„Prince Charming“: Der Bachelor ist schwul! – Review

    TVNOW sucht das Prinzenpaar

    Daniel TeutebergGregor Löcher
    Rezension von Daniel Teuteberg und Gregor Löcher – 01.11.2019, 12:00 Uhr

    Prince Charming (m.) und seine potenziellen Partner – Bild: TVNOW
    Prince Charming (m.) und seine potenziellen Partner

    Seit einigen Wochen konnten sich Fernsehzuschauer über mysteriöse Teaser in den Werbeblöcken der Sender aus der RTL-Familie wundern. „Dating ist schwul“, „Krawatten sind schwul“, „Liebe ist schwul“. Verschiedene Dinge seien schwul, dann wurde auf das-ist-schwul.de verwiesen. Dahinter steckte eine Kampagne für die neue TVNOW-Sendung „Prince Charming“, zu deren Website der Link am Ende führte. Seit dem 30. Oktober stellt der Streaminganbieter für zahlende Abonnenten jeden Mittwoch eine neue Folge der schwulen Dating-Show online. Acht Wochen lang buhlen anfangs 20 Männer um die Gunst des besagten „Prinzen“, in der Hoffnung, sein Herz zu erobern, und vor allem, in jeder Runde weiterzukommen, um zumindest bis zum Finale dabei zu bleiben.

    Kuppelshows kennen deutsche Zuschauer schon lange – in den 80ern flirtete man bereits beim „Herzblatt“, seit den Nullerjahren auch beim „Bachelor“ (sowie kurz darauf auch bei der „Bachelorette“). Vom Konzept ähnelt „Prince Charming“ stark den beiden letztgenannten Sendungen, die seit Jahren eine feste Größe im Privatfernsehen (ebenfalls bei der RTL-Gruppe) darstellen: Im „Bachelor“ geht es um einen alleinstehenden Mann, der versucht, aus einer Gruppe von interessierten Damen im Rahmen von Gruppen- und Einzeldates die „Richtige“ zu finden. Am Ende jeder Ausgabe erhalten diejenigen Kandidatinnen, die bei ihm Eindruck gemacht haben, eine Rose – die anderen gehen leer aus und fliegen raus. Bei „Prince Charming“ hingegen händigt Protagonist Nicolas Puschmann schwarze Krawatten aus – von denen ihm am Ende jeder Sendung aber weniger zur Verfügung stehen, als noch Kandidaten im Rennen sind. Bis zu den spannenden letzten Minuten des Aussortierens legen sich die Anwärter also mächtig ins Zeug, um möglichst charmant, interessant oder sexy zu wirken – ein bisschen so wie bei echten Dates eben. Doch ist es überhaupt interessant, anderen Leuten beim Balzverhalten zuzusehen? Und bietet „Prince Charming“, abgesehen von der Sexualität der Kandidaten, etwas Neues, das man so oder so ähnlich nicht bereits viele Male beim „Bachelor“ bzw. der „Bachelorette“ gesehen hat?

    So charmant wie der Titel der Sendung – Nicolas Puschmann will die Herzen der Kandidaten (und der Zuschauer) erobern TVNOW
    So charmant wie der Titel der Sendung – Nicolas Puschmann will die Herzen der Kandidaten (und der Zuschauer) erobern TVNOW

    Die Sendung startet mit einem zweiminütigen Ausblick auf das, was die Zuschauer erwartet – und neben reichlich nackter Haut darf man sich auf eine Achterbahnfahrt quer durch alle Emotionen gefasst machen. Tränen, Eifersüchteleien, Streiterein und Zickereien sind vorprogrammiert. Auch Annäherungen unter den Kandidaten in verschiedensten Konstellationen deuten sich an. Und mit dem Satz „Nennt die Fotze mich einfach ‚Schlampe‘“ dürfte dann wohl auch nach anderthalb Minuten bereits ein erinnerungswürdiges Zitat dieser ersten Staffel gefallen sein. Aber auch körperliche Challenges scheinen Teil der Sendung zu sein und dürften eine Abwechslung zum angedeuteten Gefühlschaos darstellen.

