Kommentare 1–10 von 207
Deuß (geb. 1949) am
Das Fazit ist eigentlich seit längerem bekannt: Man redet mit Rechten nicht in Live-Talkshows, in denen sie sich inszenieren können. Oder man redet anders mit ihnen. Man macht öffentlich, was sie in ihrer Rede tun, man kommentiert ihre Falsch- und Leerbehauptungen, man benennt ihre Manöver. Doch das ist leichter gesagt als getan. Wir sind wohl noch nicht so weit.Eine andere Diskurs-Kultur ist notwendig, die der Diskussionleiter einfordern mussEine andere Kultur wäre notwendig. Eine Diskurs-Kultur, in der wir uns gegenseitig ernst nehmen. In der auch seriöse Politiker*innen nicht mit populistischen Falschbehauptungen auffahren, um der afd vermeintlich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir brauchen eine neue Rationalität, die sich auf die Rede, das Argument bezieht. Wir sollten dieses wichtigste demokratische Werkzeug pflegen. Wir sollten es eigentlich verehren. Wir sollten keine Meinungen stehen lassen, die auf einer faktisch falschen Grundlage basieren. Wir sollten Menschen sagen, dass sie etwas behaupten, was sie nicht belegen können, wenn es aberwitzige Thesen sind.Wir sollten Menschen sagen, dass sie ihre Behauptungen belegen oder begründen müssen, sonst sind sie leer. Dass sie Belege und gute Gründe(!) zu bringen haben, wenn sie irgendjemanden überzeugen wollen. Vielleicht werden wir dann alle etwas erkenntniskritischer. Vielleicht erkennen wir alle, dass man nicht alles erklären kann, dass es kein Argument gibt, dass alle anderen widerlegt. Vielleicht erkennen wir, dass wir nur sehr wenige Dinge ganz klar sagen können. Vielleicht lernen wir Demut und vielleicht lernen wir als Gesellschaft auch mal etwas intelligenter zu werden, als sprechende, als redende Gemeinschaft.Doch danach sieht es nicht aus. Die Diskurszersetzer*innen, wie Chrupalla, scheinen auf dem Siegeszug zu sein. Die Zone ist mit Shit bereits überflutet, übervoll, wenn man so will. Die Massen an Unsinn, an Bullshit, brechen über unseren Köpfen herein. Eine gesellschaftliche Gruppe aus Querdenker*innen, Querfrontflötist*innen, Coronaleugner*innen, afd-Fans, Rechtsextremen und Verwirrten hat sich verbunkert. Schon lange.Und jetzt wollen sie aus ihrem Bunker, aus ihrem Dogma heraus, die Welt verändern. Sie wollen ihren eigenen Vorteil. Sie wollen regieren. Sie wollen richten. Alle, die ihnen widersprechen. Sie geben sich als Demokrat*innen aus, aber sie verstehen nichts von Demokratie. Sie verstehen nichts vom Wert der Rede, die sie mit ihrer Wut und ihren leeren Behauptungen, ihren Lügen zerstören. Sie verstehen nichts von Kompromissen. Sie wollen Rache. Sie wollen endlich die „Sieger“ sein. Noch wird es ihnen nicht gelingen. Aber in vier oder acht Jahren – wer weiß, wie Deutschland dann aussehen wird.User 1251156 am
Besten Dank! Genau meine Meinung! Hatte an die Redaktion gemailt und davor gewarnt, Rechtsextremen ein Forum zu geben. Leider keine Antwort erhalten. Freundlichen Gruß Peter SutorAllgäubiene (geb. 1950) am
Ganz schön viel Text für soviel leere Luft. Schauen Sie sich die Umfrageergebnisse an, dann weiß man was Sache ist. Und es werden noch mehr werden, bei so vielen Lügen und gebrochenen Versprechen unserer RegierungUser 1757848 am
Und die AfD-Biene schwirrt weiter durch die Kommentare. Leider rmit abstoßendem Niveau. Zeugt aber auch von sehr flachem Intellekt.
