Ergebnis erzielen können. Eine Sendung über Genuss, Gesundheit und Verantwortung – und über ein Lebensmittel, das weit mehr ist als nur ein Sattmacher. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 WDR
  • Folge 731 (45 Min.)
    Salz. Ein paar Körner auf dem Frühstücksei, eine Prise im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger, als man denkt: für unseren Körper, in unserem Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. – Die Sendung moderiert Thomas Ranft.
    (Wiederholung von Donnerstag) Salz – eine Prise auf dem Frühstücksei oder im Brotteig – so alltäglich, so selbstverständlich. Doch diese kleinen weißen Kristalle sind wichtiger als man denkt: für unseren Körper, im Alltag, für die Industrie. Im Körper übernimmt Salz lebenswichtige Aufgaben: Es reguliert den Wasserhaushalt in jeder einzelnen Zelle, ermöglicht elektrische Signale im Nervensystem und lässt Muskeln arbeiten – vom Herzschlag bis zur kleinsten Handbewegung. Die Forschung entdeckt immer wieder neue Facetten dieses scheinbar einfachen Minerals. Aktuelle Studien zeigen, dass Salz das Immunsystem beeinflusst – und damit möglicherweise mitbestimmt, wie Abwehrzellen auf Krankheitserreger reagieren. Doch Salz braucht nicht nur unser Körper. Es hilft auch bei der Aufbereitung von Trinkwasser, hält im Winter Straßen befahrbar und ist für die Industrie ein unverzichtbarer Rohstoff. Meist unbemerkt – aber überall im Einsatz. Um diesen enormen Bedarf zu decken, wird Salz weltweit in gewaltigen Mengen abgebaut. Dabei entstehen beeindruckende Landschaften aus weißen Halden und weitläufigen Verdunstungsbecken – doch der Abbau hat seinen Preis. Versalzte Flüsse und belastete Böden können ganze Regionen dauerhaft verändern. Wie also lässt sich Salz gewinnen, ohne Natur und Landschaft nachhaltig zu schädigen? So selbstverständlich, so alltäglich – und doch ein Paradox: Ohne Salz kein Leben. Aber wie viel Salz verträgt unsere Umwelt? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 07.05.2026 WDR
  • Folge 732 (45 Min.)
    Thema: Erholung in kurzer Zeit; Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    „ Endlich Urlaub – Koffer packen, raus aus dem Alltag, abschalten. Doch wie gelingt Erholung wirklich, vor allem wenn die Zeit knapp ist? Die Forschung hat sechs Erholungs-Schlüssel gefunden, mit denen eine Auszeit immer gelingt. Was dahintersteckt und wie viel Erholung bereits ein einziges Wochenende bringen kann – „Quarks“ macht den Versuch. Doch bevor die Erholung beginnt, steht für viele erst mal die Angst: Rund jeder dritte Deutsche hat ein mulmiges Gefühl beim Fliegen. Manche kämpfen mit echten Panikattacken. Was passiert dabei im Kopf, und welche Strategien helfen wirklich? Außerdem: Warum werden so viele Menschen ausgerechnet im Urlaub krank, wenn der Körper zur Ruhe kommt? Hinter dem Phänomen steckt ein Name: Leisure-Sickness. Was man dagegen tun kann und wie man auf Reisen gesund bleibt. Und Tourismus hat nicht nur negative Folgen. Es gibt Orte, die durch Reisende aufgeblüht sind: Naturschutzprojekte, die sich darüber finanzieren, Dörfer, die vor dem Aussterben standen, Kulturgüter, die ohne Besucher längst verfallen wären. So kann Tourismus nicht nur zerstören, sondern auch bewahren. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 21.05.2026 WDR
  • Folge 733 (45 Min.)
    Erdbeeren gehören zum Sommer wie Grillen, Garten und Schwimmbadpommes. Viele erinnern sich noch an diesen intensiven Duft und Geschmack aus der Kindheit. Doch warum schmecken Erdbeeren heute oft nach nichts und sind manchmal fest wie Gurken? Unsere Lieblingsfrucht muss sich neuen Herausforderungen stellen: lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: oft weniger Aroma. Denn ausgerechnet die Gene, die für den typischen Erdbeerduft sorgen, vererben sich nur schwer weiter. – Die Sendung moderiert Florence Randrianarisoa.