    Zunächst wird „Prince Charming“ vorgestellt: der 28-jährige Nicolas ist kürzlich aus seiner Heimatstadt Hamburg nach Köln gezogen und arbeitet als Berater für Medizinprodukte im Außendienst. Sechs oder sieben Mal pro Woche geht er seiner Leidenschaft, dem Sport, nach und das zeigt er denn auch gleich, in dem er splitternackt in den Pool der Villa in Griechenland springt, dem Ort des Geschehens. Sein Traummann soll eine perfekte Kombination aus Innerem und Äußerem sein, Humor und Charisma sind ihm am wichtigsten. Vor Prince Nicolas treffen jedoch die Kandidaten in der Villa ein, die in dieser ersten Folge sehr ausführlich vorgestellt werden. Auch wenn sich auf den ersten Blick verschiedene Männertypen unter den Kandidaten finden, so fällt doch auf, dass keiner älter ist als 38 Jahre – wenngleich Aaron, mit 24 der jüngste, erstaunt feststellt, dass „Senior“ Adrian dennoch „nicht verkommen oder alt“ aussieht – und der Großteil der Kandidaten ein sportliches und/oder schlankes Erscheinungsbild hat – und tendenziell eher extrovertiert wirkt, was aber vielleicht auch nicht anders zu erwarten ist in einem Format wie diesem. Auch das Thema Outing wird hier mehrfach angesprochen und gibt der Sendung Gelegenheit zu zeigen, dass den Zuschauer auch ernsthaftere Unterhaltungen erwarten könnten. Einer der Kandidaten ist noch ungeoutet bei seiner Familie und kündigt an, mit dieser Sendung offen zu sich stehen zu wollen, ein anderer berichtet von seinem Aufwachsen in einer konservativen Familie von Zeugen Jehovas, wo Homosexualität nicht vorkommen durfte und er sich deshalb über sechs Jahre in eine Ehe mit einer Frau geflüchtet hat.

    Für die erste Begegnung mit Prince Nicolas putzen sich dann natürlich alle ordentlich heraus. Ein Hemd muss es schon sein, immerhin werden hier ja statt Rosen Krawatten überreicht. Hier spaltet sich die Gruppe dann erstmals in diejenigen, die sofort das Gespräch mit Nicolas suchen und ihn beeindrucken wollen, und die Zurückhaltenden, die erstmal abwarten. Aber begeistert sind sie natürlich alle von ihm, „er ist ja so schön!“

    Die Kandidaten
    Bekannt für den kürzesten Auftritt aller Zeiten bei DSDS, hofft Simon bei „PC“ auf eine längere VerweildauerTVNOW
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    Besser bekannt als seine Kunstfigur „Lafayette Diamond“: Manuel mag es gewürztTVNOW
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    Trotz seines jungen Alters schon sehr forsch: AaronTVNOW
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    Berlin, Berlin, wir fahren leider zurück nach Berlin: RobertTVNOW
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    Von Anfang an einer der profiliertesten Kandidaten („Schlafzimmerblick meets Schnapsdrossel“): LarsTVNOW
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    AntonioTVNOW
    AntonioTVNOW
    Schenkt dem Prinzen zu wenig Aufmerksamkeit: DanTVNOW
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    Löst unmittelbar Welpenschutzgefühle aus: RobinTVNOW
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    Lässt gern die Hände wandern: DominicTVNOW
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    Pirscht sich gekonnt als erster an Prince Charming heran, das kennt er wohl vom Strippen: SebastianTVNOW
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    Jedes (Brust-) Haar sitzt: MartinTVNOW
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    MarcoTVNOW
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    Früher Scheinehe, jetzt schwul vor einem Millionen-Publikum: AlexanderTVNOW
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    Wer hält sich länger – Großbritannien in der EU, oder Londoner John in der Sendung?TVNOW
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    Noch immer (?) ungeoutet: KirilTVNOW
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    Betont bieder im Lodenoutfit: PascalTVNOW
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    SamTVNOW
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    Trotz seines hohen Alters „überhaupt nicht verkommen und alt aussehend“: Adrian bekommt von Aaron hübsche KomplimenteTVNOW
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    Facettenreich: AndreasTVNOW
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    Und auch mal einer mit langen Haaren: DominikTVNOW
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    Trotz reichlich Andeutungen und Bekenntnissen einzelner Kandidaten, kein Kind von Traurigkeit zu sein, sind sich am Ende alle einig darüber, dass Monogamie der einzige Weg in einer Beziehung ist. Sozial erwünschte oder gar heteronormative Antwort? Man weiß es nicht. Abzuwarten bleibt, ob sich dieser Anspruch auch im Verhalten der Kandidaten widerspiegeln wird. Das Intro am Anfang deutet eher anderes an und überhaupt zieht sich die Option, dass ja auch die Kandidaten untereinander „etwas anfangen könnten“ wie ein roter Faden durch die Sendung und scheint vielleicht auch das hauptsächlich Interessante und Neue am Konzept einer Datingshow in Schwul zu sein. Wie spannend ist der Prince Charming wirklich? Ist er das Buhlen wert? Oder versteckt der Traummann sich gleich im Nachbarbett? Im „Bachelor“ wird nie in Frage gestellt, ob es sich lohnt, um ihn zu kämpfen (mit Ausnahme des Glatzen-Bachelor, über den eine der Kandidatinnen anmerkte, dass ihr Haare bei einem Mann eigentlich schon wichtig seien). Hier hingegen konkurrieren die Kandidaten nicht nur untereinander, sondern auch mit dem Prinzen. Zumindest die beiden Kandidaten, die gemeinsam um die letzte übrige Krawatte bangen, trösten sich während der heiklen Minuten gegenseitig mit ein paar Streicheleinheiten.

