„Rosenheim-Cops“: So sieht die neue Kommissarin aus

    Sophie Melbinger verstärkt ZDF-Krimi ab 2022

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 23.11.2021, 14:27 Uhr

    Birte Andresen (Sophie Melbinger) übernimmt die Urlaubsvertretung für Kommissar Hansen (Igor Jeftić) – Bild: ZDF/Linda Gschwentner
    Birte Andresen (Sophie Melbinger) übernimmt die Urlaubsvertretung für Kommissar Hansen (Igor Jeftić)

    Erst vor einer Woche kam mit Schauspielerin Sevda Polat die neue Pathologin Ela Atay ins Team der „Rosenheim-Cops“ (fernsehserien.de berichtete). Kurz nach dem Jahreswechsel müssen sich die Fans des ZDF-Krimidauerbrenners auf ein weiteres neues Gesicht einstellen: Kommissar Hansen (Igor Jeftić) verabschiedet sich vorerst in den Urlaub, währenddessen ermittelt Kommissar Stadler (Dieter Fischer) erstmals mit seiner neuen Kollegin Birte Andresen (Sophie Melbinger) aus Hamburg. Sie tritt in die Fußstapfen von Vanessa Eckart, die erst 2020 als Kommissarin Eva Winter neu zur Serie kam, jedoch Anfang der aktuellen Staffel wieder ausgestiegen ist.

    Ihren ersten Auftritt hat Birte Andresen in der Folge 497 („Krieg der Sterne“), die am 4. Januar 2022 zur gewohnten Zeit um 19:25 Uhr ausgestrahlt wird. Viel Zeit zum Kennenlernen bleibt Anton Stadler und Birte Andresen allerdings nicht, denn sie werden rasch zu ihrem ersten gemeinsamen Einsatz gerufen: Georg Vorreiter wurde erschlagen auf der Wiese seines Bauernhofs aufgefunden. Er hatte zusammen mit seiner Frau Simone (Tanja Mairhofer) auf dem Gelände erfolgreich einen „Sternenpark“ betrieben. Stadler und Andresen ermitteln im Umfeld des Opfers. Ludwig Forstner, ein benachbarter Bauer, hatte sich wegen des Rummels um den Sternenpark mit Vorreiter verfeindet. Ins Visier der Ermittlungen gerät auch Xaver Frühweiss (Franz-Xaver Zeller), ein Verehrer von Katja Ostermeier (Mira Huber), die durch den Sternenpark führt und Touristen den Sternenhimmel erklärt.

    Durch die turbulenten Ereignisse kommt es auch noch zwischen Andresen und Stadler zu einer Verkettung von Missverständnissen: Sie erfährt, dass Stadler mit Marie Hofer (Karin Thaler) auf einem Bauernhof lebt. Doch dann gibt es noch eine Hilde, mit der Hansen anscheinend auch intensiven Kontakt pflegt. Andresen geht nun davon aus, dass ihr Kollege nicht nur verheiratet ist, sondern auch eine Geliebte hat. Sie ist sich nicht sicher, ob in Rosenheim alles mit rechten Dingen zugeht, denn auch Polizeichef Gert Achtziger (Alexander Duda) scheint mit Stadler und dessen zwei Frauen kein Problem zu haben…

    Birte Andresen (Sophie Melbinger, M.) mit Polizeidirektor Gert Achtziger (Alexander Duda, l.) und Marie Hofer (Karin Thaler, r.) ZDF/​Linda Gschwentner

    Sophie Melbinger spielt zwar eine Kommissarin, die aus Hamburg kommt, die Schauspielerin selbst ist jedoch kein Nordlicht, sondern in München aufgewachsen. Schauspiel studierte sie hingegen am Mozarteum in Salzburg. Seit 2017 ist sie Mitglied des Ensembles am Theater und Orchester Heidelberg. Im Fernsehen spielte sie bislang unter anderem in Serien wie „Um Himmels Willen“, „Der Alte“, „Sturm der Liebe“, „Der Bergdoktor“, „Tatort“ oder auch „Euer Ehren“ mit. Auch bei den „Rosenheim-Cops“ war Melbinger bereits zu sehen: 2018 spielte sie in der Episode „Mord in C-Dur“ eine Tatverdächtige.

    Demnächst durchbrechen „Die Rosenheim-Cops“ in der inzwischen 21. Staffel die magische 500-Folgen-Grenze. Bevor es so weit ist, darf die erfolgreiche Produktion der Bavaria Fiction GmbH Ende des Jahres Primetime-Luft schnuppern: Am 29. Dezember ist das 90-minütige Winterspecial „Mörderische Gesellschaft“ um 20:15 Uhr zu sehen (fernsehserien.de berichtete).

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