    Erdbeeren gehören zum Sommer wie Grillen, Garten und Schwimmbad-Pommes. Viele erinnern sich noch an diesen intensiven Duft und Geschmack aus der Kindheit. Doch warum schmecken Erdbeeren heute oft nach nichts und sind manchmal fest wie Gurken? Die Lieblingsfrucht muss sich neuen Herausforderungen stellen: lange Transportwege überstehen, im Supermarkt perfekt aussehen und am besten fast das ganze Jahr verfügbar sein. Der Preis: oft weniger Aroma. Denn ausgerechnet die Gene, die für den typischen Erdbeerduft sorgen, vererben sich nur schwer weiter. Kann die Erdbeere wieder so schmecken wie früher und gleichzeitig robust, nachhaltig und bezahlbar sein? Genau daran arbeiten Forschende und Züchter in Deutschland: an der neuen „Super-Erdbeere“. Dabei schauen sie auf alte Sorten wie „Mieze Schindler“, die zwar empfindlich sind, aber voller Geschmack. Gleichzeitig verändert sich der Anbau radikal: Statt klassischer Felder prägen immer häufiger Folientunnel die Landschaft. Verlieren wir damit ein Stück Sommergefühl? Und was ist eigentlich besser: Freiland oder Tunnel? Quarks begleitet die Suche nach der Erdbeere der Zukunft und zeigt, wie Wissenschaft daran arbeitet, dass die Erdbeere von morgen endlich wieder so schmeckt wie früher. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 28.05.2026 WDR
  • Folge 734 (45 Min.)
    Kaum im Wald – und schon spüren wir, dass sich etwas in uns verändert. Forschende haben Menschen auf zwei Wege geschickt: einen durch den Wald, einen durch die Stadt. Die Sendung zeigt, warum unsere Wälder so wertvoll sind und wie wir sie mit neuen Strategien fit für die Zukunft machen. Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    Kaum im Wald – und schon spüren wir, dass sich etwas in uns verändert. Was passiert da? Forschende haben Menschen auf zwei Wege geschickt: einen durch den Wald, einen durch die Stadt. Die Ergebnisse überraschen. Der Wald beeinflusst, wie unser Gehirn arbeitet. Messbar. Nachweisbar. Klar ist aber auch: der Wald ist längst mehr als nur ein Ort der Ruhe. Er soll Freizeitoase sein und Rohstofflieferant, Klimaretter und Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten – alles gleichzeitig. Mitten in diesen Widerspruch dringen neue Technologien: Windräder überragen die Baumkronen, Drohnen säen Bäume aus der Luft, Künstliche Intelligenz wertet aus, welche Bäume am besten wachsen. Der Wald wird zum Versuchsfeld der Zukunft. Und zum Vorbild: Forschende stellen die grundlegende Frage: Was macht dieses einzigartige Ökosystem so erfolgreich – und was können wir daraus lernen? Die Antworten inspirieren bereits neue Materialien, neue Architektur, neue Ideen für unsere Städte. Die Sendung zeigt, warum unsere Wälder so wertvoll sind und wie wir sie mit neuen Strategien fit für die Zukunft machen. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 WDR
  • Folge 735 (45 Min.)
    Quarks testet, wie Autofahrer mit einem Spritspartraining ihren Verbrauch senken können; Moderation: Thomas Ranft.
    Staus, Baustellen, steigende Spritpreise, unpünktliche Züge – für viele Menschen wird Mobilität im Alltag zur Belastung. Doch was lässt sich konkret ändern? Ein Teil der Lösung liegt näher, als viele denken: beim eigenen Fahrverhalten. Quarks testet, wie Autofahrer mit einem Spritspartraining ihren Verbrauch senken können – und damit bares Geld sparen. Wie groß ist der Effekt wirklich? Und lohnt sich das auch beim Umstieg aufs E-Auto? Doch individuelles Verhalten ist nur ein Baustein. Gerade in der Reisezeit führen Baustellen und Staus immer wieder zu Stress und Zeitverlust. Forschende untersuchen, wie solche Engpässe entstehen – und wie sich Verkehr besser steuern lässt. Neue Baustellenkonzepte könnten künftig sogar dafür sorgen, dass der Verkehr auf der Autobahn über eine mobile Brücke fließt, während darunter gebaut wird. Ein Blick in die Zukunft der Infrastruktur zeigt eines der größten Projekte Europas: die Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark. Der 17,6 Kilometer lange Absenktunnel soll eine neue Verbindung für Autos und Züge schaffen und Wege verkürzen. Wie gelingt es, die riesigen Tunnelelemente präzise unter der Meeresoberfläche zu verlegen? Und vor allem: Welche Ideen und Konzepte helfen dabei, Mobilität zu sichern – und gleichzeitig den Verkehr zu reduzieren? Quarks zeigt, wo die größten Herausforderungen liegen, welche Lösungen bereits funktionieren – und was sich heute schon verändern lässt – damit wir auch morgen sicher, bezahlbar und möglichst klimaverträglich unterwegs sind. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 18.06.2026 WDR
  • Folge 736 (45 Min.)
