2026
Mut durch Magie – mit den Ehrlich Brothers
Folge 1220 (30 Min.)
Bens nächstes Ziel: Ohne die Hilfe von Eltern und Zwillingsbruder für seine Familie kochen. In der Ergotherapie übt er die Abläufe für das selbst gekochte Essen.Bild: ZDF und Tobias LiescheTherapie trifft Zauberei: Ein Jahr nach dem Training mit den Ehrlich Brothers zeigen Kinder mit halbseitiger Lähmung, wie selbständig sie heute durchs Leben gehen. Klettern, Schwimmen, Kochen – einige Alltagsziele der Kinder erreichten sie bereits im Zaubercamp „Magic Moves“. Doch können sie das Gelernte behalten und neue Arten der Bewegung erlernen? Neurologinnen haben die Fortschritte ein Jahr lang gemessen. Bis zu zwei von 1000 Kindern in Deutschland haben eine Hemiparese, verursacht durch eine angeborene oder erworbene Erkrankung des Gehirns.Frühere Studien lassen vermuten, dass gezieltes Training Netzwerke im Gehirn aktivieren und so den Arm-Hand-Einsatz verbessern kann. Diese Annahme war die Basis für das „Magic Moves“-Camp im Sommer 2024 auf Burg Rabenstein. Das Therapiekonzept, erstellt vom LMU Klinikum München, kombiniert Ergotherapie, Neurostimulation und Gruppenaktivitäten sowie ein maßgeschneidertes Zaubertraining, das mit den Ehrlich Brothers entwickelt wurde. Die Therapie soll dafür sorgen, dass gesunde Teile des Gehirns die Aufgaben des geschädigten Teils teilweise übernehmen. Es sollen Areale im Hirn aktiviert werden, die sonst nicht für die Motorik zuständig sind. Das kann die Fähigkeiten der Kinder verbessern, sodass sie leichter durch den Alltag kommen. Doch die Aktivierung kann auch wieder verschwinden, sobald die motorischen Abläufe nicht länger genutzt werden oder wenn die Kinder Wachstumsschübe haben. Die Reportage-Reihe „37°“ hat vier der Kinder ein Jahr nach dem „Zauber-Camp“ begleitet und zeigt, wie selbständig und mutig sie inzwischen ihren Alltag meistern. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 06.01.2026 ZDF Schlaflos: Wenn die Nacht zum Feind wird
Folge 1221 (30 Min.)Im Schlaflabor sucht Waldemar nach der Ursache seiner Schlafstörung.Bild: Daniela Hoyer / ZDFMehr als ein Drittel der Deutschen hat Schlafprobleme. Wenn die Nacht zum Kampf wird, gerät auch der Tag aus dem Gleichgewicht. Was passiert, wenn der Schlaf keine Erholung mehr bringt? Schlafmangel macht müde, gereizt – und auf Dauer krank. Konzentrationsprobleme und sogar Angstzustände können hinzukommen. „37°“ begleitet Menschen, deren Alltag durch Schlafstörungen aus dem Takt geraten ist und zeigt ihre Suche nach einem Weg aus dem Teufelskreis. Jeden Abend graut es Susanne davor, ins Bett zu gehen. Was für andere selbstverständlich ist, wird für die 58-jährige Bremerin zur Qual.Seit einer Brustkrebserkrankung vor acht Jahren leidet sie unter massiven Schlafstörungen. „Die Medikamente haben mich in die Wechseljahre geschossen. Wenn ich einschlafe, dann kriege ich – zack – eine Schwitzattacke und bin hellwach.“ Die Nächte sind kurz, die Tage zäh. Trotzdem gibt Susanne nicht auf: Mithilfe eines Schlafcoachs will sie endlich wieder zur Ruhe finden. „Es ist einfach wie so ein Nebel im Kopf, der einen sehr langsam macht“, sagt Waldemar. Der 36-Jährige schläft seit zehn Jahren schlecht – vier Stunden pro Nacht sind keine Seltenheit. Wenn er wach im Bett liegt, kreisen die Gedanken – Arbeit, Selbständigkeit, Nebenjob, seine Familie. Sein Körper steht unter Dauerstrom. Ob seelische oder körperliche Ursachen dahinterstecken, soll nun ein Schlaflabor klären. Waldemar hofft auf eine Antwort – und auf Erleichterung. Für Katharina ist Schlaflosigkeit Teil des Berufsalltags. Die 28-jährige Intensivpflegerin arbeitet im Schichtdienst, ihr Rhythmus gerät ständig durcheinander. „Ich mache mir schon daheim Druck, wenn ich nicht schlafen kann. Wir dürfen keine Fehler machen. Es sind schließlich Menschen, mit denen wir arbeiten.