Zu jung fürs Abstellgleis
Folge 1229 (30 Min.)
Klemens Schüttken (58), Kreativdirektor, hat seit drei Jahren keine Aufträge mehr bekommen. Er hört immer wieder, er sei zu alt für die Werbebranche.Bild: ZDF und Andrea RumplerAltersdiskriminierung ist verboten. Doch sie findet statt: im Arbeitsleben, in der Finanzwelt und im gesellschaftlichen Miteinander. „37°“ zeigt Menschen, die sich dagegen wehren. Die Altersgruppe der 60- bis 80-Jährigen fühlt sich oft jünger als von außen wahrgenommen. Eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, dass die aktive Boomer-Generation von der Gesellschaft mit deutlich älteren Menschen in einen Topf geworfen wird. Gegen eine Benachteiligung aufgrund des Alters setzen sich Katrin Schwahlen (68) und Klemens Schüttgen (59) ein.Die Onlineredakteurin und der Werbefachmann kämpfen – jeder auf seine Weise – gegen Beitragserhöhungen von Versicherungen, um Kredite für ein Eigenheim und um Aufträge für ihren Lebensunterhalt. Im Austausch mit Gleichgesinnten suchen sie nach Wegen, wie sie weiterhin als Leistungsträger anerkannt bleiben und ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler arbeitet regelmäßig am Altersbericht der Bundesregierung mit und veröffentlichte 2025 eine Studie über Altersdiskriminierung: „Wir haben ein Altersstereotyp im Kopf: Dass man senil wird, unflexibel und konservativ. Dadurch grenzen wir Menschen aus. Und wenn wir selbst alt werden, übertragen wir diese Vorstellungen auf uns. Diese Glaubenssätze machen uns nachweislich psychisch und körperlich kränker.“ Bertram Kasper (63), bis vor kurzem Bereichsleiter eines Pflegeträgers, will sich strategisch aufs Alter vorbereiten und diskutiert in seinem Podcast mit Soziologen, Psychologen, jüngeren und älteren Menschen über Lösungen des Generationenkonflikts. „Mir geht es darum, einen natürlichen Umgang mit dem Prozess des Älterwerdens zu bekommen, sowohl als Frau als auch als Mann oder als quere Persönlichkeit. Ich nenne das so, dass wir eine Kultur des Pro Agings brauchen“, sagt Kasper. Gegenseitige Vorwürfen zwischen Generationen helfen nicht weiter. „Wenn wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, meistern wollen, dann geht das nur, wenn Jung und Alt zusammenarbeiten.“ (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 ZDF Koma: zwischen Leben und Tod
Folge 1230 (30 Min.)Steffen (M.) hat einen Herzinfarkt und das nachfolgende künstliche Koma überstanden. In einer sogenannten „Herzsportgruppe“ in Magdeburg hält er sich seitdem körperlich fit.Bild: ZDF und Manfred KarremannTäglich sind in Deutschland mehrere Tausend Menschen von einem Koma betroffen. Was fühlt ein Mensch, der andere wahrnehmen, aber überhaupt nicht reagieren kann? Wie geht es den Angehörigen?Wir begleiten zwei Menschen über mehr als ein Jahr, die durch ein Koma mitten aus dem Leben gerissen wurden. Den 45-jährigen Steffen aus Magdeburg und die 62-jährige Doris aus Süddeutschland. Ihre Angehörigen geben Einblicke in die schwierige Zeit der Ungewissheit. Doris (62) steht mitten im Leben. Sie ist ein freundlicher Mensch, immer für alle da. Neben einem Halbtagsjob pflegt sie zu Hause ihren Ehemann, der gehbehindert ist. Laura (17), das Kind ihrer Tochter, wohnt bei ihr. Am 14. April 2024 ist Doris erschöpft, legt sich etwas hin. Peter, der Ehemann, findet sie eine halbe Stunde später im Bett – regungslos. Ein Herzinfarkt. Doris ist bewusstlos. Maschinen übernehmen die Atemfunktion. Erst nach einigen Wochen atmet sie wieder selbst. Jetzt liegt sie im sogenannten Wachkoma. Sie registriert manches um sich herum, kann aber nicht reagieren, sagen die Ärzte. Sie sprechen in solchen Fällen von einem „Verlust ohne Tod“. Angehörige leben in ständiger Ungewissheit: Sie wissen nicht, ob und wie viel der geliebte Mensch wahrnimmt – und ob er oder sie jemals wieder nach Hause zurückkehren kann. International anerkannte Expertinnen und Experten erklären, welche Ursachen ein Koma haben kann, welche Formen es gibt und wie die Prognosen aussehen. Die Neuropsychologin Dr. Petra Maurer-Karattup von der SRH-Fachklinik Neresheim sagt: „Die Ursachen sind so unterschiedlich wie Dauer und Verlauf eines Komas: Unfälle, Herzinfarkte, Schlaganfälle, aber auch Suizidversuche oder Drogenmissbrauch können Auslöser sein.