    Freifließende Flüsse sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, liefern lebensnotwendiges Wasser und Nahrung. Doch wir haben unsere Flüsse eingedeicht, begradigt und aufgestaut – für die Schifffahrt, für Ackerland, für Energie. Das macht sie nutzbar, hat aber Folgen für das gesamte Ökosystems. Quarks begleitet diesen Wandel und zeigt am Beispiel der Donau, was die Rückkehr naturnaher Flusslandschaften für Mensch und Natur bedeutet. – Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    Freifließende Flüsse sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, liefern lebensnotwendiges Wasser und Nahrung. Doch wir haben unsere Flüsse eingedeicht, begradigt und aufgestaut – für die Schiffahrt, für Ackerland, für Energie. Das macht sie nutzbar, hat aber Folgen für das gesamte Ökosystem. Der Fehler ist längst erkannt, die Renaturierung im vollen Gange. Quarks begleitet diesen Wandel und zeigt am Beispiel der Donau, was die Rückkehr naturnaher Flusslandschaften für Mensch und Natur bedeutet. Was verbirgt sich eigentlich in unseren Flüssen? Ein Kampfmittelräumdienst geht auf Spurensuche – und stößt auf viel Müll und ein gefährliches Erbe, das das noch immer auf dem Gewässergrund ruht. Außerdem ziehen wir Bilanz: Was hat die Flussbefreiung bisher erreicht? Mithilfe der Elektrofischerei ermitteln Fachleute den Fischbestand, ohne den Tieren zu schaden. Welche Arten leben heute wieder in unseren Gewässern – und haben es welche zurückgeschafft, die man schon verloren glaubte? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 13.08.2026 hr-fernsehen
  • Folge 737 (45 Min.)
    Endlich Erntezeit! Beste Zeit für regionale und saisonale Lebensmittel! Diese sind im Trend. Denn sie sollen nicht nur die lokale Wirtschaft stärken, sondern auch der Umwelt guttun und sogar besser für unsere Gesundheit sein. Aber stimmt das alles? – Florence Randrianarisoa moderiert die Sendung.
    Erntezeit ist die beste Zeit für regionale und saisonale Lebensmittel! Diese sind im Trend. Denn sie sollen nicht nur die lokale Wirtschaft stärken, sondern auch der Umwelt guttun und sogar besser für die Gesundheit sein. Aber stimmt das alles? Viele wollen sich bewusster ernähren und sind bereit, dafür auch mehr Geld auszugeben. Marketing-Experten nutzen das und vergeben immer öfter das Label „Regional“ für Tomaten oder Heidelbeeren. Dabei ist das kein geschützter Begriff. Ist die Tomate vielleicht sogar nur in der Region verpackt worden? „Quarks“ erklärt, warum es darauf ankommt, was wir essen, und weniger darauf, woher es stammt. Aber welche Vorteile hat „regional und saisonal“ dann überhaupt? Und wer weiß noch, wann Zucchini oder Aubergine Saison haben? Schließlich gibt es zu jeder Jahreszeit eine riesige Auswahl: Erdbeeren zu Weihnachten und Tomaten rund ums Jahr. „Quarks“ nimmt auch den Hype um die Heidelbeere unter die Lupe. Die beliebten blauen Beeren haben jetzt ebenfalls Saison. Was aber gerade auf großen Plantagen geerntet wird, hat mit der ursprünglichen heimischen Heidelbeere nichts zu tun. Quarks erzählt, wie aus der ehemaligen Importfrucht eine regionale Trendbeere wurde. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 27.08.2026 WDR
  • Folge 738 (45 Min.)
