Quoten: Weihnachtsshow von „Genial daneben“ hängt „5 gegen Jauch“ ab

    „Eifelpraxis“ im Ersten siegt vor Bundesliga im ZDF, „Pitch Perfect“ lässt RTL II jubeln

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 16.12.2017, 10:15 Uhr

    U.a. im Panel der Weihnachtsshow von „Genial daneben“: (v.l.) Hella von Sinnen, Chris Tall, Bastian Pastewka, Guido Cantz und Wigald Boning – Bild: Sat.1/Frank Hempel
    U.a. im Panel der Weihnachtsshow von „Genial daneben“: (v.l.) Hella von Sinnen, Chris Tall, Bastian Pastewka, Guido Cantz und Wigald Boning

    Am gestrigen Freitagabend stand die große dreistündige Weihnachtsshow von „Genial daneben“ in Sat.1 auf dem Programm. Und mit Blick auf die Quoten lässt sich konstatieren: Der Aufwand hat sich gelohnt. Mit insgesamt 2,51 Millionen Zuschauern und 9,1 Prozent lief das Special der Comedy-Panelshow deutlich stärker als die regulären Ausgaben, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sprang sogar ein Marktanteil von tollen 11,6 Prozent heraus. Nur die „Knallerkerle“ wollten im Anschluss nicht so wirklich zünden und blieben bei eher mauen 8,7 Prozent hängen.

    Bei RTL stand derweil die erste Ausgabe von „5 gegen Jauch“ mit Frank Buschmann als Moderator und erstmals seit Jahren wieder nichtprominenten Kandidaten auf dem Programm. Gebracht haben die Änderungen vorerst nichts, mit einer Gesamtreichweite von 2,28 Millionen Zuschauern und 8,8 Prozent musste man sich trotz der knapp vierstündigen Laufzeit hinter Sat.1 einordnen. Das galt auch für die Zielgruppe, wo man nur mit Mühe auf einen zweistelligen Marktanteil von 10,1 Prozent kam. Keine guten Voraussetzungen für die nächste Ausgabe, die bereits kommenden Freitag ansteht.

    Gesamtsieger wurde am Freitag Das Erste, das sich ausnahmsweise sogar gegen König Fußball durchsetzte. „Die Eifelpraxis“ wollten 4,69 Millionen Menschen sehen, die für tolle 15,4 Prozent sorgten. In der Zielgruppe standen immerhin 7,0 Prozent zu Buche. Die „Tagesthemen“ mussten sich im Anschluss schon mit nur noch 3,15 Millionen Zuschauern (10,8 Prozent) begnügen, ehe eine „Tatort“-Wiederholung sogar nicht über 2,07 Millionen und 8,5 Prozent hinauskam.

    Dennoch landete man zur besten Sendezeit wie erwähnt vor dem Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga. Die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Hamburger SV verfolgten im ZDF 4,40 Millionen Zuschauer, womit dennoch gute 14,8 Prozent erzielt wurden. Bei den Jüngeren sicherte man sich mit 12,3 Prozent sogar den Primetime-Sieg. Der Jahresrückblick der „heute-show“ musste sich um 22.45 Uhr zwar mit weniger als vier Millionen, genauer gesagt mit 3,74 Millionen Zuschauern begnügen, was trotzdem für tolle 16,7 Prozent reichte. Bei den Werberelevanten kam die Satiresendung auf ebenso weit überdurchschnittliche 12,5 Prozent.

    Nur schwerlich in die Gänge kam dagegen ProSieben, wo sich „Karate Kid“ um 20.15 Uhr mit 760.000 jungen Zuschauern und 8,9 Prozent zufriedengeben musste. „Tracers“ steigerte sich anschließend immerhin auf 9,8 Prozent. Um 20.15 Uhr lagen die Unterföhringer sogar hinter RTL II, das mit „Pitch Perfect“ angesichts eines Marktanteils von 9,0 Prozent in der ersten Liga spielte. „Walk the Line“ war nachfolgend noch für 6,6 Prozent gut.

    Die Krimiserien bei kabel eins kamen indes erst ganz spät in Fahrt. Eine Wiederholung von „Navy CIS“ startete zunächst mit miesen 3,8 Prozent, ehe eine neue Folge des Ablegers „Navy CIS: New Orleans“ mit 3,4 Prozent sogar den Tiefpunkt des Abends markierte. Auch für „The Mentalist“ sah es mit 3,8 Prozent gar nicht gut aus, erst nach 23.00 Uhr zogen die Marktanteile sprunghaft auf 6,2 und 7,3 Prozent an. Völlig auf die Nase fiel einmal mehr VOX mit seinem Serienabend: Sowohl der Doppelpack von „Law & Order: Special Victims Unit“ als auch von „Chicago P.D.“ blieb deutlich von der 5-Prozent-Hürde entfernt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1991) am melden

      Es war überraschend zu sehen dass das Konzept der Weihnachtssendung von Genial Daneben wirklich funktionierte.

      Gerne mehr davon (im nächsten Jahr)!
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