2026/2027

  • Folge 211 (30 Min.)
    Schon in der Antike fragte man sich, was Menschen zu großen Taten oder Gedanken befähigte. – Bild: BR/​ARTE
    Schon in der Antike fragte man sich, was Menschen zu großen Taten oder Gedanken befähigte.
    Genies wie Albert Einstein, Marie Curie, Isaac Newton, Vincent van Gogh und Leonardo da Vinci haben uns einen ganz neuen Blick auf die Welt eröffnet. Was genau hat sie zu ihren großen Leistungen befähigt? Lässt sich vielleicht irgendwo im Gehirn der „Schlüssel zum Genie“ finden? (Text: arte.tv)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 05.09.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Sa. 05.09.2026 arte.tv
  • Folge 212 (26 Min.)
    Flamingos sind zwar nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht, aber aufgrund von Dürren und Wasserentnahmen schrumpft ihr Lebensraum zunehmend
    Bis zum Jahr 2030 sollen weltweit 30 Prozent der Landmasse und 30 Prozent der Meere unter Naturschutz gestellt werden – dazu haben sich fast alle Staaten der Welt gesetzlich verpflichtet. Der Ökologe und Politikberater Axel Paulsch ist überzeugt, dass wir dieses Ziel auch erreichen können. Allerdings sehen viele Naturschutzgebiete nur auf der Landkarte toll aus: geschützte Wüstenlandschaften sind aber kein Ersatz für abgeholzten Regenwald. Die sinnvollsten Schutzgebiete liegen dort, wo die Vielfalt besonders hoch ist, sagt der Biologe Elie Gaget vom Institut Tour du Valat in der Camargue. Dass es nicht immer leicht ist die zu schützen, zeigt das Beispiel des Weddellmeeres in der Antarktis. Forschende des Alfred-Wegener-Institutes reichen jedes Jahr einen neuen Schutzantrag dafür ein. Trotz überzeugender wissenschaftlicher Argumente wird dieser Jahr um Jahr abgelehnt – aus politischen Gründen. Wie also soll die Artenrettung mit Schutzgebieten gelingen, wenn ständig Einzelinteressen und politische Befindlichkeiten mitbedacht werden müssen? Und selbst wenn wir es schaffen, sinnvolle Schutzgebiete auszuweisen: Wer überwacht sie? Und wie werten wir aus, ob sie schützen, was sie schützen sollen? Können Naturschutzgebiete wirklich einen sinnvollen Beitrag leisten, um das Artensterben aufzuhalten? (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 12.09.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Sa. 12.09.2026 arte.tv
  • Folge 213 (27 Min.)
    Hormone spielen eine große Rolle für unser Verhalten und doch greift es natürlich zu kurz, menschliches Erleben und Erfahrung auf eine objektiv messbare biologische Ebene zu reduzieren.
    Sie sind winzig, haben aber eine gewaltige Macht über uns: unsere Hormone. Stresslevel, Schlaf, Sexualität – sie beeinflussen nahezu alles. Wie schaffen wir es, nicht zu viel Kontrolle abzugeben und die kleinen Potentaten besser zu regulieren? (Text: arte.tv)
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  • Folge 214 (29 Min.)