    Sie summen, krabbeln, zirpen, saugen! Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, lösen Insekten bei vielen Menschen Unbehagen aus. Dabei sind sie für unser Leben extrem wichtig: Insekten bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und bilden die Grundlage vieler Nahrungsketten. Ihr Nutzen für uns ist enorm – ohne sie sähe es düster aus für Äpfel, Schokolade und viele andere Lebensmittel. Doch das Gleichgewicht gerät aus den Fugen: Invasive Arten wie Tapinoma-Ameisen breiten sich rasant in Deutschland aus und bedrohen Infrastruktur und Ökosysteme. Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    Sie summen, krabbeln, zirpen, saugen! Obwohl sie so klein und unscheinbar sind, lösen Insekten bei vielen Menschen Unbehagen aus. Dabei sind sie für unser Leben extrem wichtig: Insekten bestäuben Pflanzen, zersetzen organisches Material und bilden die Grundlage vieler Nahrungsketten. Ihr Nutzen für uns ist enorm – ohne sie sähe es düster aus für Äpfel, Schokolade und viele andere Lebensmittel. Doch das Gleichgewicht gerät aus den Fugen: Invasive Arten wie Tapinoma-Ameisen breiten sich rasant in Deutschland aus und bedrohen Infrastruktur und Ökosysteme. Was bedeutet das – und was lässt sich dagegen tun? Andere Insektenarten kämpfen ums Überleben. Neue Forschungen liefern überraschende Erkenntnisse zu den Ursachen. Denn selbst in Regionen ohne menschlichen Einfluss zeigen sich dramatische Veränderungen. Städte wiederum entwickeln sich zu Hotspots für die Vielfalt. Insekten sind erstaunlich anpassungsfähig. Warum finden sie gerade hier zwischen Straßen und Beton gute Lebensbedingungen? Und bedeutet das wirklich ein wachsendes Konfliktpotential? Quarks nimmt Sie mit in eine faszinierende Welt und zeigt, wie wir die Insekten-Vielfalt erhalten und uns gegen unerwünschte Eindringlinge schützen können. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 03.09.2026 WDR
  • Folge 739 (45 Min.)
    Protein ist plötzlich überall: im Pudding, im Brot, im Riegel, im Pulver. Es soll satt machen, Muskeln wachsen lassen, beim Abnehmen helfen und gesund halten. Ein Nährstoff wird zum Versprechen – und zum Geschäft. Quarks fragt u.a.: Aber wie viel Protein braucht der Mensch wirklich? Während die einen teure Spezialprodukte kaufen, die ihnen kaum nützen, bekommen andere tatsächlich zu wenig davon – oft ohne es zu merken. Wie kommt das? Welches Protein ist das richtige? – Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    Protein ist plötzlich überall: im Pudding, im Brot, im Riegel, im Pulver. Es soll satt machen, Muskeln wachsen lassen, beim Abnehmen helfen und gesund halten. Ein Nährstoff wird zum Versprechen – und zum Geschäft. Aber wieviel Protein braucht der Mensch wirklich? Während die einen teure Spezialprodukte kaufen, die kaum wirklich nutzen, bekommen andere tatsächlich zu wenig davon – oft ohne es zu merken. Wie kommt das? Welches Protein ist das richtige? Und lässt sich der Bedarf auch rein pflanzlich decken? Quarks macht den Test: mit normalen Lebensmitteln statt Proteinpulver. Dabei sind Proteine viel mehr als ein Fitness-Trend. Ohne sie keine arbeitenden Muskeln, keine Hormone, keine Verdauung, kein Sauerstofftransport, keine Immunabwehr. Sie steuern Prozesse in den Zellen und entscheiden mit, wie gut unser Körper funktioniert. Auch beim Altern spielen Proteine eine wichtige Rolle. Forschende wollen das nutzen, damit wir länger gesund bleiben. Gleichzeitig entsteht im Labor eine verblüffende Idee: Ausgerechnet CO2, das Gas, das wir vor allem als Klimaproblem kennen, könnte zum Rohstoff für Protein werden. „Quarks“ zeigt, was Proteine im Körper alles leisten und wie wir optimal damit versorgt sind. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 10.09.2026 WDR
  • Folge 740 (45 Min.)
    Sonne macht nicht nur Sommerfeeling, sie ist für uns lebenswichtig. Die Sonne ist Taktgeber für unsere innere Uhr, macht uns wach und leistungsfähig. Aber gleichzeitig verursacht sie Sonnenbrand, lässt die Haut altern oder erzeugt Hautkrebs. Wann tut Sonne gut – und wann schadet sie? Mit einer speziellen Kamera macht Quarks ein Experiment und testet, ob Fenster- oder Autoscheiben uns vor UV-Strahlung schützen. Wie viel Strahlung bekommen wir an einem Sommertag überhaupt ab? Und auch das macht unsere Spezial-Kamera sichtbar: Was bringt Sonnencreme? Weil ihr Nutzen umstritten ist, steht das Hautkrebs-Screening für Menschen ab 35 Jahren auf der Streichliste der Gesundheitsreform. Quarks erklärt, wie wir auch selbst nach der ABCDE-Regel unsere Haut checken und im besten Fall Leben retten können. Und wenn die Tage demnächst wieder kürzer werden – dann fehlt uns das Sonnenlicht. Warum gerade Menschen mit dunklerer Haut dann eher Vitamin-D-Präparate brauchen, um gesund zu bleiben, und ob eine tägliche niedrigere Vitamin-D-Dosis besser ist als eine monatliche hohe – das erklären wir bei Quarks. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 17.09.2026 WDR
  • Folge 741 (45 Min.)
