Kommentare 2721–2730 von 8587

  • am

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    • (geb. 1962) am

      Wachsende Ungleichheit, die Herren @ nirepip und @ catweazle, also das vertikale Auseinanderdriften der Lebensverhältnisse, erscheint in der Tat als Motor von wachsender sozialer Fragmentierung, Aggressivität, Kriminalität sowie zwischenmenschlicher Spaltung und Verarmung. Übergroße Ungleichheit untergräbt weiterhin Solidarität und ist durchaus, wie @ senta sagte, im Interesse vornehmlich der obersten Schichten. Mittlere und untere soziale Schichten werden gegeneinander ausgespielt, die untersten unter- und gegeneinander noch einmal mehr usw.
      Heute erste Apologetin der Ungleichheit ist die, deshalb so genannt, Alternative für Doofe. Nicht die Strukturen von oben und unten, die Eigentumsverhältnisse werden thematisiert, im Gegenteil, sondern die Ungleichheit wird horizontal als eine zwischen „innen“ und „außen“ hinterhältig verschleiert. Darin dem historischen Urahn übrigens nicht unähnlich, der Krisen, Arbeitslosigkeit, Massenverarmung ursächlich angestrengt grölend den je noch schwächeren, „außen stehenden“ Gruppen zuschrieb.
      „Der Faschismus sieht seine Rettung darin, diesen Massen nicht ihr Recht zu geben, sondern ihnen stattdessen eine Chance zu geben, sich auszudrücken“, so Walter Benjamin. Der Twitter und Co. noch gar nicht kannte.
      Statt humanistische Kritik an den Verhältnissen schräge „Volks“-Propaganda, schrille Empörung und Treten nach unten, Rassismus, aggressive Verleugnung des Klimawandels. Die völkisch konstruierende AFD ist in Krisenzeiten die Feindin menschlicher Solidarität und der sichernde Kleber zur Beibehaltung überbordender sozialer Ungleichheit.
      Sie gehört mithin zuallererst zersetzt. Wäre das nicht eine reizvolle Aufgabe?
  • (geb. 1976) am

    Also diese Diskussionsrunde zeigt meiner Meinung nach ja eindeutig, warum wir in Mitteleuropa eine Krise in unserer Automobilindustrie haben:
    Man kann alle diese Themen rund um das Fahrzeug diskutieren, ABER: wenn mein VW ID4 nicht einmal beleuchtete Tasten für die Klimatisierung hat, und auch andere Funktionen nicht abbildet, welche ein E-Auto gegenüber einem Verbrenner ausmachen, ist im Endeffekt der zahlende Endkunde derjenige, der die Verkaufsstückzahlen und somit auch den wirtschaftlichen Erfolg beeinflusst.
    Ich bin BMW I3, VW ID3 und ID4 gefahren, aber jetzt fahre ich seit ca. 40.000km TESLA und habe viele Funktionen, welche europäische Marken nicht liefern können.
    Lade über meine Photovoltaik und fahre auch dank TESLA-Supercharger sehr bequem durch ganz Europa. Wenn ich in meiner Region zum Supermarkt fahre, ist ca. jedes 6-7te Auto am Parkplatz ein TESLA und dazwischen auch andere reinelektrische Autos von anderen Herstellern.
    Also ich kann nicht bestätigen, dass die E-Mobilität hierzulande nicht gewollt wird. Zudem ist für uns aly 4-köpfige Familie das E-Auto ein Stück mehr Lebensqualität. Und da spreche ich nicht nur von der perfekten Klimatisierung des Innenraums. Wir steigen immer in ein Auto mit 22°C Innenraumtemperatur ein, egal ob Sommer oder Winter, usw. ..... Des Weiteren war im Mai 2023 der TESLA Y um knapp 20.000,-€ günstiger als der VW ID4.
    Ich bin selbst bin seit 30 Jahren in der Automobilindustrie als Maschinenbauingenieur tätig und hätte gerne mein Geld in ein europäisches Produkt investiert, aber leider haben da andere Hersteller besseres zu bieten.
    Wenn z.B. VW die Fahrzeugausstattung mit einer Preispolitik, ähnlich wie TESLA umgesetzt hätte, wäre die Krise jetzt nicht so groß! Auch bei uns als Zulieferer in der Antriebs- und Getriebetechnik wurde die Entwicklung von Produkten für die E-Mobilität komplett verschlafen und schließen daher gerade das dritte Produktionswerk in Deutschland.

