Schlummert in jedem ein Trauma?
Folge 204 (27 Min.)
Bild: ArteWenn von Trauma die Rede ist, denken die meisten sofort an extreme Ereignisse: Krieg, Gewalt, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Und tatsächlich: Solche Erfahrungen können tiefe seelische Spuren hinterlassen. Doch was, wenn Trauma nicht immer laut daherkommt? Wodurch kann ein Trauma sonst noch entstehen und woran merkt man überhaupt, dass man betroffen ist? (Text: arte.tv)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 22.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 arte Was steckt hinter Ufos?
Folge 205 (28 Min.)LogoBild: ArteDas Ende des jahrzehntelangen Ufo-Tabus für die Wissenschaft besiegelte ein Bericht des US-Nachrichtendienstes DNI. Darin gestand man offiziell ein, Kenntnis über unidentifizierte, physische Objekte zu haben. Ufos ließen sich nicht länger ignorieren. Zum Paradigmenwechsel gehört auch ein von alten Stigmen befreites Akronym: Ufos heißen fortan UAPs (Unidentifizierte Anormale Phänomene). Mit wissenschaftlichen Methoden und eigenen Messdaten will man nun UAPs auf die Spur kommen. Obwohl sich die allermeisten UAP-Sichtungen als bekannte Phänomene entpuppen, gibt es doch einen kleinen Teil, der unerklärt bleibt: UAPs, deren vermeintliche Flugmanöver unser physikalisches Verständnis auf die Probe stellen: „Kein Objekt kann lange im Schwebeflug verharren und gleichzeitig Überschallgeschwindigkeit erreichen.So etwas existiert nicht“, weiß Luftfahrtingenieur Luc Dini, der in Frankreich einer Kommission zur Analyse von UAPs vorsteht. Womöglich entdecken wir dank der UAP-Forschung bisher unbekannte Naturphänomene. „Der Bereich zwischen Weltraum und Luftraum ist relativ wenig erforscht. Dort könnten Phänomene existieren, die wir bisher nicht beachtet haben“, sagt Hakan Kayal, Leiter des Forschungszentrums für Extraterrestrik an der Universität Würzburg. Was aber, wenn ein UAP tatsächlich Hinweise auf eine außerirdische Intelligenz offenbaren sollte? „So unwahrscheinlich es ist: Wir sollten auch mit dieser Möglichkeit rechnen“, meint Hakan Kayal. Die wissenschaftliche Suche nach UAPs hat begonnen. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 29.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 arte Können Staaten endlos Schulden machen?
Folge 206 (27 Min.)„Investitionen in Bildung und Infrastruktur“ – worin unterscheiden sich gute und schlechte Schulden?Bild: NDR/ARTEStaaten zahlen ihre Schulden selten vollständig zurück – und gehen trotzdem nicht bankrott. Wie das funktioniert, hängt nicht nur von Zahlen ab, sondern auch von Wachstum, Zinsen, Politik und vor allem Vertrauen. „42 – die Antwort auf fast alles“ erklärt, wann Schulden nützlich sind und wann sie zur Gefahr werden. (Text: arte.tv)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 05.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 arte Scrollen sich Teenager dumm?
Folge 207 (29 Min.)Bild: ArteDiese Folge von „42 – die Antwort auf fast alles“ widmet sich einem Thema, das weltweit für Diskussionen sorgt: die Wirkung von Social Media auf Jugendliche. Während Australien die Nutzung für unter 16-Jährige bereits verboten hat, zeigt sich, dass Likes, Kommentare und endlose Feeds sowohl Risiken als auch Chancen mit sich bringen. (Text: arte.tv)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 12.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 arte Können wir ohne Arbeit leben?