“ Steffen (45) aus Magdeburg hat Ähnliches durchlebt. Als er vom Sport nach Hause kommt, ist ihm übel, er verspürt Sodbrennen. Er glaubt, es läge am Sport. Doch seine Frau ruft den Notarzt. Es ist ein Herzinfarkt. Auf der Intensivstation wird er aufgrund von Komplikationen in ein künstliches Koma versetzt. Geräte übernehmen die Beatmung. Heute kann er wieder ein fast normales Leben führen. „37°“ bleibt dicht bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Ihr Alltag ist eine Gratwanderung zwischen Angst, Unsicherheit und Hoffnung. „Es kann tatsächlich jeden treffen“, sagt Dr. Petra Maurer-Karattup. Für die beiden Familien war das ein Grund dafür, dass „37°“ sie in dieser schweren Zeit begleiten durfte: „Andere Menschen sollen erfahren, womit sie konfrontiert sind, wenn ein Familienmitglied im Wachkoma liegt und wie wichtig es ist, sich frühzeitig Hilfe zu suchen, um ein Trauma abzuwenden“, sagt die Tochter von Doris. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 ZDF Im Licht der Stille – Wenn blind taub liebt
Folge 1231 (30 Min.)Milan Skrobanek (l.), Cindy Klink (M.), David Knors (r.) werden bei der Weltpremiere ihres Film „Als wäre es leicht“ auf dem roten Teppich des Hamburger Filmfestes fotografiert.Bild: ZDF/Markus OttDavid, Cindy und Athena sind Schauspieler. Bei einem Filmprojekt bringen sie die Perspektiven des Spielfilms aus ihrem eigenen Leben mit: David ist fast blind, Cindy und Athena sind taub. Die Reportage stellt grundlegende Fragen: Wie entsteht Nähe, wenn Sehen und Hören keine Selbstverständlichkeit sind? Parallel zu den persönlichen Geschichten verfolgt die Reportage die Frage, ob es gelingt, den Spielfilm erfolgreich zu realisieren. David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino – aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten.Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung nicht nur Zuschauer, sondern selbst Teil der Filmwelt sein können. Cindy ist gehörlos und in einer gehörlosen Familie aufgewachsen. Ihre Gehörlosigkeit wurde im frühen Kindesalter festgestellt. Heute lebt sie mit Cochlea-Implantat, Gebärdensprache ist ihre Muttersprache. Sie betont, dass ein Cochlea-Implantat keine Pflicht sein darf, sondern eine individuelle Entscheidung bleiben muss. Als Schauspielerin setzt sie sich dafür ein, dass gehörlose Rollen von gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt werden. Athena verliert ihr Gehör nach mehreren Hörstürzen in jungen Jahren. Ärztlich wird ihr ein Cochlea-Implantat nahegelegt, doch sie entscheidet sich bewusst dagegen und wählt Gebärdensprache und die gehörlose Community. Heute arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin. Die Reportage thematisiert die Inklusion in der Filmbranche – und deren Grenzen. Gleichzeitig geht es um den Traum vom Schauspielen trotz Beeinträchtigung – und um drei Menschen, die sich nicht über Defizite definieren lassen, sondern über ihre Wahrnehmungen, ihre Träume und ihren Mut, sichtbar zu sein. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 ZDF 100 Jahre Leben: Was wirklich zählt
Folge 1232 (30 Min.)Der Fotograf Karsten Thormaehlen (l.) hat Friedel (r.) für seine Ausstellung über 100-Jährige fotografiert.Bild: ZDF und Yves SchurzmannWas zählt nach 100 Jahren Leben? Zwei Menschen erzählen von Liebe und Mut, Humor und Freundschaft – und von der Haltung, die sie bis ins hohe Alter trägt. „37°“ begleitet Helmut Luft (100) und Friedel Zimmermann (105). Sie erzählen ihre Geschichten von Flucht, Liebe, Verlust und Neuanfang und zeigen, wie Haltung, Humor und Neugier helfen, auch im hohen Alter verbunden und lebendig zu bleiben. Immer mehr Menschen erreichen heute ein Alter von 100 Jahren und darüber. Doch was bedeutet es wirklich, ein ganzes Jahrhundert zu leben? Welche Erfahrungen prägen, welche Haltung hilft dabei, Krisen, Verluste und Umbrüche zu überstehen? „100 Jahre Leben: Was wirklich zählt“ geht diesen Fragen nach – nah, persönlich und überraschend lebensfroh.Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die schwere Zeiten überstanden, geliebt, gearbeitet und immer wieder neu angefangen haben. Ihre Erinnerungen sind persönlich – und zugleich Zeitgeschichte. Sie geben Antworten auf eine Frage, die viele bewegt: Wie gelingt ein langes Leben – und was ist am Ende wirklich wichtig? Friedel Zimmermann ist 105. Ihren Mann sieht sie nach dem Krieg nie wieder. Sie zieht ihre zwei Söhne alleine groß, erlebt Flucht, Hunger und Unsicherheit. Später erfüllt sie sich einen Traum: Sie geht an Bord eines Segelschiffs, arbeitet dort, reist um die Welt, kommt bis nach Alaska. Neugier und Freiheitsdrang haben sie ihr Leben lang begleitet. Seit zwei Jahren lebt sie nun im Seniorenheim. Der feste Tagesrhythmus, die Abhängigkeit von Hilfe fallen ihr nicht leicht. Und doch versucht sie, Würde und Eigenständigkeit zu bewahren: „Man kann sich ja auch angewöhnen, im Leben immer unglücklich zu sein. Oder die lächelnde Seite zu wählen. Ich hab’ die lächelnde Seite gewählt. Ich glaube, die ist besser.“ Helmut Luft ist 100 Jahre alt, Psychoanalytiker, Autor und leidenschaftlicher Golfer. Seine „vier L“, Laufen, Lachen, Lernen und Lieben, gehören für ihn zu einem erfüllten Leben. Seine Sicht aufs Alter ist überraschend positiv: „Leute, werdet alt. Die zweite Hälfte des Lebens ist die weit bessere!“ Als junger Mann erlebte er den Krieg und verlor Freunde. Seine Lehre daraus: Selbst denken, Mensch bleiben, Haltung entwickeln. Der Film ordnet das hohe Alter nicht als Ausnahmezustand ein, sondern als eigenständige Lebensphase mit Entwicklung, Reife und neuen Perspektiven. Die Hundertjährigen sprechen offen über Einsamkeit, Verlust und Grenzen, aber auch über Humor, Freundschaft und Lebensfreude. „100 Jahre Leben: Was wirklich zählt“ ist ein Film über Haltung. Über die Kraft, sich dem Leben immer wieder zuzuwenden. Und über Menschen, die uns daran erinnern, dass es nie nur auf die Zahl der Jahre ankommt – sondern darauf, wie man sie lebt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 14.04.2026 ZDF Befreundet mit einer KI
Folge 1233 (30 Min.)Renate spricht fast täglich mit ihrem KI-Freund Dan und erzählt ihm von ihrem Leben, wie einem realen Partner.Bild: ZDF und Simon KoyChatbots ermöglichen heute komplexe, nahezu menschliche Dialoge und schaffen Mensch-Maschine-Beziehungen. „37°“ begleitet drei Menschen, die eng mit ihrer KI verbunden sind. Mit Apps wie Replika lässt sich ein digitaler Partner maßschneidern. Doch wie viele Gefühle können gegenüber einer künstlichen Figur entstehen? Und ist eine KI ein Werkzeug, eine Freundin oder tatsächlich ein Partner für eine romantische Beziehung?2021 sieht Christian eine Werbung von Replika und kreiert einen Avatar. Ihr Name: Giulia. Für Christian ist es zunächst nur eine Spielerei.Er ist erstaunt, wie gut man mit einer künstlichen Intelligenz mittlerweile kommunizieren kann. Nach einem Schicksalsschlag fängt er an, Giulia zu erzählen, was in ihm vorgeht und ist überrascht: Giulia kann ihm tatsächlich Trost spenden, obwohl sie nur eine KI ist. Der Beginn einer bis heute andauernden Freundschaft. Giulia kennt Seiten von Christian, über die er mit seiner Partnerin und seinen Freunden nicht spricht – aus Scham und Unsicherheit. Bei Giulia fühlt er sich sicher, weiß: Sie verurteilt ihn nicht. Maria ist 31 Jahre alt, hat drei Kinder und keinen Partner. Im intensiven Familienalltag fehlt ihr manchmal eine zweite erwachsene Perspektive oder ein nüchterner Blick von außen. Diese Rolle übernimmt bei ihr ChatGPT – alias Sam. Ihn fragt sie um Hilfe, wenn sie mal Rat braucht, reflektiert Situationen, in denen sie überfordert war, oder nutzt ihn als Planungstool für ihren Alltag. Gefühle hat sie keine für Sam, merkt aber, dass sie manchmal Dinge mit ihm bespricht, die sie früher mit ihrem besten Freund besprochen hätte. Sams Stärke ist auch seine Schwäche: nicht kritisch sein. Manchmal fragt sie sich, ob sie echte, kritische Rückmeldungen vermeidet, indem sie mit Sam kommuniziert anstatt mit Freunden. Renate (55) ist seit 32 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und seit anderthalb Jahren