Dick und Doof

    Dick und Doof

    USA 1921–1951 (Laurel & Hardy)
    Deutsche Erstausstrahlung: 17.07.1970 ZDF

    Die Solokünstler Stan Laurel und Oliver Hardy hatten ihren großen Durchbruch als Produzent Hal Roach sie als Duo zusammenführte. Seit 1927 brachten der schmale Laurel und der mehr als stämmige Hardy die Zuschauer mit Slapstick-Abenteuern und untrüglichem Sinn für Situationskomik zum Lachen. In ihren Filmen schlitterten sie, meist von einer Ungeschicklichkeit Stans ausgelöst, von einer Katastrophe in die nächste. Und während Stan erst nur verzweifelt grinste, nestelte Olli bereits nervös an seiner Krawatte, bevor er einen seiner berühmten Wutanfälle bekam und Stan fassungslos und fratzenschneidend weinte.

    Gemeinsam drehten sie über 130 Kurz- und Langspielfilme und wurden damit zum erfolgreichsten Komikerpaar der Filmgeschichte. Noch heute beeinflussen ihre Darstellungen das Comedy-Genre. Der 1892 als Sohn eines Anwalts geborene Oliver Hardy starb 1957. Schauspieler-Sohn Stan Laurel (*1890) überlebte seinen Partner, zu dem er auch privat ein herzliches Verhältnis hatte, um acht Jahre. „Die Welt hat einen genialen Komiker verloren. Ich habe meinen besten Freund verloren.“ (Stan Laurel zum Tod von Oliver Hardy). (Text: Premiere)

    Adaption als Laurel & Hardy

    Dick und Doof auf DVD

    Blu-ray-News: Dick & Doof [SD on Blu-ray] erscheint am 08.12.2016 hier bestellen

    Dick und Doof im Fernsehen

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    So
    18.12.20:15–21:153satF76Die Wüstensöhne
    20:15–21:15
    So
    18.12.21:15–22:203satF90Im Wilden Westen
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    Mo
    19.12.04:45–05:503satF90Im Wilden Westen
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    19.12.20:15–21:153satF95In Oxford
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    19.12.21:15–22:253satF89Die lieben Verwandten
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    Di
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    30.12.12:45–14:053satF86Wir sind vom schottischen Infantrie-Regiment
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    Dick und Doof – Community

    Mesut am 13.08.2016 19:25: Alle Filme von Dick und Doof findet man alle auf YouTube
    Mesut am 13.08.2016 19:23: Du meinst wohl hinter schloss und riegel.Diesen Film findest du auf Youtube.Einmal die kurzfassung circa 52min.und einmal ungekürzt circa 63 minu.Gib bei Youtube dick und doof Hinter Schloss und Riegel.PS:Es sind noch mehrere dick und doof filme dort hichgeladen.Viel spass beim schauen
    User_1179925 am 15.07.2016 10:06: Hallo ,ich suche die Szene mit der Leiter .Olli vorne , Stan hinten . Eine lange Leiter und sie gehen mit der LEITER
    User_1177823 am 01.07.2016 16:19: Allerdings ist auf der DVD *laurel & Hardy Als Schornsteinfeger* nur die Stummfilm Variante enthalten mit Untertiteln damals lief es aber Synchronisiert als *Das Unfertige Fertighaus* und aus der Serie *Zwei Herren Dick und Doof* unter dem Titel *Die verspeisten Nägel* beide besitze ich auf VHS und DVD vom TV Aufgenommen einfach melden *t.friedels@web.de*.
    User_1177823 am 01.07.2016 16:17: Nein gibt es noch nicht alle auf DVD. Aber ich besitze sehr Viele davon *t.friedels@web.de* einfach melden.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    98-tlg. US-Slapstickreihe.