“ Der Anspruch, immer funktionieren zu müssen, raubt ihr den Schlaf. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen sucht sie Hilfe bei einer Meditationslehrerin – ob gezielte Atemübungen ihr helfen können, endlich abzuschalten? Die „37°“-Reportage blickt auf den Alltag dreier Menschen, für die Schlafmangel zur täglichen Belastung wird. Alle drei bewegt die Frage: Wie finden wir mehr Gelassenheit in einer Gesellschaft, die nie stillsteht? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 13.01.2026 ZDF arm, abhängig, abgehängt: Frauen und Geld
Folge 1222 (30 Min.)Wie Carolin (r.) müssen sich viele Frauen entscheiden – zwischen Mutter sein oder stabilen Finanzen.Bild: ZDF und Thomas VictorLaut Umfrage fühlt sich jede dritte Frau in Deutschland finanziell abhängig vom Staat oder Partner. Selbst mit guter Ausbildung stecken viele in Teilzeitfalle, Altersarmut oder Bürgergeld. Melanie, Gisela und Carolin kämpfen wie viele Frauen gegen das Minus auf dem Konto. Strukturelle Hürden wie geringe Bezahlung, fehlender Ausgleich für Care-Arbeit, Teilzeitfalle und Altersarmut machen den Weg aus der Finanzmisere schwer – doch sie geben nicht auf. „Wenn ich mir was wünschen könnte, dann wäre es, einfach mal eine Nacht ohne Geldsorgen durchzuschlafen.“ Es ist ein bescheidener Wunsch der alleinerziehenden Mutter Melanie, dessen Erfüllung aber dennoch unerreichbar bleibt.Trotz guter Ausbildung ist sie seit Jahren abhängig von Bürgergeld, weil sie sich 145 Stunden pro Woche um ihren Sohn kümmert, der Autismus hat. Ein täglicher Kampf gegen das Minus auf dem Konto und das Minus im Leben, das durch die ständige Geldnot entsteht. Ein Hamsterrad aus Sorgen, Rückzug, Einsamkeit und noch mehr Sorgen. Am meisten ärgert sich Melanie darüber, dass sie sich auch noch für ihre Situation schämt. Für die Armut, die finanzielle Abhängigkeit, das Gefühl des Abgehängtseins, für das sie gar nichts kann und das sie mit Millionen Frauen teilt. „Ich bin selbst bei einer alleinerziehenden Mutter groß geworden und habe mir geschworen, ich werde auf eigenen Beinen bleiben, ich werde immer arbeiten. Ich wollte nie finanziell abhängig sein. Und genau das bin ich jetzt seit Jahren. Dafür habe ich kein Abi gemacht, dafür habe ich keine Ausbildung gemacht und Berufserfahrung gesammelt, um jetzt so zu versauern.“ Beim Anblick der Tierarztrechnung versagen Gisela die Beine, sie muss sich erst einmal setzen. Die Katzen sind alles, was sie hat. Doch die hohen Kosten für die Behandlung ihrer geliebten Kater Schnuffel und Filou wird die Rentnerin nicht länger stemmen können. „Es sieht wirklich so aus, als müsste ich einen abgeben“, so Gisela. „Das ist hart, weil ich bin viel alleine hier, und das sind meine kleinen flauschigen Familienmitglieder.“ Mehr als 35 Jahre hat sie Vollzeit gearbeitet, als Erzieherin, später als Bürokauffrau. Doch wie bei vielen schlecht bezahlten typischen „Frauenberufen“ reicht nun die Rente hinten und vorne nicht. Da sie nie geheiratet hat und schon immer allein lebt, muss sie auch alle Kosten allein zahlen. „Manchmal sag ich mir jetzt: Ach, hätte ich mir einen Mann genommen, dann hätte ich jetzt mehr Geld. Aber ein Mann wäre auch eine Abhängigkeit gewesen.