• Folge 1224 (30 Min.)
    Gianna Bacio ist ausgebildete Sexualpädagogin und Sexualberaterin und begleitet als Expertin das Blind Date der sechs Protagonisten und Protagonistinnen der Gen Z. – Bild: Christine Schroeder /​ ZDF
    Gianna Bacio ist ausgebildete Sexualpädagogin und Sexualberaterin und begleitet als Expertin das Blind Date der sechs Protagonisten und Protagonistinnen der Gen Z.
    Sechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: ein Blind Date zum Thema Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Sexuell offen, kinky, monogam – im Gespräch fallen die Hemmungen, und alle erzählen, wer und wie sie im Bett sind. Aber ist die Gen Z nicht eigentlich prüde? Zumindest legt das eine Studie nahe. Die sechs sprechen offen über intime Wünsche, Fantasien und Ängste. Die sechs Protagonist*innen treffen zum ersten Mal aufeinander: Nine, eine 30-jährige Jungfrau, Nico und Jo, ein monogames Paar, das vor Kurzem geheiratet hat, die lesbische, nach Liebe suchende Defne, der polyamor lebende Emmanuel „Emma“ und Surferin Yaz, die ihre Sexualität völlig frei lebt, ohne zu definieren, mit wem oder wie vielen – Hauptsache ungebunden. Wer ist hier wer? Worin finden sich Schnittmengen, und wer kann mit wem so gar nichts anfangen? Das erste Beschnuppern geht los, und ziemlich schnell wird klar: Hier treffen sich fünf Extreme. Interessant wird es, als jede*r sagen soll, mit wessen Lebensentwurf er oder sie sich so gar nicht identifizieren kann – der Startschuss für eine spannende Reise mit Höhen und Tiefen, Lachen und Weinen, kleineren und größeren Konflikten und überraschenden Bekenntnissen. Decken sich diese mit den Erkenntnissen der aktuellen Studie „Jugendsexualität“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, nach der junge Menschen später und weniger Sex haben als die Generationen vor ihnen? Ist die Gen Z trotz ihrer sexuellen Freiheiten nicht vielleicht sogar prüde? Die Protagonist*innen sprechen Klartext miteinander: über Dating, Lust, ihre intimen Fantasien, sexuelle Ideale oder Kinks. Aber auch über Scham, Unsicherheiten, Intimitätsängste und andere Schwierigkeiten beim Thema Sex. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 14.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Di. 24.02.2026 ZDF
  • Folge 1225 (30 Min.)
    Die Paar- und Sexualtherapeutin Julia Henchen leitet mit ihrem Expertinnenwissen die Gespräche der Protagonisten und Protagonistinnen über Liebe und Beziehung.
    Sechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: Ein Blind Date über Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Commitment Issues – typisch Gen Z? In der Bar zeigt sich ein geteiltes Bild: Haus und Hochzeit bei Nico und Jo. Yaz will sich nicht mal auf einen festen Wohnsitz festlegen. Die anderen stehen dazwischen. Aber allen ist wichtig: Nicht nur die romantische Liebe zählt! Ist die Liebe das, was wir alle suchen? Zwei der Protagonisten haben sie bereits gefunden: Jo (24) und Nico (28) stürzen sich schon früh mit voller Überzeugung in ihre monogame Beziehung – mit allem, was dazugehört: Haus, Hochzeit und baldigem Kinderwunsch. Auch Defne wünscht sich eine Beziehung. Allerdings wurde sie in der Vergangenheit so stark verletzt, dass es für sie nicht einfach wird, sich auf etwas Neues einzulassen. Aber wie findet man denn überhaupt die Liebe? Kann man oder sollte man sie suchen? Emma lebt polyamor, in einem Beziehungsgeflecht, das sich „Polykül“ nennt. Die Liebe hat er hier zu einer Person gefunden, die drei weitere Beziehungen führt. Er ist offen für mehr, auch weil er sich schnell verliebt. Eine zweite Beziehung könnte er sich durchaus vorstellen. Die Lebensrealität von Nico und Jo wäre so gar nichts für ihn. Yaz lebt Liebe mit vielen Menschen – auch Freunden, und vor allem einer: ihrer besten Freundin Loni. Im Dorf denkt man schon, sie seien ein Paar, aber auch wenn sie sich hin und wieder Männer teilen, würden sie es selbst nicht so definieren. Nur einen festen Partner, den will sie aktuell überhaupt nicht. Ein Lebensstil, der für Nine ganz weit entfernt ist. Auch wenn sie und Yaz sich in einem einig sind: Liebe bedeutet nicht nur romantische Liebe. Aber Yaz’ Offenheit ist das Gegenteil von Nines sexueller Welt. Sie hatte noch nie Sex. Aber auch wenn ihre Freunde sich Sorgen machen, sie könnte einsam sein oder werden – sie selbst fühlt viel Liebe um sich herum und in sich selbst. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 14.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 01.03.2026 ZDF
  • Folge 1226 (30 Min.)
