1979-2014 (unvollständig und unsortiert), Folge 1–1weiter

    • Die mehr als 10.000 Folgen der Magazinsendung (1957-1993) werden hier nicht mitgezählt.
    • „Sänger mit Feuer unterm Hintern für neuen Pop-Chor gesucht.“ Diese Anzeige hat Rainer Grass aufgegeben und wartet nun aufgeregt in einer Schulaula in Düsseldorf auf das Eintreffen der Interessenten zur ersten Probe. „Ich will, dass sie nicht nur ihre Stimme, sondern alles geben“, meint der ehrgeizige Chorleiter. „Ich singe in der Dusche, im Auto, beim Kochen. Ich singe für mein Leben gern“, erzählt Sylvia Menke, 44 Jahre alt, Mutter von erwachsenen Kindern und berufstätig. Sie möchte in der Mitte des Lebens mit dem Chor noch einmal neue Menschen mit ähnlichen Interessen kennenlernen. Und auch Barbara Wilke ist in Aufbruchsstimmung. Vor kurzem zog ihre Tochter in die USA und nun sucht sie eine neue Aufgabe. „Das Singen tröstet mich, hilft mir. Und ich hoffe, dass es da endlich richtig abgeht.“ Die Düsseldorferin möchte nicht mehr in steifen, verstaubten Kirchenchören singen. Etwas geschockt ist der einzige Mann, der sich im Probenraum des neuen Pop-Chores in Düsseldorf einfindet. Joachim Siefert, Maschinenbauer und Freizeitsänger, hatte mit mehr männlicher Unterstützung gerechnet. Ob er neben so vielen selbstbewussten Frauen stimmlich und persönlich durchhält? Die Menschen singen wieder, ein regelrechter Trend ist zu verspüren. Laien und Erfahrene treibt es zum gemeinsamen Singen. Eine „hier und heute“-Doku über Singen, das glücklich macht, neue Gemeinschaften, Höhenflüge und einen überraschenden Ausfall. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 07.09.2013 WDR
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    • Am Anfang überwiegt nicht der Stolz, sondern die Angst. Wenn das eigene Kind mit drei Jahren zu lesen beginnt, wird den Eltern klar: Unser Kind ist nicht wie die Anderen. Es folgt ein Intelligenztest. Der ergibt einen Wert von über 130. Dann ist die Hochbegabung amtlich. Und was passiert dann? Ein spezieller Kindergarten? Das Kind früher einschulen? Ein Jahr überspringen? Für Dawin aus Hagen war die Grundschule eine Tortur: schnell kapiert, dann abgeschaltet und den Unterricht gestört. Die Lehrer waren genervt, Dawin gestresst – schließlich bekam er kreisrunden Haarausfall. Für Kinder und ihre Eltern ist Hochbegabung oft mehr Fluch als Segen, wie Reporter Jörg Laaks bei seinen Dreharbeiten herausgefunden hat. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 18.03.2014 WDR
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    • 15 Min.