“ Fest steht: Ohne staatliche Aufstockung der Rente und die Lebensmittel der Tafel könnte Gisela in München nicht überleben. Zu hause wird sie drei Tage den gleichen Eintopf essen, um sich das Geld für die Katzenmedikamente im wahrsten Sinne des Wortes vom Mund abzusparen. Wie so oft. Und trotzdem bleibt die Frage, ob sie sich die Katzen weiter wird leisten können. Ist bei ihr gerade die typische Teilzeitfalle zugeschnappt, oder findet sie noch rechtzeitig wieder heraus? Das fragt sich Carolin gerade jeden Tag, wenn sie zwischen Babybrei und Windelwechseln versucht, ihr Medizinstudium zu schaffen. Gerade ist die Patchwork-Mama mit ihrem zweiten Kind in Elternzeit, die Familienausgaben stemmt derzeit hauptsächlich ihr Mann. Aber gerade weil sie schon einmal eine Trennung hinter sich hat, will Carolin so schnell wie möglich wieder finanziell unabhängig werden. Nur wie, wenn sie ständig verantwortlich für die Kinder ist und kaum Zeit fürs Studium bleibt? Das Dilemma: Wenn sie ihr Studium durchzieht, ist sie mindestens noch vier Jahre komplett abhängig vom Ehemann. Wenn sie die zuverdienende Teilzeitmama bleibt, entstehen Erwerbslücken, und sie wird eines Tages nur eine geringe Rente bekommen, so wie Gisela. „Es ist für mich vom Kopf her schwierig zu sehen, dass er das ganze Geld verdient und ich gerade gar nichts. Ich bin quasi abhängig von meinem Mann. Und wenn wir dann zum Beispiel einkaufen gehen, habe ich ein schlechtes Gewissen, obwohl ich das nicht zu haben bräuchte, weil wir sind ja verheiratet, eine Familie.“ Wie trifft man als Paar eine faire Entscheidung? Für Carolin ist es ein ständiger Spagat zwischen ihrem Wunsch, eine gute Mutter zu sein, und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und finanzieller Unabhängigkeit. Wie wird sie sich entscheiden? Wird sie das Studium durchziehen und ihrem Traum, unabhängige Landärztin zu werden, treu bleiben? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 20.01.2026 ZDF Ein Lehrer geht viral
Folge 1223 (30 Min.)Herr Reff ist mehr als Lehrer – er will für seine Schülerinnen und Schüler da sein, weil er weiß, wie viel ein Lehrer im Leben junger Menschen bewirken kann.Bild: ZDF und Johannes KramerImmer mehr Pädagoginnen und Pädagogen nutzen Instagram, TikTok oder YouTube im Unterricht – zur Wissensvermittlung, oder, wie Lehrer Reff, um den Jugendlichen klare Werte aufzuzeigen. Der Sekundarschullehrer Reff ist einer der ersten, der millionenfach Likes sammelt. Mit innovativen Methoden unterrichtet er Ethik, Politik und Geografie an einer Berliner Brennpunktschule und setzt sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Mobbing ein. Niemand hätte gedacht, dass ausgerechnet er zum Netz-Star wird. Am wenigsten er selbst. Der 42-jährige Bodybuilder sieht täglich, wie sehr Handys das Leben seiner Schülerinnen und Schüler bestimmen.Zwischen Gewaltvideos und ausgrenzenden Clips will er mit seinen Posts ein Gegengewicht schaffen. Bildung, Haltung, Humor sind seine Werkzeuge. Mit viel Ironie spielt er die Klischees über Bodybuilder gegen sich selbst aus und zeigt, dass ein Lehrer auch anders aussehen kann. Trotz Erfolg bleibt Reff Lehrer mit Leib und Seele. Er kennt die Sorgen seiner Schülerinnen und Schüler, von denen 80 Prozent aus sozial schwachen Familien kommen. Auch er wuchs in Armut auf, schämte sich als Jugendlicher und weiß, wie es ist, mit leerem Bauch in die Schule zu gehen. Deswegen hat er den „Frosch“ eingeführt – ein stets gefülltes Portemonnaie in Froschform, das jede und jeder unkompliziert für ein Mittagessen nutzen darf. Seine persönliche Geschichte ist geprägt von Verlust