Quoten: Tolles Comeback von „Wer stiehlt mir die Show?“ weist „Take Me Out“ in die Schranken

    Merkel-Doku durchwachsen, „In aller Freundschaft“ insgesamt vorn

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 14.07.2021, 09:47 Uhr

    „Wer stiehlt mir die Show?“: Joko Winterscheidt (r.) und Bastian Pastewka (l.) – Bild: ProSieben/Claudius Pflug
    „Wer stiehlt mir die Show?“: Joko Winterscheidt (r.) und Bastian Pastewka (l.)

    Mit starken Quoten meldete sich am gestrigen Dienstagabend „Wer stiehlt mir die Show?“ mit Joko Winterscheidt auf ProSieben zurück. 1,43 Millionen Zuschauer sahen den Auftakt zur zweiten Staffel, 900.000 davon kamen aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Absolut gesehen handelt es sich dabei zwar um Tiefstwerte, die erste Staffel war aber noch im deutlich reichweitenstärkeren Winter zu sehen. Der Marktanteil fiel nun mit 17,3 Prozent jedenfalls hervorragend aus und sicherte dem Sender aus Unterföhring die Primetime-Marktführerschaft bei den Jüngeren, nur die „Tagesschau“ war um 20:00 Uhr minimal gefragter. Die Wiederholung von „Die Alm“ kam am späten Abend jedoch nicht mehr über 7,7 Prozent hinaus.

    Bei RTL gab es gleich zwei Premieren zu feiern: Einerseits die erstmalige Ausstrahlung der erfolgreichen Datingshow „Take Me Out“ als XXL-Variante in der Primetime, andererseits den Einstand von Jan Köppen, der den zu Sat.1 gewechselten Ralf Schmitz ablöste. Die Gesamtreichweite betrug wie bei „WSMDS“ 1,43 Millionen, bei den Werberelevanten kamen dagegen mit 760.000 nur allenfalls solide 12,4 Prozent zustande – kein Vergleich zu den Spitzenwerten, die das Format regelmäßig am späten Samstagabend holt. „Die 50 größten Schlamassel der Welt“ brachten es später noch auf 11,4 Prozent.

    Im Ersten beendete der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ seine kurze Sommerpause mit gleich zwei neuen Folgen, die sich dann auch beim Gesamtpublikum an die Spitze setzten. 4,05 Millionen und 4,37 Millionen Menschen hatten eingeschaltet, das entsprach sehr guten 15,6 und 16,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es immerhin zu 7,4 und 7,7 Prozent. Die meistgesehene Sendung des Tages war bei Jung und Alt mal wieder die „Tagesschau“, die insgesamt 4,50 Millionen (17,6 Prozent) sowie 1,03 Millionen junge Zuschauer (17,5 Prozent) informierte.

    Wer sich für „Royale Erben“ interessierte, wurde mit zwei „ZDFzeit“-Dokumentationen bedient, die 2,80 Millionen (10,8 Prozent) sowie 2,76 Millionen Zuseher (10,5 Prozent) zählten. Erfolgreicher war das „heute journal“ um 21:45 Uhr, das sich auf 3,41 Millionen und 14,4 Prozent steigerte und auch in der Zielgruppe ordentliche 7,4 Prozent verzeichnete. Für die „37 Grad“-Doku „Der blinde Fleck in meinem Leben – Die Ungewissheit einer Samenspende“ ging es danach aber postwendend auf 2,17 Millionen (10,8 Prozent) zurück.

    Sat.1 zeigte vor den Kollegen von RTL eine Doku über Angela Merkel, die aber recht blass blieb. Lediglich 1,04 Millionen Gesamtzuschauer wollten alles über „Die Ära Merkel – Gesichter einer Kanzlerin“ wissen, der Marktanteil bei den Umworbenen lag bei durchwachsenen 7,0 Prozent. „akte.“ stürzte nachfolgend gar auf 4,9 Prozent ab. Am späten Abend musste man somit Schwestersender Kabel Eins den Vortritt lassen, wo der Kriegsfilm „U-571 – Mission im Atlantik“ überzeugende 7,2 Prozent einfuhr. Zur Primetime waren für „Der Soldat James Ryan“ immerhin 5,2 Prozent drin.

    Schlecht unterwegs war eine neue Folge von „Frooncks wundervolle Welt der Hochzeiten“ bei VOX: Nicht mehr als 700.000 Zuschauer waren dabei, in der Zielgruppe wurden maue 4,3 Prozent generiert. Völlig unter die Räder geriet die Doku-Soap „Kleine Helden ganz groß! – Wenn Kinder kämpfen müssen“ bei RTL Zwei, die trotz neuer Folge bei miesen 2,1 Prozent hängenblieb. „Armes Deutschland – Deine Kinder“ betrieb im Anschluss angesichts 5,3 Prozent Schadensbegrenzung, ehe sich die Reportage-Reihe „Außergewöhnliche Menschen“ wieder mit 4,4 Prozent begnügen musste.

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