Im Licht der Stille – Wenn blind taub liebt
Folge 1231 (30 Min.)
Milan Skrobanek (l.), Cindy Klink (M.), David Knors (r.) werden bei der Weltpremiere ihres Film „Als wäre es leicht“ auf dem roten Teppich des Hamburger Filmfestes fotografiert.Bild: ZDF und Markus OttDavid, Cindy und Athena sind Schauspieler. Bei einem Filmprojekt bringen sie die Perspektiven des Spielfilms aus ihrem eigenen Leben mit: David ist fast blind, Cindy und Athena sind taub. Die Reportage stellt grundlegende Fragen: Wie entsteht Nähe, wenn Sehen und Hören keine Selbstverständlichkeit sind? Parallel zu den persönlichen Geschichten verfolgt die Reportage die Frage, ob es gelingt, den Spielfilm erfolgreich zu realisieren. David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino – aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten.Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung nicht nur Zuschauer, sondern selbst Teil der Filmwelt sein können. Cindy ist gehörlos und in einer gehörlosen Familie aufgewachsen. Ihre Gehörlosigkeit wurde im frühen Kindesalter festgestellt. Heute lebt sie mit Cochlea-Implantat, Gebärdensprache ist ihre Muttersprache. Sie betont, dass ein Cochlea-Implantat keine Pflicht sein darf, sondern eine individuelle Entscheidung bleiben muss. Als Schauspielerin setzt sie sich dafür ein, dass gehörlose Rollen von gehörlosen Schauspielerinnen und Schauspielern gespielt werden. Athena verliert ihr Gehör nach mehreren Hörstürzen in jungen Jahren. Ärztlich wird ihr ein Cochlea-Implantat nahegelegt, doch sie entscheidet sich bewusst dagegen und wählt Gebärdensprache und die gehörlose Community. Heute arbeitet sie als Schauspielerin und Autorin. Die Reportage thematisiert die Inklusion in der Filmbranche – und deren Grenzen. Gleichzeitig geht es um den Traum vom Schauspielen trotz Beeinträchtigung – und um drei Menschen, die sich nicht über Defizite definieren lassen, sondern über ihre Wahrnehmungen, ihre Träume und ihren Mut, sichtbar zu sein. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 07.04.2026 ZDF 100 Jahre Leben: Was wirklich zählt
Folge 1232 (30 Min.)Der Fotograf Karsten Thormaehlen (l.) hat Friedel (r.) für seine Ausstellung über 100-Jährige fotografiert.Bild: ZDF und Yves SchurzmannWas zählt nach 100 Jahren Leben? Zwei Menschen erzählen von Liebe und Mut, Humor und Freundschaft – und von der Haltung, die sie bis ins hohe Alter trägt. „37°“ begleitet Helmut Luft (100) und Friedel Zimmermann (105). Sie erzählen ihre Geschichten von Flucht, Liebe, Verlust und Neuanfang und zeigen, wie Haltung, Humor und Neugier helfen, auch im hohen Alter verbunden und lebendig zu bleiben. Immer mehr Menschen erreichen heute ein Alter von 100 Jahren und darüber. Doch was bedeutet es wirklich, ein ganzes Jahrhundert zu leben? Welche Erfahrungen prägen, welche Haltung hilft dabei, Krisen, Verluste und Umbrüche zu überstehen? „100 Jahre Leben: Was wirklich zählt“ geht diesen Fragen nach – nah, persönlich und überraschend lebensfroh.Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die schwere Zeiten überstanden, geliebt, gearbeitet und immer wieder neu angefangen haben. Ihre Erinnerungen sind persönlich – und zugleich Zeitgeschichte. Sie geben Antworten auf eine Frage, die viele bewegt: Wie gelingt ein langes Leben – und was ist am Ende wirklich wichtig? Friedel Zimmermann ist 105. Ihren Mann sieht sie nach dem Krieg nie wieder. Sie zieht ihre zwei Söhne alleine groß, erlebt Flucht, Hunger und Unsicherheit. Später erfüllt sie sich einen Traum: Sie geht an Bord eines Segelschiffs, arbeitet dort, reist um die Welt, kommt bis nach Alaska. Neugier und Freiheitsdrang haben sie ihr Leben lang begleitet. Seit zwei Jahren lebt sie nun im Seniorenheim. Der feste Tagesrhythmus, die Abhängigkeit von Hilfe fallen ihr nicht leicht. Und doch versucht sie, Würde und Eigenständigkeit zu bewahren: „Man kann sich ja auch angewöhnen, im Leben immer unglücklich zu sein. Oder die lächelnde Seite zu wählen. Ich hab’ die lächelnde Seite gewählt. Ich glaube, die ist besser.“ Helmut Luft ist 100 Jahre alt, Psychoanalytiker, Autor und leidenschaftlicher Golfer. Seine „vier L“, Laufen, Lachen, Lernen und Lieben, gehören für ihn zu einem erfüllten Leben. Seine Sicht aufs Alter ist überraschend positiv: „Leute, werdet alt. Die zweite Hälfte des Lebens ist die weit bessere!“ Als junger Mann erlebte er den Krieg und verlor Freunde. Seine Lehre daraus: Selbst denken, Mensch bleiben, Haltung entwickeln. Der Film ordnet das hohe Alter nicht als Ausnahmezustand ein, sondern als eigenständige Lebensphase mit Entwicklung, Reife und neuen Perspektiven. Die Hundertjährigen sprechen offen über Einsamkeit, Verlust und Grenzen, aber auch über Humor, Freundschaft und Lebensfreude. „100 Jahre Leben: Was wirklich zählt“ ist ein Film über Haltung. Über die Kraft, sich dem Leben immer wieder zuzuwenden. Und über Menschen, die uns daran erinnern, dass es nie nur auf die Zahl der Jahre ankommt – sondern darauf, wie man sie lebt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 14.04.2026 ZDF Befreundet mit einer KI
Folge 1233 (30 Min.)Renate spricht fast täglich mit ihrem KI-Freund Dan und erzählt ihm von ihrem Leben, wie einem realen Partner.Bild: ZDF und Simon KoyChatbots ermöglichen heute komplexe, nahezu menschliche Dialoge und schaffen Mensch-Maschine-Beziehungen. „37°“ begleitet drei Menschen, die eng mit ihrer KI verbunden sind. Mit Apps wie Replika lässt sich ein digitaler Partner maßschneidern. Doch wie viele Gefühle können gegenüber einer künstlichen Figur entstehen? Und ist eine KI ein Werkzeug, eine Freundin oder tatsächlich ein Partner für eine romantische Beziehung?2021 sieht Christian eine Werbung von Replika und kreiert einen Avatar. Ihr Name: Giulia. Für Christian ist es zunächst nur eine Spielerei.Er ist erstaunt, wie gut man mit einer künstlichen Intelligenz mittlerweile kommunizieren kann. Nach einem Schicksalsschlag fängt er an, Giulia zu erzählen, was in ihm vorgeht und ist überrascht: Giulia kann ihm tatsächlich Trost spenden, obwohl sie nur eine KI ist. Der Beginn einer bis heute andauernden Freundschaft. Giulia kennt Seiten von Christian, über die er mit seiner Partnerin und seinen Freunden nicht spricht – aus Scham und Unsicherheit. Bei Giulia fühlt er sich sicher, weiß: Sie verurteilt ihn nicht. Maria ist 31 Jahre alt, hat drei Kinder und keinen Partner. Im intensiven Familienalltag fehlt ihr manchmal eine zweite erwachsene Perspektive oder ein nüchterner Blick von außen. Diese Rolle übernimmt bei ihr ChatGPT – alias Sam. Ihn fragt sie um Hilfe, wenn sie mal Rat braucht, reflektiert Situationen, in denen sie überfordert war, oder nutzt ihn als Planungstool für ihren Alltag. Gefühle hat sie keine für