      Sobald die Bäume ihre Blätter verlieren, ist Pflanzzeit. Hochsaison für Gärtner – und auch für den Luxusgartendesigner Peter Berg. Mit kleinen Setzlingen geben sich seine Kunden aber nicht zufrieden; sie bestellen gleich die ganz großen Bäume. In dem Garten einer neugebauten Villa in Bonn soll der Gartendesigner mit seinem Team eine zehn Meter hohe und tonnenschwere Eiche pflanzen. Doch mit dem Auto ist der Garten nicht zugänglich. Deshalb muss der Baum per Kran über das Dach gehoben werden. Bei diesem Aufwand kann so ein Luxusgarten schnell 100.000 Euro und mehr kosten. Auch Peter Bergs Sohn Daniel arbeitet in der Firma mit. Wie die Zusammenarbeit von Vater und Sohn klappt, wo der Gartendesigner seine Pflanzen herbekommt und wie er versucht, seine Kunden von seinen Ideen zu überzeugen, hat Reporterin Tina Srowig herausgefunden. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.01.2013 WDR
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    • Die Sonnenfinsternis am 20. März 2015 wird ein Spektakel – auch für die Stromnetzbetreiber. Die bereiten sich intensiv auf diesen Tag vor, damit es durch einen Ausfall von Solarstrom nicht zu Auswirkungen in der Stromversorgung kommt. Die Energiewende stellt im Alltag aber auch ohne Sonnenfinsternis die deutschen Stromnetzbetreiber vor große Herausforderungen. Früher kam der Strom verlässlich aus Atom- oder Kohlekraftwerken. Heute drängen Wind- und Sonnenenergie ins Netz. Oft unkalkulierbar und an Orten wie der Nordseeküste, wo es kaum Abnehmer gibt. Aber alternative Energien haben Vorfahrt! Für Netzbetreiber Amprion eine tägliche Herausforderung. Seine Ingenieure sind dafür verantwortlich, dass das Netz zwischen Alpen und Nordsee stabil bleibt. Wenn es schief geht, droht der Blackout. „Die Arbeit ist super interessant. Aber man muss sich immer bewusst machen: Das ist kein Gameboyspiel.“ Trotzdem ist die Energiewende auch ein Spiel mit der Angst. Ein gutes Geschäft für die Verkäufer von Notstrom-Aggregaten. Krankenhäuser und Unternehmen müssen sich gegen Stromausfälle absichern. Schließlich geht es um Menschenleben und Millionen-Umsätze. Die Reporter (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 31.03.2014 WDR
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    • Harald von Hippel und seine Frau Kathrin betreiben eine Firma, die bundesweit wohl einzigartig ist. Mit ihren Mitarbeitern – Schreinern, Modellbauern, Schneiderinnen und Mechanikern – bauen sie in ihrer Puppenwerkstatt große Weihnachtslandschaften für Einkaufs-Center in ganz Deutschland. Voll bewegliche Weihnachtsfiguren schieben dann Plätzchen in den Ofen oder klettern aus Schornsteinen von Lebkuchenhäusern. Kathrin von Hippel ist gelernte Goldschmiedin und hat viele Figuren selbst entworfen. In der Werkstatt achtet sie darauf, dass Mitarbeiter die Zipfelmützen perfekt anpassen und die Bärte der Nikoläuse vor dem Verpacken gut gekämmt sind. Die Roboterfiguren waren noch im Frühjahr als Osterhasen im Einsatz und werden nun zu Wichtelmännern umgekleidet. Dann muss jede Figur noch zum Testlauf, ob auch alle Bewegungen genau nach Plan ablaufen. Harald von Hippel hatte als Dekorateur vor 20 Jahren die Idee, bewegliche Märchenfiguren als Weihnachtsmänner an Shopping-Center zu vermieten. Jetzt im Dezember läuft seine Firma auf Hochtouren. Die Aufbauarbeiten für „Weihnachten auf dem Bauernhof“ dauern einen ganzen Tag. Erst wenn der Center-Manager das Schaustück am Abend abgenommen hat, waren die Weihnachtsmacher erfolgreich. (Text: rbb)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 12.12.2012 WDR
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    • Im norwegischen Lenningen auf 1.200 Meter Höhe beziehen der 70-jährige Rudi, seine Frau Marlies und ihre 30 Schlittenhunde aus Borken Jahr für Jahr Quartier. Sie trainieren mit ihren Hunden in der wilden Einöde Norwegens. Besonders für Rudi ist das wichtig: Am Ende der Saison steht das Rennen seines Lebens, der „Norway Trail“. Dafür kommen die besten Schlittenhundeführer der Welt in Norwegen zusammen. Und der 70-Jährige will es ihnen allen noch einmal zeigen. Ohne seine Frau Marlies würde Rudi das alles nicht schaffen. Zu groß sind die Anstrengungen, die Entbehrungen und die Pflichten, die das wochenlange Leben im Campingwagen und die Versorgung der Hunde in der eisigen Kälte mit sich bringen. Marlies träumt eigentlich von einem ruhigen Leben zu Hause auf dem Hof in Borken. Immer wieder sprechen die beiden über Rudis Abschied vom Rennsport. Doch dieser Abschied fällt schwer. In den vergangenen Jahren haben sie sich immer wieder gesagt: Nur noch eine Saison! Und dann wird es ernst. In Lenningen versammelt sich die Weltelite des Hundeschlittensports – mittendrin Rudi, der mehrfache Welt- und Europameister. Aber plötzlich erkranken seine Hunde, es ist nicht klar, ob er überhaupt starten kann. Marlies will am liebsten sofort abreisen, Rudi hofft noch, dass sich die Tiere rechtzeitig erholen und er das Rennen seines Lebens doch noch fahren kann. Wie weit reicht sein Ehrgeiz? Wie entscheiden sich die beiden? Ist das nun der endgültige Abschied vom Rennsport oder schafft Rudi es doch noch einmal, seine Frau zu überzeugen und es den anderen zu zeigen? „hier und heute“-Autorin Sophie Schulenburg hat mit Rudi und Marlies Ropertz den Winter verbracht und ist den Anstrengungen, der Faszination und der Liebe der beiden zu ihrem Leben mit den Schlittenhunden gefolgt. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 04.01.2014 WDR
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    • Tanz ist das, was sie zum Leben brauchen. Jutta und Norman lernen in einer Ballettschule in einem kleinen, liebevoll gestalteten Hinterhof in Köln. Eine Welt voller Musik und anmutiger Bewegungen. Jutta ist 16 und im Herzen eine echte Ballerina. Sie liebt die Kunst, aber eine Profi-Tänzerin wird sie nie sein. „Ich hab ein Hohlkreuz, mein Becken ist zu groß, meine Beine sind zu kurz. Für eine Ballerina bin ich ungeeignet“, sagt sie von sich selbst. Mit Norman, der so viel älter ist als sie, tanzt sie die Hauptrolle in der großen Inszenierung des Winters, dem „Nussknacker“, kostümgewaltiges Ballett. „Man tanzt nicht für sich und für das Publikum. Sondern es ist wirklich ein Tanz zu zweit. Ein sehr schönes Gefühl, so nah beieinander und sehr zusammen irgendwie“, sagt Jutta. Norman ist erst über Umwege zum Ballett gekommen. Zwar hat er bereits in der Schule angefangen zu tanzen, sich dann aber doch entschlossen, Musik zu studieren. Tanzen und Musik gehören für ihn zusammen. Reporterin Insa Onken hat die besondere Atmosphäre in der Ballettschule auf Anhieb fasziniert. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.12.2015 WDR
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    • Die Einbruchszahlen steigen immer weiter an. Und mit der Zahl der Einbrüche wachsen die Angst der Menschen und ihr Bedürfnis nach Sicherheit. Günter Gerdiken ist mit 75 Jahren offiziell schon längst im Ruhestand und hat das Geschäft für Sicherheitstechnik seinem Sohn Thorsten übergeben, aber den Notdienst macht er immer noch. Meist entdecken die Bewohner die Einbrüche abends oder nachts, wenn sie nach Hause kommen: Das Schloss ist aufgebrochen, die Tür ausgehebelt oder die Scheibe eingeschlagen. Waren die Einbrecher wirklich in der Wohnung, oder sind sie gestört worden und unverrichteter Dinge wieder abgezogen? Während der Vater für die Soforthilfe zuständig ist, managt Thorsten Gerdiken das Geschäft und registriert, dass immer mehr Menschen sich schützen wollen: abschließbare Fenstergriffe, Türriegel oder Alarmanlagen. Der Markt für Sicherheitstechnik wächst. Doch gibt es tatsächlich 100 Prozent Schutz? Reporterin Dorothee Jansen trifft Menschen, die offen über ihre Ängste vor einem Einbruch in ihr Zuhause erzählen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 21.01.2014 WDR
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    • 15 Min.