    Katja Thielemann leitet seit sechs Jahren den Klinikverbund Märkisch-Oderland. Mit aller Kraft kämpft sie darum, die Krankenhausreform umzusetzen und die Klinik zukunftssicher zu machen.
    Das Krankenhaus in Wriezen nahe der polnischen Grenze, ist für viele die einzige medizinische Anlaufstelle in der Region. Rund um die Uhr wird hier operiert, behandelt und gerettet. Mit enormem Einsatz ringen die Mitarbeitenden nicht nur um die Leben der Patientinnen und Patienten, sondern auch um das Bestehen ihrer Klinik. Der „37°“-Zweiteiler begleitet ein Jahr lang den Klinikalltag und erzählt große Themen im kleinen Kosmos. Die Personalnot ist groß am schlecht angebundenen Wriezener Krankenhaus in Brandenburg, die Finanzen knapp, das Einzugsgebiet riesig, die Bevölkerung alt. Dazu sorgen steigende Kosten und die bundesweite Krankenhausreform für einen massiven Spar- und Umstrukturierungsdruck. Medizin auf dem Land folgt eigenen Regeln. Manche Patientinnen und Patienten müssen für ihre Behandlung bis zu 30 Minuten fahren, um medizinische Hilfe zu erhalten. Dasselbe gilt für das Notarztteam und den Rettungsdienst: Die Anfahrtswege sind lang und längst schon sind in Wriezen nicht mehr alle Eingriffe möglich. Die schweren Fälle versorgt Notarzt Kai Wilke (42) häufig nur notfallmäßig – und lässt sie dann, so schnell es geht, in größere Häuser verlegen. Der Orthopäde und Unfallchirurg fährt mehrmals im Monat Notarzteinsätze – neben den stressigen 24-Stunden-Diensten auf der Station, im OP und in der Notaufnahme. Er ist selbst hier geboren, verheiratet, hat zwei Kinder – und er hat sich bewusst für die Arbeit in der Provinz entschieden. Die leitende Anästhesie-Schwester Birgit Matthes (61) ist die dienstälteste Mitarbeiterin und so etwas wie die gute Seele des Hauses. Ihre Ausbildung machte sie noch zu DDR-Zeiten. Birgit hat den Wandel des Gesundheitswesens miterlebt: von überschaubaren Abläufen hin zu einem von immer mehr Effizienz und Kostendruck geprägten Alltag. Julia Kraushaar (35) ist im vierten Jahr ihrer Facharztausbildung zur Viszeralchirurgin, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Seit eineinhalb Jahren fährt sie außerdem als Notärztin Rettungseinsätze – und muss 24-Stunden-Dienste übernehmen. Ohne internationales Personal, wie die indischen Assistenzärzte Anoop Puritipati (35) und Meghana Kurapati (30) würde der Klinikbetrieb nicht funktionieren. – Wird das Ehepaar nach der Ausbildung in der Region sesshaft? Die 24-jährige Janina Buhe machte direkt nach der Schule ihre Ausbildung im Krankenhaus und arbeitet jetzt in der Rettungsstelle. Während es viele andere junge Menschen aus der Region in die Großstadt zieht, war das für sie nie eine Option. Geschäftsführerin Katja Thielemann (49) steht vor der gigantischen Herausforderung, die beschlossene Krankenhausreform umzusetzen und kämpft mit aller Kraft darum, die Klinik zukunftssicher zu machen. Kann sie diese Aufgabe bewältigen? Der erste Teil „Retter in der Provinz“ der zweiteiligen „37°“- Reportage zeigt eine Klinik, die funktioniert, weil Menschen bereit sind, über ihre Grenzen zu gehen. Er erzählt von Teamgeist, Nähe und Verantwortungsgefühl – in dramatischen Zeiten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.03.2026 ZDF
  • Folge 1227 (30 Min.)