User 1757848 am
Was war das für ein Stammtisch heute. Als Hauptgast ein Rechtspopulist, intellektuell äußerst flach und seines Zeichens AfD Vorsitzender. Aber schon bald zeigte es sich, dass er es nicht gewohnt ist, sich auf Augenhöhe mit hochintelligenten Gesprächspartnern zu unterhalten. Untermalt mit ständig nervös scharrenden Füßen unter dem Tisch, teils unflätig, manchmal aber auch mit erstauntem Blick der Unwissenheit, versuchte er, die meiste Sendezeit für sich zu beanspruchen. Was er von sich gab, war nichts Überraschendes und nichts anderes war auch zu erwarten. Rechtslastig, ziemlich realitätsfremd und demokratisch überhaupt nicht umsetzbar. Kein normaler Mensch, und wenn er auch nur die Hälfte davon besitzt, dürfte nach nur dieser einen Stunde, mit dieser Partei noch liebäugeln, geschweige denn noch wählen. Für die anderen Gesprächsteilnehmer war es leider aussichtslos mit ihren Argumenten und Fragen an diesen Mann heran zu kommen. Nur Schwall und Rauch gab er von sich und wenn er nicht mehr weiter wußte kam auch noch die eine oder andere Beleidigung dazu. Man kann sich nur wünschen, dass dieser Artgenosse als Eintagsfliege beim Stammtisch zu Gast war.Allgäubiene (geb. 1950) am
Es ist immer der gleiche Ablauf wenn ein Politiker der AFD dabei ist. Da geht es kaum um Inhalte sondern wie können wir gegen die AFD vorgehen und sie vorführen. Immer 4 gegen 1. Wobei ich sagen muss, dass Herr Bogenberger noch der neutralste aller Anwesenden war. Was für eine Bashing Veranstaltung. Ganz schlimm ist dabeidie gute Frau Münch. Sie kommt sich weiß Gott wie wichtig vor. Über die nur als Statistin eingeladenen Spiegel Tussy braucht man kein Wort verlieren. Versucht noch die Auflagen zu retten. Immer die gleichen Themen und zwar Putin, Höcke, Krah, Vogelschiss usw. Man braucht es eigentlich nicht anschauen, weil man vorher schon weiß was kommtUser 1757848 am
Summ, summ, summ, - der AfD-Stachel schwirrt herum. Aber zum Glück ist unsere Demokratie bei 25% noch nicht in GefahrDörrobst am
Frau Münch ist wichtig!Rivka am
Sumsel, man merkt, du suhlst dich in der Opferrolle! MIT AfD spricht man nicht. Punkt.
User 1850134 am
Habe mir das zu 100% erspart.
Die ultimative Steigerung wäre nur noch Söder und Chrupalla gleichzeitig am Stammtisch und dazu der ehemalige Skifahrer.
Ich denke, Herr Kilz findet nur noch mit Mühe Gäste. Vor ein paar Tagen fand man noch nicht einmal deren Ankündigung im Web.Dörrobst am
Chrupalla sorgt sich nicht um die Menschen im Iran, sondern dass mehr Flüchtlinge nach Deutschland kämen.
Er findet ......ekelhaft. meint er sich selbst?
Nein Herr Kilz heute habe ich nichts profitiert .......
User 1917268 (geb. 1961) am
Kann mich "Rivka" nur anschließen!
Unsäglich! Nur Frau Münch gibt Kontra und bekommt keine Unterstützung vom Rest der Runde...
Gott sei Dank ist die Sendung gleich aus und der rechte Herr verschwindet vom Bildschirm!Rivka am
Ich bin entsetzt! Wie kann man einer gesichert rechtsextremen Partei einen Monolog am Stammtisch gestatten? 😡
Kaum Moderation! Frau Spiegel, haaaalllo? Bogenberger, Münch viel zu devot. - Hauptsache Chrupalla quatscht 😠Bier vor Vier am
Die AfD ist rechtskonservativ, nicht extrem.
