„Berlin Station“: Dritte Staffel mit James Cromwell ab Dezember

    Außenstelle der CIA für elf Tage wieder im Brennpunkt zwischen Ost und West

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 16.10.2018, 16:30 Uhr

    James Cromwell in „American Horror Story“ – Bild: FX Productions
    James Cromwell in „American Horror Story“

    Dem Schauspieler James Cromwell scheint es die deutsche Bundeshauptstadt Berlin und auch das Spionage-Genre angetan zu haben: Nachdem man ihn just in einem Trailer zur zweiten Staffel von „Counterpart“ von Starz sehen konnte (fernsehserien.de berichtete), hat er auch für die dritte Staffel von „Berlin Station“ eine wiederkehrende Gastrolle ausgefüllt. Die neuen Folgen werden in den USA bei Epix ab dem 3. Dezember gezeigt. Für den deutschsprachigen Raum hält Netflix die Rechte.

    „Berlin Station“ handelt von der Außenstelle der CIA in Berlin. Einst das Zentrum für den Schattenkrieg gegen die Sowjetunion, war es dort in letzter Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges zu einigen Problemen und Umwälzungen gekommen, die in den ersten beiden Staffeln thematisiert wurden.

    Cromwell porträtiert in einer wiederkehrenden Rolle in der dritten Staffel den ehemaligen CIA-Agenten Gilbert Dorn. Während seiner aktiven Zeit war der eine lebende Legende, doch schließlich wurde er aus der Agency gedrängt. Nun hat er begonnen, in einem Podcast über Geschichten aus alter Zeit zu plaudern, was der aktuellen Leiterin der Niederlassung, Valerie Edwards (Michelle Forbes), Schwierigkeiten bereitet.

    Die dritte Staffel von „Berlin Station“ handelt von einer elftägigen Periode, in der Edwards und ihr Team die mit Spannungen überladene Beziehung zwischen den Russen und den USA (mit seinen NATO-Alliierten) retten müssen.

    Aus der vorherigen Staffel sind Richard Armitage, Richard Jenkins, Rhys Ifans, Leland Orser, Ashley Judd und Keke Palmer wieder mit dabei. Ismael Cruz Córdova kommt als neuer Hauptdarsteller in der Rolle des Rafael Torres an Bord. Der frühere Soldat ist intelligent, spricht mehrere Sprachen und ist belesen, dabei aber trotzdem ein effektiver Soldat und Spion, der zur Not auch mal einen Taschendiebstahl unauffällig durchführen kann. Nach seinem Militärdienst hat er sich der CIA angeschlossen, die ihn für eine wichtige Mission nach Berlin entsandte.

    James Cromwell kann auf eine lange Karriere zurückblicken und spielte etwa Prinz Philip in „Die Queen“, wurde oscarnominiert als Farmer in „Ein Schweinchen namens Babe“, porträtierte Zefram Chochrane, Erfinder des Warp-Antriebs in „Star Trek VIII – Der erste Kontakt“, war Kardinal Michael Spencer, Mentor des „The Young Pope“, Vater von Jack Bauer in „24“, spielte Ruth Fishers zweiten Ehemann George Sibley in der letzten „Six Feet Under“-Staffel und wurde für seinen Part in der zweiten Staffel von „American Horror Story“ mit einem Emmy prämiert.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1967) am melden

      Supi, daß auch Ashley Judd und Michelle Forbes weiterhin mit bei sind!
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