    Beim Tanz finden Emmanuel „Emma“ und Pia eine besondere Verbindung. Ihnen ist Commitment bei gleichzeitiger Freiheit sehr wichtig.
    Sechs Menschen, eine Generation, fünf Liebesleben. In einer Bar kommen sie zusammen, ohne irgendetwas voneinander zu wissen: Ein Blind Date über Sex, Liebe und Glück in der Gen Z. Free and happy? Oder überfordert durch das Meer von Möglichkeiten, dem eigenen Label-Zwang? In der Diskussion geht es heiß her. Zum ersten Mal tun sich deutliche Konflikte auf. Ist Freiheit eine Frage der Bubble? Und bedeutet mehr Freiheit auch mehr (Liebes-)Glück? Mehr Offenheit, mehr Toleranz, mehr Freiheit – das Mantra der Gen Z? Die Generation macht vieles anders – oder will zumindest vieles anders machen als Generationen vor ihnen. Doch was bedeutet das genau? Eine Loslösung von allem Alten? Liegen vorherige Generationen mit ihren Werten, Lebens- und Liebesentwürfen komplett falsch? Oder kann man sich von ihnen und ihren Erfahrungswerten doch auch etwas abschauen? Bei den Protagonisten gehen die Meinungen auseinander: Nico und Jo empfinden ihre Generation manchmal als „zu faul“, um sich wirklich zu binden und die nötige Arbeit in eine Beziehung zu investieren. Emmas Eltern haben als 68er eigentlich gar nicht groß anders gelebt als er selbst. Yaz macht wenig überraschend einfach ihr eigenes Ding – und will sich weder an Vorbildern orientieren, noch labeln. Aber wie ist das mit den ganzen Labels in der Gen Z – helfen sie bei der Identitätssuche oder stehen sie eher im Weg? Queer, kinky, offen, poly, exklusiv, bi und so weiter – für alles gibt es ein Label, einen Hashtag. Gerade auf Social-Media überfordert die Flut der Kategorien förmlich. Aber hat man sich selbst einmal definiert, wie leicht kommt man denn wieder heraus aus dem Label-Käfig? Im Kontext von Generationskonflikten, Vorbildern, Sozialisation und Labels diskutieren die Protagonisten über ihre Definitionen von Liebesglück und Freiheit. Aus der Perspektive ihrer eigenen Bubbles geraten sie auch aneinander und müssen einsehen: Selbst innerhalb einer Generation lassen sich nicht alle Hürden überwinden. Kann also überhaupt pauschal beantwortet werden, ob die Gen Z nun mehr Freiheiten hat als andere Generationen? Und bedeuten mehr Freiheiten auch wirklich mehr (Liebes-)Glück? Oder gibt es vor lauter Optionen nur noch mehr Unsicherheit? Wird die Gen Z zur „Gen lost“? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 14.02.2026 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 ZDF
  • Folge 1228 (30 Min.)
    Personalmangel, Inflation und steigender Kostendruck setzen Kliniken in der Provinz unter Druck. – Und die Krankenhausreform verschärft die Lage zusätzlich. Wie in der Landklinik Wriezen. Das Krankenhaus in Wriezen ist für die Notfall- und Grundversorgung in der Region unverzichtbar: Es darf nicht schließen, ist aber gleichzeitig unterfinanziert. Es wird dringend gebraucht, muss wirtschaftlich aber täglich neu um Stabilität kämpfen. Der zweite Teil von „37° – Die Landklinik“ erzählt von einem Krankenhaus im Umbruch und porträtiert Menschen, die unter Hochdruck mit großem Idealismus und Kampfgeist Leben retten und sich dafür engagieren, die Bevölkerung in der Provinz medizinisch zu versorgen. Der wirtschaftliche Druck ist überall deutlich spürbar: Rund drei Viertel der Krankenhäuser in Deutschland schreiben rote Zahlen, weil die Kosten für Personal, Energie und medizinisches Material zwar stark gestiegen sind, die Einnahmen aber nicht im gleichen Maß. Kleine Kliniken trifft es besonders hart. Geschäftsführerin Katja Thielemann (49) steht vor der kaum lösbaren Aufgabe, die Reform umzusetzen, umzustrukturieren und Wege zu finden, weiter einzusparen. Sie leitet die drei Kliniken des kommunalen Verbundes Krankenhaus Märkisch-Oderland, zu denen auch Wriezen gehört. Durch die Reform werden medizinische Leistungen