„House of the Dragon“: Produktion des „Game of Thrones“-Spin-Offs angelaufen

    HBO veröffentlicht ersten Blick hinter die Kulissen

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 27.04.2021, 09:41 Uhr

    „House of the Dragon“ – Bild: HBO
    „House of the Dragon“

    Bei HBO in den USA werden große Hoffnungen auf das „Game of Thrones“-Franchise gesetzt. Das hat nun einen wichtigen Schritt genommen: Die Produktion zu „House of the Dragon“ ist angelaufen, dem ersten Spin-Off des Serienerfolgs.

    Zum Beginn der Produktion hat HBO ein Bild des Casts beim sogenannten table read veröffentlicht – wenn alle Darsteller, Produzenten, Drehbuchautoren und der Regisseur zu einer gemeinsamen Probe zusammenkommen und (normalerweise) um einen einzelnen, großen Tisch versammelt sitzen und das Drehbuch mit ihren jeweiligen Rollen vorlesen. Aufgrund Corona sitzen die Beteiligten hier aber deutlich weiter entfernt:

    „House of the Dragon“ basiert auf Teilen des mehrere Jahrhunderte abdeckenden Hintergrundbuches „Feuer und Blut – Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros“ von George R. R. Martin und spielt knapp 190 Jahre vor den Geschehnissen der Erfolgsserie. Der gutmeinende (und daher „schwache“) König Viserys I. (Paddy Considine) ist dabei, eine Erbfolgekrise zu hinterlassen, die schließlich in einem Krieg münden wird.

    Weitere Hauptrollen haben Olivia Cooke („Bates Motel“), Matt Smith („Doctor Who“), Emma D’Arcy („Truth Seekers“), Sonoya Mizuno („Devs“), Rhys Ifans („Notting Hill“), Steve Toussaint („Berlin Station“), Fabien Frankel und Eve Best („Nurse Jackie“). Die erste Staffel umfasst zehn Folgen und soll 2022 veröffentlicht werden.

    Wie die Mutterserie „Game of Thrones“ wird auch das Prequel in Europa gedreht – allerdings diesmal nicht im Wesentlichen in Nordirland, sondern in England bei London. Genauer gesagt in den Warner Bros. Studios Leavesden, wo etwa auch schon die „Harry Potter“-Filme gedreht wurden.

    Nach dem Erfolg von „Game of Thrones“ hatte HBO bereits einen Serienpiloten zu einem Prequel produzieren lassen. Der fand dann aber keinen Anklang bei den Verantwortlichen des Senders (fernsehserien.de berichtete), unmittelbar darauf erhielt „House of the Dragon“ eine direct-to-series-Bestellung.

    Während HBO mit Nachfolger-Serien von „Game of Thrones“ eher vorsichtig vorgehen und es zahlenmäßig nicht übertreiben wollte, scheinen diese Beschränkungen mit dem Start von HBO Max gefallen zu sein: Für den Streamingdienst sind eine Handvoll weiterer Projekte in Entwicklung (fernsehserien.de berichtete).

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