    Meiner Meinung nach geht diese Diskussion völlig am Problem vorbei!
    Ich pendle täglich 100km ins Büro und habe zuletzt allein für den Berufsweg monatlich 350,-€ pro Monat für Diesel ausgegeben. Jetzt fahre ich mit meinem selbst produziertem Sonnenstrom im Alltag kostenlos.
    Warum Energie für die Erzeugung anderer Energie verschwenden, welche dann noch transportiert werden muss, damit ich sie mir dann an der Tankstelle abholen muss >>> Stichwort E-Fuels.

    Jeder hat Akkugeräte in Verwendung wie z. B. elektr. Zahnbürste, Akku-Staubsauger, oft mehrere Akkubohrmaschinen. etc., aber beim Auto muss man seit Jahren diskutieren und die Gesellschaft spalten.

    Für mich unverständlich und auch als Besitzer von mehreren Oldtimern und Motorrädern sind die Tage der Verbrennertechologie für den privaten Individualverkehr gezählt.
    • am

      Tesla hat zweifellos in E-Mobilität viel voran getrieben. So weit, so gut.

      Woher aber Ihre Begeisterung kommt, mir unverständlich.

      Wenn ich mich in einen Tesla setze, fühle ich mich spartanisch wie in einer Straßenbahn, um nicht übertrieben "Bauwagen" zu sagen.
      Dabei kann man auch bei Tesla viel Geld beim Händler lassen, also wo da in Sachen Preis zum Gegenwert Vorteile sein sollen, erschließt sich mir nicht.

      Wenn man bei europäischen Herstellern nicht nur die "Seifenkisten" kennt (wie i3, IDx), sondern hochpreisige Modelle, dann fängt das schon in der Haptik beim Armaturenbrett an.
      Das fühlt sich bei bspw. BMW eben nicht mehr wie billiges Plastik an!
      Es ist schön und angenehm, dieses anzufassen.

      Sicher, zahlt man alles, aber da liegt dann eben auch der Unterschied.
      Belüftete Komfortsitze von BMW - wer die mal gewohnt ist, möchte nichts anderes mehr, es sei denn Sportsitze, welche ein ebenso professionelles Gefühl bei BMW vetmitteln, nur auf eine andere Art.
      In hochqualitativem Leder - kostet natürlich.

      Ein Auto zählt zu "Privaträumen" - daheim lebe ich doch auch nicht wie in der Lagerhalle, also will ich es gemütlich haben wie im Wohnzimmer.
      Komfort - BMW, Mercedes, Audi wissen ganz einfach, was dem Konsumenten gefällt.

      Das Auge ißt mit. Beim Tesla habe ich das Gefühl, als habe da jemand seinen PC-Monitor auf die Konsole geschraubt. Ist natürlich alles Geschmacksache, aber ich brauche das nicht, weil ich nicht mit TikTok herumspiele beim Fahren.
      In Sachen "heimelig" und Komfort habe ich andere Vorstellungen und es gibt keinen Grund, Nützliches nicht mit Angenehmen zu verbinden.
      Klar, kostet alles, aber da kommen die Preise her.

      Und so kann man weiter machen bis hin zu Fahrgestell und Sicherheit. In einem hochpreisigen BMW könnte man bei 250 km/h ja fast noch nebenzu Mittag machen, so perfekt liegt der auf der Straße.
      In jungen Jahren -lange her- musste ich bei 180 kmh in die Wiese und flog 40m weit. War ein BMW M3 und ich bin noch da. Ein anderes mal warf es mich mit 60 mit Fahrertür an einen etwa 60 cm hohen Baumstumpf und das Auto überschlug sich. Sicherheit kostet.
      Einfach mal auf einen Autofriedhof sehen, wie Autos nach Unfällen aussehen, dann kauft man gewisse ausländische Hersteller eher nicht mehr.

