maxdome Highlights im Juli: „Black-ish“ und „The Good Place“

    Sitcoms als exklusive Inhalte

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 27.06.2017, 10:27 Uhr

    Der Cast von „Black-ish“ – Bild: ABC Studios
    Der Cast von „Black-ish“

    In vielen Belangen erweist sich maxdome auch im Juli einmal mehr als Video-on-Demand-Dienst der ProSiebenSat.1-Gruppe und nimmt Serien aus dem Programm von deren – Free-TV – Sendern in sein Paketangebot auf. Für Comedy-Freunde bringt der Juli aber zwei Highlights. Einerseits die exklusive Deutschland-Premiere von „Black-ish“, andererseits die neue Comedyserie „The Good Place“, die parallel zur Pay-TV-Ausstrahlung gezeigt wird.

    maxdoms Juli-Highlights

    1. Juli – „Black-ish“ (Staffeln 1 und 2)

    1. Juli – „Rosewood“ (Free-TV-Start am 1. Juli bei kabel eins)

    1. Juli – „The Good Place“ (Pay-TV-Start am 1. Juli bei ProSieben Fun)

    3. Juli – „Scorpion“ (Staffel 3; zwei Tage vor dem Pay-TV-Start bei ProSieben Fun)

    13. Juli – „Profiling Paris“ (Staffel 7, eine Woche vor dem Free-TV-Start bei Sat.1)

    20. Juli – „Scream Queens“ (Staffel 2, parallel zur Free-TV-Premiere auf sixx)

    20. Juli – „Vikings“ (Staffel 4, eine Woche vor dem Free-TV-Start der Staffel bei ProSieben Maxx)

    1. Juli – „Anger Management“ (Staffeln 1 bis 5, liefen vorher schon mal bei RTL Nitro)

    1. Juli – „New Girl“ (Staffel 5, lief schon auf ProSieben)

    Black-ish

    In den USA ist „Black-ish“ im Schatten von „Modern Family“ zum Hit geworden. Die Comedyserie erzählt von der Familie des Werbemanagers Andre ‚Dre‘ Johnson (Anthony Anderson, „Law & Order“), die neben seiner als Anästhesistin arbeitenden Ehefrau Rainbow „Bow“ Johnson (Tracee Ellis Ross) auch vier gemeinsame Kinder umfasst: Zoey (Yara Shahidi) ist ein selbstbewusster Teenager und die älteste; Andre jr. (Marcus Scribner) erfüllt alle Klischees des nicht allzu hellen, männlichen Teens, der von Gruppenzwang, dem Wunsch, cool zu sein und aufkommenden Hormonen getrieben wird; dazu gesellen sich die Zwillinge Jack (Miles Brown) und Diane (Marsai Martin): Jack ist ein eher gutgläubiger Junge, während Dinae sehr altklug ist. In einer Nebenrolle als Dres Vater ist Laurence Fishburne zu sehen.

    Dre gehört zu den Fernsehdads, die sich selbst unglaublich cool finden, die irgendwo zwischen „der Macher in der Berufswelt“ und „nie ganz erwachsen geworden“ einzuordnen sind. Zu Beginn der Serie wird ihm unter die Nase gerieben, dass seine Kinder nur noch wenig von seinem Verständnis teilen, was es heißt, ein Schwarzer in den USA zu sein – sie sind in der All-American-Kultur assimiliert, bei der es hauptsächlich um Konsum und Popkultur geht. Andre Jr. etwa kommt auf die Idee, zum Judentum zu konvertieren, weil er bei seinen Freunden gesehen hat, dass die als 13-Jährige ihre Bar Mitzwa feiern und dabei massig Geld abstauben und für einen Tag im Mittelpunkt stehen. So beginnt Dre den schwierigen Weg, seine eigene Existenz neu zu definieren und zu versuchen, seinen Kindern etwas von ihrem kulturellen Erbe zu vermitteln, während er gleichzeitig versucht, nicht die gleichen Erziehungsfehler zu begehen, die noch für die Generation seines Vaters typisch waren. An seiner Seite hat Dre dabei seine Ehefrau, deren Name es schon verrät: Rainbow Johnson ist die Tochter von Alt-Hippis. Und wie viele Kinder hat auch Bow gegen die Eltern „rebelliert“ – was in diesem Fall heißt, sich in eine bürgerliche Existenz zu stürzen. Ein weiterer Handlungsschwerpunkt ist Dres Job in einer Werbefirma, wo er geschätzt wird und anfangs eine Beförderung erhält – und wo er sich fragt, ob das vielleicht damit zusammenhängt, dass die Firma „einen Quoten-Schwarzen“ in die Führungsetage hieven wollte.

