Folge 1

    • 1. Teil 1

      Kriegsende 1945. „Wer nirgendwo zu Hause ist, kann überall hin“, ist das Credo der jungen, hoch schwangeren Frau nach ihrer abenteuerlichen Flucht auf dem Treck mit vier kleinen Kindern. Nach Umwegen über Kassel erreicht die kleine Familie die Burg Eyckel, das Stammschloss der Familie im Fränkischen. Man braucht endlich ein Zuhause, Weihnachten steht vor der Tür, und Maximiliane steht kurz vor der Niederkunft. Im Schloss residiert in geistiger Verwirrung Großtante Maximiliane, für die junge Maximiliane einst Namenspatin. Fast wie auf dem Quindtschen Familientag vor neun Jahren, damals noch im Reich, haben sich eine Menge Verwandte eingefunden – Heimatlose wie Maximiliane. Hier bringt sie zur ersten Friedensweihnacht ihre Tochter Mirka zur Welt. Mirkas Vater ist ein kirgisischer
      Soldat, dem Maximiliane auf der Flucht begegnet ist. Aber da „nirgendwo Poenichen ist“, ist der Eyckel, wo Maximiliane hart als Tagelöhnerin arbeitet, auch nur eine Zwischenstation für zwei Jahre. Sie geht mit ihren fünf Kindern nach Marburg, hier erfährt sie auch vom Tod ihrer Großeltern in Hinterpommern…
      Christine Brückners „Poenichen“-Trilogie, die aus den Romanen „Jauche und Levkojen“, „Nirgendwo ist Poenichen“ und „Die Quints“ besteht, machte sie zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autorinnen. Immer wieder verglich man ihr Werk mit Fontanes Erzählstil. Christine Brückner war während des Krieges zweimal je eine Woche in Pommern gewesen. Die Eindrücke dieser Aufenthalte fanden Eingang in die Romane der Trilogie, Handlung und Personen sind Fiktion. (Text: RBB)
      Deutsche TV-PremiereFr 23.12.2005rbb

    Sendetermine

    Fr 23.12.2005
    22:15–00:25
    22:15–
    NEU

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