2025, Folge 18–33
Mit Migranten durch die Sahara – Europas neue Grenze in Afrika
Folge 18 (30 Min.)
Migranten auf einem Pickup in der SaharaBild: ZDF und SRF/NZZ FormatSie wollen nach Europa, um sich dort ein besseres Leben aufzubauen. Die Europäische Union stört diese Migrationsbewegung aus Afrika und möchte sie stoppen. Milliarden von Euro werden deshalb in Anti-Migrations-Projekte investiert. Lokale afrikanische Kräfte sollen Migranten noch in der Sahara stoppen und so die Wüsten de facto zu Europas äusserster Grenze machen. Das Gebiet ist so abgelegen, dass nicht einmal die Staaten, zu denen es gehört, darüber Kontrolle haben, und so profitieren von der EU-Politik auch Warlords, Menschenhändler und Banditen. (Text: SRF)Original-TV-Premiere Do. 03.07.2025 SRF 1 CO2-Sauger für Klimaschutz? – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Folge 19Luftaufnahme der gesamten CO2-Entfernungs-Anlage von Climeworks in IslandBild: SRF/NZZ FormatDoch nach dem Hype kommt jetzt der Realitätscheck. Bis 2050 sollen jährlich mehrere Milliarden Tonnen CO2 aus der Luft gesogen werden – bisher hat man gerade einmal eine Million Tonnen geschafft. Reicht das noch?«NZZ Format» taucht tief in die aufstrebende CO2-Entfernungs-Branche ein, in der Schweizer Unternehmen wie Climeworks und Neustark eine führende Rolle spielen. Der Ideenreichtum und der Pioniergeist sind immens: von riesigen Direct-Air-Capture-Anlagen in Island über CO2-bindenden Beton und Pflanzenkohle bis hin zur Nutzung des Meeres als CO2-Speicher und zur Versteinerung im Untergrund – die Lösungen sind vielfältig. Doch nun stellt sich die entscheidende Frage: Sind die derzeitigen Anstrengungen, die verfügbare Finanzierung und die politischen Rahmenbedingungen ausreichend, um die Milliarden Tonnen CO2 zu entfernen, die zusätzlich zur Emissionsreduktion dringend für das Erreichen der globalen Klimaziele benötigt werden? (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 10.07.2025 SRF 1 Darf Mord verjähren? – Von moderner Strafermittlung und Grenzen des Rechts
Folge 20NZZ Format: Mann auf FriedhofBild: SRF1Denn nach dreissig Jahren verjährt Mord in der Schweiz. Das wollen viele ändern. Mit knapper Mehrheit haben National- und Ständerat beschlossen, dass Mord künftig nicht mehr verjährt. Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet. Fast die Hälfte hatte gegen die Gesetzesänderung gestimmt, und sie können noch immer das Gesetz zu Fall bringen. Zu viele Kräfte binden die Cold Cases, und die Chance der Aufklärung sinkt mit der Zeit. Befürworter entgegnen, dass DNA-Analyse und KI heute Mörder auch nach mehr als dreissig Jahren überführen können.«NZZ Format» stellt zwei berühmte Schweizer Fälle vor und zwei aus Deutschland, wo Mord nicht verjährt. Im April 2025 verurteilte das Landgericht Dortmund zwei Täter in einem Mordfall zu lebenslanger Haft, 34 Jahre nach der Tat. Wie wird die Schweiz entscheiden? Und was bedeutet das für den Kristallhöhlenmord, die Angehörigen und die Schweiz? (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 17.07.2025 SRF 1 Lieben und leben mit KI – Wie Algorithmen unsere Beziehungen verändern
Folge 21Und J. R. Adams? Er tauscht regelmässig Textnachrichten mit dem digitalen Klon seiner verstorbenen Mutter aus, um sie weiterhin in seinem Leben zu behalten. Künstliche Intelligenz dringt immer tiefer in unsere Beziehungen ein, verspricht Nähe, wo echte Verbindungen vergänglich sind – doch zu welchem Preis?Simone Schnall, Professorin für experimentelle Sozialpsychologie, warnt: «Wir wissen nichts über die Langzeitfolgen. Ohne Regulierung riskieren wir, dass Unternehmen den Profit über das Wohlergehen der Nutzer stellen.» Der Dok-Film «Leben und sterben mit KI» stellt eine zentrale Frage: Leben wir in einer Zukunft, in der Menschen, Beziehungen, ja sogar Tote durch KI ersetzt werden? Oder bleibt das, was uns wirklich verbindet, für die KI unerreichbar? Ein Film von Nicole Krättli (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 31.07.2025 SRF 1 Aufwachsen ohne Smartphone – Ist eine Kindheit ohne Tiktok und Co. möglich?