    Bleibt die Frage, ob die teilweise beliebig wirkenden Entscheidungen des Prinzen nicht maßgeblich von den Produzenten mitbeeinflusst werden, um sicherzustellen, dass bis zum Schluss interessante oder gar polarisierende Kandidaten dabei sind. Zweiflern sei „UnREAL“ empfohlen – eine fiktionale Serie, die hinter den Kulissen einer Bachelor-artigen Sendung spielt und recht unterhaltsam ein Bild davon vermittelt, wie es bei einer solchen Produktion zumindest theoretisch zugehen könnte.

    Unstrittig ein Highlight der Kandidatenrunde ist das Gespann Lars und „Dan“. Bereits nach kurzer Zeit den Nebenbuhlern in Sachen Alkoholpegel weit voraus, sitzen sie am Ende des Tisches und kommentieren das Geschehen mit einer kritischen Distanz – mit andern Worten: lästern – wie einst Statler und Waldorf in der „Muppet Show“. Mit dem amüsanten Unterschied, dass sie nicht entfernt vom Hauptgeschehen in einer Loge sitzen, sondern deutlich in Hörweite der restlichen Kandidaten. Ohnehin kristallisieren sich schnell diejenigen Kandidaten heraus, die weit mehr Sendezeit bekommen als andere. Kiril, der bodenständige Bulgare, sticht durch seine relativ natürliche Art aus der Riege der größtenteils doch eher aufgesetzt wirkenden Kandidaten heraus, und ist definitiv ein Anwärter auf die Krone den Prinzen. Manuel wirkt zusehends verzweifelt, weil es ihm nicht gelingen will, Alonetime mit Nicolas zu bekommen, und auch das Überreichen eines Gewürzsäckchens als Gastgeschenk weitgehend verpufft. Man darf gespannt sein, ob sich noch die Gelegenheit bietet, dass er als sein Alter Ego, die Kunstfigur „Lafayette Diamond“, auftreten kann. Stripper Sebastian ist der erste, der sich traut, um eine Privataudienz beim Prinzen zu bitten – um diesen direkt über seinen Hauptberuf aufzuklären. Wer daten will, muss ehrlich sein.

    Die Nacht der Rosen Krawatten: Dominic und Ben demonstrieren eindrucksvoll, dass man sich ggf. auch ohne die Gunst des Prinzen zu helfen weiß
    Die Nacht der Rosen Krawatten: Dominic und Ben demonstrieren eindrucksvoll, dass man sich ggf. auch ohne die Gunst des Prinzen zu helfen weiß

    Bei „Prince Charming“ handelt es sich um die deutsche Variante der Show „Finding Prince Charming“, von der im Jahr 2016 eine Staffel auf dem amerikanischen Sender Logo ausgestrahlt wurde. Abgesehen vom Einsatz eines Moderators (*NSYNC-Veteran Lance Bass) ist das Konzept exakt gleich, bis hin zur Übergabe einer schwarzen Krawatte. Doch auch diese Sendung war nicht die erste Datingshow mit schwulen Männern – bereits 2003, unglaubliche 16 Jahre vor „Prince Charming“, wagte es der US-Sender Bravo, eine schwule Kuppelshow auszustrahlen – „Boy Meets Boy“, nach wie vor ein echter Klassiker des Genres: unter den Kandidaten befanden sich nämlich auch ein paar „ungeoutete“ Heteros, worüber der Protagonist erst im Laufe der Sendung aufgeklärt wurde, wodurch sich der Fokus von „Finde den Richtigen“ auf „Falle nicht auf einen Hetero herein“ verschob. Mit von der Partie war zudem die beste Freundin des Haupthelden, die beim Aussortieren (und beim Aufdecken der wahren Sexualität) helfen sollte.

