Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt Staffel 4, Folge 9: Das Jahr 1998
Staffel 4, Folge 9
38. Das Jahr 1998
Staffel 4, Folge 9 (90 Min.)
Blick vom Ostsektor auf die Straßensperren vor dem Brandenburger Tor im Oktober 1961.
Bild: rbb/akg-images
1998 – das Jahr, in dem die Ära Kohl endet und Gerhard Schröder neuer Bundeskanzler wird. Wolfgang Thierse erinnert sich an diese politisch bewegten Zeiten und seine eigene Wahl zum Bundestagspräsidenten. Der Potsdamer Platz wird – halb fertig -eröffnet. Hans Kollhoff – selbst Architekt eines der Gebäude – erzählt von der Einweihung und von den Ideen, die für ihn als Architekten bei der Entwicklung des Ortes eine Rolle spielten. In der Steglitzer Lepsiusstraße explodiert ein Wohnhaus. Sieben Menschen sterben
dabei.
Albrecht Brömme – damals Chef der Berliner Feuerwehr – erinnert sich an die schwerste Gas-Explosion der Berliner Nachkriegsgeschichte und die tagelange Suche nach Überlebenden in den 2000 Tonnen Schutt. Gerade 30 und schon ganz oben ist Regisseur Thomas Ostermeier: Die Baracke am Deutschen Theaters, deren Künstlerischer Leiter er ist, wird zum Theater des Jahres gewählt. Ostermeier erzählt von wilden Partys im Osten der Stadt und sein Leben ohne Bad, aber mit Telefon-Anschluss in Berlin-Neukölln. (Text: rbb)
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