stärker auf größere Häuser konzentriert, Vorgaben für Qualität und Ausstattung steigen, sodass kleine Kliniken wie Wriezen nicht mehr alle Fachbereiche anbieten können. Chefarzt Georg Bauer (58) versucht, gute Medizin unter immer schwierigeren Bedingungen möglich zu machen. Er muss Fachkräfte finden und halten, Abläufe neu organisieren und zugleich dem Vorwurf begegnen, dass auf dem Land keine gleichwertige medizinische Versorgung mehr zu leisten sei. Doch weniger Fachbereiche, steigender Arbeitsdruck und unsichere Perspektiven machen es schwer, Nachwuchs zu gewinnen und erfahrene Ärztinnen und Ärzte zu halten. Ohne internationales Personal würde der Klinikbetrieb längst nicht mehr funktionieren. Die indischen Eheleute Anoop Puritipati (35) und seine Frau Meghana Kurapati (30) arbeiten in der Inneren Medizin. Die beiden haben im Landkreis Märkisch-Oderland eine neue Heimat gefunden – in einer Region, in der die AfD rund 35 Prozent der Stimmen erhält. Wie fühlt es sich für ausländische Fachkräfte an, dort sesshaft zu werden? Werden Anoop und Meghana dauerhaft bleiben, auch nachdem sie ihre Weiterbildung abgeschlossen haben? Der zweite Teil der Reportage „Die Landklinik: Patient Krankenhaus“ zeigt: Der Handlungsspielraum wird enger, der Druck auf das Personal größer. In der Notaufnahme, im OP und auf den Stationen läuft der Betrieb – dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeitenden, die über ihre Belastungsgrenzen hinaus arbeiten. Doch wie lange kann ein System tragen, das sich immer stärker auf den persönlichen Einsatz Einzelner verlässt? Wie kann medizinische Versorgung in der Provinz in Zukunft aussehen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 ZDF
  • Folge 1229 (30 Min.)
    Altersdiskriminierung ist verboten. Doch sie findet statt: im Arbeitsleben, in der Finanzwelt und im gesellschaftlichen Miteinander. „37°“ zeigt Menschen, die sich dagegen wehren. Die Altersgruppe der 60- bis 80-Jährigen fühlt sich oft jünger als von außen wahrgenommen. Eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, dass die aktive Boomer-Generation von der Gesellschaft mit deutlich älteren Menschen in einen Topf geworfen wird. Gegen eine Benachteiligung aufgrund des Alters setzen sich Katrin Schwahlen (68) und Klemens Schüttgen (59) ein. Die Onlineredakteurin und der Werbefachmann kämpfen – jeder auf seine Weise – gegen Beitragserhöhungen von Versicherungen, um Kredite für ein Eigenheim und um Aufträge für ihren Lebensunterhalt. Im Austausch mit Gleichgesinnten suchen sie nach Wegen, wie sie weiterhin als Leistungsträger anerkannt bleiben und ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler arbeitet regelmäßig am Altersbericht der Bundesregierung mit und veröffentlichte 2025 eine Studie über Altersdiskriminierung: „Wir haben ein Altersstereotyp im Kopf: Dass man senil wird, unflexibel und konservativ. Dadurch grenzen wir Menschen aus. Und wenn wir selbst alt werden, übertragen wir diese Vorstellungen auf uns. Diese Glaubenssätze machen uns nachweislich psychisch und körperlich kränker.“ Bertram Kasper (63), bis vor kurzem Bereichsleiter eines Pflegeträgers, will sich strategisch aufs Alter vorbereiten und diskutiert in seinem Podcast mit Soziologen, Psychologen, jüngeren und älteren Menschen über Lösungen des Generationenkonflikts. „Mir geht es darum, einen natürlichen Umgang mit dem Prozess des Älterwerdens zu bekommen, sowohl als Frau als auch als Mann oder als quere Persönlichkeit. Ich nenne das so, dass wir eine Kultur des Pro Agings brauchen“, sagt Kasper. Gegenseitige Vorwürfen zwischen Generationen helfen nicht weiter. „Wenn wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, meistern wollen, dann geht das nur, wenn Jung und Alt zusammenarbeiten.“ (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 ZDF

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