    Mit solch trickreichen Wendungen scheint „Prince Charming“ – zumindest in der ersten Folge – nicht aufwarten zu können. Zu ernst nehmen darf man das alles natürlich ohnehin nicht, genausowenig wie bei „Bachelor“ und Co. Ob hier wirklich ein Traummann für länger gefunden oder überhaupt gesucht wird, ist fraglich. Zumindest wird Lars’ Podcast „Schwanz und Ehrlich“ derart oft erwähnt, dass nicht nur Nicolas überlegt, ob es dem ralligen Rotschopf eher um Recherche für denselben geht, sondern auch der Zuschauer sich der Frage nicht entziehen kann, ob es hier nicht ein wenig um Werbung geht. Aber auch das wäre nichts Neues bei einem Format dieser Art und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Kandidat dabei, den man gerne in Dschungelcamp und Co. wiedersehen würde und der die Reality-TV-Branche ein bisschen schwuler machen könnte.

    Unsere Wertung: 3/5

    © Alle Bilder: TVNOW

    Dieser Text basiert auf Sichtung der Pilotfolge von „Prince Charming“.

    Seit dem 30. Oktober wird jeweils eine Folge pro Woche im Premium-Bereich von TVNOW veröffentlicht. Acht Folgen sind insgesamt geplant. Danach folgt noch ein Special mit einem gemeinsamen Talk aller Kandidaten.

    Eindrücke von der ersten Folge:

    Über die Autoren

    Daniel Teuteberg

    Daniel Teuteberg ist Jahrgang 1986 und hat sich schon in früher Kindheit sehr für das Medium Fernsehen begeistert. Und das, obwohl sein Elternhaus erst sehr spät mit Satellitenempfang ausgerüstet wurde und ihm die ganze Bandbreite seiner Möglichkeiten bis dahin vorenthalten blieb. Schon im Grundschulalter nahm er akribisch die Hörzu auseinander – wortwörtlich mit der Schere. Er ist vermutlich der Erfinder des Episodenführers, was jedoch nie offiziell festgehalten wurde. Seine handgeschriebenen Werke existieren aber noch heute. Bevorzugte Genres gibt es kaum. Nach dem Kinderfernsehen wandte er sich relativ jung den ZDF-Familienserien zu, bevor er die Daily Soaps für sich entdeckte. Nach einigen Jahren kühlte diese Leidenschaft teilweise ab, doch „Marienhof“ und „Verbotene Liebe“ hielt er bis zum Ende die Treue. Zur Zeit seines Studiums weist sein Serien-Lebenslauf Lücken auf, da er zeitweise ohne Fernsehempfang auskommen musste und nur selten Zeit für und Lust auf neue Serien hatte. Nachdem er im Studium mit Erziehungs- und Kommunikationswissenschaft noch zweigleisig gefahren ist, setzte sich schließlich doch die alte Leidenschaft für die Medien durch und so kümmert er sich seit 2013 als Redakteur bei fernsehserien.de hauptsächlich um die Pflege der Seriendatenbank und setzt damit fort, was er schon als Kind geliebt hat.

    Lieblingsserien: Superstore, The Middle, Vorstadtweiber

    Gregor Löcher

    Gregor Löcher wurde in den späten 70er-Jahren in Nürnberg geboren und entdeckte seine Leidenschaft für Fernsehserien aller Art in den 80er-Jahren, dem Jahrzehnt der Primetime-Soaps wie dem Denver Clan und Falcon Crest, was ihn prägte. Seitdem sind Faibles für viele weitere Serien und Seriengenres hinzugekommen, namentlich das der Comedyserie. Seit 2008 ist er als Webentwickler für fernsehserien.de tätig und hat zum Glück nach wie vor die Zeit, sich die eine oder andere Serie anzusehen.

    Lieblingsserien: Desperate Housewives, 24, Will & Grace, Die Brücke

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