    Ralph Caspers moderiert die Sendung über die Zukunft der Kartoffel.
    In Deutschland wachsen die meisten Kartoffeln der EU, und seit dem 18. Jahrhundert gehört sie fest zur hiesigen Ernährung. Aber die Kartoffel gerät unter Druck. Unser Essverhalten verändert sich, hin zu Reis oder Pasta. Salz- oder Pellkartoffeln kommen dagegen immer seltener auf den Tisch, und es werden immer weniger Kartoffeln gekauft. Es sei denn, sie sind verarbeitet: ‚Pommes‘ oder Chips boomen! Deshalb macht „Quarks“ den Test: Wie gelingen perfekte Pommes frites, ohne gefährliches Acrylamid und zu viel Fett. Hitzeperioden, trockene Böden und Starkregen machen den Kartoffelbauern zu schaffen. Gerade die großen Kartoffeln, die für die langen Pommes gebraucht werden, gelingen dann schlecht. Und nicht nur die richtige Sorte, sondern auch der Zustand des Bodens macht den Geschmack der Kartoffel aus. Der Einsatz für die Kartoffel lohnt sich: Sie ist kalorienarm, nährstoffreich und hat eine gute Ökobilanz. Ihr Anbau benötigt vergleichsweise wenig Wasser und verursacht wenig CO2. Außerdem enthalten Kartoffeln einen besonderen Ballaststoff: die „resistente Stärke“. Sie entsteht, wenn gekochte Kartoffeln abkühlen und sie ist gut für die Darmgesundheit. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 24.09.2026 WDR
  • Folge 742 (45 Min.)
    Thomas Ranft moderiert die Sendung.
    Revolution mit Risiko: was bringt uns künstliche Intelligenz wirklich? (Wiederholung von Donnerstag) Künstliche Intelligenz schreibt Texte, übersetzt Sprachen, erkennt Bilder, imitiert Stimmen. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunft klang, ist längst Alltag: in Schule und Büro, in Medizin, Forschung und Industrie. Doch je mehr Lebensbereiche KI erobert, desto wichtiger wird die Frage: Was kann sie wirklich – und wo wirkt sie klüger als sie ist? Forschende arbeiten daran der KI-Fähigkeiten beizubringen, die lange als typisch menschlich galten: Sehen, Riechen, Sprechen, Muster erkennen, Verhalten deuten. Manche Systeme sollen sogar erkennen, ob jemand lügt. Wie weit sind diese Entwicklungen? Wird KI uns Menschen am Ende überflügeln oder sogar ersetzen? Genau deshalb machen sich viele Menschen Sorgen. Wie können wir KI sinnvoll für uns nutzen? Sie kann helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Gefahren besser abzuschätzen, schneller und effektiver Lösungen zu finden. Aber sie kann auch Fehler machen, Vorurteile verstärken, täuschend echte Falschinformationen erzeugen und Menschen gezielt beeinflussen. Auch die Arbeitswelt steht vor offenen Fragen: Welche Aufgaben übernimmt KI? Welche Berufe verändern sich? Und wo bleibt der Mensch unersetzlich – weil er Verantwortung trägt. Schließlich ist da noch die große Angst vor einer Superintelligenz: einer KI, die dem Menschen irgendwann überlegen sein könnte. Wie realistisch ist dieses Szenario? Quarks schaut hinter den KI-Hype: Was können diese Systeme? Wo sind ihre Grenzen? Und wie schaffen wir es, dass künstliche Intelligenz nicht über uns entscheidet – sondern uns hilft, selbst bessere Entscheidungen zu treffen? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 01.10.2026 WDR
  • Folge 743 (45 Min.)
