unvollständige Folgenliste (alphabetisch) (Seite 43)

  • Am 5. Juni 1967 griffen israelische Flugzeuge Luftwaffenstützpunkte in Ägypten an. Es war ein Präventivschlag der Israelis in einer politisch äußerst angespannten Situation. Dann ging alles sehr schnell. Fünf Tage später war der Blitzkrieg zu Ende und Israel hatte mehrere Gebiete wie das Westjordanland und den arabischen Teil Jerusalems unter seine Kontrolle gebracht. Der zweiteilige Dokumentarfilm „Entscheidung im Sechstagekrieg“ beschreibt, wie der israelische Sieg gegen die arabische Allianz aus der heutigen Sicht einen Wendepunkt in der Geschichte des Nahen Ostens darstellte.
    Die politischen Folgen sind bis heute von hoher Bedeutung. Der erste Teil der Dokumentation zeigt die unmittelbare Vorgeschichte der militärischen Auseinandersetzung – mit den beiden Hauptprotagonisten Gamal Abdel Nasser, damaliger ägyptischer Staatspräsident, und dem israelischen Ministerpräsidenten Levi Eschkol. Erzählt werden die Tage und Wochen vor dem ersten Schlag der Israelis – das Säbelrasseln auf beiden Seiten und die Ereignisse, die letztlich zum Beginn des Kurzkrieges führten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.06.2017 ORF III
  • Der zweite Teil der Dokumentation schildert die sechs Tage des Krieges, den die israelischen Streitkräfte in unerwarteter Geschwindigkeit führten. Es beginnt am 5. Juni 1967 mit der totalen Zerstörung der ägyptischen Luftwaffe auf dem Boden. Damit sicherte sich Israel die Lufthoheit über dem Nahen Osten. Der legendäre Verteidigungsminister Mosche Dayan wird dabei zum wichtigsten Akteur dieses Krieges. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.06.2017 ORF III
  • Er ist das Gesicht des ukrainischen Kampfes gegen Putin – Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Doch wer ist dieser ehemalige Schauspieler und Komiker der vor seiner Kanditatur den Präsidenten bereits in einer Fernsehsendung verkörperte? Er startete seinen raketenhaften Aufstieg mit vergleichsweise wenig politischer Erfahrung. Der studierte Jurist erlangte erstmals Bekanntheit als Komiker, Schauspieler und Synchronstimme des animierten Bären „Paddington“ aus den gleichnamigen Filmen. In der erfolgreichen Fernsehserie „Diener des Volkes“ spielte er über mehrere Staffeln hinweg einen Lehrer der überraschenderweise in das Amt des ukrainischen Präsidenten gewählt wird und mit Korruption und Missständen aufräumt.
    Nach einem gewaltigen Medienecho gab er schließlich am Silvesterabend 2018 seine wirkliche Kandidatur bekannt und wurde ein Jahr später zum Präsidenten gewählt. Als die russischen Truppen 2022 in der Ukraine einfielen beginnt ein neues Kapitel im Leben von Selenskyi in dem er seine Fähigkeiten in Krisenzeiten unter Beweis stellen muss. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.02.2023 ORF III
  • Kaiser Karl ist am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira im Exil gestorben. Während seine Gemahlin, Kaiserin Zita, in einem prunkvollen „Staatsbegräbnis“ in der Kapuzinergruft beigesetzt wurde, ruht der letzte Habsburger-Kaiser noch heute, achtzig Jahre nach seinem Tod, in einer kleinen Seitenkapelle in der Kirche „Nossa Senora du Monte“ auf Madeira. Seit Jahrzehnten gab es Bemühungen, den Habsburger im Rahmen der Katholischen Kirche selig zu sprechen – am 3. Oktober 2004 ist es so weit. Die Dokumentation folgt den Spuren des Habsburger-Kaisers in der Gegenwart und öffnet so „Fenster in die Geschichte“. Eine Dokumentation von Gerhard Jelinek und Kurt Schmutzer (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 19.11.2016 ORF III
  • Vom NS-Staat wurden sie für ihre Taten gefeiert. Ihr Mut auf dem Schlachtfeld oder ihre Mitgliedschaft in besonders angesehene Waffengattungen und Eliteeinheiten machte sie zu Helden des Dritten Reichs. Die Dokumentation „Sie nannten uns Helden“ porträtiert deutsche und österreichische Veteranen des Zweiten Weltkriegs, die in den Augen der NS-Führung Außergewöhnliches geleistet hatten. Ihre anfängliche Euphorie über die leicht errungenen Siege der Wehrmacht wich, angesichts des Kriegsgrauens, herber Ernüchterung. Nach Luftkämpfen und Panzerschlachten in Russland, der Ukraine und Nordafrika erlebten die späteren Veteranen, in aussichtslosen Rückzugsgefechten an allen Fronten, den sinnlosen Tod von Millionen und den Untergang der ihnen damals vertrauten Welt. Offen und selbstkritisch berichten die damals Gefeierten über ihre Verstrickungen und Fehleinschätzungen. Ihr Wunsch heute: Mahner und Aufklärer zu sein. Ein Film von Helmut und Claudia Berg. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 24.08.2019 ORF III
  • Silvio Berlusconi hat in den letzten zwanzig Jahren das politische Leben Italiens geprägt wie kaum ein anderer. Viermal wurde er Italiens Ministerpräsident. Dabei war seine Karriere gepflastert von Skandalen. Seit Berlusconis Eintritt in die Politik im Jahr 1994 gab es 35 Strafverfahren gegen ihn. Vor allem der Fall „Ruby“ und Berlusconis „Bunga-Bunga-Partys“ sorgten international für Schlagzeilen. Verurteilt wurde er jedoch nur einmal und das in einem anderen Fall wegen Steuerhinterziehung. Berlusconi wurde 1936 in Mailand als Sohn eines Bankangestellten geboren. Er begann seine Laufbahn als Staubsaugervertreter und Conferencier auf Kreuzfahrtschiffen.