und Härte. Noch vor seiner Geburt wurden seine Eltern in den Nahen Osten abgeschoben, zwei Brüder starben bei einem Bombenangriff, die Mutter lag im Koma. Die verwaisten Eltern wurden wieder in Deutschland aufgenommen und bekamen in Berlin drei Kinder. Reff war der Jüngste. Er wuchs mit Depressionen im Elternhaus auf und kämpfte sich gegen alle Widerstände zum Abitur und durch das Studium, um Lehrer zu werden. Heute will er vor allem eines: seinen Schülerinnen und Schülern beibringen, an sich selbst zu glauben. Mit der Schulleitung arbeitet er an einem Kinderschutzkonzept, damit die Schule ein sicherer Ort wird. Und er erzählt offen von eigenen Erfahrungen, etwa, wie ihn ein Spitzname verletzte, den eine Lehrerin erfand. Seine Botschaft ist klar: Respekt muss von allen für alle gelten. Dass seine Schülerinnen und Schüler ihm viel verdanken, sagen sie selbst, und das nicht nur im Netz. Mit dieser Reportage möchte „37°“ zeigen, dass der Beruf Lehrer mehr sein kann als Wissensvermittlung. Herr Reff steht für Haltung, Mut und Nähe zu seinen Schülerinnen und Schülern. Er kennt ihre Sorgen und spricht ihre Sprache, im Klassenzimmer genauso wie auf TikTok oder Instagram. Der Film erzählt nicht nur von Likes und Reichweite, sondern auch von Hoffnung und der Kraft, mit Haltung und Menschlichkeit etwas zu bewegen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 27.01.2026 ZDF Young Sex – Wie liebt die Gen Z? – Oversexed and underfucked?
Folge 1224 (30 Min.)Gianna Bacio ist ausgebildete Sexualpädagogin und Sexualberaterin und begleitet als Expertin das Blind Date der sechs Protagonisten und Protagonistinnen der Gen Z.Bild: Christine Schroeder / ZDFSechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: ein Blind Date zum Thema Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Sexuell offen, kinky, monogam – im Gespräch fallen die Hemmungen, und alle erzählen, wer und wie sie im Bett sind. Aber ist die Gen Z nicht eigentlich prüde? Zumindest legt das eine Studie nahe. Die sechs sprechen offen über intime Wünsche, Fantasien und Ängste. Die sechs Protagonist*innen treffen zum ersten Mal aufeinander: Nine, eine 30-jährige Jungfrau, Nico und Jo, ein monogames Paar, das vor Kurzem geheiratet hat, die lesbische, nach Liebe suchende Defne, der polyamor lebende Emmanuel „Emma“ und Surferin Yaz, die ihre Sexualität völlig frei lebt, ohne zu definieren, mit wem oder wie vielen – Hauptsache ungebunden.Wer ist hier wer? Worin finden sich Schnittmengen, und wer kann mit wem so gar nichts anfangen? Das erste Beschnuppern geht los, und ziemlich schnell wird klar: Hier treffen sich fünf Extreme. Interessant wird es, als jede*r sagen soll, mit wessen Lebensentwurf er oder sie sich so gar nicht identifizieren kann – der Startschuss für eine spannende Reise mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen, kleineren und größeren Konflikten und überraschenden Bekenntnissen. Decken sich diese mit den Erkenntnissen der aktuellen Studie „Jugendsexualität“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nach der junge Menschen später und weniger Sex haben als die Generationen vor ihnen? Ist die Gen Z trotz ihrer sexuellen Freiheiten nicht vielleicht sogar prüde? Die Protagonist*innen sprechen Klartext miteinander: über Dating, Lust, ihre intimen Fantasien, sexuelle Ideale oder Kinks. Aber auch über Scham, Unsicherheiten, Intimitätsängste und andere Schwierigkeiten beim Thema Sex. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 24.02.2026 ZDF Young Sex – Wie liebt die Gen Z? – Lowkey in love?