Folge 208 (28 Min.)Es steckt jede Menge sozialer Sprengstoff in der Frage, wie die Produktivitätsgewinne von KI und Robotik verteilt werden sollen.Bild: BR/ARTEStellen wir uns vor, wir könnten die Zeit zurückdrehen. Lange bevor die erste Fabrikuhr schlug, widmeten Jäger und Sammler nur etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche der Sicherung ihres Überlebens. Ein Pensum, von dem moderne Teilzeitkräfte nur träumen können. Denn heute bestimmt die Erwerbsarbeit fast alles: unseren Rhythmus, unseren Status und unser Selbstbild – selbst wenn 80 Prozent der Beschäftigten lediglich Dienst nach Vorschrift machen. Wie sind wir in diesem Job-Hamsterrad gelandet? Während wir die 40-Stunden-Woche oft als ein unumstößliches Naturgesetz begreifen, ist sie in Wahrheit eine historische Ausnahme.Der Ökonom Carl Benedict Frey verdeutlicht, wie erst die Industrielle Revolution den Menschen zum messbaren Rädchen im Getriebe degradierte und Lebenszeit in eine marktfähige Ware verwandelte. Heute jedoch stehen wir vor einer Zäsur, die diesen Wandel noch in den Schatten stellen könnte: dem Einzug von Künstlicher Intelligenz und humanoiden Robotern in jene Arbeitsbereiche, in denen wir uns bisher für unersetzlich hielten. Die Entwicklung führt uns an einen fundamentalen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: Arbeiten wir weiterhin, um zu leben – oder beginnen wir zu begreifen, wie das Leben jenseits des Diktats der Stechuhr aussehen könnte? Während Ungewissheit oft zu Sorge führt, betrachten die Kulturanthropologin Payal Arora und der Robotik-Experte David Reger den Wandel mit einer fast provokanten Zuversicht. Für sie markiert der technologische Vorstoß nicht das Ende der menschlichen Relevanz, sondern den Aufbruch in eine neue Ära. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere So. 19.07.2026 arte Stecken wir in einer Eizellen-Krise?
Folge 209 (25 Min.)Viele Frauen kontrollieren ihre Fruchtbarkeit jahrelang. Karriere, Partnerschaft, die finanzielle Situation: Idealerweise soll erst einmal alles passen. Wenn dann aus einem Kinderwunsch Realität werden soll, klappt es oft nicht wie erhofft. Die Geburtenrate sinkt in vielen Teilen der Welt, während die Zahl der Kinder nach künstlicher Befruchtung stark steigt. Könnte es daran liegen, dass Frauen heute unfruchtbarer sind? Welche Rolle spielen medizinische Faktoren wie Endometriose und PCOS? Wie viel Einfluss haben Ernährung, Umweltgifte und Lebensstil auf die Qualität der Eizellen? Und wie gut lässt sich diese überhaupt messen? Es braucht nur eine gesunde Eizelle, um schwanger zu werden.Die Eizellreserve sinkt allerdings schon im Mutterleib. Schon bei der Geburt hat ein Mädchen nur noch ein Drittel seiner Eizellen. Mit Beginn der Pubertät sinkt die Zahl weiter rapide, und zwar eben nicht nur um eine pro Zyklus. Haben wir irgendwann so wenige übrig, dass es mit dem Kinderkriegen nicht mehr klappt? Oder liegt das gar nicht an der Anzahl der verfügbaren Eizellen? Tatsächlich ist eher die mit dem Alter nachlassende Qualität der Eizellen das Problem. Doch neue Verfahren, die die Chromosomen schützen sollen, oder die Spindeltransfermethode könnten in Zukunft die Chancen auf eine Schwangerschaft auch später im Leben verbessern. Denn vielleicht haben wir keine wirkliche Eizellenkrise, aber immer mehr Frauen schieben ihren Kinderwunsch auf und dann wird es immer schwieriger. Warum bekommen wir nicht einfach wieder früher Kinder? Was hat das mit Care-Arbeit und Karriereknick zu tun? Und wie gelingt es, Familiengründung für Menschen mit Kinderwunsch wieder attraktiver zu machen? (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 26.06.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2026 arte