      Autos anderer Hersteller fangen sogar vereinzelt selbst zu brennen an oder man muss sicherheitshalber nach einem Unfall schon mal die Feuerwehr kommen lassen.
      Wen ich damit wohl meinen könnte?

      Die Begeisterung für Tesla in allen Ehren, aber europäische Hersteller haben schon ihre Vorzüge. Man muss Geld hinlegen, das stimmt, aber es kurbelt die Wirtschaft an, also auch das hat sein Gutes.
  • am

    Hallo,
    ich glaube es wirklich nicht !

    Da sitzt ein ehmaliger Manager von BMW und im wird ein Statement von ihm aus 2017 vorgespielt in dem wirklich deutlich wird wie falsch seine, damals noch wichtige Meinung betr. E-Autos danaben lag. Die Reaktion "Wir waren nicht Arrogant sondern Stolz" und lacht.
    Wir wundern uns über die Spaltung der Gesellschaft - KOMISCH !
    • (geb. 1982) am

      Er hat doch eigentlich nur gesagt, dass Tesla im Moment noch nicht rentabel arbeitet. Und Angestellte schneller entlässt, als andere (deutsche) Arbeitgeber. Und das, das ja so nicht geht. Er war aus meiner Sicht etwas empört, aber nicht hochnäsig.
  • (geb. 1964) am

    Wenn ich die heutige Sendung sehe , wie Herr Diess immer wieder lacht,wo es doch auch um viele Arbeitsplätze in Deutschland geht,dann kann es einem nur schlecht werden.
    Da sitzt auch Herr Lanz mit in der Runde und lacht herzlich mit.
    Diese Leute haben ja auch voll ausgesorgt.
    Was ist aber mit den vielen Arbeitslosen die wir bald haben werden?
    Und nicht nur in der Autoindustrie.
    • (geb. 1982) am

      Mit einer zwingend notwendigen Adaption der Technologie an umweltverträgliche E-Mobility gehen keine Arbeitsplätze verloren. Wir müssen schnell die Infrastruktur schaffen, damit Nutzer eine Chance haben. Damit E-Autos schnell preiswerter werden können, muss das das Premiumsegment gestützt werden, damit die Gelder für die Entwicklung schnell wieder rein kommen und der Kleinwagen Sektor davon profitiert.
      E-fuels sind für Autos unrentabel.
      https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/maithink-x-sendung34-xperts-efuels-104.html&ved=2ahUKEwi8g6bNg6iJAxWuiP0HHQjbMZIQFnoECBcQAQ&usg=AOvVaw1whAtKugbZc4PWUU5Z3Ud7
  • (geb. 1982) am

    Ich bin alleinerziehend, Vollzeit berufstätig, habe studiert. Ich wohne in Jena. Und habe nicht genug Geld um ein Elektroauto zu kaufen.
    Noch viel stärker wirkt die fehlende Infrastruktur.
    Es gibt viel zu wenig Ladesäulen, an meinem Wohn-Standort gibt es keine einzige. Die nächste Ladesäule steht einen halbstündigen Fußmarsch weit entfernt. Das funktioniert für Alleinerziehende nicht.
    • am

      Das funktioniert auch nicht für Nicht-Alleinerziehende, nur dass es Alleinerziehende noch viel härter trifft.

      Im täglichen Leben hört man ständig von derartigen Problemen.
      Damit will ich da nichts bagatellisieren, schon gar nicht mit "andere haben auch Probleme".

      Für den Einzelnen ist es schwer, nicht selten sogar unlösbar. Auch das gehört zur Wahrheit.

      Die Preise für E-Autos sind enorm. Wie will sich das ein eher Geringverdiener überhaupt noch leisten können, wenn nicht gebraucht und schon einige Jahre alt?
      Ladestationen - ein doch erhebliches Problem gerade auch für Mieter ohne eigenen Grund und Boden.

