Charlie (Josefine Preuß, l.) findet Dr. Florian Schmidtke (Maximilian Grill, r.) apathisch vor. Dieser verhält sich nach einem Sturz von der Leiter sehr merkwürdig.
Bild: ZDF und Rudolf Wernicke
Als Dr. Schmidtke nach einem harmlosen Sturz plötzlich völlig verändert wirkt, macht sich Dr. Nice große Sorgen. Doch die Ursache seines seltsamen Verhaltens bleibt rätselhaft. Nach einem Leitersturz ist Chefarzt Schmidtke wie ausgewechselt: entspannt, freundlich und entschlossen, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Während Nice nach einer Erklärung sucht, führen alle Spuren zunächst ins Leere. Ein Sturz von der Leiter scheint zunächst harmlos. Doch kurz darauf verhält sich Dr. Schmidtke völlig ungewohnt: Der sonst kontrollierte Chefarzt wird nachdenklich, gelassen und verliert zunehmend das Interesse an seinem bisherigen Leben.
Als er sogar seinen Beruf infrage stellt und spurlos verschwindet, beginnt für Dr. Nice eine fieberhafte Suche nach der Ursache. Während alle
medizinischen Untersuchungen ohne Befund bleiben, wächst bei Nice die Sorge um seinen Freund. Die Spur führt schließlich weit zurück in Schmidtkes Vergangenheit und zu einem Aufenthalt in Mittelamerika. Erst ein entscheidender Hinweis bringt Nice auf die richtige Fährte.
Gleichzeitig steht auch Nice selbst vor einer wichtigen Entscheidung. Die Fortschritte seiner Handtherapie eröffnen neue Möglichkeiten, verlangen ihm aber Mut und Konsequenz ab. Auch im privaten Umfeld muss er sich unbequemen Wahrheiten stellen: Lea fordert mehr Verlässlichkeit von ihrem Vater, Charlie kämpft mit dem Gefühl des Alleinseins und alte Beziehungen werfen lange Schatten. Eine Folge über Freundschaft, Verantwortung und die Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem am nächsten stehen. (Text: ZDF)