    Mit Materie und Antimaterie, erklärt die Astropartikelphysikerin Susanne Mertens, verhält es sich wie mit Plätzchen und Teig: Sticht man ein Plätzchen aus, bleibt zwangsweise ein Loch im Teig übrig. Analog dazu kann Materie nur dann aus Energie entstehen, wenn gleichzeitig ein Gegenstück Antimaterie entsteht. Es handelt sich um einen Doppelgänger, der nach allem, was wir wissen, das exakte Spiegelbild der Materie ist – und lediglich eine umgekehrte Ladung trägt. Die Begegnung von Materie und Antimaterie verdeutlicht der britische Physiker Frank Close, befreit schlagartig die komplette Energie, die in den Teilchen gespeichert ist. Die Science-Fiction hat die Existenz der Antimaterie deswegen zu mächtigen Antriebsquellen für Raumschiffe inspiriert. Aber die Physik steht vor einem Problem. Wenn Materie nicht ohne Antimaterie entstehen konnte und die beiden sich gegenseitig auslöschen – warum sind wir alle dann hier? Seit die Existenz von Antimaterie in den 1930er Jahren experimentell dingfest gemacht wurde, suchen Forschende nach einer Erklärung dafür, warum die Materie aus der Apokalypse nach dem Big Bang siegreich hervorging. Sie fahnden nach einem Unterschied zwischen den Doppelgängern – mit Experimenten, die sich mit flüchtigsten Teilchen befassen. Was dabei auf dem Prüfstand steht, ist die Gültigkeit des Standardmodells der Teilchen – unserer besten Erklärung, welche Partikel und Kräfte in unserem Universum zu finden sind, und wie sie interagieren. Lösen wir das Rätsel des Verschwindens der Antimaterie, dann könnte uns das auf die Straße zu einem neuen Verständnis des Universums führen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 27.08.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 26.09.2026 arte
  • Folge 215 (25 Min.)
    Unterschiedliche Faktoren spielen bei unserer Wahlentscheidung eine Rolle – dazu gehören die Parteienbindung, bestimmte für uns besonders wichtige Themen oder das Personal der Parteien.
    Die großen Volksparteien der Mitte verlieren zunehmend Wählerinnen und Wähler. Die Gründe sind vielschichtig: Liegt es vielleicht an uns, weil wir nicht so rational und strategisch wählen, wie es die Demokratie von uns verlangen würde? Am Ende bestimmen vor allem unsere Herkunft, unser Umfeld und unsere Persönlichkeit unser Wahlverhalten. Aber ist das wirklich der Grund, warum so viele von uns nicht mehr die zu unseren Interessen passende Partei finden? Oder liegt es doch daran, dass die Parteien unseren Problemen nicht mehr gerecht werden? Es stimmt: Wir haben uns verändert. Wir sind individueller und pluralistischer geworden. Das macht es den etablierten Volksparteien zunehmend schwer, Wählende an sich zu binden. Die alten Milieus aus Arbeiterschaft, Konservativen oder Liberalen existieren in dieser Form nicht mehr. Gleichzeitig wird den Parteien immer wieder angekreidet, dass sie die Bevölkerung nicht ausreichend repräsentieren. Auch eine steigende wirtschaftliche Ungleichheit verstärkt das Gefühl der Unzufriedenheit. In die Lücken drängen populistische Parteien, die häufig die Werte unserer heutigen liberalen Demokratien in Frage stellen. Die Lage ist angespannt. Weltweit sind Autokratien auf dem Vormarsch. Nur 7 Prozent der Menschen leben in einer liberalen Demokratie. Damit hat unsere Staatsform einen regelrechten Exotenstatus bekommen. Müssen wir jetzt um diesen bangen? Oder können wir wieder zusammenfinden, wir und die Parteien? (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 03.09.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 03.10.2026 arte
  • Folge 216 (29 Min.)
    Krebs, Diabetes und Übergewicht durch Chips und Co: Immer mehr Menschen leiden an diesen Krankheiten. Ist das hochverarbeitete Essen schuld?
    Schnell, praktisch, überall verfügbar: Fertigessen passt perfekt in den modernen Alltag. Je mehr Menschen in Städten leben, desto wichtiger könnte es werden. Doch Studien deuten an, dass hochverarbeitete Nahrung Übergewicht und Depressionen fördern könnte. Macht Fertigessen also krank – und wenn ja: Wie sieht dann die Ernährung der Zukunft aus? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 10.09.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 10.10.2026 arte
  • Folge 217 (29 Min.)
    Mord im Weltall? Es gibt Hinweise darauf, dass die Venus vor langer Zeit Ozeane, Wolken und vielleicht sogar Leben besaß.