    Archivfoto: Ein Rotfuchs im Morgennebel, hinten Skyline einer Großstadt, AI generiert
    Wilde, scheinbar unberührte Natur fasziniert viele Menschen. Sie verspricht Freiheit, Abenteuer und eine Welt, die ihren eigenen Regeln folgt – und uns daran erinnert, dass nicht alles geplant, geordnet und kontrolliert sein muss. Deshalb wünschen sich viele mehr Wildnis. Doch was passiert, wenn sie nicht nur Sehnsuchtsort ist – sondern plötzlich ganz nah? Wenn Füchse durch Wohngebiete streifen, Waschbären durch unsere Städte ziehen oder Wölfe wieder Teil unserer Kulturlandschaften werden, zeigt sich: Unsere Begeisterung für „wilde“ Natur endet oft dort, wo sie unseren Alltag betrifft. Wie kann das Zusammenleben gelingen? Denn Wildtiere leben längst mitten unter uns. Sie beobachten uns, passen sich unserem Alltag an und lernen, die vom Menschen geschaffene Welt für sich zu nutzen. Wir verändern ihre Lebenswelt – und sie fordern uns heraus. Doch damit stellen sich neue Fragen. Was bedeutet Wildnis in einer Landschaft, die der Mensch fast überall geprägt hat? Reicht es, der Natur Raum zu geben und sie sich dann selbst zu überlassen? Oder müssen wir doch eingreifen, damit Artenvielfalt erhalten bleibt und natürliche Prozesse überhaupt wieder in Gang kommen? Dabei könnte mehr Natur nicht nur Tieren und Pflanzen zugutekommen. Forschende untersuchen, unter welchen Bedingungen intakte, vielfältige Ökosysteme die Übertragung von Krankheitserregern erschweren und das Risiko von Zoonosen senken können. „Quarks“ geht der Frage nach: Wie viel Natur braucht der Mensch? Wie viel Wildnis wollen und können wir zulassen? Heißen wir sie auch dann noch willkommen, wenn sie direkt vor unserer Haustür beginnt? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 08.10.2026 WDR
  • Folge 744 (45 Min.)
    hr-fernsehen QUARKS: PILZE – DIE MACHT UNTER UNSEREN FÜSSEN. Jedes Jahr zur Pilz-Saison gibt es wieder Schlagzeilen über dramatische Vergiftungsfälle. Werden Menschen beim Sammeln leichtsinniger oder verändern sich durch den Klimawandel unsere Pilze und werden zur tödlichen Falle? Und können Bestimmungs-Apps helfen? Quarks taucht ein in das geheimnisvolle Reich der Pilze und zeigt, was unter unseren Füßen schlummert und was wir bedenken sollten, bevor wir die nächste Pfanne Pilze braten. Die Sendung moderiert Florence Randrianarisoa.
    Jedes Jahr zur Pilz-Saison gibt es wieder Schlagzeilen über dramatische Vergiftungsfälle. Werden Menschen beim Sammeln leichtsinniger oder verändern sich durch den Klimawandel unsere Pilze und werden zur tödlichen Falle? Und können Bestimmungs-Apps helfen? Pilze, die wir im Wald sehen oder im Supermarkt kaufen können, sind aber nur ein winziger Bruchteil der Pilze-Welt. Weit mehr spielt sich unter der Erde ab. Mit einem riesigen Netzwerk aus feinen Fäden, dem Mycel, durchziehen Pilze unsere Wälder und Wiesen wie ein lebendiges Internet. Wie geht es diesem unterirdischen Netzwerk nach dem Dürresommer? Denn Bäume sind auf dieses Pilz-Netzwerk angewiesen. Es versorgt sie mit Nährstoffen, hilft ihnen gegen die Hitze und schützt die Böden bei Dürre. Pilze sind bisher unterschätzter Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel. Und Forscher beginnen gerade erst die Bedeutung dieses weltweiten Pilz-Ökosystems zu verstehen. Ganz nebenbei sind Pilze im rohstoffarmen Deutschland ideal, um nachhaltige Produkte herzustellen. Startups bauen mit Hilfe von Pilzgeflechten umweltfreundliche und stabile Fahrradhelme, Verpackungen oder auch Bausteine für Häuser, die stabil sein können wie Beton. Quarks taucht ein in das geheimnisvolle Reich der Pilze und zeigt, was unter unseren Füßen schlummert und was wir bedenken sollten, bevor wir die nächste Pfanne Pilze braten. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 15.10.2026 WDR
  • Folge 745 (45 Min.)
    Die Zeit lässt sich zwar nicht zurückdrehen, unser Alter aber schon! Zumindest unser biologisches Alter. Für ein langes und gesundes Leben kommt es dabei besonders auf die Lebensmitte an. Schon innerhalb weniger Monate können wir unseren Körper dazu bringen, Alterungsprozesse zu verlangsamen oder sogar umzukehren. Im Test wird deutlich, wie stark sich das biologische Alter tatsächlich verändern lässt – nach nur drei Monaten mit neuem Lebensstil. Die Sendung moderiert Florence Randrianarisoa.