    Er wurde zu einem „Self-Made-Millionär“ auch wenn die fragwürdigen Mittel und seine Nähe zur Mafia immer wieder für Kritik sorgten. Mit dreißig Jahren stand der Geschäftsmann bereits an der Spitze eines Wirtschaftsimperiums und war maßgeblich an der Einführung des kommerziellen Fernsehens in Italien, Frankreich und Spanien beteiligt. Er hatte es geschafft sich ein Netz von privaten TV-Sendern aufzubauen, das bald mit Abstand zum größten seiner Art in Europa wurde. 1994 gründete er eine neue politische Partei – die konservative Partei „Forza Italia“, die fortan den politischen Diskurs in Italien maßgeblich prägte. Viermal wurde er zum Ministerpräsidenten von Italien gewählt.
    2011 trat Berlusconi zum letzten Mal von seinem Amt als Premier zurück – unfreiwillig. Es folgte aufgrund einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Steuerbetrugs ein mehrjähriges, 2018 wieder aufgehobenes Ämterverbot. Berlusconi prägte Italien wie nur wenige Staatsmänner in der Geschichte des Landes. Er prägte den politischen Kampfbegriff des „Berlusconismus“, fiel mit sexistischen Aussagen auf, beleidigte Politiker anderer Lager und Nationen. Obwohl er im vergangenen Jahr in den Senat gewählt worden war, war Berlusconi seither nur noch selten in der Öffentlichkeit zu sehen gewesen. Er starb am 12. Juni im Alter von 86 Jahren. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 18.06.2023 ORF III
  • Er gilt als Vater des heutigen Südtirols: Silvius Magnago. Fast 30 Jahre lang prägte er als Landeshauptmann die Politik und Gesellschaft Südtirols. In seiner Amtszeit wandelte sich Südtirol vom zerrissenen Streitfall zu einer autonomen Provinz, die heute gerne als Paradebeispiel internationaler Diplomatie und Völkerverständigung angesehen wird. Die Dokumentation folgt der bewegten Karriere eines besonderen Südtirolers und begibt sich auf die Suche nach den Spuren, die Magnago hinterlassen hat. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.10.2020 ORF III
  • Die einen schlugen ihn für den Friedensnobelpreis vor und überhäuften ihn mit Ehrungen, die anderen wünschten den „Nestbeschmutzer“ nach Israel, schrieben Drohbriefe oder legten Bomben vor seine Wohnungstür. Kaum ein Österreicher löste durch seine Tätigkeit solche Kontroversen aus wie Simon Wiesenthal. 1100 Kriegsverbrecher hat er aufgespürt. Doch die Bezeichnung Nazijäger greift zu kurz. Gegen die These der Kollektivschuld kämpfte er ebenso wie gegen die Verdrängung. Als Opfer sowjetischen und nationalsozialistischen Terrors blieb er sein Leben lang wachsam gegen Ausgrenzung und Rassismus.
