[April, April!] Neuer HBO-Chef bestellt weitere „Game of Thrones“-Staffel

    Flaggschiff im Kampf gegen Netflix soll erhalten bleiben

    01.04.2019, 09:25 Uhr – Bernd Krannich

    [April, April!] Neuer HBO-Chef bestellt weitere "Game of Thrones"-Staffel – Flaggschiff im Kampf gegen Netflix soll erhalten bleiben – Bild: HBO
    Der Eiserne Thron aus „Game of Thrones“: Auf ihm zu sitzen ist schwieriger als ihn zu erobern!

    April, April! Ja, wir hatten in diesem Jahr gleich zwei Aprilscherze – und nein, es wird keine weitere Staffel von „Game of Thrones“ geben. Ob das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht ist, sei euch überlassen. ;-)

    Neue Besen kehren gut, doch der neue HBO-Chef Robert Greenblatt wird mit seiner jüngsten Entscheidung wohl vor allem eins tun: Staub aufwirbeln. Kurz nach seinem Aufstieg in die neue Position als Verantwortlicher für den Pay-TV-Sender (fernsehserien.de berichtete) hat der ehemalige Spitzenmann von NBC und Showtime das noch gar nicht kalte „Game of Thrones“ wiederbelebt und eine „neunte Staffel“ bestellt – fast schon so wundersam wie die Wiedererweckung von Jon Schnee (Kit Harington) durch die rote Priesterin Melisandre (Carice van Houten). Bei der neuen Staffel wird es aber einige Veränderungen geben – logisch, denn eigentlich war ein Serienende bereits abgedreht, das die bisherige Handlung um streitende Könige und übernatürliche Untote zu einem Abschluss bringt.

    Frühzeitig durchgerutscht ist die Information über die Verlängerung im Umfeld eines Auftritts von Tom Hopper (aka Dickon Tarly, der Bruder von Sam; aktuell „The Umbrella Academy“) am Sonntag auf der WonderCon in Anaheim. Auch Hopper wird wohl Teil der neuen Serie sein, allerdings ist derzeit noch nicht bestätigt, in welcher Kapazität (ob nur als Gast oder in einer Hauptrolle).

    Bei der gewohnt geheimnistuerischen Serie gibt es noch nicht viele Details zur Fortsetzung. Klar ist, dass der – definitiv – menschliche Sieger des Kampfes um den Eisernen Thron sowie die Jahre recht nahe nach dem bisherigen „Game of Thrones“ im Zentrum stehen sollen. Der betreffende Darsteller/betreffende Darstellerin wurde demnach bereits unter Vertrag genommen – um wen es sich dabei handelt, wurde aus Spoiler-Gründen natürlich noch nicht berichtet.

    Im Wesentlichen wird es im neuen Serienkapitel demnach wohl um die Befriedung von Westeros unter einem neuen Herrscher gehen – zumal die Weißen Wanderer als „einende Bedrohung von außen“ nicht mehr existieren. Daneben hat die Welt, auf der sich Westeros und Essos befinden, sicher noch andere Gebiete, die erkundet werden können.

    Nicht mehr mit an Bord sind auch die bisherigen Showrunner David Benioff und D.B. Weiss – die hatten schon zuvor für eine Spielfilmreihe im „Star Wars“-Franchise unterschrieben (fernsehserien.de berichtete). Vielmehr ist sich HBO mit einem der Autoren einig geworden, der ein „Prequel-Spin-Off“ geschrieben hatte, das dann nicht in Produktion geschickt wurde (fernsehserien.de berichtete).

    Vor kurzer Zeit wurde die Übernahme von HBOs Mutterfirma TimeWarner durch den Telefon- und Satellitenanbieter AT&T vollzogen. Dabei kam es auch zu einer Neuorganisation der Warner-Firmen als WarnerMedia. Infolgedessen hatte der langjährige HBO-Chef Richard Plepler letztlich seinen Hut genommen: Er wollte sich laut Branchenberichten nicht der Philosophie der neuen Chefs anschließen, dass HBO bei aller „Klasse“ eben auch ein bisschen mehr „Masse“ gebrauchen kann, um etwa mit Netflix auf Augenhöhe zu konkurrieren. Um gegen den Branchenprimus in Sachen Streaming anzutreten, werden über kurz oder lang die Erfolgscomedys „Friends“ und wohl auch „The Big Bang Theory“ wieder exklusiv (im SVoD-Bereich) von Warner angeboten.

    Greenblatt steht nun in der Bringschuld: Neben HBO untersteht ihm auch der in Planung befindliche eigene Streamingdienst von Warner. Während Pleper ein Fortleben des „Game of Thrones“-Universums nur in Form der Prequels und in Zusammenarbeit mit George R. R. Martin für sinnvoll hielt, sieht Greenblatt das offener. Für „Supernatural“ hat so etwas seinerzeit funktioniert, wo die eigentliche Serienhandlung auf fünf Jahre ausgelegt war, die Serie es nun aber auf 15 Staffeln bringen wird.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • serieone am 02.04.2019 16:25

      Schade, es war nur ein Scherz.
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      • Sentinel2003 (geb. 1967) am 01.04.2019 15:56

        das stinkt sows nach april, april....:-)
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        • tez (geb. 1968) am 01.04.2019 12:07

          Mit soetwas macht man keine Scherze ...
          ;-)
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          • User 514805 (geb. 1974) am 01.04.2019 10:00

            April, April
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            • User 1119386 am 01.04.2019 10:00

              01.04. ;-)
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              • Bulio am 01.04.2019 09:53

                Ich schaue auch noch, dass ich heute noch auf die Wondercon vorbeischaue, tolle Messe! :-)
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