    Die Zeit lässt sich zwar nicht zurückdrehen, unser Alter aber schon! Zumindest unser biologisches Alter. Für ein langes und gesundes Leben kommt es dabei besonders auf die Lebensmitte an. Schon innerhalb weniger Monate können wir unseren Körper dazu bringen, Alterungsprozesse zu verlangsamen oder sogar umzukehren. Im Test wird deutlich, wie stark sich das biologische Alter tatsächlich verändern lässt – nach nur drei Monaten mit neuem Lebensstil. Quarks zeigt außerdem: Unsere Muskeln werden für die Alternsforschung immer interessanter. Besonders Griffkraft, Zwerchfell und Beinmuskulatur stehen im Fokus. Das führt auch dazu, dass frühere Empfehlungen wie die 10.000 Schritte am Tag völlig neu gedacht werden. Quarks erklärt, welche Maßnahmen in der Lebensmitte wirklich zählen. Und wie die kognitive Reserve dafür sorgt, dass wir auch im Kopf lange fit bleiben – und sogar Demenz vorbeugen können. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 22.10.2026 WDR
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 15.10.2026
  • Folge 746 (45 Min.)
    Kaffee ist offiziell ein lebensnotwendiges Gut. Was wie ein Jux klingt, hat der Bundesrat 2019 so entschieden, als er über die Pflichtlagerhaltung von Kaffee debattierte. Kaffee leiste zwar keinen Beitrag zur Nahrungsenergieversorgung, sei aber „Motivator und Leistungsförderer“.
    Eben noch hundemüde – und plötzlich hellwach. Dabei muss es nicht immer Kaffee sein, der uns belebt: Ein anregendes Gespräch kann schon reichen und die Müdigkeit scheint wie weggeblasen. Was entscheidet darüber, wie wach wir sind – und wie weit können wir das beeinflussen? Bei Müdigkeit greifen viele zuerst mal zu einem Kaffee. Doch selbst bei diesem Klassiker spielt mehr mit als nur Koffein: Auch unsere Erwartung kann die Wirkung beeinflussen. Wer mit einem belebenden Effekt rechnet, fühlt sich mitunter tatsächlich noch wacher. Doch auch das, was wir gerade tun, spielt eine Rolle. Langeweile kann uns schläfrig machen, während etwas, das uns wirklich interessiert, unsere Aufmerksamkeit wieder weckt. Auch Bewegung und helles Licht bringen uns wieder in Schwung – manchmal schon nach kurzer Zeit. Und inzwischen untersucht die Forschung noch einen ganz anderen Stoff: Kreatin, vor allem aus dem Kraftsport bekannt, wo es Kraft und Muskelaufbau unterstützen kann. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass es bei Schlafmangel bestimmte geistige Leistungen stabilisieren könnte. Selbst unsere Umgebung mischt mit. Beleuchtung, Temperatur und Luftqualität beeinflussen, wie wach und konzentriert wir arbeiten. Macht uns am Nachmittag also wirklich die Arbeit schlapp – oder womöglich das Büro? Quarks zeigt, was Kaffee wirklich kann, warum Langeweile müde macht, wie Licht und Bewegung wirken und weshalb Forschende auch Kreatin untersuchen. Wie weit können wir unsere Wachheit beeinflussen – und wann braucht unser Körper einfach Schlaf? (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 29.10.2026 WDR
  • Folge 747 (45 Min.)
    Viele Menschen versuchen, mit Kapseln, Pulvern und Brausetabletten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Dabei gilt auch für Vitamine: Viel hilft nicht automatisch viel. Im Gegenteil. Nicht nur ein Mangel kann krank machen, sondern auch ein Zuviel. Ralph Caspers
    Vitamine sind lebenswichtig. Doch zwischen Wissenschaft und Werbeversprechen liegen oft Welten. Viele Menschen versuchen, mit Kapseln, Pulvern und Brausetabletten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Dabei gilt auch für Vitamine: Viel hilft nicht automatisch viel. Im Gegenteil. Nicht nur ein Mangel kann krank machen, sondern auch ein Zuviel. Trotzdem boomt das Geschäft. Hersteller versprechen mehr Energie, ein stärkeres Immunsystem, gesünderes Altern und Schutz vor Krankheiten. Für fast jedes Gesundheitsversprechen gibt es das passende Präparat. Doch was davon ist wissenschaftlich belegt? Wer profitiert tatsächlich von zusätzlichen Vitaminen? Wie sinnvoll sind Multivitamin-Präparate? Und wann reicht eine ausgewogene Ernährung völlig aus? Gleichzeitig entdecken Forschende immer neue Zusammenhänge. Welche Rolle spielt Vitamin B3 für die Darmgesundheit? Warum bleibt ein Vitamin-B12-Mangel oft lange unbemerkt und kann dennoch schwerwiegende Folgen haben? Und weshalb können fettlösliche Vitamine auf Dauer sogar zum Gesundheitsrisiko werden? Wie grundlegend Vitamine für das Leben sind, zeigt ein überraschender Blick auf die Welt der Mikroben: Auch viele Bakterien sind auf Vitamine angewiesen. Forschende nutzen genau das für eine neue Strategie im Kampf gegen antibiotikaresistente Keime: Statt die Erreger direkt anzugreifen, versuchen sie, deren Versorgung mit lebenswichtigen Vitaminen zu kappen. Die Hoffnung: resistente Bakterien auszuhungern, bevor sie gefährlich werden. Quarks geht dem Vitamin-Hype auf den Grund und zeigt, was die Forschung wirklich weiß und wie wir uns optimal mit Vitaminen versorgen. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.11.2026 WDR
  • Folge 748 (45 Min.)