    Die russische Sonde Venera 9 machte 1975 das erste Foto der Venusoberfläche: Ein trostloser Planet mit trübem Himmel zeigte sich. Keine Spur von Wasser. Bis in die 1960er Jahre hatten Forschende gehofft, dass Venus eine zweite Erde sei. Auch Science-Fiction-Autoren stellten die Venus als eine Art Erde dar, mit Monstern, Dinosauriern und Amazonen. Doch auf der Venus ist es 460 Grad Celsius heiß, sie hat eine lebensfeindliche Kohlendioxid-Atmosphäre. Sah Venus immer so aus? Mitnichten. Sie war wahrscheinlich lange ein gemäßigter Planet mit stabilen Temperaturen. Forschende schätzen, dass vor rund 700 Millionen Jahren ein Ereignis eintrat, das die Entwicklung der Venus grundlegend verändert haben könnte. Die Sonne ist die erste Verdächtige. Sie wurde im Laufe ihrer Geschichte immer heißer und ließ wahrscheinlich alles Wasser verdampfen, das die Venus einst besaß. Doch Merkur ist noch näher an der Sonne und nicht so heiß – was die Sonne als alleinige Täterin ausschließt. Venus ist auch der vulkanischste Planet im Sonnensystem. Es ist noch nicht geklärt, ob ihre Vulkane in einer einzigen katastrophalen Phase ausbrachen, oder noch heute aktiv sind. Sie gehören zu den Hauptverdächtigen. Außerdem steht noch die fehlende Plattentektonik im Visier der Planetenforschenden. Der Erde gelingt es immer wieder, Kohlendioxid im Erdmantel zu begraben. Dieser Prozess findet auf der Venus nicht statt. Liegt es also an der fehlenden Plattentektonik? Könnte der Erde das gleiche Schicksal drohen? Vielleicht nicht morgen, aber in Millionen Jahren? Diese und andere Fragen sollen die zukünftigen Venus-Missionen der Nasa und Esa klären. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 06.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 17.10.2026 arte
  • Folge 218 (23 Min.)
    Krankheitserreger adé: Werden wir in Zukunft gegen alles immun sein?
    Unser Immunsystem ist das komplexeste Verteidigungssystem der Evolution. Es besteht aus unzähligen autonomen Zellen – Undercover-Agenten, Spähern, Killerzellen – die uns rund um die Uhr vor Krankheitserregern schützen. Doch nicht immer gelingt ihnen das. Bei Autoimmunerkrankungen hält das Immunsystem den eigenen Körper für den Feind und rüstet gegen ihn auf. Bei Krebs reagiert es dagegen oft zu schwach. Eigentlich sollte es mutierte Zellen aussortieren, bevor sie sich zu einem Tumor entwickeln. Doch Krebszellen schaffen es, sich für das Immunsystem unsichtbar zu machen. Hier setzt Immune Engineering an: Forschende greifen in das Immunsystem ein – nicht mit Pillen, sondern indem sie die Agenten der Immunabwehr so anpassen, dass sie ihren Job besser erledigen als je zuvor. Mit sogenannten CAR-T-Zellen, einer Art umprogrammierter Immunzellen, wurden bereits erste Krebsformen bekämpft. Doch der Weg ist noch weit: Das Immunsystem ist so vernetzt, dass jeder Eingriff unbeabsichtigte Folgen haben kann. Gelingt es, das Immunsystem vollständig zu entschlüsseln, würde das nicht nur die Therapie von Krebs oder Autoimmunerkrankungen revolutionieren, sondern eine Präzisionsmedizin ermöglichen, wie es sie noch nie gab. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 02.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 24.10.2026 arte
  • Folge 219 (27 Min.)
    Wo der Markt versagt, kann geplante Wirtschaft helfen.
    Klimakrise, Wohnungsnot, Ungleichheit: Die Wirtschaft verursacht gewaltige Probleme und die Menschheit kriegt sie nicht in den Griff. Vielleicht weil seit Jahrzehnten immer nur eine Lösung probiert wird: Mehr Markt. Brauchen wir in Zukunft also tatsächlich mehr Planwirtschaft? Aber gilt sie nicht längst als gescheitert? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 01.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 31.10.2026 arte
  • Folge 220 (25 Min.)
    Gibt es Vorausahnung?