    Er engagierte sich für Friedensinitiativen in Bosnien und die Versöhnung zwischen Serben und Moslems. Von der Politik ließ sich „das Gewissen der Nation“ niemals vereinnahmen. Andreas Novak beleuchtet in seinem Film viele wenig bekannte biographische Details und Lebensstationen, ebenso Wiesenthals persönlichen Umgang mit Erinnerung, Trauer und Verlust. Auch seine Ehefrau Cyla sprach erstmals in einem ORF-Interview über die 65 gemeinsamen Lebensjahre. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 13.05.2017 ORF III
  • Die ORF-III-Neuproduktion widmet sich den großen Aufregern und kleinen Skandälchen der 1990er Jahre. Jedes Jahrzehnt hat seine spezifischen Skandale, die für Tage und Wochen die Schlagzeilen dominieren und für Gesprächsstoff sorgen, die 1990er Jahre sind da keine Ausnahme. Ganz Österreich war betroffen, als Andreas Goldberger im April 1997 in einem ORF-Interview zugab, Kokain geschnupft zu haben. Als dreifacher Weltcupgesamtsieger im Skisprung und zweifacher Sieger der Vierschanzentournee war er zum Liebling ganz Österreichs geworden. Der Drogenkonsum stellte einen Riesenskandal in der heimischen Sport-Gemeinschaft dar. Aufregung gab es auch um Österreichs Bundespräsidenten Thomas Klestil, der 1992 mit einer heilen Familienwelt in den Wahlkampf zog, obwohl er bereits eine Beziehung mit seiner Mitarbeiterin Margot Löffler hatte.
    Doch das wurde erst zwei Jahre später bekannt, als Ehefrau Edith aus der Präsidentenvilla zog. Der Scheidung folgte Klestils Heirat mit Margot Löffler, doch die öffentlich ausgetragene Ehekrise kostete den Präsidenten bei seiner bürgerlichen Wählerschaft viele Sympathien. Und auch die katholische Kirche kämpfte mit einem Skandal außerordentlichen Ausmaßes. Im März 1995 wurde der damalige Wiener Erzbischof Kardinal Hans Hermann Groer des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.
    Er stürzte damit die römisch-katholische Kirche in Österreich in die schwerste Krise seit 1945 mit einer Rekordzahl an Austritten. Die Affäre Groer führte in weiterer Folge auch zum Kirchen-Volksbegehren. Aber auch kleine, gar amüsante Aufreger erlebten die 1990er Jahre. So konnte das ORF-Fernsehpublikum im August 1997 live dabei zusehen, wie Otto Waalkes bei einem Interview in der ZIB-2 unter den Tisch der erstaunten Ingrid Thurnher kroch. Was sich sonst noch alles an Skandalen und Skandälchen zugetragen hat, sehen Sie in der ORF-III-Dokumentation „Skandalöse Zeiten – Die Aufreger der 1990er Jahre“. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 30.09.2023 ORF III
  • Die ORF-III-Neuproduktion erzählt von der wechselhaften Karriere Andi Goldbergers mit all ihren Höhen und Tiefen. Anfang der 1990er Jahren gab es niemanden in Österreich der seinen Namen nicht kannte. Andi Goldberger, von seinen Fans und Kollegen „Goldi“ genannt war einer der beliebtesten Sportler des Landes. Er war einer der erfolgreichsten Skispringer seiner Zeit. Der sympathische Oberösterreicher mit dem verschmitzten Lächeln war jährlich ein Medaillengarant. Zu seinen größten Erfolgen zählten neben zwei Gesamtsiegen bei der Vierschanzentournee, drei Siegen im Gesamtweltcup, dem Team-Weltmeistertitel 2001 und dem Titel des Skiflugweltmeisters 1996 auch zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Winterspielen.
    Er verbuchte zudem 175 Top-Ten-Platzierungen bei Skisprungveranstaltungen von 1991 bis 2005. Mit seinem Namen verbindet man heut aber nicht nur seine sportlichen Erfolge. Am 20. April 1997 gab Goldberger im ORF zu, Kokain konsumiert zu haben. Es folgte eine knapp sechsmonatige Sperre des ÖSV wegen Dopings. Kurz darauf wurde Goldberger durch den ÖSV auch die Lizenz entzogen. Die Öffentlichkeit war brüskiert. Goldbergers Karriere schien beendet. Kurz schien es als würde „Goldi“ für den Skisprungverband der Bundesrepublik Jugoslawien starten. Er blieb aber doch beim ÖSV.
    An frühere Erfolge konnte der Ausnahmesportler nicht mehr anschließen, doch das sollte sich noch einmal ändern. Dank dem neuen Trainer Alois Lipburger, der sich intensiv mit Goldberger befasste, fand dieser bereits beim Sommer-Grand-Prix 1999 zu alter Form zurück. Auch in der Saison 1999/​2000 zeigte er mit 14 Top-6-Platzierungen seine gute Form und wurde am Ende Fünfter des Gesamtweltcups. Beim Saisonfinale in Planica gelang ihm mit 225 Metern ein neuer Skiflugweltrekord. Seinen letzten Auftritt als aktiver Springer hatte er am 13. Jänner 2006 bei der Skiflug-WM am Kulm. Hubert Neuper veranstaltete an diesem Tag A Tribute to Andreas Goldberger. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 15.01.2022 ORF III
  • In den Nachkriegsjahren sorgte eine Gruppe österreichischer Skifahrer für internationale Furore. Sie fuhren eine Reihe Siege für Österreich ein, gewannen Weltmeisterschaften und errangen Olympiasiege – und sie kamen alle aus einer Region: aus Kitzbühel. Die ORF-III-Neuproduktion „Skilegenden – Das Wunderteam aus Kitzbühel“ hängt sich an ihre Fährte. Das Wunderteam aus Kitzbühel bestand aus Ernst Hinterseer, Hias Leitner, Christian Pravda, Fritz Huber, Anderl Molterer und dem prominentesten Mitglied Toni Sailer. Die „weißen Zauberer“, wie sie auch genannt wurden, trafen sich bereits in Kinder- und Jugendtagen auf der Piste und brachten sich das Skifahren bei.