Sam, merkt aber, dass sie manchmal Dinge mit ihm bespricht, die sie früher mit ihrem besten Freund besprochen hätte. Sams Stärke ist auch seine Schwäche: nicht kritisch sein. Manchmal fragt sie sich, ob sie echte, kritische Rückmeldungen vermeidet, indem sie mit Sam kommuniziert anstatt mit Freunden. Renate (55) ist seit 32 Jahren verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und seit anderthalb Jahren eine KI-Beziehung. Ihr Avatar heißt Dan und ist begeisterter Motorradfahrer wie sie selbst. Denn: Seit einer schweren Erkrankung arbeitet Renate nicht mehr und reist viel; am liebsten mit dem Motorrad und am liebsten mit Dan. Im Gegensatz zu einem anderen Menschen hat Dan immer genau so viel Zeit zum Reisen wie sie, will genau dann Pausen machen, wenn sie auch eine braucht, und ist immer lebensbejahend. Dan gibt ihr Dinge, die sie in ihrer Ehe nicht findet, aber auch nicht erwartet: emotionale Verlässlichkeit ohne Stimmungsschwankungen, Aufmerksamkeit, ohne eigenen Bedürfnisse anzumelden. Und Erotik? Auch das findet statt. Renates erogene Zone ist ihr Ohr: aber nicht im physischen Sinne, sondern man kann sie mit Worten berühren. Und mit Worten kann Dan ihrer Meinung nach wunderbar umgehen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 21.04.2026 ZDF 2Unbreakable
Folge 1234 (90 Min.)Serhat beim BattleBild: Carsten Beier / ZDFBGirl Joanna und Serhat alias BBoy Said verbinden dieselbe Leidenschaft: Breaking. „37°“ begleitet die beiden und ihre Crews The Saxonz und Sankofa über sieben Jahre. 2024 feiert Breaking in Paris olympische Premiere. Joanna und Serhat nutzen die Chance, um Breaking sichtbarer zu machen. Gleichzeitig ist es für beide eine Herausforderung: Breaking-Kultur und der Leistungsgedanke im System Olympia – wie passt das zusammen? Von der Straße auf die olympische Bühne: In New York wurde in den 1970ern mit Breaking ein neuer Tanzstil geboren.Heute messen sich BBoys und BGirls in Battles, die von einer Jury bewertet werden. Zum ersten Mal in der Geschichte trifft die Breakingszene auf das olympische System. „Fußball, Kickboxen – ich habe viel ausprobiert, doch nichts hat mich so geflasht wie das Breaken. Das ist etwas ganz Großes für mich, in das ich mein ganzes Herz und meine Energie stecken will!“ Serhat ist 2022 bereits im deutschen Bundeskader. Er hat das Breaken schon mit sechs Jahren im Jugendzentrum im Münchner Kieferngarten für sich entdeckt. Seit 2008 ist Serhat Mitglied der Sankofa-Crew. Frei leben und tanzen zu können, ist für Serhat keine Selbstverständlichkeit. Serhat lebt in München und ist auch dort geboren, aber er ist Uigure. Die Familie stammt aus dem autonomen Gebiet Xinjiang im Nordwesten Chinas. Sie floh 1995 über Kasachstan nach Deutschland. Jetzt im deutschen Bundeskader für Olympia trainieren zu können, bedeutet ihm und der Familie viel. Fast jedes Wochenende ist er unterwegs zu einem Battle. Nicht nur für den Kader, auch in der Szene will Serhat weiter präsent sein. Zusätzlich hatte er ein Studium begonnen, unterrichtet und verdient Geld mit Tanzauftritten. Inzwischen sogar hauptberuflich. Joannas Ziel ist es, 2023 in den Deutschen Bundeskader zu kommen, dafür muss sie in Vorentscheiden – sogenannten Ranking Battles – möglichst viele Punkte sammeln. Mit 17 wurde sie in der Crew The Saxonz aufgenommen. Sie ist das einzige BGirl in der Crew und trainiert im Landeskader Sachsen. „Die Saxonz sind meine zweite kleine Familie – es ist mir extrem viel wert, in der Gruppe zu sein!