      Horst Jansen hat seit vier Monaten keinen Strom. Kleine Rente, große Nachzahlung – er konnte seine Rechnungen nicht begleichen. Telefonisch ist er nicht mehr erreichbar, heißes Wasser besorgt er sich von den Nachbarn und wenn es dunkel wird, löst er im Licht einer Taschenlampe Kreuzworträtsel. Elio Cardazzo wollte man auch schon den Strom abdrehen. Das konnte Petra Böer vom Projekt „NRW bekämpft Energiearmut“ in Krefeld gerade noch verhindern. Sie hat mit den Stadtwerken eine Ratenzahlung vereinbart. Das will sie so schnell wie möglich auch für Horst Jansen erreichen. Die beiden Rentner sind nur zwei von vielen Menschen, die durch steigende Strompreise in Not geraten. Reporter Jörg Stolpe zeigt ihren verzweifelten Kampf gegen hohe Energiekosten. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.12.2013 WDR
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    • Oberschmelzer Klaus-Walter Gillmeister ist 65 Jahre alt. Für ihn beginnt nun die Rentenzeit – nach 45 Jahren bei Thyssen-Krupp. Noch kann er sich nicht vorstellen, was die Rente für ihn bedeutet, denn bis zum letzten Arbeitstag hat er keine Pläne für den Ruhestand gemacht. Er liebt seinen Beruf, hat ihn von der Pike auf gelernt, gute und schlechte Jahre am Hochofen erlebt und alles gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen, die für ihn zu Freunden geworden sind. Mit jeder Faser seines Körpers lebte er das Leben eines Hochöfners. Zwei Drittel des Lebens eines Menschen bestehen aus Arbeit. Was bedeutet es, wenn man am Ende seines Arbeitslebens steht – Erleichterung, Verlust oder Stolz? Für das Ehepaar Gillmeister ist klar: „ Wir haben alles geschafft, was wir schaffen wollten.“ Der Film begleitet Oberschmelzer Gillmeister bei seinen letzten Tag- und Nachtschichten. Wie wird das Leben im Ruhestand aussehen? Wie erlebt seine Frau die neue Situation? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 18.01.2014 WDR
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    • 15 Min.