    Sie erlebten aber auch die Mühen der Nachkriegszeit, die Väter waren noch in Gefangenschaft und finanzielle Mittel gab es keine. Die meist aus bäuerlichen Familien stammenden Nachwuchstalente halfen sich gegenseitig, um zu Austragungsorten der Skirennen zu gelangen und gingen nebenbei handwerklichen Berufen nach. Eine Skiausrüstung war für sie nur unter familiären Entbehrungen zu bekommen. „Sie standen für die österreichische Wiederaufbaugeneration und wurden daher wie Nationalhelden verehrt, als sie ihre ersten Erfolge feierten“, beschreibt es der Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner.
    Für die ORF-III-Reihe „Skilegenden“ traf Robert Altenburger zwei Vertreter des Wunderteams in Kitzbühel: Ernst Hinterseer und Hias Leitner. Der damals aufstrebende Ernst Hinterseer teilte sich mit Toni Sailer 1956 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina D’Ampezzo ein Zimmer und erlebte hautnah mit, wie Toni Sailer zum dreifachen Goldmedaillengewinner und österreichischen Nationalheld gekürt wurde. Ernst Hinterseer gewann 1960 bei den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley Gold im Slalom sowie Bronze im Riesenslalom und trat gegen seinen Freund Hias Leitner an.
    Hias Leitner gewann in Squaw Valley Silber im Slalom. Trotz des Konkurrenzkampfes sind Hinterseer und Leitner bis heute eng befreundet und nützen jede Gelegenheit, um gemeinsam Ski zu fahren. Hias Leitner schrieb aber auch aus einem anderen Grund Sportgeschichte. Er war von 1972 bis 1999 Trainer beim Tiroler Skiverband und ÖSV-Trainer und verhalf jungen Talenten, wie Leonhard Stock, Stephan Eberharter und Benjamin Raich zu späteren Karrieren. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 19.01.2019 ORF III
  • Die ORF-III-Neuproduktion widmet sich drei der großen heimischen Athletinnen. Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Michaela Dorfmeister zählen zu Österreichs erfolgreichsten Skirennläuferinnen der 1990er Jahre. Sie holten Olympische Medaillen, gewannen Weltmeisterschaften und dominierten alle Weltcup-Disziplinen. Aufgrund ihrer vielen Erfolge erhielten sie von der Presse den Titel der „Golden Girls“. Auf der Piste waren Meissnitzer, Götschl und Dorfmeister erbitterte Gegnerinnen, die sich nach Verletzungen und Niederlagen dennoch zur Seite standen.
    Die drei Skirennläuferinnen verbindet eine jahrelange Laufbahn, die schon in der Skischule Schladming begonnen hat. Gemeinsam traten sie auch aus dem Schatten des damals von den Männern dominierten Skisports. Alexandra Meissnitzer, Renate Götschl und Michaela Dorfmeister sind drei unterschiedliche Charaktere, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen motivierten. In dieser neuen Folge der „Österreichischen Skilegenden“ traf Regisseur Robert Altenburger die „Golden Girls“ und erzählt die Geschichte dreier Karrieren, die bis heute ihresgleichen suchen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.02.2025 ORF 1
  • Franz Klammer zählt zu den ganz Großen des österreichischen Skisports – Olympiasieger, fünffacher Gewinner des Abfahrtsweltcups und mit insgesamt 25 Abfahrtssiegen der bis heute erfolgreichste Skirennläufer in dieser Disziplin. Der am 3. Dezember 1953 im Kärntner Mooswald geborene Rennläufer wuchs in ländlichen Verhältnissen auf und arbeitete als Holzknecht, um sich seinen Sport leisten zu können. Als 18-Jähriger fuhr er bereits seine ersten Abfahrtsrennen. Schon damals bewies er auf den gefährlichen Strecken, wie der Planai in Schladming oder der Streif in Kitzbühel, hohe Risikobereitschaft.