    Weit mehr als 100 Kurz- und Spielfilme hatten die amerikanischen Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy produziert, die nur in Deutschland als Dick (Hardy) und Doof (Laurel) bekannt wurden. Einige davon hatten es auch ins Fernsehen geschafft, vor allem in Reihen wie Es darf gelacht werden und Spaß muss sein. Nachdem ZDF-Redakteur Gert Mechoff, Synchron-Autor und -Regisseur Heinz Caloué und Sprecher Hanns Dieter Hüsch gemeinsam bereits den dänischen Stummfilmkomikern Pat & Patachon zu neuem Glanz im fernsehfreundlichen 25-Minuten-Format verholfen hatten, nahmen sie sich die gleiche Methode auch für die Filme von Laurel und Hardy vor.

    Die konkrete Vorgehensweise unterschied sich je nach vorhandenem Material. Manche bereits synchronisierte Tonfilme musste Caloué nur kürzen oder in mehrere Fortsetzungsgeschichten aufteilen. Stummfilme wurden meist mit Hanns Dieter Hüsch als ironischem Kommentator und Sprecher aller Rollen synchronisiert – mit allen Freiheiten, die dem Witz dienten: Manche Stummfilmgags erzielten eine bessere Wirkung, wenn sie unkommentiert stehen blieben, andere Stellen wurden zusätzlich mit bissigem Kommentar aufgewürzt. Manchmal wurden die Filme aber auch mit mehreren Sprechern vertont – mit Walter Bluhm als Laurel und Bruno W. Pantel als Hardy. Wenn frühere Synchronisationen verwendet wurden, waren als Hardys Stimmen noch Arno Paulsen und Gerd Duwner zu hören (Verhandlungen mit Duwner waren an dessen Honorarforderungen gescheitert).

    Nicht selten waren die fertigen 25 Minuten eine Collage aus Szenen ganz verschiedener Filme. Einmal gelang es Caloué sogar, aus einem in der Steinzeit spielenden Film („Flying Elephants“) und einem, der im 20. Jh. angesiedelt ist („Putting Pants On Philip“), einen einzigen Film zusammenzuschnipseln – aber vielleicht sollte man besser sagen: Er tat es; ob es ihm „gelang“, darüber gingen die Meinungen auseinander. Caloué verteidigte sich, dass das meiste, was er wegschnitt, ohnehin nur „Füllmaterial“ gewesen sei: Langatmige Autofahrten und Spaziergänge flogen raus, und es blieb das Wesentliche – fliegende Torten, stolpernde Menschen, Finger im Auge, zu Bruch gehende Einrichtung, Staub. Und mittendrin: Stan und Ollie in Anzug und Melone. „Schau, was du wieder angerichtet hast, Stan“, wurde Ollies oft gehörter Satz, wenn Stans Tölpelhaftigkeit wieder größere Sachschäden verursacht hatte. Und dann gab es immer noch einen Schutzmann, der den beiden hinterherlief, und eine hysterische alte Frau.

    Geprägt wurden die entstehenden neuen Fassungen nicht zuletzt durch die Musik. In den meisten Fällen zeichneten dafür Fred Strittmatter als Komponist, Quirin Amper jr. als Arrangeur und Komponist und Jiri Kanzelsberger als Musikregisseur verantwortlich. Das Puzzle- und Synchronisations-Prinzip von Caloué und Mechoff reflektierte die Formulierung im Vorspann: „ … frisch aufpoliert von … “. Dieses Prinzip prägte über die nächsten 15 Jahre weite Teile des ZDF-Vorabendprogramms. Es wurde für weitere Reihen mit Schwarz-Weiß-Slapstick-Szenen benutzt, darunter Väter der Klamotte, Spaß mit Charlie und Männer ohne Nerven, aber auch für Zeichentrickklassiker wie Mein Name ist Hase, Schweinchen Dick und Die schnellste Maus von Mexiko.

    Dick und Doof fanden ihren festen Sendeplatz freitags am Vorabend und bis zu 16 Millionen Zuschauer. Weitere Varianten ihrer Filme liefen unter den Titeln Zwei Herren dick und doof, Lachen Sie mit Stan und Ollie und Meisterszenen mit Stan Laurel und Oliver Hardy.

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