      In den Wohnsiedlungen fehlen oft schon die Stellflächen, die Geräte, die Leitungen; man muss Straßen aufreißen und durch Fahrradwege werden die Spuren verengt, da fehlt oftmals schon der Platz.

      aber man kann fläxhendeckend auch nicht alle 200m mit Ladestationen zupflastern. Wo bleibt "Mobilität", wenn man dann mehr Fußgänger ist als mobil zu sein?
      Abgesehen von den ganzen in der Natur nicht abbaubaren und mit krebserregenden Stoffen und Dioxinen einhergehenden Kabelummantelungen und die Klimabelastung durch Herstellung und Baumaßnahmen. Das zieht so viel nach sich.

      Das hilft dem Einzelnen jedoch nicht im Mindesten, auch wenn er von Klimschutz selbst überzeugt ist und dafür eintritt.

      Es ist nicht einfach. Es gibt keine "Lösung", nur max. einen "Kompromiss", der jedoch in der Praxis zu Lasten einiger geht, die sehr daran zu beißen haben.
  • (geb. 2000) am

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    • am

      917! wann raffen sie es, daß schwarz und rot bis auf vier jahre zusammengearbeitet haben. jede kritik an der vorgängerregierung ist eine kritik an sich selber.
  • am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • am

      Amnesty International kann man keine Staatsnähe attestieren. Das kann man wohl zu recht sagen.
      Die Aussagen sind idR seriös, sie hat sich eine wichtige Funktion erarbeitet.

      Dennoch ist auch diese Organisation nicht mehr das, was sie einmal war und politische Interessen verfolgt auch sie, was die Wertigkeit zunehmend mindert.

      Ähnliches in ganz erheblichen Umfang auch bei anderen NGOs wie gerade bspw. Ärzte ohne Grenzen.
      Das sind nicht mehr die von einst - zwischenzeitlich wird versucht massiv auf Politik einzuwirken.
  • am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 1974) am

      @nirepip
      Ob Alles einen Faktencheck bestehen würde?!
      Ich würde es auch nicht uneingeschränkt unterzeichnen wollen, aber vieles ist ja Dank investigativen Journalismus und anhand von Whistleblower oder Aussteiger absolut wasserdicht nachweisbar.
      Und Sie haben wohl sicherlich recht, dass in fernen Ländern und gar Regimen von Autokratien oder Diktaturen es mit endgültigen Beweisen immer schwieriger wird.
      Aber es ist doch immer ein gleiches Muster zu erkennen, dass eine Motivation beschreibt und inzwischen ein klares Bild von verfolgbaren Strategien dadurch zeichnet.
      Beweise manchmal wenig - Indizien dafür viele!

      Davon ab beschränke ich mich persönlich immer nur auf die deutsche Politik, die EU und deren ganzen Problematiken, da es mir in erster Linie am wichtigsten erscheint und es hier noch gut recherchierte und dokumentierte Berichte dazu gibt, die inzwischen in einer scheinbaren "Normalität" gewordenen Selbstverständlichkeit von Machenschaften, Vetternwirtschaft und schamlosen Betrug am Bürger immer häufiger zu Tage tritt.
      Wenn man einmal fernab des verimpften Mainstreams anfängt zu wühlen, sieht man deutlich was für ein erschreckender und stinkender Mist ans Tageslicht kommt.
      Sich damit zu beschäftigen kostet schon ein gewisses Maß an geistiger Hornhaut und auch Muße, damit man nicht ganz an soetwas verzweifelt und den Glauben am Staat oder gar an der ganzen "Demokratie" verliert.

      Aber es gilt immerwieder anzusprechen und jedesmal aufs Neue, bis auch der Letzte begriffen hat, dass es so nicht mehr weitergehen kann und immer gefährlichere Züge annimmt.
      Zumals wenn man es nicht ständig in so einer energischen Weise macht, ermuntert man nur diejenigen, die durch ihr rücksichtsloses Handeln den ganzen Schaden verursachen.
      So nach dem Motto: Es beschwert sich niemand, dann kann man auch seelenruhig weitermachen!

