Zimmer frei!

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    • Sasha

      Folge 119 (60 Min.)

      „Ich wurde populär über die Teenie-Magazine, war Mitte 20 und ein Teenie-Star … Ich musste sehr strampeln, um von diesem Image wegzukommen.“ Und obwohl er nun auch schon mal im edlen Anzug und mit Fliege auf philharmonischen Bühnen steht, ist dem Sänger und Songwriter Sasha dies nur bedingt gelungen: „Jetzt gehe ich auf die 40 zu und bin überall der Ex-Teenie-Star.“ Sasha wird 1972 als Sascha Schmitz in Soest geboren. Mit seinem vier Jahre jüngeren Bruder wächst er dort in bescheidenen Verhältnissen auf. Die Eltern sind zweimal verheiratet, bevor der Vater sich endgültig trennt. Damit wird es für Familie Schmitz wirtschaftlich richtig eng. Um als Teenager trotzdem die korrekten Turnschuhe kaufen zu können, jobbt Sasha als Babysitter, schleppt in den Schulferien Mehlsäcke oder malocht bei der Müllabfuhr. In der Schule gründet er seine erste Band, die ihren Namen nach Sashas Meinung zu Recht besaß: Bad to the Bone. Wesentlich ambitionierter war er anschließend bei Junkfood. „Wir haben Funk und Rock mit Groove kombiniert, heraus kam eine Kreuzung aus Red Hot Chili Peppers und Metallica“. Trotz zahlreicher Gigs fehlt damals noch, wovon alle jungen Musiker träumen: der Plattenvertrag. Nach dem Abitur gewinnt Sasha bei einem Talentwettbewerb ein Wochenende in den Click-Music-Studios. Und er überzeugt, wird Backgroundsänger des Studios. So richtig ins Rollen kommt seine Karriere 1997 aber erst, als er zum Duett-Partner des Click-Music-Stars Young Deenay befördert wird. Es folgt ein kometenhafter Aufstieg als Solokünstler: Sashas Debüt-Album Dedicated To … wird 1998 in mehreren europäischen Staaten mit Gold und Platin ausgezeichnet. Für den Nachfolger You wird Sasha 2000 mit seinem ersten Echo geehrt. 2003 sorgt Sasha als hüftschwingender Rockabilly-Sänger Dick Brave für Furore. Dick Brave and the Backbeats räumen mit Dick this Gold und Platin ab. „Mit der grandiosen Hommage an die Idole des Rock’n’Roll“ beeindruckt Sasha selbst das Feuilleton der FAZ – und bekommt seinen zweiten Echo. Doch der Sänger gönnt seinem Alter Ego bald eine Kunstpause: „Zwei Jahre lang habe ich Dick Brave gemimt, dann wurde es ein bisschen albern mit dem ewigen Denglisch.“ 2006 profiliert sich Sasha weiter als Texter und Songwriter: Auf dem Album Open Water finden sich ausschließlich selbst geschriebene Songs. Anfang dieses Jahres wird Sasha dann Teil einer „Boygroup“: Mit seinen Kollegen Xavier Naidoo, Rea von Reamon und Michael Mittermeier schlüpft er in edle Anzüge, bindet sich eine Fliege um und zollt mit Alive & Swingin dem legendären Rat Pack Tribut, also Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Junior. 2011 ist seine Kunstfigur Dick Brave schließlich zurück aus den Wäldern Vancouvers: Nach sieben Jahren Pause ist er ab Mai mit seinem Rockabilly-Programm auf Club-Tour. Sasha kann sich an seinen ersten Besuch bei Zimmer Frei! im November 1999 noch sehr gut erinnern, denn er war vorher etwas besorgt … Aber „Christine war dann sehr nett zu mir und nur Götz testete mich ein bisschen aus.“ Nun stellt Sasha bei seinem zweiten Besuch die beiden Moderatoren auf die Probe. Er hat ein kniffliges Bilderrätsel (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 14.11.1999 WDR
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