      Zwischen Punk und Klassik liegt in Ibbenbüren, in einem der größten Musikhäuser Deutschlands, nur ein Meter. In der Vorweihnachtszeit besuchen Hunderte von Musikfans das Geschäft. Profimusiker und Anfänger probieren nebeneinander Gitarren, Klaviere und die ganze Palette der Perkussionsinstrumente vom Tamburin bis zum Schlagzeug aus. Die Beschäftigten versuchen, den Lärmpegel – wie sie sagen – gezielt auszublenden. Das Musikhaus – eine Spielwiese für blutige Anfänger, Vollprofis und ein Arbeitsplatz für ganz besondere Menschen. Gemeinsam ist ihnen allen die Leidenschaft für die Musik. Und Musik klingt bei jedem anders. Die Reporter Karin und Peter Wejdling treffen Musikbegeisterte jeden Alters und erfahren ihre Geschichten. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.12.2012 WDR
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    • Die teuersten und schärfsten Messer der Welt kommen aus Solingen. Im vergangenen Jahr ist die in Fachkreisen legendäre Messerschmiede Nesmuk aus Niedersachsen nach Solingen gezogen. Hier entstehen „preiswerte“ Schälmesser für 350 Euro aber auch in Einzelanfertigung Damastmesser ab 5.000 Euro. Den bisherigen Höchstpreis von 80.000 Euro hält ein Unikat mit Edelsteinen im Griff. Während unten in der hauseigenen Schmiede Markus Patschull jede einzelne Damastklinge von Hand aus dem Stahl herausarbeitet, treffen sich oben in der Showküche ein Dutzend Messerfans und ein Drei-Sterne-Koch zum kombinierten Koch-Schneidkurs. Reporter Stefan Quante war überall dabei. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.05.2014 WDR
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    • Volker Rüggeberg ist gelernter Kfz-Mechaniker doch als Berufsbezeichnung gibt er „Eierschlosser“ an. Bei seinem Arbeitgeber Landwirt Baumeister in Breckerfeld hält er in der Osterzeit die Färbemaschine fast rund um die Uhr in Betrieb. 150.000 Hühner in den Ställen nebenan liefern täglich frische Eier, die dann in grün, rot, blau oder im Regenbogen-Look oder mit gedruckter Aufschrift „Frohe Ostern“ den Hof verlassen. Einen Alptraum hat der 59-Jährige jedes Jahr aufs Neue: Die Transportkette im Inneren der Färbemaschine könnte reißen, tausende Eier gingen dann kaputt. Idyllischer geht es auf dem Biohof der Familie Bird in Kamp-Lintfort zu. Nur 450 Hennen legen auf Gut Frohnenbruch täglich ein Ei und scharren ansonsten den ganzen Tag auf der grünen Wiese. Genauso wünschen sich das auch die Kunden hier. Nach Skandalen um Dioxin im Tierfutter wollen sie genau wissen, wo ihre Ostereier herkommen. Im Hofladen sind dann auch keine bunten sondern naturnah erzeugte Eier gefragt. Reporter Arnd Güttgemanns hat sich vor Ostern auf zwei unterschiedlichen Hühnerhöfen umgeschaut. (Text: ARD-alpha)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 18.04.2011 WDR
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    • 15 Min.

