„Vigil“: Erfolgreicher U-Boot-Thriller der BBC kommt im Januar zu arte

    Suranne Jones und Rose Leslie ermitteln in Mordfall

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 12.11.2021, 18:07 Uhr

    Polizistin Amy Silva (Suranne Jones) auf dem Weg in den Bauch des metallenen Biests in „Vigil“ – Bild: BBC One
    Polizistin Amy Silva (Suranne Jones) auf dem Weg in den Bauch des metallenen Biests in „Vigil“

    Der Kultursender arte hat angekündigt, dass die britische Serie „Vigil – Tod auf hoher See“ beim Sender im Januar 2022 veröffentlicht wird. Genauer gesagt kommt der sechsteilige britische Thriller, bei dem arte Ko-Produzent war, ab dem 6. Januar 2022 in die arte Mediathek und ab dem 13. Januar um 21:00 Uhr ins lineare arte-Programm.

    Aktuell nimmt die Serie am Seriencamp Festival in München teil. Dazu gehört, dass die beiden Auftaktfolgen am morgigen Samstag (13. November 2021) im Originalton um 14:45 Uhr im ARRI-Kino in München auf großer Leinwand aufgeführt werden. Daneben sind die beiden Auftaktfolgen auch Teil des Watchroom des Festivals, der seit gestern online ist (seriencamp-watchroom.tv/​start; kostenlose Anmeldung erforderlich) und noch bis 28. November besuchbar bleibt.

    „Vigil – Tod auf hoher See“ wurde federführend von der BBC produziert und war für den Sender bei der Premiere im vergangenen Oktober ein gewaltiger Erfolg. Genauer gesagt erreichte der Serienauftakt die besten Quoten seit „Bodyguard“ (mit Richard Madden) aus dem Jahr 2018. Und das nicht von ungefähr, denn beide Serien hatte die BBC als Prestigeprojekte produziert. In Deutschland wurde „Bodyguard“ mit dem Start auf Netflix ein Hit. Welche Zuschauerzahlen das neue Format „Vigil“ nun auf arte wird erreichen können, wird sich zeigen.

    Über „Vigil“

    Ein Todesfall an Bord des U-Boots HMS Vigil bringt eine ungewöhnliche Zusammenarbeit der Polizei und des Militärs hervor: Detective Chief Inspector Amy Silva (Suranne Jones; „Doctor Foster“, „Gentleman Jack“, „Scott & Bailey“) soll den Fall im militärischen Umfeld untersuchen – und im Wesentlichen dabei den Anschein eines „tödlichen Unfalls“ (ein Besatzungsmitglied war nach offizieller Meinung an einer „versehentlichen Drogen-Überdosis“ gestorben) mit einem offiziellen Stempel versehen.

    Das Besondere? Die Vigil ist eines von nur drei U-Booten des Vereinigten Königreiches, die alleine mit Atomwaffen und einem rotierenden Einsatzplan die nukleare Abschreckung für das Land sicherstellen. Aus Gründen der Landesverteidigung ist es unerlässlich, dass die HMS Vigil auf See bleibt!

    So wird Silva per Hubschrauber auf das U-Boot abgeseilt. Als der vermeintliche „tödliche Unfall“ sich in den Augen von Silva als Mord darstellt, wird die Lage kompliziert. Einerseits muss der Mörder definitiv immer noch an Bord sein, während man bei den Streitkräften einen Mord für unmöglich hält: Die nukleare Abschreckung Britanniens kann sich keine schlechten Schlagzeilen leisten, denn das teure Programm steht vor der langfristigen Entscheidung über den Bau einer nächsten Generation an Schiffen. Auch ist Silva auf die Unterstützung ihrer Kollegin DS Kirsten Longacre (Rose Leslie, „Game of Thrones“) angewiesen, die an Land Hintergründe ermittelt – zudem ist Longacre auch Silvas Ex-Lebensgefährtin (Es ist kompliziert!). Bald wird klar, dass der Fall größere Dimensionen hat.

    Trailer zu „Vigil“ (englisch)

    Weitere zentrale Rollen in „Vigil“ spielen Stephen Dillane (Stannis Baratheon in „Game of Thrones“), Daniel Portman (Podrick Payne im Fantasy-Epos), Shaun Evans („Der junge Inspektor Morse“), Anjli Mohindra („Bodyguard“), Martin Compston („Line of Duty“), Paterson Joseph („Timeless“), Connor Swindells („Sex Education“), Adam James („Doctor Foster“), Gary Lewis („His Dark Materials“), Lolita Chakrabarti („Riviera“), Lorne MacFadyen („Grantchester“), Stephen McCole, Tom Gill, Lois Chimimba, Anita Vettesse („Loch Ness“), Bobby Rainsbury, Cristian Ortega und Lauren Lyle („Outlander“).

    Nach Sichtung der ersten beiden Folgen im Umfeld der Weltpremiere kam unser Kollege Gian-Philip Andreas zum vorläufigen Urteil, dass der Puls aber in schöner Regelmäßigkeit nach oben getrieben werde und (d)urch die permanenten Sprünge zwischen Wasser und Land kommt Dynamik rein. Daneben lässt der Verdacht eines größeren politischen Komplotts (…) auf eine dramatische Zuspitzung hoffen: ‚Vigil‘ ist wirkungsvoll verzahnte, handwerklich gutgemachte Spannungskost, die nach einem Drittel der Gesamtlaufzeit noch keine Längen aufweist. (Zur kompletten Kritik zur Serie „Vigil“)

    „Vigil“ wurde zunächst als Miniserie angekündigt. Wie seinerzeit bei „Bodyguard“ gibt es nach dem Erfolg der Ausstrahlung Spekulationen darüber, ob es eine Fortsetzung geben kann.

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