Folge 22 (30 Min.)NZZ Format Aufwachsen ohne Smartphone – Ist eine Kindheit ohne Tiktok und Co. möglich? John mit SmartphoneBild: SRF/NZZ FormatStudien verbinden eine exzessive Smartphone-Nutzung mit Depressionen, Angstzuständen und Konzentrationsproblemen. «NZZ Format» macht sich auf die Suche nach Familien und Schulen, die gegen diesen Trend ansteuern.?Martin und Ursula Novotny aus Sevelen sind überzeugt: Smartphones und soziale Netzwerke haben ein Suchtpotenzial wie Alkohol oder Drogen. Deshalb haben sie ihren Kindern lange kein eigenes Handy gegeben. Ähnlich streng geht das Lyceum Alpinum in Zuoz vor: Tagsüber bleiben alle Geräte in verschlossenen Kästen, ältere Schülerinnen und Schüler bekommen ihr Handy erst nach Unterrichtsende zurück, die jüngeren nur für zwei Stunden abends. Das Ergebnis: deutlich weniger Ablenkung im Unterricht und echte Gespräche in den Pausen.? Wie viel Bildschirmzeit ist gesund, und ab welchem Alter ist ein Smartphone sinnvoll? Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Nady Mirian erklärt, welche Regeln bei der Mediennutzung wirklich wirken.? (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 21.08.2025 SRF 1 Umstrittene Auslandsadoptionen – Ein düsteres Kapitel in der Schweiz und Südkorea
Folge 23 (30 Min.)Bekks, Hauptprotagonistin des FilmsBild: SRF/NZZ FormatDie Diskussionen um Auslandsadoptionen sind sowohl in der Schweiz wie auch in Südkorea neu entfacht. Der Bundesrat fordert ein Verbot. Der Grund: Berichte von Forscherinnen dokumentieren gravierende Missstände bei zahlreichen Adoptionen.Südkorea hält einen traurigen Weltrekord: Über 200’000 Kinder wurden ins Ausland adoptiert. Eine Wahrheitskommission soll nun die Erfahrungen von Betroffenen und ihren biologischen Familien aufarbeiten. Schon jetzt zeigt sich: Auch in Südkorea hat das System enorm viel Leid verursacht. «NZZ Format» begleitet Bekks in der Schweiz und reist mit ihr nach Seoul, wo sie das Grab ihres verstorbenen Vaters sucht. «NZZ Format» geht der Frage nach, wie eine Adoption das Leben der Adoptierten verändert. Und kann ein Verbot die Missbräuche verhindern? Ein Film von Cristina Karrer (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 19.10.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 28.08.2025 SRF 1 Trump, Maga und Migranten – Verabschieden sich die Amerikaner vom Einwanderungsland?
Folge 24 (30 Min.)Hauptprotagonist vor USA-Flagge.Bild: ZDF und SRF/NZZ FormatPräsident Trump hat einen harten Kurs gegen Migranten versprochen und im ganzen Land Razzien angeordnet. Kein anderes Thema ist wohl so umstritten in den USA.«NZZ Format» ist unterwegs im Gliedstaat Arizona, direkt an der Grenze zu Mexiko, und zeigt, wie sich Amerika verändert. «NZZ Format» begegnet Wendy, deren Asyl-Status plötzlich wieder wackelt, Isabel, einer Aktivistin, die sich für Migrantinnen und Migranten einsetzt, José, dessen Eltern Migranten sind, der bei der Wahl aber für Trump gestimmt hat, und Michael, einem Maga-Aktivisten, der für den Kurs des Präsidenten wirbt. «Trump, Maga und Migranten» handelt vom Ringen Amerikas um eine neue Identität und zeigt, wie sich ein Land in gegenteilige Richtungen bewegt. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 02.11.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 04.09.2025 SRF 1 Europa im Rohstoffrausch – Wie wir unabhängig werden von Trump und China