      In die Schmuddel-Ecke wollen sie auf keinen Fall. Mit Strippen hätten ihre Auftritte nichts zu tun, es gehe nicht ums Aufheizen, sagt Kitty Gowild. Die 39-jährige Kölnerin, alleinerziehende Mutter, tritt seit fünf Jahren als Burlesque-Tänzerin in Shows, Varietés, auf Partys oder Privatveranstaltungen auf und unterrichtet den wachsenden Kreis weiblicher Fans in Workshops. Aber was ist Burlesque? Ist es nun die Kunst des witzigen Ausziehens, in der das Abstreifen eines Handschuhs oder eines Strumpfs zum erotischen Höhepunkt wird? „Das ist meine Seifenblase, mein Raum, in den ich das Publikum mitnehme!“ träumt sich Kitty davon, erzählt von Lebensfreude und verschwindet in einer bizarren Glitzerwelt. „Seit ich Burlesque mache, geht es mir viel besser“, schwärmt Marla Doe, 26 Jahre alt, Texterin, tätowiert, mit knallroten Haaren und üppigen Kurven. Reporterin Christiane Haas ist in die seltsame Welt voller Prinzessinnen, mit Rüschen und reichlich Schminke mit abgetaucht und hat Frauen getroffen, die sich für die Kunst der Burlesque begeistern. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 04.03.2014 WDR
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    • 15 Min.

      Manfred Ulrich kann es nicht leiden, wenn Tiere leiden. Der vAmtsveterinär ist im Kreis Borken für die Einhaltung von Tierschutzrichtlinien in der Massentierhaltung zuständig. Dafür fährt er im westlichen Münsterland von einem Landwirt zum nächsten und schaut sich die Ställe und die Tiere an, kontrolliert das Futter oder entnimmt Blutproben. Im Kreis Borken gibt es besonders viele große Höfe, auf denen Tiere gezüchtet werden. Ein Stall mit 20.000 Hühnern oder 2.000 Kälbern ist nicht selten. Reporter Jörg Stolpe ist dem Veterinär dorthin gefolgt und hat mit ihm und den Landwirten über Massentierhaltung diskutiert. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.01.2013 WDR
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    • 15 Min.

      Ein Wareneinkauf ganz spezieller Art in Antwerpen: Diamanten, Gold, Perlen. Natürlich ist alles unglaublich wertvoll und echt. Dafür hat der Aachener Raphael Steinbach einen Kennerblick. Der Goldschmied und Schmuckdesigner besitzt in der weltgrößten Diamantenmetropole die besten Kontakte zu Gold- und Diamantenhändlern. „Hier bekomme ich die besten Preise für meine Kundschaft.“ Vor allem jüdische und indische Händler machen hier Geschäfte. Raphael Steinbach fertigt ganz individuelle Schmuckstücke an. „Die Kreation einer Emotion“, wie er sagt. Steinbachs Atelier und Werkstatt liegt kurz hinter der deutschen Grenze im belgischen Hergenrath. „Ich sehe mich als Schmuckdesigner für innovativen Schmuck. Ich möchte meiner Zeit voraus sein.“ Das hochwertige Rohmaterial aus Antwerpen verarbeitet er hier zum einzigartigen Juwel. Reporter Stefan Weiße blickt hinter die Kulissen einer Glitzerwelt. (Text: WDR)