Folge 1225 (30 Min.)Die Paar- und Sexualtherapeutin Julia Henchen leitet mit ihrem Expertinnenwissen die Gespräche der Protagonisten und Protagonistinnen über Liebe und Beziehung.Bild: Julia Knopp / ZDFSechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: Ein Blind Date über Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Commitment Issues – typisch Gen Z? In der Bar zeigt sich ein geteiltes Bild: Haus und Hochzeit bei Nico und Jo. Yaz will sich nicht mal auf einen festen Wohnsitz festlegen. Die anderen stehen dazwischen. Aber allen ist wichtig: Nicht nur die romantische Liebe zählt! Ist die Liebe das, was wir alle suchen? Zwei der Protagonisten haben sie bereits gefunden: Jo (24) und Nico (28) stürzen sich schon früh mit voller Überzeugung in ihre monogame Beziehung – mit allem, was dazugehört: Haus, Hochzeit und baldigem Kinderwunsch.Auch Defne wünscht sich eine Beziehung. Allerdings wurde sie in der Vergangenheit so stark verletzt, dass es für sie nicht einfach wird, sich auf etwas Neues einzulassen. Aber wie findet man denn überhaupt die Liebe? Kann man oder sollte man sie suchen? Emma lebt polyamor, in einem Beziehungsgeflecht, das sich „Polykül“ nennt. Die Liebe hat er hier zu einer Person gefunden, die drei weitere Beziehungen führt. Er ist offen für mehr, auch weil er sich schnell verliebt. Eine zweite Beziehung könnte er sich durchaus vorstellen. Die Lebensrealität von Nico und Jo wäre so gar nichts für ihn. Yaz lebt Liebe mit vielen Menschen – auch Freunden, und vor allem einer: ihrer besten Freundin Loni. Im Dorf denkt man schon, sie seien ein Paar, aber auch wenn sie sich hin und wieder Männer teilen, würden sie es selbst nicht so definieren. Nur einen festen Partner, den will sie aktuell überhaupt nicht. Ein Lebensstil, der für Nine ganz weit entfernt ist. Auch wenn sie und Yaz sich in einem einig sind: Liebe bedeutet nicht nur romantische Liebe. Aber Yaz’ Offenheit ist das Gegenteil von Nines sexueller Welt. Sie hatte noch nie Sex. Aber auch wenn ihre Freunde sich Sorgen machen, sie könnte einsam sein oder werden – sie selbst fühlt viel Liebe um sich herum und in sich selbst. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 01.03.2026 ZDF Die Landklinik: Retter in der Provinz
Folge 1226 (30 Min.)Katja Thielemann leitet seit sechs Jahren den Klinikverbund Märkisch-Oderland. Mit aller Kraft kämpft sie darum, die Krankenhausreform umzusetzen und die Klinik zukunftssicher zu machen.Bild: ZDF und Nadja KöllingDas Krankenhaus in Wriezen nahe der polnischen Grenze, ist für viele die einzige medizinische Anlaufstelle in der Region. Rund um die Uhr wird hier operiert, behandelt und gerettet. Mit enormem Einsatz ringen die Mitarbeitenden nicht nur um die Leben der Patientinnen und Patienten, sondern auch um das Bestehen ihrer Klinik. Der „37°“-Zweiteiler begleitet ein Jahr lang den Klinikalltag und erzählt große Themen im kleinen Kosmos. Die Personalnot ist groß am schlecht angebundenen Wriezener Krankenhaus in Brandenburg, die Finanzen knapp, das Einzugsgebiet riesig, die Bevölkerung alt. Dazu sorgen steigende Kosten und die bundesweite Krankenhausreform für einen massiven Spar- und Umstrukturierungsdruck.Medizin auf dem Land folgt eigenen Regeln. Manche Patientinnen und Patienten müssen für ihre Behandlung bis zu 30 Minuten fahren, um medizinische Hilfe zu erhalten. Dasselbe gilt für das Notarztteam und den Rettungsdienst: Die Anfahrtswege sind lang und längst schon sind in Wriezen nicht mehr alle Eingriffe möglich. Die schweren Fälle versorgt Notarzt Kai Wilke (42) häufig nur notfallmäßig – und lässt sie dann, so schnell es geht, in größere Häuser verlegen. Der Orthopäde und Unfallchirurg fährt mehrmals im Monat Notarzteinsätze – neben den stressigen 24-Stunden-Diensten auf der Station, im OP und in der Notaufnahme. Er ist selbst hier geboren, verheiratet, hat zwei Kinder – und er hat sich bewusst für die Arbeit in der Provinz entschieden. Die leitende Anästhesie-Schwester Birgit Matthes (61) ist die dienstälteste Mitarbeiterin und so etwas