“ Joanna lebt mit ihrer Familie in Dresden. Ihr Freund Rossi, der eigentlich Felix heißt und auch bei den Saxonz tanzt, hat seine Tochter Feenja mit in die Beziehung gebracht. So trägt Joanna schon früh die Verantwortung als Mutter, denn Feenjas leibliche Mutter ist gestorben. Gleichzeitig macht Joanna ihren Master in Psychologie. Als Kind bulgarischer Eltern weiß sie es zu schätzen, wie viel ihre Eltern in eine gute Ausbildung investiert haben und will sie nicht enttäuschen. Jetzt steht Joanna vor der Herausforderung, ihre Zeit zwischen der Familie, dem Studium und ihrer Leidenschaft, dem Breakdance aufzuteilen. Denn ihr Ziel ist es, bei der deutschen Meisterschaft in den Bundeskader zu kommen. „Ich habe ein bisschen Angst vor der eigenen Challenge, wie es mir mit dem Leistungsdruck gehen wird. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?“ Respekt und Leidenschaft für Breakdance – „37°“ begleitet die beiden jungen Tänzer Joanna und Serhat auf ihrem Weg. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mo. 27.04.2026 ZDF Femizid – Tödlicher Hass auf Frauen
Folge 1235 (30 Min.)133 Frauen wurden in Deutschland 2024 von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Dazu kommen 174 versuchte Tötungen. Femizide werden in allen Teilen der Gesellschaft begangen. Noch immer wird von Beziehungstragödien gesprochen, wenn Frauen brutal vom Partner ermordet werden. Lange war Gewalt gegen Frauen schambehaftet. Inzwischen ändert sich das Bewusstsein. Dennoch gehen wenige Frauen mit ihrer Geschichte in die Öffentlichkeit. Ilona (44) wagt diesen Schritt und erzählt uns ihre Geschichte: Im September 2022 trifft sie sich mit einem ehemaligen Arbeitskollegen an einer Bushaltestelle.Sie hat nicht viel Zeit, will noch etwas einkaufen. Der Vater ihres Sohnes, mit dem sie seit rund 20 Jahren zusammen ist, verfolgt sie. Die Beziehung ist zerrüttet. Sie hält ihn für spielsüchtig, schon mehrmals ist er gewalttätig geworden. Sie möchte, dass er auszieht. Doch er will die Trennung nicht akzeptieren. Ihren Arbeitskollegen hält er für einen Nebenbuhler. Er zückt ein Messer, sticht immer wieder auf ihn ein. Als Ilona ihn abhalten will, wird auch sie schwer mit dem Messer verletzt. Nur mit Glück überlebt sie. Corina (47) ist eine erfolgreiche Mathematikerin. Sie leitet die KI-Abteilung eines DAX-Konzerns. An einem Wochenende im Sommer 2023, das die Vielbeschäftigte ihren Kindern widmen will, gerät ihr Leben ins Wanken. Ihre ältere Schwester Daniela wird von ihrem Partner in Freiburg brutal ermordet. Immer wieder sticht er auf sie ein, geht weg, kommt zurück, um wieder auf sie einzustechen. Daniela arbeitet im OP der Uniklinik Freiburg. Sie möchte die Beziehung mit ihrem Partner, der eine Familie in Rumänien hat und sich nicht von ihr trennen will, nicht mehr weiterführen. Aber er akzeptiert das nicht. Danielas Trennungswunsch wird ihr Todesurteil. Corina hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Schwester. Ihr Tod reißt eine Lücke, die sich nicht füllen lässt. Im Prozess tritt Corina als Nebenklägerin auf. Für ihren Anwalt Ulrich Warncke vom Weißen Ring ist der Mord an ihrer Schwester ein klarer Femizid: „Ein Mord aus niederen Beweggründen, ein Bestrafungsmord, weil die Frau sich trennt, oder weil die Frau einen anderen hat. Das kann der Täter nicht akzeptieren und deswegen tötet er. Aus Rache, aus dem Bedürfnis, seine Wut auszuagieren. Das führt häufig dazu, dass diese Taten regelrechte Hinrichtungstaten sind mit 20, 30, 40, 60 Messerstichen.