      Es müsste vieles mal anständig reformiert, verkleinert und dadurch überschaubarer und gerechter gemacht werden, aber bis dahin ist es wahrscheinlich noch ein langer Weg und es bleibt nur das Instrumentarium des immerwieder Aufklärens und Hinweisens, wenn es nicht schon irgendwann mal vorher gehörig knallt.

      Eigentlich haben wir alle die ausreichenden finanziellen Mittel, die eigentlichen Fähigkeiten und wenn man sich mal nüchtern ehrlich machen würde, auch die benötigte Weisheit, um in einer friedlichen Welt zu leben.
      Das ist keine Utopie, sondern ein realistisches und eigentlich erreichbares Ziel, was praktisch schon umsetzbar wäre.
      Aber der Mensch als Gesamtorganismus betrachtet, muss wohl weiterhin erst gehörig auf die Schnauze fallen, um aus den eigenen Fehlern immerwieder zu lernen, bis man alles Wesentliche begriffen hat.

      Obwohl es nur von einer weltweiten aber absolut mächtigen Minderheit verhindert wird, die mit allen Mitteln versucht deren Vormachtstellung zu bewahren!
      Irgendwie total schizophren!
    • (geb. 1974) am

      Es gab mal auf "ARTE" eine sehr gute Reportage über das weltweite, ungerechte und schon (fast) kriminelle Bankensystem, wo ein intern gut vernetzter Aussteiger dieser Branche - der es nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren konnte - wirklich hervorragend die Machenschaften und dazugehörigen Strategien vom Innern her beleuchtet hat, die niemals so ohne weiteres den Weg an die Öffentlichkeit finden.
      Und ein Satz ist bei mir absolut hängen geblieben und er es im vollen Ernst dazu meinte: Es gibt mehr Geld auf der Welt, als Dreck!

      Es ist auch nachweislich so viel Unsummen von Geld in einer Blase von Börsen- und einer Investmentwelt zum Spekulieren unterwegs, die niemals den Weg in die Realwirtsschaft findet und völlig abgekoppelt in einer künstlich erzeugten Parallelwelt existiert.
      Man muss sich nur mal als Beispiel vorstellen, dass inzwischen hemmungslos auf Nahrungsmitteln spekuliert wird und deren Preise dadurch künstlich in die Höhe gehen können, nur dass wenige Leute weiterhin schamlos und scheinbar fast immer legitim die Öffentlichkeit berauben können und immer reicher und reicher werden, mehr ist das nämlich nicht.
      Geld heißt Macht - Macht heißt Einflussnahme - Einflussnahme die schlussendlich die Demokratie untergräbt!

      Es entsteht für die Allgemeinheit doch kein wirklicher Gewinn oder Mehrwert, die durch eine reale Produktivität von Gütern hergestellt wird.
      Es zeigt sich auch, dass dieser Mechanismus ein erheblichen und zugleich gefährlichen Haken besitzt, wie man eindeutig an den mehrmals gewesenen und regelmäßig wiederkehrenden, weltweiten Finanzkrisen doch sieht.
      Es wabbert in einer imaginären Blase soviel künstlich erzeugtes und somit nicht realexistierendes Geld hin und her, sammelt und vermehrt sich, die im Falle einer ungewollten Ausschüttung oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen einen folgenschweren Dominoeffekt entstehen lässt, der die Blase spontan zum "platzen" bringt und mit einem unermesslichen Schaden an den Gesellschaften einhergeht.