wie die gute Seele des Hauses. Ihre Ausbildung machte sie noch zu DDR-Zeiten. Birgit hat den Wandel des Gesundheitswesens miterlebt: von überschaubaren Abläufen hin zu einem von immer mehr Effizienz und Kostendruck geprägten Alltag. Julia Kraushaar (35) ist im vierten Jahr ihrer Facharztausbildung zur Viszeralchirurgin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Seit eineinhalb Jahren fährt sie außerdem als Notärztin Rettungseinsätze – und muss 24-Stunden-Dienste übernehmen. Ohne internationales Personal, wie die indischen Assistenzärzte Anoop Puritipati (35) und Meghana Kurapati (30) würde der Klinikbetrieb nicht funktionieren. – Wird das Ehepaar nach der Ausbildung in der Region sesshaft? Die 24-jährige Janina Buhe machte direkt nach der Schule ihre Ausbildung im Krankenhaus und arbeitet jetzt in der Rettungsstelle. Während es viele andere junge Menschen aus der Region in die Großstadt zieht, war das für sie nie eine Option. Geschäftsführerin Katja Thielemann (49) steht vor der gigantischen Herausforderung, die beschlossene Krankenhausreform umzusetzen und kämpft mit aller Kraft darum, die Klinik zukunftssicher zu machen. Kann sie diese Aufgabe bewältigen? Der erste Teil „Retter in der Provinz“ der zweiteiligen „37°“- Reportage zeigt eine Klinik, die funktioniert, weil Menschen bereit sind, über ihre Grenzen zu gehen. Er erzählt von Teamgeist, Nähe und Verantwortungsgefühl – in dramatischen Zeiten. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 03.03.2026 ZDF Young Sex – Wie liebt die Gen Z? – Too free to be happy?
Folge 1227 (30 Min.)Beim Tanz finden Emmanuel „Emma“ und Pia eine besondere Verbindung. Ihnen ist Commitment bei gleichzeitiger Freiheit sehr wichtig.Bild: ZDF und Ferdinand StöckelSechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: Ein Blind Date über Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Free and happy? Oder überfordert durch das Meer von Möglichkeiten, dem eigenen Label-Zwang? In der Diskussion geht es heiß her. Zum ersten Mal tun sich deutliche Konflikte auf. Ist Freiheit eine Frage der Bubble? Und bedeutet mehr Freiheit auch mehr (Liebes-)Glück? Mehr Offenheit, mehr Toleranz, mehr Freiheit – das Mantra der Gen Z? Die Generation macht vieles anders – oder will zumindest vieles anders machen als Generationen vor ihnen.Doch was bedeutet das genau? Eine Loslösung von allem Alten? Liegen vorherige Generationen mit ihren Werten, Lebens- und Liebesentwürfen komplett falsch? Oder kann man sich von ihnen und ihren Erfahrungswerten doch auch etwas abschauen? Bei den Protagonisten gehen die Meinungen auseinander: Nico und Jo empfinden ihre Generation manchmal als „zu faul“, um sich wirklich zu binden und die nötige Arbeit in eine Beziehung zu investieren. Emmas Eltern haben als 68er eigentlich gar nicht groß anders gelebt als er selbst. Yaz macht wenig überraschend einfach ihr eigenes Ding – und will sich weder an Vorbildern orientieren, noch labeln. Aber wie ist das mit den ganzen Labels in der Gen Z – helfen sie bei der Identitätssuche oder stehen sie eher im Weg? Queer, kinky, offen, poly, exklusiv, bi und so weiter – für alles gibt es ein Label, einen Hashtag. Gerade auf Social-Media überfordert die Flut der Kategorien förmlich. Aber hat man sich selbst einmal definiert, wie leicht kommt man denn wieder heraus aus dem Label-Käfig? Im Kontext von Generationskonflikten, Vorbildern, Sozialisation und Labels diskutieren die Protagonisten über ihre Definitionen von Liebesglück und Freiheit. Aus der Perspektive ihrer eigenen Bubbles geraten sie auch aneinander und müssen einsehen: Selbst innerhalb einer Generation lassen sich nicht alle Hürden überwinden. Kann also überhaupt pauschal beantwortet werden, ob die Gen Z nun mehr Freiheiten hat als andere Generationen? Und bedeuten mehr Freiheiten auch wirklich mehr (Liebes-)Glück? Oder gibt es vor lauter Optionen nur noch mehr Unsicherheit? Wird die Gen Z zur „Gen lost“? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 ZDF
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