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    • Wer sich als Gastronom selbstständig machen möchte, kommt an einem halbtägigen Kurs in Hygiene- und Gesetzesfragen der IHK nicht vorbei. Das Zertifikat, liebevoll „Frikadellenschein“ genannt, ist Grundvoraussetzung für jeden Existenzgründer. Die Quote der Scheiternden ist mit rund 30 Prozent kaum irgendwo so hoch wie in der Gastronomie. Mangelnde Hygiene, schlechte Lage, kein Konzept, zu wenig Persönlichkeit – die Gründe dafür sind vielfältig. Die Reportage von Stefan Quante zeigt das Schwitzen der Existenzgründer im Frikadellen-Seminar und bei ihren ersten Schritten in die Selbstständigkeit. In Kerpen-Blatzheim etwa wollten Julia Domrös und Jörg Münks nur die Dorfkneipe übernehmen. Jetzt haben sie aber noch fünf Gästezimmer, eine Kegelbahn und renovierungsbedürftige Toiletten an der Backe. Die Zeit drängt, denn die erste große Veranstaltung ist bereits fest gebucht. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.02.2014 WDR
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    • 15 Min.

      Wenn Florian Schmitz in Köln unterwegs ist, wird er häufig angestarrt. Der 23 Jährige trägt Hemd und Hosenträger, Hut und Mantel und sieht aus wie ein junger Mann aus den frühen Jahren des vorigen Jahrhunderts. Auch bei ihm zu Hause gehen die Uhren anders: Möbel und Hausrat müssen alt sein oder zumindest so aussehen. Angefangen hat alles vor zehn Jahren, damals lief im Ersten die Reality Doku Soap „Abenteuer 1900 Leben im Gutshaus“ ganz normale Menschen lebten und arbeiteten unter den Bedingungen der Jahrhundertwende. Florian Schmitz war fasziniert: „Ich weiß selber nicht genau, was das ist, was mich wie eine unsichtbare Hand da hinführt, aber es ist einfach so.“ Damit der Stil stimmt, nimmt er einige Mühe auf sich und verzichtet weitgehend auf modernen Komfort. Manchmal muss er Kompromisse machen zum Beispiel seiner Freundin zuliebe. Die hat mit den alten Sachen nämlich gar nichts am Hut. Reporterin Petra Stahlbock hat den jungen Mann mit der Leidenschaft für alte Zeiten begleitet. (Text: einsfestival)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.04.2013 WDR
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    • Mit einem kleinen Blumentopf im Hinterhof hat alles begonnen. Dann zog Marietheres Görgen mit ihrem Mann in die Eifel. Und jetzt versorgen die beiden sich komplett selbst. Der Keller ist mit einem Lehmboden ausgestattet. Hier lagert das Gemüse, Obst, Kartoffeln Eingemachtes. Einen großen Gemüsegarten, Streuobstwiese, Kräutergarten – all das befindet sich am Haus. Von den Eifler Bauernfrauen hat die gelernte Musikpädagogin alte Techniken zum Ernten und Einkochen gelernt. Inzwischen verfügt sie über 14 Bohnensorten, die sie in Eintöpfen verarbeitet. Außerdem leben über 20 große Rheinlandhühner, eine spezielle Rasse aus der Eifel, bei der Familie. Zwischendurch proben ihr Mann Karl-Josef Görgen und die ehemalige Dozentin an der Musikhochschule mit Konzert- und Opernsängern. Sie kommen hier aus aller Welt hin und genießen die Atmosphäre. Reporterin Ingeborg Rüthers hat Marietheres Görgen in ihrer Eifel-Romantik besucht. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.07.2013 WDR
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    • 15 Min.