Folge 25 (30 Min.)NZZ Format Europa im Rohstoffrausch – Wie wir unabhängig werden von Trump und China TanjaBild: SRF/NZZ FormatDie EU will mit der Critical Raw Materials Act unabhängiger werden – durch Abbau, Verarbeitung und Recycling kritischer Rohstoffe direkt in Europa.Doch der Wandel ist komplex: Während in Österreich Magnesit und Graphit abgebaut werden, formiert sich in Serbien Widerstand gegen ein grosses Lithiumprojekt. Kritiker beanstanden Umweltzerstörung und Korruption, Befürworterinnen sehen darin eine wirtschaftliche Chance für Serbien und ganz Europa. Auch das Thema Recycling gewinnt an Bedeutung: Forscherinnen wie Marie Perrin von der ETH arbeiten an innovativen Verfahren zur Rückgewinnung Seltener Erden aus Elektroschrott. Der europäische Bergbau steht am Wendepunkt – zwischen geopolitischem Druck, technologischem Fortschritt und gesellschaftlichem Widerstand. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 05.10.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 11.09.2025 SRF 1 Gefährlicher Radsport – Zwischen Tempo und Tragödien
Folge 26 (30 Min.)NZZ Format Gefährlicher Radsport – Zwischen Tempo und Tragödien Radrennfahrer im WindkanalBild: SRF/NZZ Format«NZZ Format» begleitet die Verantwortlichen der Tour de Suisse. Sie versuchen, Fahrer und Zuschauer bestmöglich zu schützen: mit einem neuartigen Fahrer-Tracking-System und moderner Streckensicherung. Junge Profis wie Elynor Bäckstedt berichten von gebrochenen Knochen und dem Alltag mit Stürzen, während der belgische Erfinder Bert Celis mit einem Airbag nach Lösungen sucht, um die Fahrerinnen und Fahrer besser zu schützen.Ein «NZZ Format» über einen Sport am Scheideweg, der die Gratwanderung zwischen Faszination und tödlichem Risiko meistern muss. Ein Film von Lukas Wagner (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 16.11.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 25.09.2025 SRF 1 Ungewisses Leben in Syrien nach der Diktatur
Folge 27 (30 Min.)NZZ Format Ungewisses Leben in Syrien nach der Diktatur Nourah, die HauptprotagonistinBild: SRF/NZZ FormatNourah Daher ist als DJ in der Berliner Klubszene bekannt. Vor zehn Jahren floh die Syrerin vor dem Bürgerkrieg nach Deutschland, machte sich dort hinter dem Mischpult einen Namen. Jetzt kehrt sie für einen wichtigen Auftritt zurück: einen Rave in Damaskus, der syrischen Hauptstadt und Nourahs alter Heimat.«NZZ Format» begleitet Nourah auf ihrer Reise in ein Land, das vom Krieg gezeichnet ist. Weite Teile Syriens liegen in Trümmern, die Wirtschaft liegt am Boden. Nach dem Sturz des Diktators Bashar al-Asad steht das Land am Scheideweg: Werden die Islamisten, die Asad besiegt haben und jetzt an der Macht sind, das Land prägen? Oder bleibt Raum für neue Freiheiten? In Damaskus trifft Nourah auf Philippe, Maher und Ahmed. Die DJ wollen dort die Raveszene aufbauen und mit ihrer Musik ein Zeichen setzen: Die kleine Szene wehrt sich gegen die drohende Islamisierung. Mit lautem Techno feiert sie die neuen Freiräume, die ihr schon bald wieder genommen werden könnten. (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 30.11.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 02.10.2025 SRF 1 Tod am Matterhorn – Warum Bergsteiger die Gefahren unterschätzen
Folge 28 (30 Min.)NZZ Format Tod am Matterhorn – Warum Bergsteiger die Gefahren unterschätzen. Bergsteiger am Matterhorn.Bild: SRF/NZZ FormatTrotz moderner Infrastruktur und internationalem Ruhm bleibt das Matterhorn Schauplatz zahlreicher Tragödien. Der «NZZ Format»-Film «Tod am Matterhorn» geht der Frage nach, warum so viele das Risiko unterschätzen. Er begleitet Anjan Truffer, Bergführer und Rettungschef der Air Zermatt, ins Solvaybiwak. Er zeigt, wie die Hüttenwartin Edith Lehner auf der Hörnlihütte mit den Unglücken am Berg lebt. Und er folgt der Bergsteigerin Meli Rüfenacht auf ihre erste Matterhorn-Besteigung – ein Jahr nachdem sie Zeugin eines tödlichen Absturzes wurde.Die Reportage beleuchtet nicht nur die Gefahren des Alpinismus, sondern auch die psychologischen Folgen: Wie gehen Hinterbliebene mit dem plötzlichen Verlust um? Welche Strategien entwickeln Rettungskräfte, die täglich mit Tod und Trauma konfrontiert sind? Und welche Rolle spielen soziale Medien, wenn immer mehr Menschen unvorbereitet den Aufstieg wagen? «Tod am Matterhorn» ist eine filmische Auseinandersetzung mit der Faszination und den Schattenseiten des Bergsteigens und eine Mahnung, dass im Hochgebirge selbst kleinste Fehler fatale Folgen haben können. Ein Film von Matthias Lüscher (Text: SRF) Deutsche TV-Premiere So. 23.11.2025 3sat Original-TV-Premiere Do. 09.10.2025 SRF 1 Krebs überlebt – und jetzt? Der schwierige Weg zurück ins Leben
