Quoten: „Supergirl“-Premiere beflügelt ProSieben, „Simpsons“-Staffelfinale stark

    „In aller Freundschaft“ holt Tagessieg, „The Blacklist“ enttäuscht

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 16.03.2016, 10:35 Uhr

    Melissa Benoist als „Supergirl“ – Bild: CBS
    Melissa Benoist als „Supergirl“

    Am Dienstagabend schickte ProSieben mit „Supergirl“ eine neue US-Serie der aktuellen Saison an den Start. Zu ziemlich später Stunde war die Deutschlandpremiere der ersten beiden Folgen ab 22.15 Uhr hintereinander zu sehen. Der Münchner Sender kann aufatmen, denn der Auftakt war ein Erfolg: Bei der Pilotepisode schalteten insgesamt 1,63 Millionen neugierige Zuschauer bei einem Marktanteil von 7,2 Prozent ein. Die zweite Folge erreichte im Anschluss noch 1,43 Millionen Menschen bei 9,1 Prozent. In der für ProSieben wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden richtig gute 14,5 und 16,6 Prozent geholt. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob das Interesse aufrecht erhalten werden kann oder ob „Supergirl“ ein ähnliches Schicksal wie „The 100“ ereilt. In den Vereinigten Staaten legte die neue Serie mit fast 13 Millionen Zuschauern ebenfalls einen überragenden Start hin, doch zuletzt ist die Reichweite auf 6,5 Millionen heruntergerasselt.

    ProSieben konnte gestern bereits zur Primetime tolle Werte einfahren: Das Staffelfinale der „Simpsons“ erreichte um 20.15 Uhr 1,95 Millionen Zuschauer sowie 15,3 Prozent in der Zielgruppe. Eine Wiederholungsfolge konnte im Anschluss noch 1,75 Millionen bei 13,4 Prozent halten. Zwei neue Folgen „2 Broke Girls“ interessierten ab 21.15 Uhr 1,46 bzw. 1,42 Millionen Menschen bei soliden 11,2 bzw. 11,7 Prozent unter den 14- bis 49-Jährigen.

    Konkurrent RTL zeigte währenddessen den Doppelpack aus „CSI“ sowie „CSI: Cyber“ und hatte hinsichtlich der Gesamtreichweite mit 2,93 und 2,76 Millionen Zuschauern die Nase vorn. In der jungen Zielgruppe musste sich der Kölner Sender jedoch mit 12,2 und 12,5 Prozent Marktanteil ProSieben geschlagen geben. Zwei neue Folgen „The Blacklist“ kamen im Anschluss auf 1,81 und 1,18 Millionen Zuschauer sowie enttäuschende 11,0 und 9,9 Prozent.

    Uneinholbarer König am Dienstagabend war allerdings das Erste. „Um Himmels Willen“ holte um 20.15 Uhr bereits tolle 5,42 Millionen Zuschauer bei 16,6 Prozent, bevor sich der Dauerbrenner „In aller Freundschaft“ mit überragenden 6,05 Millionen Zuschauern und 19,2 Prozent den Tagessieg sicherte. Auch beim jungen Publikum wurden mit 7,0 bzw. 9,0 Prozent überdurchschnittliche Marktanteile eingefahren.

    Gewohnt schwer tat sich das ZDF, wo die „ZDFzeit“-Dokumentation „Wir Nachkriegskinder – Zeit des Aufbruchs“ um 20.15 Uhr zunächst 3,22 Millionen Menschen bei 9,9 Prozent erreichte, bevor „Frontal21“ um 21.00 Uhr bei 2,71 Millionen Zuschauern und 8,6 Prozent hängen blieb. Eine untergeordnete Rolle spielte auch Sat.1, wo die deutsche Komödie „Zwei Familien auf der Palme“ lediglich 2,54 Millionen Zuschauer anlockte. In der jungen Zielgruppe waren nicht mehr als 9,4 Prozent drin.

    Unter den Sendern der zweiten Reihe war VOX der erfolgreichste: Auch wenn das Halbfinale von „Ewige Helden“ mit leichten Verlusten zu kämpfen hatte, war die Eigenproduktion mit 1,48 Millionen Zuschauern sowie 7,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen weiterhin ein Erfolg. „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!“ musste sich währenddessen bei kabel eins mit 1,21 Millionen Zuschauern sowie 5,0 Prozent zufrieden geben. RTL II versuchte es mit dem Actionfilm „Hellboy“, für den sich allerdings nur 880.000 Zuschauer entschieden haben. Beim jungen Publikum reichte es für maue 5,3 Prozent.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.demelden

      Schön ... jede Serie sieht beim Start auf Pro 7 in den Quoten gut aus, nach Folge 3
      befinden wir uns dann wieder in der Realität und die Serie floppt ab ...
      • am via tvforen.demelden

        Es gibt kaum noch eine US-Serie, die quotenmäßig im deutschen TV überzeugt. Meist flachen die Quoten bei fast allen US Serien nach wenigen Folgen ab. Dabei ist es völlig egal, wie qualitativ gut die Serie ist und wie erfolgreich sie in den USA ist. Traurig....
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      es bleibt abzuwarten wie viele kommende Woche noch einschalten.
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      • (geb. 1963) am melden

        Man muß sich das mal vorstellen, in den USA 13(!!) Millionen Zuschauer, in Deutschland nur lächerliche 1,63 bzw. 1,43 Millionen...!!!
        Aber man darf dabei nicht vergessen, die USA sind 20x größer als unsere bescheidene Bundesrepublik, und es leben dort auch mehr Menschen als bei uns.
        Und natürlich die Sehgewohnheiten sind auch wieder ganz andere...
        Da ich eh kein "PRO 7" gucke, ist es mir fast schon egal, wie die Quote sein wird.
        Ich hoffe aber, daß sie entweder mal im Pay-TV mal ausgestrahlt wird - oder auf PRO 7 Maxx...
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        • (geb. 1967) am melden

          Bei den Simpsons dürfte noch hinzukommen. das es die, unwiderruflich, letzte mit Norbert Gastell als Homers deutsche Stimme war.
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            Die Quoten der ersten Ausstrahlung sagen nichts aus, natürlich schauen die Leute aus Neugier die ersten Folgen, wichtig ist was nach der 2. passiert
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