      Und der dumme ist natürlich immer der kleine Bürger, der danach die Banken durch Steuergelder auch noch "retten" muss.
      Schon ein kompletter Wahnsinn, was in Wahrheit in der Branche für unverantwortliche und eigentlich kriminelle Dinge vorgehen, die oftmals durch hervorragende Lobbyarbeit von erarbeiteten Gesetzeslücken noch im Rahmen des Erlaubten stattfinden.
      Nobel geht die Welt zugrunde...
    • (geb. 1974) am

      @nirepip
      Das stimmt allerdings und da teile ich absolut Ihre Meinung von einer nicht existierende Konsequenz eines Handelns gegenüber den Verantwortlichen.
      #Papiertiger
      Aber dennoch erwächst doch langsam aber stetig ein Bewusstsein in der Gesellschaft, die immer kritischer und nachfragender zu politischen Themen werden, was ich auch in meinem persönlichen Umfeld feststellen kann.
      Ein wesentlicher Indikator dafür ist doch auch der immer mehr abnehmende Zuspruch von der etablierten Politik und der sinkenden Zustimmung von gewissen Formaten im ÖRR oder dem Allgemeinen.

      Aber trotz allem und wenn man mich nach meiner persönlichen Meinung fragen würde, was die nahe Zukunft für uns bereit hält, würde meine Einschätzung sein, dass es erst wohl noch schlimmer werden müsste, bis es allmählich besser werden kann.
      Und ich würde sogar soweit gehen wollen, dass es sich irgendwann in einem aufgestauten und riesengroßen Knall (wie immer es aussieht) entladen wird.
      Schön ist diese Vorstellung wohl sicher nicht, aber ich glaube auch nicht, dass es nur Stück für Stück sinnvoll besser werden könnte.
      #NägelmitKöpfen
      Ich hoffe zutiefst mich zu täuschen.

      Aber ein echt kurioses Zeitalter und einem am Horizont erkennbaren, gesellschaftlichen Umbruchs hinein geboren zu sein, die von einer jahrelangen und schon fast beängistigender Ruhe von geeinten Konsens voran ging.
      Komisch ist nur - aber irgendwie auch nicht -,dass es geschichtlich gesehen immer nach einer gewissen "Ruhephase", dann immerwieder harte Umbrüche gibt, die vom Mechanismus her sich immer ähneln.

      Aufruhr, Umbruch eines Aufbegehren von Altverkrusteten, mit einem Ziel in ein neues und gerechteren Zeitalter liegt deutlich wahrnehmbar für mich in der Luft!
  • (geb. 1974) am

    @discovery 22.50Uhr am 23.10
    Danke für Ihre Sichtweise!
    Natürlich bleibe ich dem Forum treu, neben Ihnen und @484, @ktr028, @nirepip, @Schwarzpulver, @Gierwirtz und einigen anderen hier, gibt's ja Gott sei Dank noch User mit denen man ohne Beleidigungen vernünftig und vorurteilsfrei diskutieren kann und diejenigen das kritische, vermeintliche "Unsagbare" sagbar machen.

    Ich verschnaufe nur ein, zwei Tage und sammel im Netz derzeit weitere Informationen für ein nächstes scheinbar wichtiges Thema, um das faule Gebaren der Politiker jenseits der Öffentlichkeit zu benennen.
    Es ist eigentlich Hahnebüchen was unbemerkt so alles stattfindet und man in Summe beinahe denken könnte, wir leben inzwischen in einer Bananenrepublik mit machthungrigen und absolut egoistischen Politikern.
    Es gibt so viele Dinge die im ÖRR absichtlich ausgelassen oder falsch dargestellt werden und die Motivation dahinter kennt man ja nur zur genüge, dass mittlerweile leider solche regierungskritischen aber immer belegbaren Nachrichten nur noch im Netz bei Online-Sendern oder andere Plattformen kursieren.

    Ich bleibe dem Forum stets erhalten, da alleine deswegen mir wichtig ist die Dinge einer noch breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und vielleicht auch mal manche Zweifler zum nachdenken bringe, da vieles nur mehr Schein als Sein ist.
    Früher konnte ich es selber nicht recht glauben und habe es selbst schnell in eine Ecke von Verschwörungen abgetan, aber spätestens seit Corona ist mein Interesse und das kritische Nachfragen an Politik und Anderem gewachsen, vieles von dem sehe ich heute eindeutig klarer oder völlig anders.

