Die Filmemacherin und ihr Großvater Alfred Geisel, ehemaliger Vizepräsident des Baden-Württemberger Landtags
Bild: Samuel Zerbato / ZDF
Als der ehemalige SPD-Hoffnungsträger Thomas Geisel für das neue BSW antritt, überrascht er nicht nur die Presse, sondern auch seinen Vater, der seit 1965 loyal für die SPD kämpft. Die Filmhochschülerin Indira Geisel erzählt in „Politik ist persönlich“ anhand ihrer eigenen Familie vom Zustand der deutschen Parteienlandschaft. (Text: ZDF)
Petrica Onofrei (l.), Raluca Gheorghe (M.) und Dragos Tomescu (r.) besprechen das Drehbuch zu dem Spielfilm, der auf Basis ihrer Erfahrungen in der Deutschen Fleischindustrie entstanden ist.
Bild: Alexej Hermann / ZDF
Arbeitslos in Rumänien, getrieben von Sorge um Frau und Kind, folgt Adrian dem Versprechen eines Jobs in Deutschland – und gerät in ein System aus Ausbeutung, Angst und Gewalt. In der deutschen Fleischindustrie stößt Adrian auf überfüllte Unterkünfte, gefährliche Arbeitsbedingungen und verdeckte Lohnabzüge. Halt findet er bei seinem Kollegen Aurel und in einer Affäre mit der Pflegekraft Paolina. Inszeniert wird Adrians Geschichte von einer Gruppe echter Fleischarbeiter, die vor der Kamera mitentscheiden, welchen Weg die Hauptfigur einschlägt. Sie speisen den Film mit ihren eigenen Erfahrungen, sorgen dafür, dass die Darstellungen realistisch sind und erzählen aus ihrem Alltag in Deutschlands Schlachtbetrieben. Als Adrian einen schweren Arbeitsunfall miterlebt, beginnt er, sich gegen das ausbeuterische System zu wehren. Am Ende kehrt er zu seiner Familie zurück, im Bewusstsein, dass ein Entkommen aus dem System kaum möglich ist. (Text: ZDF)