Staffel 1, Folge 1–8weiter

    • Staffel 1, Folge 1
      Evas Kinder (Staffel 1, Folge 1) – Bild: ORF2
      Evas Kinder (Staffel 1, Folge 1) – Bild: ORF2

      An einem Freitagabend wird Rechtsanwältin Hanna Lorenz von ihrem Ehemann Robert verlassen. Das folgende Wochenende vergeht ohne Nachricht von ihm. Nervös wartet sie auf den Montag. In der gemeinsamen Kanzlei will sie mit ihm reden. Aber als sie die neuen Büroräume betritt, trifft sie der nächste Schlag. Robert hat die Kanzlei ausgeräumt. Er hat die Kundenkarteien mitgenommen und alle Mandate. Lediglich den Mietvertrag hat er liegen gelassen. Dort steht nur Hannas Name. Er hat ihn nicht mit unterschrieben. Nun steht Hanna mit den teuren Büroräumen da, allerdings ohne Kanzlei und ohne Mandanten. Ausgerechnet in dieser Situation flattert ihr eine Pflichtverteidigung ins Haus. Sie soll Eva Jenner vertreten, bei der das Jugendamt prüft, ob sie nach einem misslungenen Selbstmordversuch noch in der Lage ist, ihre beiden Kinder zu betreuen. Hanna entdeckt, dass die kleinen Kinder seit zehn Tagen unbeaufsichtigt in der Wohnung hausen. Die junge Frau bestreitet, gewusst zu haben, dass die Kinder noch in der Wohnung sind und dachte, die Kinder seien beim geschiedenen Vater. Das Gericht glaubt der jungen Mutter nicht. Gegen Eva Jenner wird wegen versuchter Tötung ihrer Kinder Haftbefehl erlassen. Im Laufe des Verfahrens kann Hanna nachweisen, dass nicht Eva Jenner, sondern ihr Ex-Mann Hans die Kinder bewusst allein gelassen hat, und somit seiner Fürsorgepflicht nicht nachkam. Er wird sich vor einem anderen Gericht verantworten müssen. Hannas junger Kollegin Verona gelingt es, weitere Kollegen für die neu zu gründende Kanzlei zu gewinnen. Apollo und Christine Koller fangen in der Kanzlei von Hanna an. Christine ist spezialisiert auf Scheidungen und vertritt nur Frauen. Sie übernimmt die Vertretung von Hanna bei deren eigener Scheidung und verklagt Robert wegen schweren Diebstahls und Hausfriedensbruch. Hannas Sohn Patrick kommt just in dem Moment von seinem Schüleraustausch zurück, als sein Vater von der Polizei abgeführt wird. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 14.03.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 2
      Mutterliebe (Staffel 1, Folge 2) – Bild: ORF2
      Mutterliebe (Staffel 1, Folge 2) – Bild: ORF2

      Doris Baumeister lebt seit 20 Jahren in der Ungewissheit, was mit ihrer Tochter passiert ist. Der mutmaßliche Kindermörder Jan Slama hat die Tat immer abgestritten. Nun wird Slama aus der Haft entlassen. Doris Baumeister wird nicht müde, Slama zu bedrängen, ihr zu sagen, was er mit ihrer Tochter damals gemacht hat. In seiner Not wendet sich der alte Mann an Rechtsanwältin Hanna. Als Doris Baumeister dazu übergeht, die Tochter und die Enkelin Slamas in die Sache mit hinein zu ziehen, eskaliert die Auseinandersetzung. Während eines Streites wird Doris Baumeister verletzt. Slama wird wegen Körperverletzung erneut der Prozess gemacht. In diesem Verfahren gelingt es Hanna, den zweifelhaften Prozessverlauf der damaligen Verhandlung ad absurdum zu führen und Slamas voreilige Verurteilung als Kindermörder zu widerlegen. Richard Reichstein, Witwer und Vater von drei Kindern sucht Hilfe bei Apollo, der den Fall der unerfahrenen Verona übergibt, weil er ihm nicht lukrativ genug erscheint. Reichsteins Kindermädchen Martina wird die Vernachlässigung ihrer Aufsichtspflicht vorgeworfen, da unter ihrer Obhut die Kinder einen Brand entfacht hatten, bei dem auch die Freundin von Reichensteins Tochter verletzt wurde. Verona beweist anhand von Präzedenzfällen, dass Martina nicht haftbar gemacht werden kann und gewinnt den Prozess. Doch nun zeigt sich, dass die Anklage nur ein Trick von Reichsteins Haftpflichtversicherung war, die nun, wo eine Haftung Reichsteins und seines Kindermädchens ausgeschlossen wurde, die bereits gezahlte Summe zurück fordern. Da eine eindeutig falsche juristische Beratung seitens Verona vorliegt, muss Hannas Kanzlei Reichsteins Schaden übernehmen. Noch-Ehemann Robert bietet Hanna einen Vergleich über 50.000 Euro und bittet sie um die Rücknahme der Strafanzeige gegen ihn. Hanna erfährt, dass Robert sie schon seit zehn Jahren mit Bettina betrügt und fordert von ihm nun 450.000 Euro. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 21.03.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 3
      Hunger (Staffel 1, Folge 3) – Bild: ORF2
      Hunger (Staffel 1, Folge 3) – Bild: ORF2