    Als Serie um eine afro-amerikanische Familie kann man durchaus Verständnis für das Zögern der deutschen Programmplaner haben, die Comedy ins Programm zu nehmen. In den USA wurde jüngst eine vierte Staffel von „Black-ish“ bestellt, maxdome präsentiert nun – „endlich“ – die ersten beiden Staffeln als Deutschlandpremiere.

    „The Good Place“

    Ab dem 1. Juli wird die aktuelle US-Serie „The Good Place“ mit Kristen Bell und Ted Danson von der ProSiebenSat.1-Gruppe im Pay-TV bei ProSieben Fun gezeigt (fernsehserien.de berichtete). Parallel dazu kommt die Serie auch ins Paketangebot von maxdome. Die Comedy entführt die Zuschauer in ein paradiesisches Jenseits – in dem die Protagonistin fehl am Platz ist.

    Denn alles beginnt mit dem Ende des irdischen Lebens von Eleanor Shellstrop (Bell). Die ist nun „am guten Ort“ angekommen, einer paradiesischen Existenz nach dem Tode. Dort wird sie vom Verwalter Michael (Danson) in Empfang genommen und in die Details ihrer neuen Existenz eingeführt. Sie habe sich durch gute Taten in ihrem Leben als eine der wenigen die Aufnahme ins „Good Place“ verdient (wobei die Serie keine bestimmte Religion als Grundlage nimmt und etwa „Eine Frau auffordern, doch mal zu lächeln“ gleich Minuspunkte bringt). Michael hat nun als „Architekt“ diese kleine Gemeinschaft geschaffen, in der auf die Bewohner eine traumhafte Existenz wartet. Inklusive ihres „Traumhauses“ sowie ihres Seelenpartners – auch wenn vielleicht nicht direkt klar ist, was die beiden Partner verbindet. Aber das finde sich mit der Zeit, denn die hat man hier. Für Eleanor ist der Seelenpartner etwa der zögerliche Philosoph Chidi Anagonye (William Jackson Harper).

    Das Konstrukt, in dem gute Taten gegen schlechte Taten aufgerechnet werden, und die Gesamtsumme über die Existenz nach dem Tod bestimmt, hat seine Problemchen. Etwa in Eleanors Nachbarin Tahani Al-Jamil (Jameela Jamil), die mit ihrer reichen Familie gewaltige humanitäre Anstrengungen unternommen hat und nun im „Good Place“ ist – obwohl sie doch recht eitel erscheint und davon getrieben ist, auch hier in der sozialen Ordnung hervorzuragen.

    Eleanors Situation hat zwei Probleme: Sie weiß, dass sie hier nicht hingehört! Denn sie war alles andere als ein netter Mensch, im Gegenteil, sie war sehr egoistisch. Schnell kommt ihr die Gewissheit, dass sie mit einer anderen Eleanor Shellstrop verwechselt wurde. Während Eleanor sich bemüht, zumindest jetzt ein guter Mensch zu werden – denn niemand will in den „schlechten Ort“ („The Bad Place“), stellt sich schnell das zweite Problem ein: Es kommt zu ungewöhnlichen, katastrophalen Vorkommnissen in dieser Nachbarschaft, die Eleanor auf sich zurückführen kann. Wie lange wird es dauern, bis auch die anderen ihr auf die Schliche kommen? Etwas Luft verschafft ihr die Tatsache, dass dies eben Michaels erste Anlage ist und er glaubt, selbst die Probleme mit Fehlkonstruktionen verursacht zu haben.

    Weitere Hauptrollen haben Manny Jacinto als Jianyu Li, der Seelenverwandte von Tahani – der buddhstische Mönch hatte zu Lebzeiten ein Schweigegelübde abgelegt, was er sehr zu Tahanis Frustration auch nun noch aufrecht erhält; D’Arcy Carden als Janet, ein himmlisches Wesen, das mit unerschöpflichem Wissen einerseits Michael hilft und andererseits auch den Bewohnern des „Good Place“ mit Antworten und Tat zur Seite steht.

    Hinter der Single-Camera-Comedy „The Good Place“ steht Michael Schur, Ko-Schöpfer von „Parks and Recreation“und „Brooklyn Nine-Nine“. Die erste Staffel von „The Good Place“ war bewusst auf 13 Folgen ausgelegt, um eine durchgehende, nicht zu aufgeblähte Geschichte erzählen zu können. In den USA wurde mittlerweile eine zweite Staffel bestellt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Man kann Verständnis für das zögern der der Programmdirektoren haben eine Serie über eine Afro-Amerikanische Familie haben??
      Was soll dieser rassistische Satz? Das ist eine Frechheit und geht so gar nicht!
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