    Während seine Konkurrenten reihenweise stürzten, gewann er die ersten Abfahrtsrennen. Sein riskanter Fahrstil wurde zu Klammers Markenzeichen. Bei der Heimolympiade in Innsbruck 1976 lastete enormer Druck auf ihm. Österreich erwartete vom „Kaiser Franz“ eine Goldmedaille in der Abfahrt. Am Tag des Rennens standen die Uhren in Österreich scheinbar still. In Büros, Gaststätten und Schulen wurden TV-Geräte aufgestellt, um bei Klammers denkwürdigem Rennen Live dabei zu sein. Das Rennen war an Spannung kaum zu überbieten, denn nach der ersten Zwischenzeit lag Klammer noch hinten und setzte dann alles auf eine Karte, um doch noch den Sieg zu holen.
    Für die ORFIII-Reihe „Österreichische Skilegenden“ traf Robert Altenburger den Meister der Abfahrt und sprach mit Freunden, wie Werner Grissmann, dem Journalisten Sigi Bergmann und seiner Ehefrau Eva Klammer. In diesem sehr persönlichen Portrait schildert Klammer seine Anfänge im Skisport, seine Lebenseinstellung und persönliche Schicksalsschläge, wie den schweren Unfall seines jüngeren Bruders Klaus. Franz Klammer steht auch für einen Skirennläufer, der lernte mit Niederlagen umzugehen. Nach einem Formtief Ende der 1980er Jahre schaffte er 1984 das, was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten: Er gewann die Abfahrt auf der Streif zum vierten Mal.
    Er krönte damit seine Karriere, wurde von der Skination hochgejubelt – und gab kurz darauf seinen Rücktritt bekannt. Klammer feierte danach Siege im Motorsport und wurde österreichischer Tourenwagenmeister, gründete ein eigenes Modelabel und setzte sich mit seiner „Klammer Foundation“ für die Rehabilitation verletzter Spitzensportler ein. Bis heute ist der Vater von zwei erwachsenen Töchtern international als Konsulent im Skisport tätig. Er selbst meint, er hätte nie gedacht, „dass eine Goldmedaille sein ganzes Leben verändern wird.“ (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.01.2019 ORF III
  • Der Kärntner Franz Klammer ist mit 25 Siegen in der Abfahrt und dem fünfmaligen Gewinn des Abfahrtsweltcups der erfolgreichste Rennläufer in dieser Disziplin in der Weltcupgeschichte. 1976 wurde er in Innsbruck unter frenetischem Jubel seiner Landsleute auch Olympiasieger in der Abfahrt. Das filmische ORF-Porträt erzählt die unglaubliche Erfolgsgeschichte des „Abfahrtskaisers“, im Interview zum großen Teil von Franz Klammer selbst erzählt, der die wichtigsten Stationen seiner Laufbahn Revue passieren lässt. Nicht fehlen dürfen dabei, neben den vielen sportlichen Highlight – auch seine Auftritte in mehreren Fernseh-Unterhaltungssendungen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 21.01.2017 ORF III
  • Karl Schranz zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten ehemaligen Skirennläufern Österreichs. Er wurde unter anderem dreimal Weltmeister und gewann zweimal den Gesamtweltcup. Doch Karl Schranz war auch Hauptperson eines der größten Skandale in der österreichischen Sportgeschichte. Am 31. Jänner 1972 wurde das nationale Sportidol von den Olympischen Winterspielen in Sapporo ausgeschlossen. Schranz hatte laut dem damaligen IOC-Boss Avery Brundage mit einer Werbeaufschrift bei einem Hobbyfußballspiel den längst überholt gewesenen Amateurstatus verletzt. Karl Schranz wurde darauf bei Olympia zur „unerwünschten Person“ erklärt. Bei seiner Rückkehr nach Wien wurde er hingegen von 100.000 Menschen triumphal empfangen. Der 1938 in St. Anton am Arlberg geborene Schranz trug später maßgeblich dazu bei, dass die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2001 in St. Anton am Arlberg stattfanden. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 21.01.2017 ORF III
  • Die neue ORF-III-Produktion widmet sich der atemberaubenden Karriere von Ski-Ikone Michaela Dorfmeister. Die Doku zeigt Dorfmeisters größte Erfolge, aber auch die Herausforderungen ihrer turbulenten Karriere. Persönliche Interviews mit ihr selbst und zahlreichen Weggefährten geben Einblick in das Leben nach der aktiven Karriere und den Menschen Michaela Dorfmeister. Die 1973 in Wien geborene Skirennläuferin glänzte in ihrer 16-jährigen Laufzeit vor allem in den Speed-Disziplinen. So konnte sie in Abfahrt und Super-G je zweimal den Disziplinen-Weltcup für sich entscheiden. 2002 gelang ihr zudem, trotz starker Konkurrenz, der Sieg im Gesamtweltcup. Zu ihrer beeindruckenden Medaillensammlung zählen darüber hinaus zwei Goldene bei den Olympischen Spielen in Turin 2006, sowie zwei WM-Siege in St. Anton und St. Moritz. Michaela Dorfmeister feierte im März diesen Jahres ihren fünfzigsten Geburtstag und ist nach wie vor im Sportbereich tätig. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 22.12.2023 ORF III
  • Die ORF-III-Neuproduktion wirft einen Blick auf das Leben und die Karriere einer der erfolgreichsten Rennläuferinnen Österreichs. Petra Kronberger gelang als erster Skiläuferin überhaupt das Kunststück, in nur einer Saison in allen fünf Ski-Disziplinen zu gewinnen. Ein Weltrekord, der beinahe unbemerkt blieb zwischen ihren Weltcup- und Olympiaerfolgen. Ursprünglich drängte es die gelernte Bankkauffrau nicht in den Skizirkus. Doch durch Talent und Ehrgeiz machte sie auf sich aufmerksam und durfte bald im ÖSV-Damenkader erste Rennen fahren. 1987 machte die damals 18-Jährige ihre ersten Weltcuppunkte.