Folge 29 (30 Min.)«Ich bin zwar gesund, aber geheilt werde ich nie sein», sagt Tanja Kewan. Sie erhielt zuerst die Diagnose Brustkrebs, später Leukämie. Acht Jahre nach der letzten Chemotherapie ringt die 34-Jährige noch immer mit der Angst vor einem Rückfall und kämpft mit den Folgen der durch die Behandlung ausgelösten frühen Menopause. «Du wirst aus dem Leben gerissen. Aber wenn die Behandlungen vorbei sind, hilft dir niemand zurück», sagt sie.Jedes Jahr erkranken in der Schweiz über 46 000 Menschen an Krebs. Dank des medizinischen Fortschritts überleben heute rund 60 Prozent. Damit wächst die Zahl der sogenannten Cancer-Survivors – Menschen, die den Krebs besiegt haben, aber weiter mit seinen Folgen leben. Unterstützung müssen sie sich selbst suchen und organisieren, in einem Flickwerk von Angeboten. Anders in den USA: Dort erhält die Brustkrebsüberlebende Kathryn Parciak umfassende Begleitung im Wellness House in Chicago, einer spezialisierten Einrichtung für Patienten und Überlebende. Von Ernährungs- und Bewegungsangeboten über psychologische Hilfe bis hin zu administrativer Unterstützung: Die Nachsorge ist hier als eigene Phase im Krankheitsverlauf anerkannt. «NZZ Format» begleitet Krebspatienten und Überlebende auf ihrem Weg und zeigt, wie wertvoll eine vollumfängliche Versorgung jenseits von Chemotherapie und Bestrahlung sein kann. Ein Film von Nicole Krättli (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 30.10.2025 SRF 1 Diagnose unbekannt – Wenn Ärzte und Patienten jahrelang im Dunkeln tappen
Folge 30 (30 Min.)NZZ Format Diagnose unbekannt – Wenn Ärzte und Patienten jahrelang im Dunkeln tappen Vanessa, Protagonistin im FilmBild: SRF/NZZ FormatIn der Schweiz leben über eine halbe Million Menschen mit einer seltenen Krankheit. Im Schnitt dauert es fünf Jahre, bis sie eine Diagnose erhalten. Auch bei verbreiteten, aber wenig erforschten oder neuen Krankheiten kann sich die Diagnostik über Jahre hinziehen.«NZZ Format» zeigt, wie Betroffene in dieser Zeit mit Ungewissheit, Unverständnis und fehlender Betreuung umgehen. Der Film beleuchtet die Bemühungen in der Schweiz, die medizinische Versorgung solcher Patientinnen und Patienten zu verbessern – und zeigt, wie künstliche Intelligenz zunehmend für die Diagnostik eingesetzt wird, um das weltweite medizinische Wissen effizienter zu nutzen. «Diagnose unbekannt» gibt private Einblicke in zwei persönliche Geschichten, die geprägt sind von der Suche nach einer Diagnose, die alles verändern kann. Ein Film von Caroline Dettling (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 06.11.2025 SRF 1 Trumps erfundener Genozid – Wie der US-Präsident Südafrikas Gewaltproblem verzerrt
Folge 31 (30 Min.)NZZ Format Trumps erfundener Genozid – wie der US-Präsident Südafrikas Gewaltproblem verzerrt Franelyn, Protagonistin im FilmBild: SRF/NZZ FormatEr sprach gar von Genozid. Stichhaltige Belege hat Trump nicht geliefert. Wie kommt der US-Präsident zu dieser Behauptung? Welche Kräfte haben für dieses Narrativ in Washington lobbyiert? Und wie erleben Bauern in Südafrika Gewalt wirklich?«NZZ Format» hat weisse und schwarze Bauern getroffen. Thobani Ntonga schläft jede Nacht mit einer Pistole unter dem Kopfkissen, und Franelyn Rossouw lässt ihren Hof mit privatem Sicherheitspersonal beschützen. Die weisse Bäuerin glaubt, dass man es auf die Weissen abgesehen habe, der schwarze Bauer ist überzeugt, dass es bei den Morden nicht um die Hautfarbe gehe. Sosehr Südafrika in dieser Frage zerrissen scheint, so zeigt sich doch eines: Alle leiden unter der Gewalt und der korrupten Regierung. Denn Tatsache ist: In Südafrika werden viele Menschen ermordet. Letztes Jahr waren es 62 pro Tag. Ein Film von Cristina Karrer (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 20.11.2025 SRF 1 Die Stadt vor Fluten schützen – Das Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen und Trockenheit