      Die 14-jährige Mandy Lehmann taucht bei Hanna auf. Ihre Mutter Susanne Lehmann wurde nach wiederholtem Alkoholmissbrauch ins künstliche Koma versetzt. Sie selber soll in ein Heim eingewiesen werden. Mandy bittet Hanna darum, ihren Vater, der von ihrer Existenz gar nichts weiß, zu suchen und ihn dazu zu bewegen, sie aufzunehmen. Sie will um keinen Preis in ein Heim. Hanna kann den Kontakt zu Mandys Vater herstellen und sorgt dafür, dass ihm ein Umgangsrecht zugesprochen wird. Im Heim diagnostiziert man bei Mandy eine massive Essstörung. Gegen den Willen des Jugendamtes, das ihre Persönlichkeitsstörung für ernst hält, kümmert sich der Vater mehr und mehr um seine Tochter und versucht, sie in seine Familie zu integrieren. Bei einem der Besuche verschwindet Mandy. Hanna findet sie in einer öffentlichen Toilette nach einem bulimischen Anfall. Bei der Hauptverhandlung setzt Hanna ihre Forderungen durch: Betreutes Wohnen und ein erweitertes Umgangsrecht für ihre junge Mandantin. Doch das Jugendamt behält Recht mit seiner negativen Prognose: Nach einem harmonischen Abendessen in ihrer neuen Familie begeht Mandy Selbstmord. Apollo vertritt Josef Bernbeck. Der möchte eine einstweilige Verfügung erwirken, um die Ausstrahlung einer Reality-Soap zu verhindern, in der er mitgespielt hat und lächerlich gemacht wurde. Apollo will den Fall schon ablehnen, da Bernbeck einen wasserdichten Vertrag unterschrieben hat. Als Bernbeck sich jedoch von dem Dach seines Hauses stürzen will, wittert Apollo eine PR-Chance für sich und informiert Journalisten der TV-Stationen. Durch die negative Presse wird die Sendung vom Sender abgesetzt. Hanna ist verärgert über diese unseriöse Vorgehensweise von Apollo. Robert bietet Hanna 250.000 Euro in bar. Hanna lehnt ab. Ihr wird klar, dass Robert sie während der Ehe auch um Geld betrogen hat. Christine vermutet noch wesentlich mehr Schwarzgeld bei ihm. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 28.03.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 4
      Rambazamba (Staffel 1, Folge 4) – Bild: ORF2
      Rambazamba (Staffel 1, Folge 4) – Bild: ORF2