    Denn wer sich ständig nur vom ÖRR ernährt, kennt niemals den ganzen Sachverhalt und die Wahrheit, zumals auch oftmals und nachweislich in Medien und Politik falsche Tatsachen behauptet werden, absichtlich gelogen wird und ein "framing" von einem Meinungsbild uns vorgesetzt wird, um uns mit Meinungen kontrollieren zu wollen.
    Nur leider wird das absolut in die Hose gehen, da Politiker in einer Parallelwelt fernab der Wirklichkeit ihr Dasein fristen und meinen durch ihre arrogante und neunmal klugen Art uns Bürger für dumm verkaufen zu können.

    Da sieht man deutlich deren schiefen und realitätsfernen Weltblick auf uns!
    Eine Bande von gefährlichen Nichtskönnern!
    • (geb. 1974) am

      @Cosima
      Ja, danke für die richtige Einordnung und derselben Sichtweise, echt gut zuhören.
      Meine Meinung ist, da es sich hierbei nur um eine penetrante Minderheit handelt und man denjenigen keinesfalls in irgendeiner Form das Feld überlassen oder nur ein Millimeter den Schwachsinn nachgeben sollte.
      So weit kommt das noch!
      Am besten wäre es komplett zu ignorieren und solchen Kernidioten nicht noch "Nahrung" geben, indem man sich - wie ich manchmal - noch unnötig in sinnloses Gequatschte verwickeln zu lassen, aber ich verkneife mir es in Zukunft auch.

      Nein, solchen verhaltensauffälligen Figuren sollte man niemals nachgeben, zumals man doch weiß von wem soetwas kommt und was für ein blödsinnigen Mumpitz da ungefiltert herauskommt.

      Aber erstaunlich ist so ein Phänomen durchaus, dass diejenigen ohne Selbsterkenntnis und jeglicher Scham vor Peinlichkeiten so ein doch wirklich asoziales Verhalten ungefragt versprühen müssen, anscheinend aus einer tiefen Unzufriedenheit heraus und niemals gelernten und respektvollen Umgang.
      Solche Leute sind entweder absolut einsam und haschen vergeblich nach Aufmerksamkeit, oder man umgibt sich nur mit seines Gleichen, wobei es in beiden Fällen nur bemitleidenswert ist und man dadurch in Einfältigkeit verbleibt und keine Erfahrung reicher wird.
      Das ist wenigstens der Trost dabei.

      Und schön, dass Sie sich mal wieder melden, ich habe Sie in der Aufzählung von vernünftigen Diskutanten doch glatt vergessen, wie selbstverständlich auch @uli, @3089 der auch unverblümt alles richtige anspricht und ebenfalls natürlich @B. Böckenhüser und einige andere erwähnenswerte User mehr.

      Daran sieht man doch eindeutig, dass hier eigentlich die Zahl der Vernünftigen in der Mehrzahl ist und nur durch ein vernachlässigbaren Teil von Personen gestört wird.
      Deshalb sollte man auch immer standhaft bleiben und das Forum nicht ganz verkommen lassen.
      Mich beeindruckt es inzwischen überhaupt nicht mehr, was diejenigen an blödsinnigen Unfug schreiben.
      Ich hoffe Sie bleiben hier - wie auch andere - den Forum erhalten!

      In dem Sinne...
      Glück auf!
    • am

      Ist das ein Wettbewerb im Schleimen oder worum geht's hier genau?
  • am

    Ich bin seit einiger Zeit in anderen Foren unterwegs, in denen man mit offenem Visier kämpft.
    Man nennt dort seinen Namen.
    Erstaunlicherweise geht es dort viel gesitteter zu. Die Argumente der anderen Teilnehmer werden zumindest angehört und abgewogen. Ich habe einiges gelernt und bin weiter mit Spaß dabei.

    Hier versammeln sich leider nur einige Klugscheißer, die immer nur ihren Senf dazugeben, ohne auf die Argumente der Andersdenkenden ernsthaft einzugehen. Das Verhalten kennt man sonst nur aus dem Kindergarten.