Folge 32 (30 Min.)NZZ Format Die Stadt vor Fluten schützen – Das Schwammstadt-Prinzip gegen Starkregen und Trockenheit Schwammstadt-Prinzip: Urbane Räume sollen Wasser nicht abwehren, sondern aufnehmen.Bild: SRF/NZZ FormatSintflutartige Regenfälle, tödliche Überschwemmungen, monatelange Dürren – die Extreme des Klimawandels sind längst Realität. In Valencia sterben über 200 Menschen nach Starkregen, in Kopenhagen fällt an einem Tag so viel Regen wie sonst in zwei Monaten, im Ahrtal bringt das Wasser Tod und Zerstörung. Je stärker sich die Erde erwärmt, desto heftiger werden die Gegensätze: Flut und Dürre, Überfluss und Mangel.Doch es gibt Wege, sich anzupassen – und sie beginnen dort, wo wir leben: in unseren Städten. Der chinesische Landschaftsarchitekt Kongjian Yu, Vater der Schwammstadt, hat jahrzehntelang gegen die Versiegelung der Städte gekämpft. Seine Idee: Urbane Räume sollen Wasser nicht abwehren, sondern aufnehmen – wir sollen Böden, Parks und Flächen wieder durchlässig machen. Yu hat in über 200 Städten Chinas mehr als 500 solcher Schwammparks realisiert. Sein Ansatz inspiriert längst die Welt – etwa Kopenhagen, das nach der Flut von 2011 mit dem Skybrudsplan die Stadt umgekrempelt hat. Die Landschaftsarchitektin Mette Skjold des Büros SLA führt durch Parks, die Kopenhagen nicht nur sicherer, sondern auch lebenswerter machen. Doch kann das Konzept auch in ländlichen Gebieten wirken? Holger Schüttrumpf von der RWTH Aachen und sein Team untersuchen im Ahrtal, wie sich die Idee der Schwammstadt auf Mittelgebirgsregionen übertragen lässt. Ein Film über Städte, Landschaften und Menschen, die lernen, mit dem Wasser zu leben – und darüber, wie aus einer Idee ein globales Überlebenskonzept werden könnte. Ein Film von Gustav Hofer (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 27.11.2025 SRF 1 Kein E-Auto ohne China? – Europas riskante Abhängigkeit bei Batterien
Folge 33 (30 Min.)Illustration E-Auto.Bild: ZDF und SRF/NZZ FormatEuropa wollte mit Northvolt zur globalen BatterieMacht aufsteigen – und scheiterte spektakulär. «NZZ Format» erzählt die Geschichte einer Industrie, die über Nacht zur zentralen Zukunftsfrage wurde: Wer die Batterie beherrscht, kontrolliert die Elektromobilität. Während China längst Gigafabriken in Serie baut, ringt Europa mit politischer Unsicherheit, fehlendem Know-how und ambitionierten, oft überhasteten Grossprojekten. Gibt es noch Hoffnung für Europa?Der Film folgt Ismail, der nach Schweden zieht, um am europäischen Traum der Batterien mitzuwirken. Was als Hoffnung beginnt, endet in Enttäuschung: Qualitätsprobleme, gigantische Ausschussraten und zu schnelle Skalierung treiben Northvolt in die Insolvenz – die grösste der modernen schwedischen Wirtschaftsgeschichte. Expertinnen und Experten erklären, warum Europa den technologischen Anschluss verpasste, wie eng die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern geworden ist und weshalb die Zukunft der europäischen Industrie auf dem Spiel steht. Gleichzeitig zeigt die Dokumentation, wie die deutsche VW-Tochter PowerCo versucht, aus den Fehlern zu lernen. Ob Europa im globalen Wettlauf um die Batterie noch eine Chance hat – oder diese bereits verspielt wurde -, wird zur zentralen Frage eines Kontinents, der sich seine industrielle und technologische Souveränität zurückerobern will. Ein Film von Luca Froelicher (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 11.12.2025 SRF 1
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