Was gibt’s Neues auf Netflix & Co.?
    jetzt erfahren im Streaming-Guide
    Musikladen
    D 1972–1984
    • Musik
    Deutsche TV-PremiereARD
    Als Nachfolger des legendären „Beat-Club“ startete Michael Leckebusch 1972 den „Musikladen“ im deutschen Fernsehen. Als Moderatorin wurde Uschi Nerke gleich von dem Vorgänger mit übernommen. Neu hinzu kam der beim Saarländischen Rundfunk tätige Radiomoderator Manfred Sexauer.
    Gleich vom Beginn unterschied sich die neue Musiksendung von ihrem Vorläufer durch eine betont lebendige Live-Studioatmosphäre, bei der – im Gegensatz zum Beat-Club – auch Musikrichtungen wie Jazz, Dixieland und Country sowie deutsche Liedermacher ihren Platz fanden. Bis Ende der 70er Jahre entwickelte sich der Musikladen jedoch mehr und mehr zum Tummelplatz europäischer Disco-Acts. Anfang der 80er Jahre wurden Videoclips in die Sendung integriert. Mit dem Titel „Do They Know It’s Christmas“ von „Band Aid“ schloss der Musikladen im November 1984 seine Pforten in der ARD.
    Der Nachfolger „Musikladen Eurotops“ startete nur wenige Monate später in einigen Dritten Programmen. (Text: RS)

    Musikladen auf DVD & Blu-ray

    Musikladen – Streaming & Sendetermine

    Musikladen – Community

    • am

      Alexis Korner, 1928-1984.

      Wow, so jung gestorben. Selbst mein Vater, gleicher Jahrgang, ist älter geworden.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_Korner
    • (geb. 1963) am

      Letztens lief doch Folge 21 vom 30. August 1975 (Funkausstellung Berlin). Die beiden Schlagzeuger im Hintergrund beim Auftritt von Alexis Korner (lebt der eigentlich überhaupt noch?) - mit jeweils einer Buddel "Schultheiss" in der Hand. Wurde auch versucht, die Biermarke mit der Hand zu verdecken...
      Heute undenkbar sowas!
      Genauso wie am Schluss der Auftritt mit brennender Zigarette.
      Was wuensch ich mir doch die Siebziger wieder zurück.
      Schade, dass das nicht geht...
    • am

      Am 14.01.2023 geht es beim RBB mit Folge 18 weiter
    • am

      Frage mich nur für was ich Monatlich brav meine Rundfunkgebühr bezahle wenn erst wieder alle folgen in 10 Jahren ausgestrahlt werden
    • (geb. 1965) am

      Musikladen – Die Anfänge 100% LIVE
      OneGate Media (Vormals Studio Hamburg Enterprises) bringt die aufregende Anfangszeit in 20 Sendungen mit Manfred Sexauer und Uschi Nerke von 1972 bis 1975 am 09. Dezember 2022 auf 6 DVDs raus

      Inhalt:
      DVD 1: Sendung 1-4 (1972 – 1973)
      DVD 2: Sendung 5-7 (1973)
      DVD 3: Sendung 8-12 (1973 – 1974)
      DVD 4: Sendungen 13-16 (1974)
      DVD 5: Sendungen 17-19 und 21 (1975)

      DVD 6: Bonus - MUSIKLADEN EXTRA Konzert-Sendungen:
      The Ramones (1978)
      The Cars (1979)
      Puhdys (1977)
      The Boomtown Rats (feat. Sir Bob Geldorf) (1978)
      Robert Palmer (1978)

    Musikladen – News

    Cast & Crew

    Dies & das

    Titelmusik:
    Mood Mosaic: „A Touch of Velvet“
    Rolling Stones: „Rip This Joint“ (1972 – 1977)
    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):45 minütige Popmusik-Show mit Uschi Nerke und Manfred Sexauer, Regie: Mike Leckebusch.
    Die Show war die Nachfolgesendung des Beat-Club und präsentierte aktuelle Bands und kommende Hits. Zu den Auftritten internationaler Musiker tanzten im Studio leicht bekleidete Go-Go-Girls. Viele spätere Weltstars hatten im Musikladen ihren ersten Fernsehauftritt in Deutschland, die meisten Titel gingen nach dem Auftritt gleich in die deutschen Charts. Am Beginn ihrer Karriere standen z. B. Bananarama, Blondie, O.M.D. und Kim Wilde. Rod Stewart war bereits ein Weltstar, kam aber trotzdem fünfmal.
    In den ersten Jahren hatte außer Rock und Pop auch Jazz einen festen Platz in der Sendung, es gab Cartoons von Heiner H. Hoier und schräge Witze von Insterburg & Co. samt Karl Dall, später von Schobert und Black. Erst Mitte der 70er Jahre wurde der Humoranteil reduziert (just als allmählich eine Welle anderer Shows aufkam, die Musik und Gags mischte, z. B. die Plattenküche).
    1977 gab sich der Musikladen den Untertitel „TV discotheque international“. Feste Rubrik war der „Oldie nach Wahl“, den sich die Zuschauer aus vier Vorschlägen aussuchen konnten und der dann in voller Länge gespielt wurde. Meistens waren das alte Ausschnitte aus dem Beat-Club.
    Uschi Nerke wurde 1979 von dem Discjockey AUWA alias August-Walter Thiemann abgelöst. In den 80ern sackte die Quote der einst sehr erfolgreichen Show rapide ab, vermutlich waren die Go-Go-Girls in die Jahre gekommen, jedenfalls war nach 90 Folgen Schluss. Kurz zuvor wurde noch Christine Röthig Sexauers neue Co-Moderatorin. Als letztes Lied lief das Video „Do They Know It’s Christmas“ von Band Aid.
    Viele internationale Künstler kamen immer wieder in den Musikladen: Boney M. gehörte mit 15 Auftritten fast zum festen Inventar, Showaddywaddy war mit zehn Songs zu sehen. Amanda Lear und Abba wurden für treues wiederholtes Erscheinen sogar mit je einem Special belohnt. Zusätzlich zur regulären Sendung liefen ab 1974 etliche Ausgaben namens „Musikladen extra“, die sich jeweils nur einer Band widmeten. Die markante Titelmusik wurde erst ab 1977 benutzt. Es war „A Touch Of Velvet, A Sting Of Brass“ von Mood Mosaic, das ab 1968 bereits der Vorgänger Beat-Club benutzt hatte.
    Die Show wanderte über verschiedene Sendeplätze, fast alle zur Primetime. Am häufigsten war sie mittwochs um 21:00 Uhr und später donnerstags um 21:45 Uhr zu sehen.

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Musikladen online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

    Auch interessant…