Kommentare 7381–7390 von 8759
User 1691846 am
Am 06.10.2020 sprach Herr Lanz von Verzichten und unbequemer Wahrheit.
„Wir müssen dem Volk sagen, dass wir so nicht weiter machen können“. Explizit sprach er die Bekleidungsindustrie mit einen katastrophalen CO2 Ausstoß und die Verpestung der Umwelt an.
Das sehe ich auch so, denn meine Erfahrungen sind begründet. Historisch hatte die Textilherstellung in Deutschland eine große Bedeutung. Seit den 60er Jahren wurde die Produktion immer mehr ins Ausland verlagert, wo die Lohnkosten geringer sind. Über 90% der Textilien in Deutschland werden importiert. Durch diese Entwicklung mussten neue Produktionsländer gefunden werden. Die Unternehmen starteten eine groß angelegte Initiative „Market Research“ (Marktforschung).
1969 als Key Account Manager für Textilen bereiste ich zu diesem Zweck Indien, Sri Lanka, Bangladesch, Thailand, Malaysia, Singapur, Südkorea, Taiwan, China, Hongkong, Türkei, Griechenland, Zypern, Spanien, Italien, Frankreich und habe Produktionsstätten sondiert. 1981 habe ich in Hongkong eine Firma gegründet und mehr als 20 Jahre für viele Handelsunternehmen in Deutschland Bekleidung in eigenen und ausgewählten Factorys mit hohem Standard hergestellt. (ab1992 wurden unsere Produkte nach OEKO-TEX STANDARD 100 zertifiziert) Qualität statt Massenware- vom Konsumenten geschätzt und gepflegt. Sie wurden länger als nur eine Saison getragen. Preisleistung war bis zu diesem Zeitpunkt noch im fairen miteinander. Doch der Druck nach preiswerterer Kleidung wurde immer stärker. Mit dem Beitritt Chinas 2002 in die WTO wurde der Handel weiter liberalisiert und alle Handelsbeschränkungen aufgehoben.
Mit dem vollständigen Wegfall der Importquoten zum 1. Januar 2005 hat sich der globale Textilhandel vervielfacht. 2000 war der der Beginn des Fast Fashion – Booms
Massenproduktionen und die „Gier“ der Menschen nach immer mehr und immer billigeren Preisen sind gigantisch. Die gesamte Textilproduktion verursacht in nur einem Jahr über eine Milliarde Tonnen CO2. Das ist mehr als alle jährlichen internationalen Flüge und Schifffahrten zusammen. Dazu kommt die Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik.
User 1691846 am
Kanzlerschaften werden heute mit Bildern gewonnen oder verloren!
Journalismus oder Populismus - die vierte Gewalt oder publikative Macht (36.000 Festangestellte, plus 40.000 freiberufliche Journalisten!) Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Journale mit ca. 73,56 Mio Exemplaren p a.
Und dann die Talkshows mit den obligatorischen Vertretern als „Fernsehgericht“
„Richter“: Lanz, Beisitzer: Plasberg • Will • Maischberger • Illner
„Schöffen“: Hajo Schumacher • Robin Alexander • Markus Feldenkirchen • Melanie Amann • Ulrike Herrmann u.v.m. „Sachverständiger“: Oliver Welke Heuteshow
Stakkato mäßig wurde in ganz Deutschland der Abgesang skandiert: „16 Jahre Merkel CDU/CSU sind genug! Kein weiter so!“ Die Flutkatastrophe der Wendepunkt für Armin Laschet !
Medien haben diesen „Lacher“ als „unangemessenes“ Verhalten öffentlich gemacht.
Jede Gelegenheit wurde genutzt, Laschet in einer Art „Schiffe versenken“ zu desavouieren d.h. in der Öffentlichkeit zu blamieren, bloßzustellen, zu kompromittieren, ja - man hat den Menschen Armin Laschet regelrecht vorgeführt. Herr Laschet, nach dem Lacher hatten sie keine Chance mehr Kanzler zu werden.„
„Nach manchen Gesprächen mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen“ (Maxim Gorki)Sternenkind68 (geb. 1968) am
Dass der Lanz selbstgefällig und eitel erscheint, ist ein alter Hut. Konnte man auch gestern wieder beobachten bei der Runde mit Altmaier & Co. Als er den armen Herrn Ploß die Daumenschrauben anlegte, der einfach nicht so antworten wollte, wie ein Lanz sich das vorstellt, habe ich abgeschaltet.
Mir, dem es unglaublich wichtig ist, selbstbestimmt zu sein, ist es unangenehm, wenn Moderatoren sich so aufführen. Wäre ich der Interviewer / Moderator, müsste ich doch darauf gefasst sein, dass ich nicht immer die Antworten bekomme, die ich hören möchte. Und dann dieses Grinsen von Lanz, der schien seine Rolle richtig zu genießen...carlita2 am
Mir fällt immer öfter das Wort "fremdschämen" ein, wenn M. Lanz penetrant und peinlich seine Gäste vorführen will. Ich schalte dann auch ab.
BeckGerold am
Das ist heute eine sehr interessante Sendung. Zum einen zeigt es die fast überflüssige Rolle der anwesenden Journalisten. Wenn z.B. Herr Altmeier eine Antwort gibt, braucht der interessierte Zuschauer keinen, der diese Antwort interpretiert.
Zum anderen wird Herr Ploß eingeladen (der hoffentlich nicht die junge Generation der Politiker verkörpert), weil er so leicht vorzuführen ist. Von der Souveränität eines Herrn Lambsdorff ist er meilenweit entfernt.