      Gelb, grün, zartorange, knallrot, so liegen sie Reihe für Reihe auf dem Feld. Franz Bienen und sein Sohn stecken bis zu den Knöcheln im aufgeweichten Boden. Kürbisernte bei Regen ist kein Vergnügen. Doch für den nächsten Bauernmarkt braucht der Landwirt Nachschub. Franz und Marianne Bienen leben mit ihrem Sohn, der auch Bauer ist, auf dem kleinen Scharsenhof nahe der niederländischen Grenze. Sie haben sich auf Direktvermarktung spezialisiert. Das heißt, sie verkaufen auf Bauernmärkten was sie selbst anbauen und ernten: Spargel im Frühjahr, Beerenobst im Sommer und schließlich Kürbisse im Herbst. Früchte frisch oder von Marianne Bienen nach alten Hausrezepten verarbeitet. Ganz so, wie es früher war. (Text: rbb)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 16.10.2012 WDR
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    • 15 Min.

      Bisher war das Leben von Melanie und Reinhard Holtmann klar geregelt. Ihre Schweine und Bullen hatten feste Preise, schlichte Ställe und niedrige Ansprüche. Aber seit 25 Wagyu-Rinder auf dem münsterischen Hof leben, ist alles anders. Die bis zu 8000 € wertvollen Tiere brauchen täglich frisches Stroh, bekommen Abfälle aus einer Biobrauerei in Münster zu fressen und entspannende Musik dabei zu hören. Und in den Genuss täglicher Massagen kommt allen voran Bernd der verschmuste Ochse. In Japan, da wo seine Vorfahren herkommen, dient all der Aufwand dazu, das Fleisch so fett wie möglich zu machen. Je weißer die Marmorierung, desto höher der Preis. Ob das auch in Westfalen funktioniert, wollen Holtmanns gerade herausfinden. Bis jetzt verdienen sie mit den Luxuskühen und -Ochsen allerdings noch nichts. Zuviel Aufwand, zu hohe Kosten. Bernd soll es recht sein, nicht nur wegen der Massagen. Er und die anderen Japaner leben nämlich locker doppelt so lange wie deutsche Mastbullen. Reporter Stefan Quante hat sich NRWs erste Wagyu-Zucht näher angeschaut. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 03.12.2013 WDR
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    • Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.08.2014 WDR
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    • 30 Min.

      Das Amtsgericht in Mönchengladbach ist eine Welt für sich – ein sehr lebendiger Mikrokosmos mit ernsten, aber auch lustigen und skurrilen Tönen. Hier werden Streitigkeiten ausgetragen, Urteile gesprochen, Erfolge gefeiert und Niederlagen eingesteckt. In der „hier und heute“-Doku wirft Autorin Tamara Milosevic einen Blick hinter die Kulissen des Gerichts, der ersten Instanz für bürgerliche Rechtsstreitigkeiten. Sie begleitet Justizmitarbeiter in ihrem Alltag und Bürger, die um ihr „gutes Recht“ kämpfen . Frau Oles ist Zivilrichterin am Amtsgericht. Sie hat 550 bis 600 Fälle im Jahr, 20 bis 30 Urteile im Monat – von Nachbarschaftsstreitigkeiten, Schadensersatzklagen bis hin zu Mietstreitigkeiten. Frau Acker arbeitet als Rechtspflegerin in der Rechtsantragsstelle – seit 13 Jahren. Sie hört so allerlei von den Bürgern, die ihren Rat suchen. „Gott hat einen großen Zoo“, sagt sie. Da ist zum Beispiel ein Paar mit Baby, das verheiratet ist – aber nicht miteinander. Oder eine Frau, die eine Erbschaft ausschlagen möchte. Auch Wachtmeister Oversberg ist am Gericht mit zahlreichen verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Mit viel Charme und guter Laune beschützt er „sein“ Amtsgericht und probt den Ernstfall. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 19.01.2013 WDR
      lief auch in einer auf 15 Min. gekürzten Fassung
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    • 15 Min.

      Seine Kräfte lassen langsam nach: Dieter Bohnenkamp ist 77. Doch das Melken muss der Landwirt aus Bielefeld jeden Tag selbst machen. Für seinen kleinen Hof gibt es keinen Nachfolger, eigene Kinder hat er nicht. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 30.09.2014 WDR
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