Und im demokratischen Spektrum müssen grundsätzlich Vertreter JEDER Partei in öffentlichen Plattformen und Medien zu Wort kommen, vor allem im Vorfeld von Wahlen.
Diskussion und Austausch sind essentiell wichtig, mit totschweigen und canceln kommt man nicht weiter, das schafft nur noch mehr böses Blut.
Es ist das Wesen der Demokratie, miteinander zu reden, jede Seite zu hören.
Forderungen nach Ausschluss einzelner Parteien aus dem öffentlichen Diskurs sind vieles, nur nicht demokratisch.Dörrobst am
Mir tuen Münch, Spiegel und Bogenberger leid - bitte wehren Sie sich !Dörrobst am
Okay Bvv aber nicht mehr Redefreiheit als die anderen!Bier vor Vier am
Hallo Dörrobst, auch hier!?
;-)
Natürlich obliegt es normalerweise dem Moderator, die Redezeit gerecht aufzuteilen. Das ist generell eine Schwäche bei Herrn Kilz.Dörrobst am
Ja klar Bvv - ein bisschen Realität muss sein!User 1742101 am
So geht eben Demokratie. Nicht immer nur über die Afd reden, sondern auch "mit" ihnen-Dörrobst am
Es ist ein Widerspruch mit nichtdemokratischen Parteien demokratisch zu reden.Rivka am
Mit AfD reden 😈 Über Ausgrenzen, Abschiebungen, EU Austritt, Frauen aus Arbeitsleben drängen, Puttler in den A... kriechen, dabei Trumpel nicht übersehen? Rationale Lösungen haben sie keine. "Wir werden sie jagen"
Hört man Höcke, Storch, Steiner-Ebner ... Einfach nur widerlich!Rivka am
Bvv ... Ihre Statements senden Übliches: Opfer ist die Afd. Mit Gegenwehr müssen sie einfach rechnen. Nein, diese braune Bewegung hat mit Demokratie nichts zu tun. Warum sollte sie auch? Ein Ein-Parteien-Staat wird angestrebt.
Dörrobst am
Bei aller Liebe zum BR Stammtisch, aber AFD geht gar nicht !Rivka am
Schweres Versagen! 60 % Redezeit, Spiegel Frau sagt gar nichts 😕Dörrobst am
Bei Russland geht Chrupalla von Vorgeschichte aus - in Deutschland eher nicht!
Deuß (geb. 1949) am
Herr Professor Bogenberger .Ich fand es äußerst unpassend, dass Sie so dezidiert eine ablehnende Meinung zur Reform der Erbschaftssteuer bekundet haben, zumal in der bayerischen Verfassung steht, dass die Erbschaftssteuer dem Gerechtigkeitsprinzip folgen solle. Offenbar lehnen Sie ,Herr Professor Bogenberger , dies persönlich ab und sind den Argumenten für eine Reform der Erbschaftssteuer nicht zugänglich, so wie es die Verfassung fordert.Diese Haltung finde ich nicht akzeptabel.
User 1850134 am
Fazit vorweg:
Noch weniger geordnete Diskussion als sonst
Moderation: Fand kaum statt
Klüssendorf: Akzeptabel, trotz SPD-Partei; besser als fast alles Gewohnte bei CSU-Diskutanten
Jaenicke: Wurde bezüglich Redemöglichkeit fast weggemobbt
Münch: Teils unerträglich dominant, oberlehrerinnenhaft
Bogenberger: Solide wie immer; nur einmal fiel der Schafspelz über seiner CSU-Affinität, bei der Diskussion zur Erbschaftssteuerreform
Fazit nachher: Format an Haupt und Gliedern erneuern, sonst zunehmend belanglos
weiter
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