    Immer wieder berichten Menschen von Momenten, in denen sie scheinbar Vorahnungen haben, oder etwas spüren, das sie sich bewusst nicht erklären können. Solche Erfahrungen faszinieren – und beschäftigen auch die Wissenschaft. Ende des 19. Jahrhunderts entstand mit der Parapsychologie sogar ein eigenes Forschungsgebiet, das Phänomene wie Telepathie oder Präkognition untersucht. Doch wie belastbar sind die Belege für einen sechsten Sinn? Für viele Forschende gilt die Parapsychologie als Pseudowissenschaft. Die Suche nach dem sechsten Sinn führt in eine andere Richtung: weg vom Übernatürlichen und hinein in unser Gehirn. Vielleicht brauchen wir keine paranormalen Fähigkeiten, um unserer bewussten Wahrnehmung voraus zu sein. Die Wissenschaft spricht stattdessen von Intuition. „Intuition bedeutet, unbewusste Informationen zu nutzen, die wir im Laufe unseres Lebens gelernt haben – für bessere Entscheidungen und Handlungen“, erklärt Joel Pearson, Neurowissenschaftler an der University of New South Wales in Sydney. Besonders leistungsfähig ist die Intuition dann, wenn wir uns in einem Feld gut auskennen. Erfahrene Radiologinnen und Radiologen erkennen zum Beispiel auf einem Mammogramm oft schon nach einer halben Sekunde, dass etwas nicht stimmt – noch bevor sie sagen können, was. Doch Intuition ist keine magische Superkraft. Manchmal führt sie uns zur richtigen Entscheidung, manchmal völlig in die Irre. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob wir einen sechsten Sinn haben – sondern wann wir unserer Intuition vertrauen können. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 08.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 07.11.2026 arte
  • Folge 221 (26 Min.)
    Himmelskörper, die wie Asteroiden aussehen, aber sich wie Kometen bewegen? Diese dunklen Kometen geben Rätsel auf.
    In unserem Sonnensystem sind mysteriöse Verwandlungskünstler unterwegs: dunkle Kometen. Sie sehen aus wie Asteroiden, bewegen sich aber wie Kometen – jedoch ohne den für Kometen typischen Schweif. Verbirgt da etwa ein Himmelskörper sein wahres Gesicht? Was ist das Geheimnis der dunklen Kometen? Könnten sie die Antwort geben, woher das Wasser auf unserer Erde stammt? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 15.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 14.11.2026 arte
  • Folge 222 (24 Min.)
    Sind wir Genuss-Junkies?
    Genießen soll das Leben schöner machen, steht aber schnell unter Verdacht: Wer zu sehr genießt, gilt schnell als maßlos und undiszipliniert. Dieses Vorurteil untersucht die Psychologin Katharina Bernecker. Ihre Forschung zur Genussfähigkeit legt nahe, dass Selbstkontrolle und Hedonismus keine Gegenspieler sein müssen. Kann echter Genuss uns unter gewissen Umständen sogar disziplinierter machen? Warum unser Verlangen trotzdem manchmal keine Ruhe gibt, zeigt der Blick ins Gehirn. Neurowissenschaftler Kent Berridge unterscheidet zwischen Wollen und Mögen. Er hat herausgefunden, dass Dopamin nicht unbedingt Glück erzeugt. Es befeuert eher unser Jagdfieber – auf den nächsten Clip, den nächsten Bissen, den nächsten Versuch am Greifautomaten. So können wir immer mehr Dinge wollen, die wir eigentlich gar nicht mögen. Denn selbst wenn wir bekommen, was wir wollen, ist Genuss nicht garantiert. Hier kommt die Neurophilosophin Ophelia Deroy ins Spiel, die erforscht, wie unser Gehirn aus vielen kleinen Fragmenten ein stimmiges Ganzes formt und was einen Genussmoment kippen lassen kann. Für den Gastrosophen Harald Lemke sind Genussmomente kein reines Privatvergnügen oder simpler Konsum, sondern eine Form von Weltkontakt. Für ihn ist Genuss eine sinnstiftende Praxis, die uns mit anderen Lebewesen, der Natur und der Welt verbindet. Sind wir Menschen am Ende also doch zum Genießen geboren? (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 22.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 21.11.2026 arte
  • Folge 223 (26 Min.)
