„God of War“: Videospieladaption verpflichtet „Game of Thrones“- und „Jurassic World“-Darsteller als Bösewicht

Actionabenteuer mit mythologischem Unterbau schickt Vater und Sohn auf gefährliche Reise

Christopher Diekhaus
Christopher Diekhaus – 25.02.2026, 12:06 Uhr

Darf wieder böse sein: Ed Skrein (M.), hier mit Michiel Huisman und Netflix-Chef Ted Sarandos bei der Premiere von „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“ – Bild: Netflix/Emilio Madrid
Darf wieder böse sein: Ed Skrein (M.), hier mit Michiel Huisman und Netflix-Chef Ted Sarandos bei der Premiere von „Rebel Moon – Teil 1: Kind des Feuers“

Nachdem in den letzten Wochen bereits diverse zentrale Rollen in der Videospielverfilmung „God of War“, einem Big-Budget-Projekt von Prime Video, besetzt wurden (fernsehserien.de berichtete), steht nun fest, wer den Part des Hauptbösewichts Baldur übernimmt. „Game of Thrones“-Darsteller Ed Skrein, der zuletzt mit „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ im Kino zu sehen war, bringt sich als Gegenspieler des von Ryan Hurst („Sons of Anarchy“) verkörperten Protagonisten Kratos (Gott des Krieges) in Stellung.

Beschrieben wird Skreins Figur wie folgt: Obschon Baldur der jüngste Sohn des nordischen Gottes Odin ist, ist er dessen gefährlichste Waffe. Nach seinen eigenen Regeln lebend, präsentiert er sich charismatisch, unberechenbar und scharfzüngig. Als Junge wurde Baldur mit einem Fluch belegt, der ihm die Fähigkeit nahm, Freude und körperliche Empfindungen zu spüren. Was wiederum eine unstillbare Wut und Blutlust in ihm entfachte. Baldur bevorzugt einen rauflustigen Kampfstil, der seine gewaltige Stärke mit der rohen Kraft seiner Fäuste verbindet. Vor allem sehnt er sich nach einem im Kampf ebenbürtigen Gegner – einem Widersacher, der ihn endlich etwas fühlen lässt.

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„God of War“ folgt der Geschichte der beiden zuletzt veröffentlichten Videospiele aus der gleichnamigen PlayStation-Reihe, in denen Kratos’ zehnjähriges Kind Atreus eingeführt wird. Vater und Sohn machen sich in der Prime-Video-Serie auf den Weg, um die Asche ihrer verstorbenen Ehefrau und Mutter Faye zu verstreuen. Bei ihren Abenteuern versucht Kratos, Atreus zu lehren, ein besserer Gott zu sein, während der Junge dem Senior zeigen will, wie man ein besserer Mensch ist.

Zur Besetzung der mythologisch aufgeladenen Actionproduktion gehören, wie schon früher verkündet wurde, Callum Vinson als Atreus, Max Parker als Heimdall, Ólafur Darri Ólafsson als Thor, Teresa Palmer als Sif, Alastair Duncan als Mimir, Jeff Gulka als Sindri, Danny Woodburn als Brok und Mandy Patinkin als Odin.

Die bereits mit einem Auftrag für zwei Staffeln versehene Realfilmadaption ist eine Koproduktion von Sony Pictures Television und den Amazon MGM Studios in Zusammenarbeit mit PlayStation Productions und Tall Ship Productions. Neben Showrunner Ronald D. Moore treten auch Maril Davis, Cory Barlog, Naren Shankar, Matthew Graham, Asad Qizilbash, Jeff Ketcham, Hermen Hulst, Roy Lee und Brad Van Arragon als ausführende Produzenten in Erscheinung. Ko-Executive-Producer sind Joe Menosky, Marc Bernardin, Tania Lotia und Ben McGinnis. Die ersten beiden Episoden entstehen unter der Regie von Frederick E.O. Toye.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Ach nein, die Europäer dürfen wieder die Bösen spielen ... na ja, sind aber auch die interessanteren Rollen ;-)

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