    Zu ihren Förderern zählte der damalige ÖSV-Damentrainer Raimund Berger, der ihr Potential in allen Ski-Disziplinen erkannte. Bereits 1988 qualifizierte sich Kronberger für die Olympischen Winterspiele in Calgary. „Mit den Erfolgen stieg auch der Druck auf Petra Kronberger“, so Raimund Berger heute. „Österreich wartete auf die neue Annemarie Moser-Pröll, die 1980 ihre Karriere beendet hatte.“ 1990 gelang Kronberger dann auch ihr erster Weltcup-Gesamtsieg. In derselben Saison schaffte sie einen weiteren Rekord.
    Sie gewann in jeder einzelnen Renn-Disziplin. Nicht zuletzt deswegen wurde sie als das neue, österreichische Skiwunder gefeiert. 1992 krönte sie ihre Karriere bei den Olympischen Winterspielen in Albertville mit zwei Goldmedaillen. Sie wurde als die beste Skirennläuferin der Welt gefeiert und schaffte es sogar aufs „Times“-Cover. Doch im selben Jahr gab sie unerwartet ihren Rücktritt bekannt und zog sich aus dem Skisport zurück. Für die ORF-III-Reihe „Skilegenden“ traf Robert Altenburger Petra Kronberger in ihrer Heimatgemeinde Werfenweng.
    In einem sehr persönlichen Interview spricht sie über die Gründe, warum sie sich nach einer extrem erfolgreichen Karriere so plötzlich aus dem Skisport zurückzog und auch den enormen Druck der Öffentlichkeit, mit dem sie in jungen Jahren nur schwer umgehen konnte. Petra Kronberger sorgte auch nach ihrer Skikarriere für Überraschungen. Sie holte die Matura nach und studierte Kunstgeschichte. Seit 2016 ist sie wieder für den ÖSV tätig. Als Frauenbeauftragte unterstützt sie junge Nachwuchsrennläuferinnen. Eine Funktion, der im Zuge der MeToo-Debatte besondere Bedeutung zukommt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.01.2019 ORF III
  • Weltmeister, Olympiasieger, Seriensieger, Sympathieträger. Was es zu gewinnen gab, gewinnt er – Stephan Eberharter. Bei der Ski-WM 1991 in Saalbach Hinterglemm sorgt der damals 21-jährige Stephan Eberharter für eine Sensation. Ohne im Ski-Weltcup je einen Sieg eingefahren zu haben, gewinnt Stephan Eberharter den WM-Super-G. Er fährt allen davon und wird Doppelweltmeister. Ein raketenhafter Aufstieg für den jungen Tiroler Skirennläufer. Am Ende des Jahres wird er zu Österreichs Sportler des Jahres gewählt. Doch schon bald werfen ihn Verletzungen zurück. Zuerst passierte der Innenbandriss. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Albertville geht Eberharter leer aus. Dann folgt ein Motorradunfall mit Schlüsselbeinbruch, danach eine Knieverletzung.
    Er verliert sogar seinen Platz im ÖSV-Team. Doch Stephan Eberharter gelingt, was viele nicht für möglich gehalten hätten. Mit unglaublicher Disziplin kämpft er sich an die Weltspitze zurück, holt Olympisches Gold, einen weiteren Weltmeistertitel und gewinnt insgesamt 29 Weltcuprennen. Sogar seinen schärfsten Konkurrenten Hermann Maier stellt er damals in den Schatten. In dieser neuen Folge der „Österreichischen Skilegenden“ von Regisseur Robert Altenburger sprechen Stephan Eberharter, sein ehemaliger Trainer und bester Freund Sepp Hanser, Robert Seeger und Sportfan Peter Filzmaier über diese dramatische Erfolgsgeschichte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.01.2025 ORF III
  • Die ORF-III-Neuproduktion begibt sich auf die Spuren nach einem Athleten der unbeirrbar seinem Weg folgte. Toni Innauer hat den Sport des Skifliegens geprägt wie kaum ein anderer Österreicher. Dabei war seine Karriere durchsetzt von Rückschlägen und Katastrophen obwohl sie steil begann. Am 5. und 7. März 1976 verbesserte Innauer den Weltrekord im Skifliegen zweimal. Innauer war der erste Skispringer der Geschichte, der für einen Flug (über 168 m beim Skifliegen am 6. März 1976 in Oberstdorf) von den Sprungrichtern fünfmal die Note 20 erhielt.
