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Die letzten Jahren des 20. Jahrhunderts sind in Irland auch als die sogenannten Celtic Tiger-Jahre bekannt – eine Zeit, in der die Tech-Industrie dem Land einen finanziellen Boom bescherte. Die Ermittler Rob Reilly (Killian Scott) und Cassie Maddox (Sarah Greene) haben zunächst den Mord an einer jungen Ballerina aufzuklären, die tot auf einem antiken Stein-Altar aufgefunden wird. Wenig später wird auch die Leiche einer lebensfrohen Frau in einer alten Hütte entdeckt. Zunächst scheinen die Fälle nichts miteinander zu tun zu haben. Ein Eindruck, der trügt. (Text: RD)
An sich ein interessanter Plot, eigentlich zwei Plots, aber über die 8 Folgen mit je etwa 60 Minuten zu lang geraten und zeitweise etwas langatmig. Das ist insofern überraschend, als man zwei Handlungsfäden aus zwei zugrundeliegenden Thrillern in Buchform in einer Staffel zusammenpackte. Ich behaupte, dass man hier Potential verschenkt hat und hier besser zwei kürzere Staffeln hätte machen sollen, analog der Bücher. Der Haupthandlungsfaden, aus dem ersten zugrundeliegenden Roman, behandelt den Tod der Katy, die zu Beginn aufgefunden wird und in der Folge mögliche Verbindungen zu dem früheren Verschwinden zweier Kinder. Das dritte damals involvierte Kind ist der jetzige Detective Reilly, der im Rahmen der Ermittlungen auch versucht, die damaligen Geschehnisse und das Verschwinden seiner Freunde aufzuklären. Hierzu gibt es dann auch diverse Rückblenden. Schade fand ich es, dass das Verschwinden nicht aufgeklärt wird und man nicht weiß, was aus den beiden wurde. Der zweite Handlungsfaden setzt ab der dritten Folge ein und läuft nebenher bis zur 7. Folge und setzt Detective Maddox und ihre Vergangenheit sowie ein traumatisches Kindheitsereignis in den Mittelpunkt. Das basiert auf dem zweiten Roman, wo Reilly keine Rolle mehr spielt und dessen Handlung auch unabhängig vom ersten Roman stattfindet. Auch in der Staffel laufen die beiden Fäden unabhängig voneinander parallel. Zum Ende hin wurde es dann insgesamt auch mehr Drama als Thriller. Die Buchreihe umfasst mehrere Teile, die jeweils andere Örtlichkeiten und Hauptpersonen beinhalten, lediglich der zweite Roman beinhaltet mit der Maddox eine Figur, die auch im ersten eine Hauptroille spielt, wahrscheinlich wollte man daher dessen Handlung mit einbauen, was allerdings keine große Tiefe erzeugt und etwas oberflächlich wirkt. Hätte man m.E. weglassen und sich auf den ersten Roman konzentrieren sollen, mit weniger Folgen. Eine weitere Staffel war zwar im Gespräch, verlief aber wohl im berühmten Sande. Kann man sich anschauen, mit einer Sichtung dann aber auch gut.
Klicka (geb. 1969) am
Eigentlich eine spannende Serie. Mit 8 Folgen, die einen aktuellen und einen weit zurück liegenden Fall behandeln, doch sehr lang, aber... ACHTUNG, Spoiler: . . . . . . . .
Die Auflösung ist sehr enttäuschend. Bzw. wird nur ein Fall aufgelöst.
User 1656114 am
Ziemlich düstere Serie über menschliche Abgründe. Ich fand acht Folgen mit jeweils ca 55 Minuten etwas sehr langwierig. Kann man aber anschauen, die Darsteller spielen nicht schlecht. 2,5 von 5.