• 90 Min.
    Eine Großaufnahme einer Hand, die im Meer den Boden berührt. – Bild: ZDF und Noah Böhm?
    Eine Großaufnahme einer Hand, die im Meer den Boden berührt.
    Als Schülerin überlebt die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers. Jahre später trifft sie Wegbegleiter von damals: eine Lehrerin, eine Kommissarin, einen Arzt, Familie. In Gesprächen spürt sie den jeweiligen Erinnerungen nach und stellt Fragen, die sie seitdem beschäftigen. Im Zentrum stehen die Zeit rund um die Tat und jene Menschen, die für sie in dieser Zeit prägend waren. Der Film eröffnet so eine intime Innenperspektive. Es entsteht ein vielschichtiges Bild aus Wärme, Zuversicht, Kälte und Brutalität. Die Reise führt von München bis nach Rio de Janeiro und verbindet eine persönliche Reflexion mit der Suche nach Deutung und Verstehen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 ZDF
  • 100 Min.
    Kai (Louis Hofmann) verabredet sich zum Pokern mit Bogdan.
    Die Zeit läuft gegen Kai. Heute kommt sein gewalttätiger Bruder Mirko vorzeitig aus dem Gefängnis. Am Abend wird er vor Kais Tür stehen und sein Geld zurückverlangen, das nicht mehr da ist. Kai sollte das Geld für Mirko aufbewahren – doch es ist längst ausgegeben. Für den 31-jährigen Ehemann, Vater und Arbeiter in einer Hühnerfabrik nördlich von Duisburg beginnt ein Tag unter wachsendem Druck, in dem die Situation letztendlich eskaliert. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 26.10.2026 ZDF
  • 85 Min.
    Die Bestsellerautorin Sabine Ludwig verarbeitete in ihrem Kinder- und Jugendroman „Schwarze Häuser“ eigene Erfahrungen als „Verschickungskind“.
    Zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren wurden in Deutschland Millionen Kinder in sogenannte Kurheime verschickt. Das Ziel war Heilung und Erholung. Doch stattdessen erlebten viele Gewalt. Zahlreiche Verschickungskinder kehrten traumatisiert zurück – unter ihnen die Bestsellerautorin Sabine Ludwig und der Aktivist Detlef Lichtrauter. „Schwarze Häuser“ macht die strukturelle Gewalt dieses vermeintlichen „Heilsystems“ sichtbar. Der Film beleuchtet die lang verdrängten Erfahrungen durch intime Zeitzeugenberichte und Archivmaterial, verflochten mit der Familiengeschichte der Regisseurin. Parallel dazu bringt das Jugendensemble des Jungen Deutschen Theaters Berlin ein Stück auf die Bühne, das auf Originaldokumenten und Erinnerungen basiert. Die künstlerische Auseinandersetzung der Regisseurin eröffnet einen generationsübergreifenden Dialog über Schweigen, Macht und institutionalisierte Gewalt – Themen, die bis heute erschreckend relevant sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.11.2026 ZDF
  • 100 Min.
    Vitaly (Arthur Aliiev) und seine Theatergruppe präsentieren ihr Stück.
    Vitaly geht zum Studium nach München. Als am 24. Februar 2022 seine Heimat überfallen wird, zerbricht der Plan und er steht plötzlich zwischen Zukunft und Familie. Mit Kriegsbeginn sind seine Mutter und seine Schwester in der Ukraine in Gefahr und Vitaly holt sie zu sich nach Deutschland. Bald prallen die unterschiedlichen Erfahrungen aber auch Zukunftshoffnungen aufeinander und drohen die Familie emotional zu entzweien. Während seine Schwester um ihre Freunde zuhause bangt und nur darauf wartet, wieder zurückkehren zu können, muss Vitalys Mutter erkennen, dass ihre politische Nähe zu Russland ein Fehler war und sie vom vermeintlichen Bruderstaat brutal angegriffen wurden. Vitaly muss seinen Wunsch, in Deutschland zu leben, gegen Projektionen und Erwartungen verteidigen, die im Kriegsfall nochmal existenzieller sind, als zu Friedenszeiten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.11.2026 ZDF

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