    Ich verabschiede mich deshalb frohen Herzens aus diesem Egomanen-Club, aber nicht ohne zum Abschied meine Senftube restlos auszudrücken:

    Trump wird Präsident,
    die deutsche Wirschaft steuert auf eine Katastrophe zu,
    VW wird ganz verschwinden,
    die Stahlproduktion wird ganz aus Deutschland verschwinden,
    wir werden Millionen von Arbeitslosen bekommen,
    die Ukraine verliert den Krieg und Millionen von Ukrainern fliehen vor allem zu uns,
    unsere Sozialsysteme brechen zusammen,
    Renten- und Krankenversicherung werden insolvent,
    das Krankenhaussterben geht weiter.....

    Ihnen allen wünsche ich, dass Sie davon nicht betroffen sind. Sehr wahrscheinlich ist das aber leider nicht. Sorry!
    • (geb. 1962) am

      Danke für die abschließende politische "Wettervorhersage", @schwarzpulver. Und auch Ihnen viel Freude in den "erwachsenen" Klarnamenforen.
      Und das wünsche ich natürlich auch @schwammdrüber und @vorletzte Generation usw. - oder wie auch immer die "Tarnnamen" waren, mit denen Sie sich z.B. über junge Frauen aus dem ökologisch-kritischen Spektrum lustig machten, indem Sie etwa wiederholt pubertär auf Äußerlichkeiten, etwa Schminkgewohnheiten, abhoben.
      Widersprechende Stimmen wurden dann, auch das sei in dieser abschließenden verdienten Laudatio nicht unerwähnt, etwa als "Looser" persönlich abqualifiziert. Ein Ausbund von "Sittlichkeit" in Ihrer "neuen" virtellen Welt vielleicht, eine wohl, nach Ihren letzten Posts zu urteilen, möglicherweise mit einem inneren Trump als Präsident des "frohen Herzens".
      Motivierend möchte ich zum Abschied noch sagen: Sie sehen manchmal einfach in mehrerlei Hinsicht viel zu schwarz, @pulver. Untergangsszenarien mehren sich manchmal einfach nur aufrund des Alters. Ein Schlückchen guter Wein - statt Senf darin - bringt Abhilfe. Aber was sage ich - Sie sind ja der kompetente Genießer.
    • am

      "Offenes Visier" .. schade, zum Schluß noch so etwas .. Ihre anderen post waren viel besser.

      Hier weiß man nicht einmal, welche gespaltenen Persönlichkeiten oder Gleichgeschaltete umherschwirren. Der Sprech ist aber derart gleich - entweder kommen da welche immer aus der gleichen Anstalt oder da sprechen Jekyll und Mr. Hide in mehrfacher Ausfertigung.

      Wie heißt es so schön - "Namen sind Schall und Rauch" und wenn schon, dann sollten sich etliche in AfD1 bis AfD27 oder MDR1 bis MDR14 durchnummerieren, dann käme mehr der Sache schon näher statt ein "Ralf" oder "Hubert" oder "Fritz", denn im Grunde interessiert es nicht die Bohne.

      Egal, Ihnen viel Spaß weiterhin.

      Gruß
      Gisela
    • (geb. 1962) am

      Guter Beitrag, @ Gisela. Hat mich sehr erheitert!
    • am

      Sehe ich auch so! 😂
    • am

      Da hat sich der Oberklugscheißer dann doch noch "geoutet".
      Danke dafür User Uli.

      Übrigens habe ich gelernt, dass es loser und nicht looser heißt.

      Ich bleibe aber wie vereinbart beim user.

      Weiterhin viel Spaß beim Klugscheißen.........
    • am

      Marketing. Das Wort "Looser" gab's dieses Jahr gratis in einer Herbstaktion; Sie dürfen es also gerne mitnehmen und behalten.

      Geht's so, oder soll ich es Ihnen einpacken? Wenn Sie noch etwas an den Wühltischen finden - auch da gibt's noch Restposten aus der Herbstaktion, könnte ich Ihnen womöglich eine Tüte geben, dann trägt sich's leichter.

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