      Vera und Oliver Dillen sind bis über beide Ohren verschuldet. Der Grund ist ihre Tochter Ina, die das Down-Syndrom hat. In aufopfernder Pflege haben sie dem Kind in den vergangenen 18 Jahren alle förderlichen Therapien, Reisen und Maßnahmen angedeihen lassen, die man für Geld bekommen kann. Die Förderung des Kindes hat sie ruiniert. Nun soll ihr Eigenheim unter den Hammer kommen. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an Hanna Lorenz. Damals hatten die Eheleute Dillen eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, um eine Behinderung auszuschließen. Der Befund des Arztes Dr. Unger war negativ. Heute besteht der berechtigte Verdacht, dass Dr. Unger den Eheleuten Dillen bewusst die Behinderung ihres ungeborenen Kindes verschwiegen hat. Oliver Dillen sieht die Chance, über eine Schadensersatzklage gegen den Arzt die enormen Schulden wieder auszugleichen. Hanna Lorenz gelingt es nachzuweisen, dass Dr. Unger damals gelogen hat. Eine Klage wird angestrengt. Nun muss Hanna vor Gericht nachweisen, dass die behinderte Ina, juristisch gesehen einen, durch Dr. Ungers Lügen verursachten und ansonsten vermeidbaren Schaden darstellt. Der Fall gestaltet sich menschlich schwierig, zumal die achtzehnjährige Ina verliebt ist und selber davon träumt, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Robert zahlt unterdessen seine Schulden bei Hanna. Als Christine herausbekommt, dass es sich um Schwarzgeld handelt, setzt sie Robert unter Druck. Sie vermutet, dass Robert noch mehr Geld an der ehemals gemeinsamen Kasse mit Hanna und am Fiskus vorbei geschmuggelt hat und sie liegt richtig. Über 780.000 Euro hat Robert unterschlagen. Christine zwingt ihn zu einer Selbstanzeige beim Finanzamt und zu einer adäquaten Beteiligung Hannas an der Summe. Apollos Freundin Biggi wird vor einer Disco vergewaltigt. Der Täter, Udo Schülling, hat das Einverständnis seines Opfers vorausgesetzt. Schülling ist Wiederholungstäter und macht auch vor Minderjährigen nicht Halt. Apollo entwickelt eine Strategie, bei der er Verona als Lockvogel einsetzt, ohne sie in seinen Plan einzuweihen. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 04.04.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 5
      Die Überlebende (Staffel 1, Folge 5) – Bild: ORF2
      Die Überlebende (Staffel 1, Folge 5) – Bild: ORF2

      Beryll Ronfeld überlebt einen Selbstmordversuch. Ihr Therapeut Dr. Berg bringt sie zu Rechtsanwältin Hanna. Der Grund für Berylls Verzweiflung: Der eigene Vater hat sie in ihrer Kindheit jahrelang vergewaltigt. Ein posttraumatisches Belastungssyndrom hat die Erinnerung daran verschüttet. Erst Dr. Bergs Therapie bringt die Erinnerung an den Missbrauch wieder hervor. Die häusliche Situation bei den Ronfelds eskaliert und Beryll zieht bei Hanna ein. Ihre kleine Schwester Zara, heute fünf Jahre alt, wird den Ronfelds ebenfalls weggenommen. Die Familie wird auseinander gerissen. Aber schon bald stößt Hanna auf Ungereimtheiten in Berylls Aussagen. In der Hauptverhandlung wird schließlich klar, dass sämtliche ‚Erinnerungen‘ des Mädchens erfunden sind. Dr. Berg, in seiner Jugend selber Opfer fortgesetzten Missbrauchs, hat Beryll in der Therapie so lange zugesetzt, bis diese ihre eingeredeten Vorstellungen für echte Erinnerungen hielt. Frau Enders lebt in Trennung von ihrem Mann Peter Quast und reicht die Scheidung ein. Sie will mit Hilfe von Christine ihren Mann auf Unterhalt verklagen. Ohne zu wissen mit wer er ist, schläft Christine mit Peter Quast. Es stellt sich heraus, dass Quast als Callboy arbeitet. Sie gibt den Fall an Verona ab. Die Enders vertragen sich wieder. Hanna erwischt ihre Tochter Charlotte beim Kiffen. Sie findet bei ihr Viagra, mit dem sie ihren Freund Viktor zum Sex verleiten will. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 11.04.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 6