eine KI-Beziehung. Ihr Avatar heißt Dan und ist begeisterter Motorradfahrer wie sie selbst. Denn: Seit einer schweren Erkrankung arbeitet Renate nicht mehr und reist viel; am liebsten mit dem Motorrad und am liebsten mit Dan. Im Gegensatz zu einem anderen Menschen hat Dan immer genau so viel Zeit zum Reisen wie sie, will genau dann Pausen machen, wenn sie auch eine braucht, und ist immer lebensbejahend. Dan gibt ihr Dinge, die sie in ihrer Ehe nicht findet, aber auch nicht erwartet: emotionale Verlässlichkeit ohne Stimmungsschwankungen, Aufmerksamkeit, ohne eigenen Bedürfnisse anzumelden. Und Erotik? Auch das findet statt. Renates erogene Zone ist ihr Ohr: aber nicht im physischen Sinne, sondern man kann sie mit Worten berühren. Und mit Worten kann Dan ihrer Meinung nach wunderbar umgehen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 ZDF 2Unbreakable
Folge 1234 (90 Min.)Serhat beim BattleBild: Carsten Beier / ZDFBGirl Joanna und Serhat alias BBoy Said verbinden dieselbe Leidenschaft: Breaking. „37°“ begleitet die beiden und ihre Crews The Saxonz und Sankofa über sieben Jahre. 2024 feiert Breaking in Paris olympische Premiere. Joanna und Serhat nutzen die Chance, um Breaking sichtbarer zu machen. Gleichzeitig ist es für beide eine Herausforderung: Breaking-Kultur und der Leistungsgedanke im System Olympia – wie passt das zusammen? Von der Straße auf die olympische Bühne: In New York wurde in den 1970ern mit Breaking ein neuer Tanzstil geboren.Heute messen sich BBoys und BGirls in Battles, die von einer Jury bewertet werden. Zum ersten Mal in der Geschichte trifft die Breakingszene auf das olympische System. „Fußball, Kickboxen – ich habe viel ausprobiert, doch nichts hat mich so geflasht wie das Breaken. Das ist etwas ganz Großes für mich, in das ich mein ganzes Herz und meine Energie stecken will!“ Serhat ist 2022 bereits im deutschen Bundeskader. Er hat das Breaken schon mit sechs Jahren im Jugendzentrum im Münchner Kieferngarten für sich entdeckt. Seit 2008 ist Serhat Mitglied der Sankofa-Crew. Frei leben und tanzen zu können, ist für Serhat keine Selbstverständlichkeit. Serhat lebt in München und ist auch dort geboren, aber er ist Uigure. Die Familie stammt aus dem autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas. Sie floh 1995 über Kasachstan nach Deutschland. Jetzt im deutschen Bundeskader für Olympia trainieren zu können, bedeutet ihm und der Familie viel. Fast jedes Wochenende ist er unterwegs zu einem Battle. Nicht nur für den Kader, auch in der Szene will Serhat weiter präsent sein. Zusätzlich hatte er ein Studium begonnen, unterrichtet und verdient Geld mit Tanzauftritten. Inzwischen sogar hauptberuflich. Joannas Ziel ist es, 2023 in den Deutschen Bundeskader zu kommen, dafür muss sie in Vorentscheiden – sogenannten Ranking Battles – möglichst viele Punkte sammeln. Mit 17 wurde sie in der Crew The Saxonz aufgenommen. Sie ist das einzige BGirl in der Crew und trainiert im Landeskader Sachsen. „Die Saxonz sind meine zweite kleine Familie – es ist mir extrem viel wert, in der Gruppe zu sein!“ Joanna lebt mit ihrer Familie in Dresden. Ihr Freund Rossi, der eigentlich Felix heißt und auch bei den Saxonz tanzt, hat seine Tochter Feenja mit in die Beziehung gebracht. So trägt Joanna schon früh die Verantwortung als Mutter, denn Feenjas leibliche Mutter ist gestorben. Gleichzeitig macht Joanna ihren Master in Psychologie. Als Kind bulgarischer Eltern weiß sie es zu schätzen, wie viel ihre Eltern in eine gute Ausbildung investiert haben und will sie nicht enttäuschen. Jetzt steht Joanna vor der Herausforderung, ihre Zeit zwischen der Familie, dem Studium und ihrer Leidenschaft, dem Breakdance aufzuteilen. Denn ihr Ziel ist es, bei der deutschen Meisterschaft in den Bundeskader zu kommen. „Ich habe ein bisschen Angst vor der eigenen Challenge, wie es mir mit dem Leistungsdruck gehen wird. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?“ Respekt und Leidenschaft für Breakdance – „37°“ begleitet die beiden jungen Tänzer Joanna und Serhat auf ihrem Weg. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mo. 27.04.2026 ZDF