    Am 27. Dezember 1979 gewann er das erste Weltcup-Skispringen in Cortina d’Ampezzo, das zum damals neu geschaffenen Skisprung-Weltcup zählte; dabei führte er einen Dreifach-Erfolg des österreichischen Teams mit Hubert Neuper und Alfred Groyer an. Doch die frühen Erfolge fanden ein jähes Ende. Nach einer schweren Knöchelverletzung am 5. Dezember 1980 beendete Innauer mit nur 22 Jahren seine Karriere. Der junge Ex-Sportler ging an die Uni und studierte Philosophie/​Psychologie und Sport auf Lehramt. Als Student arbeitete Innauer bereits als Journalist für österreichische Medien und drei Jahre als Repräsentant und Koordinator der Firma Ellesse, dem ersten offiziellen Sponsor des neu geschaffenen Skisprung-Weltcups.
    Dabei sammelte er wertvolle ergänzende Erfahrungen zum Athletenblickwinkel und wesentliche Ideen für seine spätere Arbeit im Österreichischen und Internationalen Skiverband. 1989 bis 1992 führte er die österreichischen Skispringer als Cheftrainer zu neuen Erfolgen. 1992 stellte er das gesamte Team auf den neuen V-Stil um. Seine Sportler gewannen mit diesem Coup 5 von 7 Medaillen bei den Olympischen Spielen von Albertville.
    Über viele Jahre hinweg war Innauer in verschiedenen Gremien des Internationalen Skiverbandes (FIS) als Repräsentant des ÖSVs tätig und wesentlich an entscheidenden Regeländerungen und der Entwicklungen der telegenen Sportart Skispringen beteiligt. Beispiele dafür sind die Einführung eines Mindestgewichtes bezogen auf die Körpergröße (die sogenannte BMI-Regel), die Durchsetzung von Preisgeld für die Athleten, Entwicklung moderner, fernsehtauglicher Wettkampfformate mit Qualifikation und Finaldurchgang. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 16.01.2021 ORF III
  • Die ORF-III-Produktion wirft einen Blick auf den, in letzter Zeit, wohl umstrittendsten Star aus der österreichischen Skigeschichte. Toni Sailer (1935⁠–⁠2009) zählt zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern und wurde 1999 zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Durch seine Trainingsmethoden und seinen Rennstil revolutionierte der dreifache olympische Goldmedaillengewinner und siebenfache Weltmeister den Skisport. Toni Sailer ist aber auch eine Ikone des Österreichs der Nachkriegsjahre. Für den Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner verkörpert Sailer „den Wunsch nach Identität, nach Einheit und nach Erfolg“.
    Bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina D’Ampezzo holte Toni Sailer Gold in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt. Dieser Triumph machte ihn zum österreichischen Nationalhelden. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1959 war Sailer als Schauspieler und Schlagersänger aktiv. Von 1972 bis 1976 war Sailer Cheftrainer und technischer Direktor des ÖSV. In diese Zeit fallen auch die Vorwürfe aus dem Jahr 1974. In Zakopane soll Toni Sailer eine junge Polin missbraucht haben.
    Die gegen ihn erstattete Anzeige soll damals bewusst vertuscht worden sein. Anfang 2018 tauchten die Akten des Vorfalls in den heimischen Medien auf und führten zu heftigen Debatten über den Umgang mit dem Ski Idol Toni Sailer und in den letzten Monaten tauchen noch weitere Anschuldigungen gegen ihn auf. „Sailer war nicht nur ein Skirennläufer. Er war eine große Persönlichkeit in der österreichischen Öffentlichkeit mit hohem Symbolwert“, so der Sporthistoriker Rudolf Müllner. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 19.01.2019 ORF III
  • Der Jahrhundertsportler Toni Sailer zählt mit drei olympischen Goldmedaillen und sieben Weltmeistertiteln zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern. Besonders die Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina d’Ampezzo wurden zur Einmann-Show, bei der Sailer in Slalom, Riesenslalom und Abfahrt Olympisches Gold holte. Ende der 1990er Jahre wurde der 1935 in Kitzbühl geborene Sailer von Sportjournalisten zu Österreichs Sportler des Jahrhunderts gewählt. Nach seiner aktiven Ski-Karriere startete er eine Karriere als Schlagersänger und als Schauspieler und erlangte dadurch neben seiner ohnehin schon großen Popularität endgültig Kultstatus. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 21.01.2017 ORF III
  • Saß man vor dem Fernsehen und sah sich die Wochenschau an? War man in der Menge vor dem Belvedere und sah live wie Leopold Figl und die Außenminister der Besatzungsmächte den unterzeichneten Staatsvertrag triumphierend in die Höhe hielten? In exklusiven Interviews und mit Ausschnitten der Originalwochenschau entwirft ORF III ein kurzes Bild von den Erlebnissen der Österreicher mit ihrem Staatsvertrag. (Text: ORF)
  • Josef Zauner.
