„Supergirl“, „The Flash“, „Legends of Tomorrow“: Produktionsverzögerungen in Vancouver

    Fehlende Corona-Testergebnisse stoppen Serienproduktion

    Bernd Krannich – 01.10.2020, 11:37 Uhr

    Kara Danvers (Melissa Benoist) in Staffel fünf von „Supergirl“

    In den vergangenen Tagen standen bei vielen US-amerikanischen Serienproduktionen im kanadischen Vancouver die Räder still: Hintergrund ist die Überlastung des örtlichen Testlabors mit Covid-19-Tests, so dass die ausgehandelten Dreh-Voraussetzungen nicht erfüllt werden konnten.

    Laut Deadline gibt es mehrere Hintergründe. Zu den wichtigsten gehört, dass in der Region British Columbia nach einer guten Eindämmung der Corona-Pandemie in der ersten heißen Phase dort nun ebenfalls die Fallzahlen wieder angestiegen sind, und damit vermehrt Tests dort anfallen. Das einzige örtliche Labor (für die Dreherlaubnis muss in British Columbia getestet werden) konnte die Last nicht ausgleichen, so dass die Testergebnisse länger als geplant auf sich warten ließen. Regelmäßige, negative Tests sind aber Voraussetzung für den Dreh. Daneben ist problematisch, dass es auch keine zugelassenen Schnelltests gibt, die man als Ersatz hätte verwenden können. Laut Deadline gibt es wohl auch die Unterstellung, dass das örtliche Labor die Tests der „Einwohner“ priorisiert habe, zu Lasten der „ausländischen“ Firmen – wobei man natürlich auch argumentieren kann, dass aus medizinischer Sicht die Tests von mutmaßlich Erkrankten dringlicher sind als prophylaktische Tests.

    Die betroffenen Serien

    Daher wurde bei zahlreichen Serien nicht gedreht, wobei laut Deadline die Entscheidung über Dreharbeiten von Tag zu Tag getroffen wurde. Am Donnerstag sollen demnach „A Million Little Things“ (ABC) und „The Mighty Ducks“ (Disney+) zur Arbeit zurückkehren. Am Freitag hoffen die Beteiligten von „Riverdale“, „Charmed“, „Batwoman“, „Nancy Drew“ (alle The CW), „Zoey’s Extraordinary Playlist“ (NBC), „Maid“ (Netflix) und „The Mysterious Benedict Society“ (hulu) zur Arbeit zurückzukehren.

    Aufgrund der Probleme nicht wie geplant in dieser Woche in die Dreharbeiten eingestiegen sind sie Arrowverse-Serien „Supergirl“, „The Flash“ und „Legends of Tomorrow“, während laut Deadline „The Good Doctor“ (ABC) und „Midnight Mass“ (Netflix) keine Produktionsunterbrechung einlegen mussten.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Naja, Wewi, das ist schön für Dich, ich gucke davon nur noch Supergirl, habe aber auch die anderen Arrowverse-Serien geschaut und man darf auch sagen, dass die Serien mittlerweile so unterirdisch mies geworden sind, dass sie in der Tat eingestellt gehören. Die Quoten sprechen da ohnehin eine deutliche Sprache, weshalb das auch bald kommen wird. Supergirl und Arrow hat es ja bereits erwischt.

      Du hast Deine Meinung und andere eben eine andere. Diese auch zu äußern heißt Meinungsfreiheit. Andere Meinungen als Gemeckere zu bezeichnen ist unverschämt!
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        Sind Crew und Cast den dort isoliert, oder was sollen die Tests, vor allem wenn wohl länger zwischen Abstrich und Auswertung liegt, bringen?
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          Ich bin ein absuluter Fan von der Serie Flash und ich hoffe, dass die Serie noch eine ganze Weile weiterläuft. Ich finde die Serie absolut genial. Von mir aus könnte sie noch viele Jahre weiterlaufen. Und wer nur dran rummault soll sie halt einfach nicht schauen anstatt blöd zu meckern. Ich freue mich auf die 7. Staffel von Flash. Auch die anderen Serien sind sehr unterhaltsam. Also freuen wir uns auf die neuen Staffeln dieser Serien.
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          • (geb. 1995) am melden

            Da gebe ich dir Recht serieone, die Arrow Serien haben abgesehen von Batwoman wirklich stark abgebaut.
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              Von mir aus könnten alle 3 Serien sofort beendet werden. Die letzten Staffeln der Serien waren ziemlich langweilig.
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