    Unser Darm beschäftigt uns meistens dann, wenn er Probleme bereitet. Aber die Forschung entdeckt immer mehr, wie unser Darm auch zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen kann. Das Mikrobiom – das sind alle hilfreichen Mikroben im Verdauungstrakt – spielt eine große Rolle, wenn es um psychische Gesundheit, versteckte Entzündungen oder um eine gute Verdauung geht. – Ralph Caspers
    Unser Darm beschäftigt uns meistens dann, wenn er Probleme bereitet. Aber die Forschung entdeckt immer mehr, wie unser Darm auch zu Wohlbefinden und Gesundheit beitragen kann. Das Mikrobiom – das sind alle hilfreichen Mikroben im Verdauungstrakt – spielt eine große Rolle, wenn es um psychische Gesundheit, versteckte Entzündungen oder um eine gute Verdauung geht. Und das Beste: Wir können unsere Darmgesundheit selbst beeinflussen. Welche Nahrungsmittel dabei wichtig sind, ob Probiotika-Präparate wirklich helfen und was alles zur Gruppe der Ballaststoffe zählt, erklärt Ralph Caspers. Der Darm ist weit mehr als nur unser Verdauungsorgan. Milliarden von Mikroorganismen bilden dort ein hochkomplexes Ökosystem: das Mikrobiom. Woran erkenne ich eigentlich, ob es dem Mikrobiom und meinem Darm gut geht? Wir zeigen, was bei der Verdauung im Körper passiert, wie der gesunde Stuhlgang aussieht, welche Signale darauf hindeuten können, dass der Darm aus dem Gleichgewicht geraten ist, und warum regelmäßige Beschwerden nicht einfach hingenommen werden sollten. Außerdem beleuchtet Quarks den faszinierenden Zusammenhang zwischen Darm und Psyche. Warum wird der Darm oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet? Welche Rolle spielt die sogenannte Darm-Hirn-Achse für unsere Stimmung, unser Stresslevel und unser allgemeines Wohlbefinden? Eine Sendung für alle, die wissen möchten, was in ihrem Bauch passiert und wie sie ihre Darm-Gesundheit unterstützen können. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.11.2026 WDR
  • Folge 749 (45 Min.)
    Geschwister sind für die meisten Menschen die längste Beziehung ihres Lebens. Länger als die zu den eigenen Eltern, oft auch länger als jede Partnerschaft. Was können Geschwister also tun, um ihre Bindung von Kindheit bis ins hohe Alter zu stärken? Ältere Geschwister geben ihr Wissen, Verhalten und sogar schulischen Erfolg an ihre jüngeren Geschwister weiter, aber hängt wirklich die Persönlichkeit davon ab, in welcher Reihenfolge Geschwister geboren sind? „Quarks“ hinterfragt auch die Rolle der Eltern: Wie können sie die Beziehung zwischen ihren Kindern fördern? Die Forschung liefert zum Beispiel medizinische sowie psychologische Gründe, welcher Altersabstand ideal ist. Auch wachsen heute immer mehr Kinder in Patchworkfamilien auf, mit Halbgeschwistern, Stiefgeschwistern und sozialen Geschwistern. Was macht Geschwister eigentlich zu Geschwistern? „Quarks“ begleitet Einzelkinder, Schwestern und Brüder von der Kinderzimmer-Rivalität, der besonderen Nähe zwischen Zwillingen bis ins Alter. Die Sendung zeigt, was Geschwisterbeziehungen ein Leben lang trägt, was sie zerbrechen lässt, und gibt praktisches Wissen mit für den eigenen Familienalltag. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.11.2026 WDR

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