      Linda Fern hat vor drei Jahren ihren Sohn Marko verloren. Er wurde auf einem Jahrmarkt vom eigenen Vater entführt, um ihn vor Linda zu schützen, die damals drogensüchtig war. Mittlerweile ist sie clean und sucht mit allen Mitteln ihren Sohn – vergebens. Per Zufall sieht Linda den Vater, Harald Müller, in der Stadt. Mit Hannas Hilfe kann sie ihren Ex-Mann stellen. Aber von ihrem Sohn Marko fehlt jede Spur. Müller verschweigt, was er mit ihm gemacht hat. Er wird wegen Kindesentziehung in Haft gesetzt. Während des Prozesses gegen Müller weigert er sich hartnäckig, den Aufenthaltsort des gemeinsamen Sohnes preis zu geben. Noch im Gerichtssaal bedroht Linda ihn mit einem Messer. Müller gesteht daraufhin, den gemeinsamen Sohn Freunden zur Pflege gegeben zu haben. Linda ist glücklich, ihren Sohn wieder gefunden zu haben. Aber wegen ihres tätlichen Angriffs im Gerichtssaal kommt sie selbst in Haft. Nun sitzen beide Eltern in Haft und warten auf den Prozess. Der Junge kommt in ein Heim. Hanna muss eine Entscheidung herbeiführen, bei wem der Junge leben wird. Apollo und Christine geraten per Zufall an die jeweiligen Kontrahenten in einem Scheidungsfall und streiten sich, wer seinen Mandanten abgeben soll. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 18.04.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 7

      ernd Kaminski hat eine Haftstrafe wegen Totschlags an seiner Frau abgesessen. Bei einem Streit über einen Liebhaber wurde Kaminski handgreiflich. Kaminskis Frau starb nach dem Handgemenge mit ihrem Mann an den Folgen einer Kopfverletzung. Nun will Kaminski ein Umgangsrecht für die siebenjährige Tochter Nadja, die seit dem Tod der Mutter von deren Schwester, der Ärztin Sabine Stromer liebevoll aufgezogen wird. Sabine will um jeden Preis verhindern, dass die kleine Nadja dem Totschläger ausgeliefert wird. Kaminski versucht, gerichtlich gegen Sabine vorzugehen und erhält ein eingeschränktes Umgangsrecht mit Nadja. Während der Vater eine langsame Annäherung an die Tochter versucht, tauchen Beweise auf, die die damalige Anklage von Totschlag auf Mord erweitern. Hanna geht den neuerlichen Beweisen auf den Grund. Unterdessen gibt es Aufregung in der Kanzlei: Eine junge Frau, Katrin Winkelmann, bringt in den Räumen der Anwälte ihr Kind zur Welt und braucht sofort anwaltlichen Beistand. In einem Kontrakt hat sie dem Kindsvater das Kind für eine Million Euro verkauft. Der Vater, ein berühmter brasilianischer Fußballspieler, besteht nun auf Einhaltung des Vertrages. Christine vertritt Katrin Winkelmann und kann sie beruhigen. Der Vertrag ist sittenwidrig und somit gegenstandslos. Alles könnte gut sein, wenn nicht Katrin einen Vorschuss bereits kassiert und zum großen Teil auch ausgegeben hätte. (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 25.04.2006 RTL
    • Staffel 1, Folge 8

      Hauptverhandlung gegen Hartmut Werner, der acht Monate zuvor bei einem Selbstmordversuch sieben unschuldige Kinder und einen Kleinbusfahrer in den Tod riss. Die Eltern der toten Nadja, Hermann und Gisela Spengler und ihre Geschwister Svenja und Mark haben lange auf diesen Tag gewartet. Die Verhandlung ist für alle hinterbliebenen Familienmitglieder ein wichtiger Akt in der Verarbeitung des Verlustes des Kindes bzw. der Schwester. Hanna vertritt die Familie Spengler als Nebenkläger. Die Verhandlungsführung der Verteidigung lässt keinen Trick ungenutzt, die Verhandlung zu sabotieren und ihren Mandanten jeden Vorteil zu verschaffen. Die Gefühle der Hinterbliebenen werden mit Füßen getreten. Die Belastung führt die Familie Spengler an den Rand des Zumutbaren. Die Verhandlung wird zum Auslöser einer tiefen Familienkrise, die dazu führt, dass die Familie zerbricht. Erst Hannas Verhandlungsführung kann dem Spuk der mit allen Wassern gewaschenen Verteidigung ein Ende bereiten … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 02.05.2006 RTL

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