    Die ORF-III-Neuproduktion beschreibt die ambivalente Zeitgeschichte im Salzkammergut zwischen Kaisernostalgie und Gedenken an die NS-Zeit. Das Salzkammergut, diese am Nordrand der Alpen gelegene Region steht für eindrucksvolle Landschaften, altes Brauchtum und für eine teils zwiespältige österreichische Zeitgeschichte. In Bad Ischl, mit Kaiser Franz Josefs gern besuchter Kaiservilla, wird alljährlich des Kaisers Geburtstag mit Gottesdienst und Festivitäten gedacht. Nicht einmal 20 Kilometer entfernt, erinnert eine Gedenkstätte an tausende Todesopfer im Konzentrationslager Ebensee, und damit an die dunkle Vergangenheit des Landes.
    In Ebensee wurde in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs eifrig an der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie und an der Entwicklung von Raketen in unterirdischen Stollen gearbeitet. Die Region um Bad Ischl und Hallstatt war in den letzten Kriegswochen auch Zufluchtsort für viele prominente Nazigrößen. Im Altausseer Bergwerk lagerten die Nazis Kunstwerke, die sie zu Kriegsende sprengen lassen wollten.
    Gleichzeitig steht das Salzkammergut auch für eine starke Widerstandsbewegung, die ihren frühen Ausgang in der Arbeiterbewegung fand. Dazu kommt die Mentalität der Bewohner, die gegen Unterdrückung durch Obrigkeiten seit je her mit Widerstand reagiert haben. Regisseur Robert Altenburger hat bei seinen Recherchen die Geschichte des Widerstands im Salzkammergut mithilfe eines Zeitzeugens und Hobbyfilmers aufgearbeitet und mit Maximilian Habsburg über den bis heute anhaltenden Kaiserkult in Bad Ischl gesprochen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 23.10.2021 ORF III
  • Nie zuvor gab es in der Geschichte Europas eine größere Verschleppung und Zerstörung von Kunstwerken als im Zweiten Weltkrieg: Mehr als 16 Millionen Kunstwerke wurden geplündert, verschleppt oder zerstört. Zurück blieben verlassene Museen, geschändete Kirchen, ausgebrannte Schlösser. Den Anfang hatte das gigantische Unternehmen „Kunstraub“ durch den Plan Adolf Hitlers genommen, Linz, die Stadt, in der er seine Kindheit und Jugend verbracht hatte, zu einem europäischen Kunst-Mekka umzubauen, mit einem Museum im Zentrum, das alle Kunstsammlungen der Welt in den Schatten stellen sollte. In den folgenden Kriegsjahren schwärmten Einsatzgruppen verschiedener NS-Organisationen durch alle besetzten Länder Europas, um nach Schätzen für Hitlers Museum zu suchen. Keine Sammlung war vor ihnen sicher. Wichtigster Sammelpunkt der geraubten Kunstwerke wurde ein Museum im Herzen von Paris: Das Jeu de Paume. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 11.02.2017 ORF III
  • Nie zuvor wurde in der Geschichte Europas Kunst derart geplündert, zerstört und verschoben. Mehr als 16 Millionen Kunstwerke wurden im Zuge des Zweiten Weltkrieges gestohlen oder zerstört. Der Dokumentarfilm berichtet von Hitlers größenwahnsinnigen Plänen, Linz in ein Kunstmekka zu verwandeln und beleuchtet darüber hinaus eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst. Keine Sammlung war vor Hitlers Plünderern in Sicherheit. Das bedeutendste Lager für die gestohlene Ware war in einem Pariser Museum, dem „Jeu de Paume“ untergebracht. Dort arbeitete Rose Valland im Geheimen mit der französischen Résistance zusammen. Dank ihrer Arbeit gelang nach der Invasion von 1944 eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst. Britische und amerikanische Offiziere kamen mit Rose Vallands Listen auf die Spur der gestohlenen Kunstschätze. In einem österreichischen Bergwerk wurden sie fündig. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 11.02.2017 ORF III

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