Darüber hinaus zeigt Herr Lanz wieder einmal, dass er eine politische Diskussion nicht ernsthaft führen kann.User 1691784 am
Leider hat Herr Lanz wieder laufend seine eigenen Fragen beantwortet und weder Herrn Lambsdorf noch Herrn Ploss ausreden lassen. Bei Altmeier war er chancenlos, der hat einfach weitergeredet. Die ständig grinsende, lachende Frau der Grünen war störend und hat nur Unfug von sich gegeben. Schade für die sonst so gut besetzte Sendung.
Nochmal_Enttäuscht (geb. 1959) am
Wieder auf die Gäste gefreut, wieder nur Herrn Lanz seine Fragen, Zwischenrufe, Kommentare gehört. Nach nicht mal 10 Minuten hab den fernsehen ausgeschaltet.
Dank Herr Lanz. Wozu laden Sie den überhaupt Leute ein?Sternenkind68 (geb. 1968) am
Sehe ich genauso. Wozu lädt Lanz überhaupt Leute ein, wenn die ihm noch nicht einmal den Gefallen tun, so zu antworten, wie er sich das in seinem hübschen Köpfchen bereits überlegt hat. Auch ich habe die Sichtung vorzeitig beendet.
User 1668125 (geb. 1974) am
Nach 16järhriger Politstarr-und Sturheit und Blamage ergibt sich nun eine neue Konstellation der Machtverhältnisse.Wir werden es erleben-und evtl. beim nächsten Mal noch besser und noch klüger wählen müssen?Die alte Crew "räumt Fehler" ein-ohne konsequent abzutreten.Hier gibt es für die Zukunft noch erheblichen Rechtsreformbedarf.Auch Medien beschäftigen sich und die Bevölkerung mit endlosen mitleidsvollen Expertisen, als wäre alles sooooo schade, weil das "Weiter so" für eine Bevölkerungsschicht sicherlich bequem und einträglich war.Was sind da schon verlorene Kriege,Steuerbetrügereien,Mafia, Terror,Alters-und Kinderarmut,Obdachsolse und ein Arbeitslosenheer?"Unsere Klugen" lassen nicht an zu betonen: Wir werden,wir müssen,wir brauchen,wir sollen...usw.usf. Mit Wir meinen sie sich zuallerst, wie auch anders.Einige Zuschauer solcher Foren scheinen mit ihren Jubelkommentaren wohl dazuzugehören.User 1477637 am
Treffende Analyse:
Fr. Kinnert hat das Verhalten H. Söders sehr treffend bezeichnet mit offener Sabotage
beschrieben. Seit H. Söder gegen H. Laschet im Kampf um den Kanzlerkandidaten der
CDU/CSU verloren hat, stichelt er und hetzt gegen H. Laschet. Wer einen H. Söder als
Parteifreund hat, braucht keine Feinde. Erfreulich ist, dass H. Söder mit diesen
permanenten Streitereien das schlechteste Ergebnis der CSU eingefahren hat. Auch
der Generalsekretär H. Blume hat keine gute Figur abgegeben. Vermutlich war die
permanenten Querschüsse aus Bayern dafür verantwortlich, dass die CDU/CSU nicht
die stärkste Partei geworden ist. H. Söder wird zum Problem der CSU. Mit diesem
Politikstil wird vermutlich in Bayern bald die CSU nur in einer 3-Parteien-Regierung
noch die Regierung stellen können. Als möglicher Bundeskanzler hat er sich bereits
jetzt als nicht geeignet gezeigt.CharlotteMarie am
Diana Kinnert hat mich wieder sehr beeindruckt. Es ist schon bewundernswert wie sie Missstände ihrer eigenen Partei benennt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Von dieser Weitsicht und Ehrlichkeit kann sich so manch ein Politikprofi gern eine Scheibe abschneiden. Vielen Dank, Frau Kinnert.User 1668125 (geb. 1974) am
Die Obrigkeitsgläubigkeit ist zwar weit verbreitet, aber Erneuerung und Fortschritt interessiert Menschen nun mal mehr als dass alles so bleiben würde wie gehabt. Das endlose Kommentieren und Nachtrauern einer vergangenen Politphase wird nur leider von eigentlich sich schlau gebenden Gästen bedient. Dieses Gutmenschenklischee kann ja einigen Wenigen gefallen und auch im Chat zum Frozzeln veranlassen. Wahrscheinlich BR-Nazis oder BR-CDU´ler - egal. Immerhin werden die Karten im Polit-Rodeo endlich mal neu gemischt - auch die "Intelligenz" einiger Zuschauer?
BeckGerold am
Es gibt viele gute und sehr Journalisten in Deutschland. Ich wünsche mir daher mehr Vielfalt in dieser Sendung. Die geladenen Medienvertreten sind immer wieder dieselben. Wenn die Wichtigkeit der Rolle an wenigen Personen hängt, verführt es die Vertreter der Zunft immer mehr, ihre Aufgabe zu verlassen und die eigene Meinung als den Maßstab schlechthin zu verwenden.
Die Zuschauer benötigen weniger Personen, welche als Politikerklärer auftreten (man darf soviel Intelligenz dem Zuschauer schon zugestehen, dass er das alleine schafft), sondern Vermittler von Informationen, wobei die persönliche Meinung zurücktreten sollte oder deutlich davon abgesetzt werden soll. Das sind die erste Regeln der Journalistenausbildung. An diese sollte sich Herr Feldenkirchen & Co bitte halten.
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