    Aus vielen einzelnen Impulsen entsteht unser Bild von der Welt – Plug and Play fürs Gehirn. Neurowissenschaftler David Eagleman nennt es die „Potato-Head-Theorie“.
    Unsere Sinne bestimmen, wie wir die Welt erleben. Doch sie zeigen uns nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit. Hunde orientieren sich vor allem über Gerüche, Motten hören Ultraschall, Elefanten verständigen sich mit Infraschall, Zugvögel nehmen das Magnetfeld der Erde wahr und der Schwarze Geistermesserfisch erkennt seine Umgebung über elektrische Felder. Jedes Tier lebt gewissermaßen in seiner eigenen Sinneswelt. Der Mensch dagegen gilt oft als Generalist. Seine Sinne haben sich über Millionen Jahre an das Überleben in einer völlig anderen Umwelt angepasst, als der heutigen. Warum also können manche Tiere Fähigkeiten entwickeln, die uns fehlen? Und ließen sich unsere Sinne heute überhaupt noch erweitern? Evolutionsbiologin Corinna Langebrake erklärt, warum neue Sinne biologisch teuer sind und weshalb Evolution immer Kompromisse eingeht. Neurowissenschaftler David Eagleman sieht darin jedoch nicht das Ende der Möglichkeiten. Für ihn entscheidet nicht der Sinn selbst, sondern das Gehirn. Ob Licht, Schall oder Berührung – alle Sinneseindrücke werden letztlich als elektrische Signale verarbeitet. Sein Forschungsteam untersucht deshalb, wie sich völlig neue Informationen über die Haut an das Gehirn übertragen lassen. Selbst Wahrnehmungen wie Infrarot oder Wetterdaten könnten eines Tages intuitiv erfahrbar werden. Gemeinsam mit ihnen und Physiologin Jennifer Pluznick sowie Psychologin Lore Thaler geht „42 – Die Antwort auf fast alles“ der Frage nach, wie formbar unsere Wahrnehmung wirklich ist. Können wir lernen, die Sinne, die wir bereits besitzen, besser zu nutzen? Und werden technische Erweiterungen eines Tages zu neuen Sinnen – oder setzt unsere Biologie der Wahrnehmung unüberwindbare Grenzen? (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 29.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 28.11.2026 arte
  • Folge 224 (29 Min.)
    Aus kleinsten DNA-Spuren lässt sich immer mehr herauslesen. Am Tatort reichen schon Spuren, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. DNA-Analysen können inzwischen sogar Hinweise auf Augen-, Haar- und Hautfarbe oder das biologische Alter des Täters geben.
    Moderne DNA-Analysen machen selbst kleinste Spuren zu wertvollen Hinweisen: Sie können Personen identifizieren und Merkmale wie Augen-, Haar- und Hautfarbe vorhersagen. Mithilfe der genetischen Ahnenforschung suchen Ermittler sogar zunächst nach Verwandten des Täters. Doch wie weit darf die Jagd nach Verbrechern gehen – und was wird aus unserer genetischen Privatsphäre? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.11.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 05.12.2026 arte
  • Folge 225 (27 Min.)
    Alles Leben auf der Erde basiert auf Kohlenstoff. Was macht dieses Element so einzigartig? Und könnte außerirdisches Leben nicht auch ganz anders funktionieren? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.11.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 12.12.2026 arte
  • Folge 226 (29 Min.)
    Ein seltsamer Zufall, ein Déjà-vu: Hat unsere Wirklichkeit einen Fehler? Vielleicht besteht die Welt aus Code und wir sind Teil einer Computersimulation. Was wie Science-Fiction klingt, beschäftigt Philosophie, Physik und Hirnforschung. Aber lässt sich die Idee überprüfen? Und warum fasziniert sie uns so sehr? (Text: arte.tv)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 19.11.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Sa. 19.12.2026 arte

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