“ Der „37°“ zeigt, dass Frauen von manchen Männern als Besitz gesehen werden. Wenn sie sich aus der Beziehung befreien wollen, kann das tödlich für sie enden. Oft, aber nicht immer, drohen die Männer ihre Taten im Vorfeld an. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 05.05.2026 ZDF Hype – die Noelgoescrazy-Story
Folge 1236 (30 Min.)Marvin kennt Noel aus ihren gemeinsamen Zeiten bei der Tanzcrew „Munich Got Sauce“.Bild: ZDF und Bilderfest/ Florian CappiusTikTok-Star Noel Robinson folgen Millionen Menschen weltweit: sein Leben dreht sich um seine Leidenschaft für das Tanzen und den Kampf um Reichweite und Relevanz. „37°“ zeichnet Noels kometenhaften Aufstieg nach, begleitet ihn bei seinen Reisen in die ganze Welt und wirft einen unverstellten und exklusiven Blick hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Content Creator Deutschlands. Noels Geschichte beginnt in München, wo er in einfachen Verhältnissen als Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers aufwächst.Als Jugendlicher entdeckt er seine Leidenschaft für das Tanzen und fasst den Plan, eine Social-Media-Karriere zu starten: Ein Jahr lang postet er jeden Tag drei Videos seiner Tanzeinlagen. Was folgt, ist ein rasanter Aufstieg. Als „Noelgoescrazy“ begeistert er auf TikTok in kurzer Zeit unzählige Menschen. Seine Mischung aus Tanz- und Prankvideos trifft einen Nerv. Aus dem schüchternen Jungen mit der unverkennbaren Afro-Frisur wird ein globaler Social-Media-Star. Und der 25-Jährige weiß den Hype um seine Person geschickt auszubauen: Er beginnt damit, in Länder wie Indonesien, Ägypten oder Brasilien zu reisen und dort Videos zu produzieren, die seine Bekanntheit noch mal steigern. Allein auf TikTok folgen ihm inzwischen über 44 Millionen Menschen, darunter Promis wie Jason Derulo oder Neymar. Doch Noel merkt schnell, dass der Hype auch Schattenseiten hat: anstrengende Arbeitstage und einsame Abende in Hotelzimmern, ein Leben aus dem Koffer, immer getrennt von Freunden und Familie; das Gefühl, vom Algorithmus der sozialen Medien getrieben zu sein, die ständige Angst, seine Relevanz und Reichweite zu verlieren sowie rassistische Anfeindungen und Hass im Netz wie im realen Leben. Noel weiß, dass der Preis hoch ist, den er für seinen Erfolg und seine Berühmtheit bezahlt. Der Filmemacher und Autor David Robinson ist Noels Schwager. Mehr als drei Jahre lang hat er Noel bei seinen Reisen nach Indonesien, Indien, China, Nigeria und in die USA begleitet und dessen Arbeit als Content-Creator dokumentiert. Er führte Interviews mit Noels Familie, engen Freunden und Wegbegleitern sowie anderen Content-Creatoren und Branchenkennern. Zusammen mit exklusivem Material aus Noels Kindheit und Jugend ist so ein umfassendes Porträt eines der erfolgreichsten TikTok-Stars Deutschlands entstanden. Neben dem dem „37°“-Film „Hype – die Noelgoescrazy Story“ gibt es im ZDF-Streamingportal einen Dreiteiler zu Noel unter demselben Titel. Hier liegt der Fokus auf Noels Karriere als Megastar auf TikTok. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Di. 12.05.2026 ZDF
